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	<title>PetraHartmann</title>
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	<description>PetraHartmann Syndication</description>
	<pubDate>Sat, 16 May 2026 14:38:22 +0000</pubDate>
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		<title>James Krüss: Polulangrische Lieder</title>
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		<description><![CDATA[<p>Die Polulangrische Halbinsel, ein Landstrich, in dem zahllose Sprachen und Gesangskulturen aufeinandertreffen, steht im Mittelpunkt dieser herrlichen Liedersammlung von James Krüss. Wiegenlieder und Arbeitslieder, Hymnen, Totengesänge - das alles hat der Autor gesammelt und - nein, nicht übersetzt - mit Kommentaren und Zeichnungen versehen. Der Verlag Reclam hat die Sammlung nun neu aufgelegt und in einem geschmackvollen Hardcoverbändchen präsentiert.<br />Polulangrien, wo liegt diese Halbinsel? Wohl irgendwo in der Nähe der Fabelinsel, zwischen Helgoland und den glücklichen Inseln hinter dem Wind. Der Name, den Krüss dieser Gegend gegeben hat, deutet es bereits an, dass hier eine vielfältige Sprachenlandschaft beheimatet ist, und der Autor präsentiert mit viel Liebe zum Detail ihre liebenswürdigen Besonderheiten. Unsinnspoesie in höchstem Tiefsinn und viel Freude an Wissenschaftsparodie sind in diesem Bändchen vereinigt, und obwohl der geneigte Leser kein einziges Wort dieser gesammelten Gesänge verstehen kann, wird er am Ende doch mit einigem Bedauern feststellen, dass er das viel zu dünne Büchlein viel zu schnell durchgelesen hat.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Das älteste Wiegenlied</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Welches Kind würde sich nicht gern in den Schlaf wiegen lassen mit den Versen des "nachweislich ältesten Lied(es) der polulangrischen Halbinsel", das dem Forscher zufolge "von sämtlichen Sprachgruppen als Wiegenlied gesungen" wird?</p><p>&nbsp;</p><p>Use duse molemu<br />Unke punke balge<br />Ole mole wolewu<br />Anse banse walge</p><p>&nbsp;</p><p>Liru laru lobedil<br />Ani tani tunde<br />Garbo larbo asewil<br />Windu wandu wunde</p><p>&nbsp;</p><p>Völliger Unsin? Krüss schafft mit frei erfundenen Worten Traumwelten, malt mit Klängen und vergreift sich trotz der anscheinend regellosen Sprachen nie im Ton. Wer seine "normalen" Gedichte kennt, weiß, dass dieser Autor nie im Metrum schlampt und trotzdem lebendige, geschmeidige Verse zu Papier bringt. Und auch dieses "Use duse molemu" trifft den Ton eines Wiegenliedes genau und ist so recht geeignet, einen greinende Säugling einzulullen.<br />Sehr gelungen und für den sprachwissenschaftlich geschulten Leser doppelt genussreich sind die zahlreichen pseudolinguistischen und para-kulturhistorischen Betrachtungen, die Krüss seinen "gesammelten" Liedern beigibt. So wird anlässlich des Wiegenlieds darauf hingewiesen, dass Hoffmann von Fallersleben dieses dem "ele mele muh" verwandten Silbenspiel "für den gesamten indogermanischen Sprachbereich nachgewiesen (habe), ohne aber nachweisen zu können, ob den Silben eine sinnvolle Aussage zugrunde gelegen hat". Der Autor stellt Ähnlichkeiten und Unterschiede zum gleichfalls abgedruckten "Mumbrischen Wiegenlied" dar. Und er vermerkt sogar zum Wort "Garbo"als Kuriosum, dass ein amerikanischer Philologe zufällig anwesend war, als eine schwedische Schauspielerin einen Künstlernamen suchte, und dieses Wort aus einer polulangrischen Untersuchung des Professors Pfauk-Tschocke vorschlug: "So ist aus den beiden wahrscheinlich sinnlosen Silben ein Name entstanden, den die Welt heute noch kennt, obwohl die Schauspielerin längst zu filmen aufgehört hat."</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Fotografieren verboten</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Krüss beschreibt seine Sprachreise durch die Länder der Halbinsel als schwierig, unter anderem ist das Fotografieren in einigen Ländern verboten, sodass er sich mit Zeichnungen behelfen muss - eine Kunst, die der Autor durchaus beherrscht. Er stellt sich in die Tradition von Herder, Pückler, Fallersleben und Rückert, die allesamt vor ihm die Halbinsel bereitst hätten, und lobt Pfauk-Tschokkes "Polulangrisches Universalwörterbuch" und dessen "Kurzlehrgang der funkziadischen Sprache", die ihm auf seiner Reise gute Dienste geleistet hätten.<br />In der Tradition großer Volksliedsammler hält er die "Sombusische Sonnenode" und ein "Rumbrisches Brunnenlied" fest, zeichnet den "Totengesang der Wunglotten" auf und das "Mailied der Wolzbaken" und überliefert sogar Gesänge wie das "Blungwirische Schneckenlied" oder das "Lied der Krebsfresser von den bachkrontischen Inseln". Liebeslieder, Tanzlieder, Weinlieder, Gesänge der Handwerksburschen und Kameltreiber, Hymnen - es gibt kaum einen Anlass für Gesänge, den Krüss und die Polulangrier nicht bedacht haben.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Knirschende Krebspanzer</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Der Gegensatz zum sanften Wiegenlied "Use duse molemu" kann nicht größer sein, wenn Krüss die in kulinarischen Freuden schwelgenden Krebsesser von den bachkrontischen Inseln belauscht. Man hört die Krebspanzer unter ihren Zähnen deutlich knirschen, wenn die Gourmets singen:</p><p>&nbsp;</p><p>Krps rps wrps<br />Irkari rankulai trbs<br />Rankulai irkari<br />Hankulai kirkari<br />Schnrps krps drps</p><p>&nbsp;</p><p>Chrks rks wrks<br />Schnabuli schmakulan trks<br />Schmakulan schnabulik<br />Bläkibap babulik<br />Schnrks krks drks</p><p>&nbsp;</p><p>Der Liedersammler merkt an: "Es ist dies eines der heitersten Lieder der Halbinsel, das den leichtherzigen und manchmal gefährlich arglosen Charakter der Bachkronten auf exemplarische Weise spiegelt." Auch erfährt man, dass der sagenhafte erste König der Bachkronten als "bläkibab babulik" bezeichnet wurde, was soviel heißt wie: Der "mit Vergnügen schmatzende". Da möchte man doch sofort mit schnabulieren und schmackofatzen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Jeder Übersetzungsversuch muss scheitern</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Allerdings: "Der Versuch, die Lieder ins Hochdeutsche zu übertragen, den ich - zuletzt in der sombusische Hauptstadt Solangor - immer wieder unternahm, missglückte, weil er grundsätzlich immer wieder missglücken muss", schreibt der Autor. "Man kann in einer modernen Hochsprache keine Vorstellung von der Klangwelt dieser alten Elementarsprachen geben." So bleibt es beim Original: Ein herrlicher Spaß, der keine Übersetzung benötigt. Diese Lieder sind lautmalerische Kleinkunstwerke, die Beigaben eine wunderbare Wisenschaftsparodie, was braucht es mehr für ein paar vergnügliche Stunden?<br />Etwas schade ist es freilich, dass der Reclam-Verlag aus diesem Kleinod nicht "mehr" gemacht hat. Ja, das stilvolle Hardcover mit der Landkarte Polulangriens und den hellblauen Zwischenblättern macht optisch einiges her. Aber dass der Verlag im Anschluss einfach nur lieblos eine Zeittafel zum Leben des Autors hineingepappt hat, ist unwürdig. Ein kleines Nachwort zu Entstehung, Hintergründen und Rezeption dieses besonderen Lyrikbandes wäre doch nicht zu viel verlangt. So muss der unbedarte Leser sogar rätseln, ob es ein Nachdruck ist oder ein Manuskript aus dem Nachlass Autors. Nicht einmal das Impressum gibt Auskunft über die Erstveröffentlichung (laut Wikipedia 1968). Schade. Da ist man Reclam eigentlich höhere Standards gewohnt.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Fazit:</strong> Lautmalerische Gedichte von höchster Kunst, serviert mit freundlich-humorvoller Wissenschaftsparodie. Ein großartiger lyrischer Spaß. Unbedingt empfehlenswert. Schade, dass der Verlag kein Nachwort dazu spendierte.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>James Krüss: Polulangrische Lieder.</strong> Gesammelt, herausgegeben und mit einer Vorbemerkung, Anmerkungen, Fußnoten, Zeichnungen und einem Literaturverhzeichnis versehen. Stuttgart: Reclam, 2026. 92 Seiten, Euro 16.</p><p>&nbsp;</p><p>&copy; Petra Hartmann</p>]]></description>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 11:36:00 +0000</pubDate>
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		<title>Karsten Ingmar Paul: Semmel sei der Mensch, Bratwurst und Senf!</title>
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		<description><![CDATA[<p>"Gedichte mit Tradition" stellte Karsten Ingmar Paul immer wieder im <a href='https://dasgedichtblog.de' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Blog "Das Gedicht"</a> vor. Nun präsentiert er seine gesammelten Gedicht-Parodien, Fortschreibungen und Gegenreden in einem Lyrikband, der im Muc-Verlag erschinen ist. "Semmel sei der Mensch, Bratwurst und Senf!", gab er dem Buch als Titel mit auf den Weg, hinter dem der Leser bereits unschwer das inzwischen zum Poesiealbumvers verkommenen "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut" wiedererkennen kann.<br />Ob Goethe oder Fontane, Heine, Brecht oder Celan: Paul hat sich vielen großen Namen gestellt und ihre Werke mit dem eigenen humoristisch-kritischen und parodiefreudigen Zungenschlag in seine eigene lyrische Sprache übersetzt. Mal lustig, manchmal auch ernst und nachdenklich, respektlos und verehrungsvoll, immer aber mit dem gewissen "Aha-Effekt", der zeigt, dass auch jahrhunderte- oder sogar jahrtausendealte Gedichte dem heutige Menschen noch etwas zu sagen haben. Den Dichter haben sie auf jeden Fall inspiriert und durch ihn ein neues Leben im 21. Jahrhundert gewonnen. Vom römischen Epigrammatiker Martial bis hin zur Gegenwartslyrik reicht die Spannweite der "Opfer" Pauls, und es gibt nicht nur unter seinen eigenen, sondern auch unter den Originalen durchaus einige Perlen zu entdecken oder wieder zu entdecken.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine Parodie steht und fällt mit dem Bekanntheitsgrad des Originals. Preisfrage: Welches Lied verbirgt sich wohl hinter dem "Update LdD", das mit den folgenden Zeilen beginnt:</p><p>&nbsp;</p><p>Deutschland, Deutschland unter anderm,<br />unter anderm usw.,<br />Dass es mit der Welt in Frieden<br />Sanft erblüh' und lang besteh'.<br />Destination all inclusive,<br />Und ein Bad im Wohlstandssee;<br />Deutschland, Deutschland unter anderm,<br />Unter anderm tut nicht weh."</p><p>&nbsp;</p><p>Richtig, wer da nicht den Text von Fallersleben und dazu Haydns "Gott erhalte Franz den Kaiser" im Ohr hat, muss wohl von einem fremden Planeten stammen. Auch das "Wer hat dich, du Fichtenforst, / konzipiert als Nutzplantage" lässt Eichendorffs Verse "Wer hat dich, du schöner Wald / Aufgebaut so hoch droben" unmittelbar aus dem Zitatenschatz des kollektiven Gedächtnisses aufsteigen - und zur lyrischen Aktualisierung gibt es gleich den betrüblichen aktuellen Waldzustandsbericht mit Bemerkungen zu Monokulturen, Waldsterben und Borkenkäferplagen dazu, inklusive Meckereien eines Menschen, der sich in seiner Komfortzone bedrängt sieht und nur aus Natur- und Klimaschutzgründen sicher nicht auf Verbrennerauto und Ölheizung verzichten will. Rilkes Panther streicht noch immer vor den Augen des Lesers hin und her, nur nicht mehr an endlosen Gitterstäben, sondern infiziert mit dem Norovirus:</p><p>&nbsp;</p><p>"Sein Arsch ist von den Durchfalldauerkrämpfen<br />so müd' geworden, dass er nichts mehr hält.<br />Ihm ist, als könnt' er nicht mehr weiterkämpfen,<br />schon an der Klotür endet ihm die Welt."</p><p>&nbsp;</p><p>Scheu vor der Erwähnung von Geschlechtsteilen und Beischlaf ist diesem Autor nicht zu eigen. Da kann schon einmal der mündliche Verkehr mit den Worten gefeiert werden: "Es war, als hätt' den Pimmel / 'ne Göttin mir geküsst". Eichendorff wird es verkraften. Der goethe'sche König in Thule wird in einen Swingerclub verlegt. In einem anderen Gedicht kurz darauf geht es wieder züchtig zu: "Es war ein Malocher aus Bochum / gar treu bis über das Grab", schreibt Paul, wodurch der alte König sogar zu doppelten Ehren kam.</p><p>&nbsp;</p><p>Aus "Wanderers Nachtlied" wird "Danwerers Lachtnied" und verwandelt den alten Text in einen herrlichen Buchstabensalat, der sich dennoch vollkommen flüssig lesen lässt. "ottos mops" findet sein Gegenstück in "ottos tod" - ebenfalls konsequent mit nur einem Vokal durchgehalten. Schillers "Glocke" ist unter "Schiller DingDong DingDong Kracks" zu neuem Leben auf erstanden, als Wort-Bild mit einem deutlichen Sprung im Klangkörper. Und aus Mörikes "Er ist's", dem allseits bekannten Frühlingslied mit dem blauen Band, wird eine Hymne der leidgeprüften Allergiker:</p><p>&nbsp;</p><p>"Frühling schickt ins schniefe Land<br />wieder los die Allergene:<br />Pollen schweben durch die Szene,<br />nehmen zu und überhand.<br />Birke träumt beschwingt,<br />will schon balde fliegen.<br />- Horch, von fern Trompetenniesen klingt!<br />Frühling, ja du bist's!<br />Du wirst mich besiegen!</p><p>&nbsp;</p><p>Gegenbilder, Antworten, aber auch Fortsetzungen finden sich. So erlebt der Leser mit, wie Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Haveland von der aufgebrachten Menge eine tüchtige Tracht Prügel erhält. Recht so, man weiß doch ganz genau, dass diese älteren Herrschaften, die kleinen Kindern Süßigkeiten schenken, üble Perverslinge sind und nichts Gutes im Schilde führen. Nun gut, es ist nicht unbedingt eine feinsinnige Pointe, den gutherzigen Birnenspender einfach zu verdreschen, aber einprägsam ist diese Fortsetzung allemal.</p><p>&nbsp;</p><p>Dass die Idee, mit Gedichten auf Gedichte zu antworten und die Verse anderer Autoren fortzuschreiben, nicht neu ist, sondern dass "Gedichte mit Tradition" durchaus eine Tradition haben, zeigt Paul mit seinem "Dank dem Nachbarn". Dessen "Vorlage" lieferte Goethe mit seinem Gedicht "Nähe des Geliebten", dieser wiederum ließ sich inspirieren von Friederikle Brun und ihrem "Ich denke dein". Ein hochinteressanter Dialog beziehungsweise Multilog, wobei Paul ein durchaus patziges Schlusswort setzt und betont, dass er gar keine Nähe zu seinem Nachbarn wünscht. Auch so kann man auf Verse reagieren. Wenn auch der unbedarfte Leser das Original beziehungsweise die Originale hier ohne Hilfe wohl nicht erkannt hätte.</p><p>&nbsp;</p><p>Eine Parodie steht und fällt mit dem Bekanntheitsgrad des Originals, schrieb ich oben. Da ist es an vielen Stellen schon hilfreich, dass der Herausgeber Jan-Eike Hornauer Pauls Gedichten nach Möglichkeit die Originale beigegeben hat. Nach Möglichkeit, das bedeutet in diesem Fall: Wenn die Rechte verfügbar waren. Nicht abgedruckt sind etwa die Texte moderner Autoren wie Ernst Jandl ("ottos mops"), Erich Fried ("Was es ist") oder Eugen Gomringers, dessen grafisch angeordnete Wort-Bilder jedoch beschrieben werden und dem Leser wohl vor Augen stehen, viele werden beim Blick auf Paus Schriftbilder Erinnerungen an ihr Deutschbuch haben. Warum Hornauer darauf verzichtete, Fallerslebens "Lied der Deutschen" zum Vergleich neben Pauls "Deutschland, Deutschland unter anderm" mit abzudrucken, erschließt sich dem Leser freilich nicht. Der Dichter ist lange genug tot, die Verse gemeinfrei. Angst vor Beifall von der falschen Seite? Platz genug wäre jedenfalls gewesen, wenn man Goethes "König in Thule" nicht im Abstand weniger Seiten doppelt veröffentlicht hätte.</p><p>&nbsp;</p><p>Hornauer gibt auch manchmal Tipps wie: "Hier empfiehlt es sich, das Original zuerst zu lesen." Und bei den weniger bekannten Inspirationsquellen ist der Abdruck auf jeden Fall eine große Hilfe und überhaupt ein Gewinn. Wer kennt schon das "Slâfest du, vriedel ziere?" von Dietmar von Aist, das im zwölften Jahrhundert entstand? Wer hat seinen Opitz noch parat? Und von Martials Epigrammen, die über Gastfreundschaft und Einsamkeit am Tisch der reichen Herren spotten, hätte es auch das eine oder andere weitere sein können, das Paul sich ausgesucht hätte. Auf jeden Fall gibt es hier viel zu entdecken. Und dass Paul als Dichter "etwas kann", geht aus diesem Büchlein eindeutig hervor. Es dürfte spannend sein, einmal etwas "ganz Eigenes" von diesem Lyriker zu lesen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Fazit: </strong>Spannende lyrische Begegnungen über die Jahrhunderte hinweg. Mit viel Humor, ordentlicher Handwerkskunst und jeder Menge Parodiefreude serviert und vom Herausgeber mit hilfreichen Kommentaren versehen. Unbedingt empfehlenswert.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Karsten Ingmar Paul: Semmel sei der Mensch, Bratwurst und Senf!</strong> Fortschreibungen, Parodien, Gegenreden usw. zu klassischen Gedichten von Martial über Goethe bis Gomringer - frisch aus den Niederungen des Jetzt. Hrsg. u. mit Einordnungstexten von Jan-Eike Hornauer. München: Muc Verlag, 2025. 139 S., Euro 19,95.</p><p>&nbsp;</p><p>Mehr vom Herausgeber Jan-Eike Hornauer<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8409-jan-eike-hornauer-das-objekt-ist-besch%C3%A4digt/' class='bbc_url' title=''>Das Objekt ist beschädigt</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8903-jan-eike-hornauer-hrsg-wenn-liebe-schwant/' class='bbc_url' title=''>Wenn Liebe schwant</a></p><p>&nbsp;</p><p>&copy; Petra Hartmann</p>]]></description>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 15:10:00 +0000</pubDate>
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		<title>Flaschenpost von Petra: Mai-Newsletter ist raus</title>
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		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Die neue Flaschenpost ist raus: Mein Mai-Newsletter ging an 114 Abonnenten und enthält unter anderem einen Bericht über den neuen Ehrenbürger von Movenna und darüber, wie ich zwei Orden bekam. Ihr erfahrt, wo ihr euch die movennische Ursage von König Surbolds Grab anhören könnt, und ich erzähle euch etwas über meine Erlebnisse auf dem MarburgCon und beim Nürnberger Autorentreffen. Außerdem erkläre ich, warum ich jetzt doch nicht in Elze lese.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.petrahartmann.de/newsletter_anmelden.php' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Falls ihr noch mitlesen wollt: Den Newsletter könnt ihr hier abonnieren.</a></p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CZHT5' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/17/09/21/ME1CZHT5_t.jpg' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p><p>&nbsp;</p><p>Nachtrag, 13. Mai: Heute habe ich die Meldung bekommen, dass neun Mails nicht zustellbar waren. Es handelt sich um 100 Prozent der T-online-Adressen in meinem Verteiler. Schein ein Spamschutz oder so etwas zu sein. Ich habe es jetzt noch einmal versucht, die Flaschenpost an die unversorgten Abonnenten zu verschicken. Wenn sie immer noch nicht durchkommt, muss ich mir was anderes ausdenken ...</p>]]></description>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 17:41:00 +0000</pubDate>
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		<title>Die 4. Million</title>
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		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Da ist sie, die vierte Million: Heute am frühen Nachmittag kam der 4.000.000. Besucher bei mir vorbei und hat einen der Beiträge angeklickt. Ich in natürlich stolz wie Bolle, vor allem, da ich merke, wie die täglichen Zugriffszahlen angewachsen sind. Von der <a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8817-eine-million-aufrufe/' class='bbc_url' title=''>ersten</a> zur <a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9845-zwei-millionen-besuche/' class='bbc_url' title=''>zweiten Million</a> hat es noch rund vier Jahre gedauert. Von der zweiten zur <a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10830-die-dritte-million/' class='bbc_url' title=''>dritten Million</a> waren es nur noch drei Jahre. Und von der dritten zur vierten Million etwas weniger als ein Jahr und elf Monate. Schaffen wir die fünfte Million in einem Jahr? Mal sehen.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CX698' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/d3/3f/6d/ME1CX698_t.png' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p><p>&nbsp;</p><p>Ich freue mich auf jeden Fall riesig, dass so viele Leute bei mir mitlesen. Vor allem, dass ihr mir die Treue gehalten habt, obwohl das Blog ja in seinen Themen durchaus eine Entwicklung durchgemacht hat, die so nicht vorhersehbar war. Gestartet war ich damals ja mit SF-Rezensionen, doch ziemlich schnell weitete sich mein Betätigungsfeld auf die ganze Bandbreite der Phantastik aus. Hinzu kamen Lyrik, Indianerromane, Helgoland-Literatur und Karl-May-Pastiches. Noch immer hat der Bereich "Bücher - phantastisch" nach der Zahl der Einträge den größten Anteil in diesem Blog. Dicht gefolgt von Einträgen über mein eigenes Schaffen (Nestis, Movenna, Aus Petras Werkstatt) und den "Unterwegs"-Berichten über meine Expeditionen zu Cons, Buchmessen und Autorentreffen.<br />Unter den meistgeklickten Artikeln haben nach wie vor meine Besprechungen der Thorgal-Alben die Nase vorn. Einsamer Spitzenreiter ist noch immer das Slive-Album - warum auch immer. Unter den Einträgen mit mehr als 5000 Besuchen sind mehr als die Hälfte dem Sohn der Sterne gewidmet. Thorgal muss eine sehr starke Community im Netz und auch hier im SF-Netzwerk haben. Naja, ich mag ihn ja auch. Trotzdem freue ich mich sehr darüber, dass inzwischen auch einige andere Artikel die 5000er Marke geknackt haben, darunter ein Märchenbuch-Klassiker und ein von meiner Nichte und ihren Freundinnen gewünschtes Buch. Ich habe, wie beim vorigen Mal, die Nicht-Thorgal-Einträge in Grün hervorgehoben, nur mal so als Leseempfehlung. Schaut doch mal rein.</p><p>&nbsp;</p><p>Hier das aktuelle Ranking:<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9264-die-welten-von-thorgal-thorgals-jugend-5-slive/' class='bbc_url' title=''>Die Welten von Thorgal: Thorgals Jugend 5: Slive</a> 44.892 Aufrufe<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8366-die-welten-von-thorgal-kriss-de-valnor-6-die-insel-der-verlorenen-kinder/' class='bbc_url' title=''>Die Welten von Thorgal: Kriss de Valnor VI: Die Insel der verlorenen Kinder</a> 19.315 Aufrufe<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9267-die-welten-von-thorgal-thorgals-jugend-6-der-drakkar-aus-dem-eis/' class='bbc_url' title=''>Die Welten von Thorgal: Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis</a> 14.147 Aufrufe<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8655-jahresr%C3%BCckblick-oktober-bis-dezember-2016/' class='bbc_url' title=''><span  style='color: #00ff00'>Jahresrückblick: Oktober bis Dezember 2016</span></a> 13.703 Aufrufe<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9284-rabattaktion-die-schlagzeile-und-freiheitsschwingen/' class='bbc_url' title=''><span  style='color: #00ff00'>Rabattaktion: "Die Schlagzeile" und "Freiheitsschwingen"</span></a> 10.960 Aufrufe<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-6016-kriss-de-valnor-ii-das-urteil-der-walk%C3%BCren/' class='bbc_url' title=''>Die Welten von Thorgal: Kriss des Valnor II: Das Urteil der Walküren</a> 10.797 Aufrufe<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-6610-die-welten-von-thorgal-lupine-3-das-reich-des-chaos/' class='bbc_url' title=''>Die Welten von Thorgal: Lupine III: Das Reich des Chaos</a> 10.623 Aufrufe<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9277-erika-mann-zehn-jagen-mr-x/' class='bbc_url' title=''><span  style='color: #00ff00'>Erika Mann: Zehn jagen Mr. X</span></a> 10.534 Aufrufe<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8052-die-welten-von-thorgal-kriss-de-valnor-5-rot-wie-der-raheborg/' class='bbc_url' title=''>Die Welten von Thorgal: Kriss de Valnor V: Rot wie der Raheborg</a> 10.350 Aufrufe<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-6331-die-welten-von-thorgal-lupine-ii-die-abgeschnittene-hand-des-gottes-tyr/' class='bbc_url' title=''>Die Welten von Thorgal: Lupine II: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr</a> 10.139 Aufrufe<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-6506-die-welten-von-thorgal-thorgals-jugend-i-die-drei-schwestern/' class='bbc_url' title=''>Die Welten von Thorgal: Thorgals Jugend I: Die drei Schwestern</a> 9.974 Aufrufe<br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-7320-die-welten-von-thorgal-thorgals-jugend-ii-das-auge-odins/' class='bbc_url' title=''>Die Welten von Thorgal: Thorgals 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In den nächsten Tagen und Wochen soll es hier ein paar neue Lyrik-Rezensionen geben und etwas über phantastische Literatur. Und ich hoffe sehr, dass ich euch bald mal wieder eine Neuerscheinung von mir vorstellen kann. Drückt mir die Daumen, ja?</p><p>&nbsp;</p><p>&copy; Petra Hartmann</p>]]></description>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
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		<title>Autorentreffen in Nürnberg 2026</title>
		<link>https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13450-autorentreffen-in-nürnberg-2026/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Das Nürnberger Autorentreffen ist eine lieb gewordene Tradition, die ich nicht missen möchte. Dieses Jahr war ein runder Geburtstag zu feiern: Es war das 20. Mal, dass ich mir den kleinen Motivationsschub abholen konnte. Wobei es diesmal einen Traditionsbruch gab: Statt am Himmelfahrtsdonnerstag trafen wir uns bereits am ersten Mai. Ursache war eine Großveranstaltung an Himmelfahrt, durch die die Hotelzimmer knapp und teuer wurden, wie Organisator Michael Kress informierte. Eine unschöne Begleiterscheinung war allerdings, dass es aufgrund des früheren Termins deutlich kälter war, als ich im Auto auf einer Autobahnraststätte übernachtete. Nun gut, ich habe es überlebt.<br />Bevor ich etwas zum Treffen selbst schreibe, lasst mich an dieser Stelle kurz ein Loblied auf das Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg anstimmen. Hier hatte ich ein Zimmer für die Nacht vom 1. auf den 2. Mai gebucht. Die superfreundlichen Mitarbeiter machten es nicht nur möglich, dass ich am Anreisetag bereits um 8 Uhr morgens meinen Schlüssel bekommen konnte, nein, ich durfte sogar schon zu diesem Zeitpunkt das Zimmer betreten und die Dusche nutzen. Ich hätte auch noch am Frühstück teilnehmen können, hatte mir aber leider im Morgengrauen auf der Raststätte etwas Ungesundes zugeführt. Aber am nächsten Morgen genoss ich das Frühstücksbüfett umso mehr.<br />Um 9.30 Uhr begann schräg gegenüber das Treffen. Gleich zu Beginn gab es ein überraschendes Wiedersehen mit Ursula Schmid-Spreer, die seinerzeit das Autorentreffen begründet und Titus Müller aus Dauerreferenten gewonnen hatte. Ursula war Ehrengast und sprühte vor literarischen Plänen. Auf zwei Bücher, die sie in der Pipeline hat, freue ich mich schon. Sie war nicht das einzige Mitglied der "Mörderischen Schwestern", das ich an diesem Morgen traf. Gleich darauf kam mir Rosemarie Benke-Bursian entgegen. Als Michael Kress die Bücherkasse des Vertrauens vorstellte, meinte er mit einem Augenzwinkern: "Wir setzen auf eure Ehrlichkeit - wir sind hier ja nicht bei den Mörderischen Schwestern ..."</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Was ist meine Erzählstimme?</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Die erste Referentin war Stefanie Hohn / Stefanie H. Martin, die uns etwas über das Thema "Erzählstimme" verriet. Wie klingt ein Text? Was gibt ihm Wärme, Persönlichkeit, Individualität? Stefanie unterschied zwischen Autorenstimme, Erzählstimme und Figurenstimme, wobei in den Chor auch noch die innere Stimme des Lesers mit eintritt. Sie sprach über das, was das Wesen und die Gedankenwelt der Hauptfigur ausmacht, und darüber, dass ein Autor Empathie für deren Glaubenssätze und ihre "inneren Monster" entwickeln müsse. Ein zentraler Begriff in ihrem Vortrag war "Haltung". Die innere Haltung des Autors zu seinen Figuren sei gewissermaßen der Atem für deren Stimme. Schreiben heiße dabei auch immer, sich selbst zu begegnen, sich den eigenen Gefühlen und Ängsten zu stellen. "Was ist dein Warum?", fragte sie. "Was ist das zentrale Thema, der Kern deiner Geschichte? Und welche Haltung dazu nimmt seine Erzählstimme ein?" Wer derart persönlich in seinem Roman vorhanden sei, dessen Geschichte sei authentisch und glaubwürdig - und ein solcher Autor müsse auch die vermeintliche Konkurrenz der KI nicht fürchten. Authentizität könne die Maschine nicht kopieren, genau diese echten Gefühle und die Haltung seien es, was einen Autor ausmache.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CV7SS' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/58/82/1a/ME1CV7SS_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Spannendes Nudelgericht</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Titus Müller eröffnete seinen Vortrag im Anschluss daran mit dem Satz: "So, das war das Fünf-Gänge-Menü - jetzt kommen die Nudeln." Die Nudeln - das war ein Beitrag über "Szenen im Roman", Titus ging der Frage nach, wie die Spannung in die Szenen kommt, was Situationen lebendig und anschaulich macht und wie Autor und Leser tiefer in die Schilderung eintauchen. Ein Beispiel für Anschaulichkeit: Eine Frau kommt die Straße entlang - mit einem Hund." Einfach nur ein Satz. Aber was ist das für ein Hund? Ein Dackel? Ein Dalmatiner? Ein Pudel? Einfach mal die verschiedenen Rassen einsetzen: "Und jedes Mal, wenn sich ihr Hund verändert, verändert sich auch das Bild der Frau." Titus: "Das Konkrete ist der Motor, das Abstrakte haben wir im Kofferraum."<br />Ein Ratschlag für Autoren: Einfach mal Hören und Sehen hinten anstellen und die Geräusche schildern, die über der Szene liegen. Gerade das Olfaktorische nehmen Menschen viel intensiver wahr als das, was ihnen vor Augen liegt.<br />In jede Szene gehöre ein Konflikt. Und man solle sich fragen: "Was tut am meisten weh?" Titus will, dass seine Leser weinen. Und noch ein Trost für diejenigen, die immer weiter an ihren Romanen herumdoktern: "Wenn es gut geht, kann jeder schreiben, aber eine kränkelnde Geschichte zu untersuchen und dann weiter zu machen, das macht den Schriftsteller aus."</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CV7XU' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/c7/30/c2/ME1CV7XU_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p><p>&nbsp;</p><p>Offen blieb eine Frage, die ich angesichts der vielen Tipps zur Spannung hatte: Ja, die Romane sind schneller geworden, wir haben heute nicht mehr die Geduld, uns durch seitenlange Schilderungen hindurchzulesen wie etwa bei Enid Blyton, die im ersten Drittel eines jeden Fünf-Freunde-Abenteuers erstmal ausführlich schilderte, wie die Kinder aus den Ferien zurückkommen, einen Ausflug machen, picknicken ... Aber: Gibt es in unserer schnelllebigen, hektischen Zeit zwischen kurz geschnittenen "Reels" und winzigen Informationsschnipseln und all der Hektik nicht irgendwo das Bedürfnis nach Entschleunigung, nach Langsamkeit, nach allmählich voranschreitenden und sich entwickelnden Geschichten? Zeichnet sich nicht irgendwo auch ein Trend nach wohltuender Entschleunigung ab? Ich jedenfalls werde manchmal schon aggressiv, wenn ich in einem Roman von Cliffhanger zu Cliffhanger gehetzt werde und beim Lesen das Gefühl habe, vor einem Fernseher zu sitzen - und jemand anderer hat die Fernbedienung in der Hand. Titus meinte, die Frage müsse er wohl offen lassen. Ohne Spannung wolle er jedenfalls nicht schreiben. Aber seine Frau lese gerade "Heidi" und habe ihm erzählt: "Da passiert ja überhaupt nichts" - und das klang nicht frustriert. (Ich habe übrigens gerade "Bambi" gelesen.)</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Ernüchternde Zahlen: Wie tickt der Buchmarkt?</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Elisabeth Botros, die Dritte im Bunde, hat zehn Jahre lang für eine literarische Agentur gearbeitet und ist jetzt Lektorin. Sie hatte einige ernüchternde Zahlen mitgebracht. Unter anderem berichtete sie davon, dass die Zahl der Neuerscheinungen gesunken ist. Gab es im Jahr 2019 noch 70.000 Erstauflagen, so waren es 2025 nur noch 58.000. In den Bestsellerlisten sehe man fast nur noch "alte Bekannte".<br />"Wie viel Mut ist da noch?", fragte sie angesichts der Schwierigkeiten, "neue Namen" überhaupt auf dem Markt zu etablieren. Etwa 80 Prozent der Bücher würden den gezahlten Vorschuss nicht einspielen, sagte sie. Nicht schön. Zumal ein Großteil der deutschen Neuerscheinungen Titel sind, die aus anderen Sprachen übersetzt wurden und im Original bereits erfolgreich waren. Was läuft gut? Romantasy, Thriller, Küstenkrimis, regionale Krimis, New Adult, Cozy Fantasy, Dark Academia und Gothic Vibes. Seufz. Nichts davon schreibe ich. Weiß bei einigen Sachen nicht mal, was das ist. Die gute Nachricht: "Deutsche Autoren sind ebenfalls sehr gefragt", hatte Elisabeth Botros als Trost mit im Gepäck.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CV7K4' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/df/fc/5c/ME1CV7K4_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p><p>&nbsp;</p><p>In einem zweiten Teil ihres Vortrags sprach sie über die Bedeutung des Exposees und erzählte, was alles hinein gehört. Das war jetzt nichts umwerfend Neues für mich. Aber als sie feststellte, dass viele Autoren das Exposeeschreiben hassen, konnte ich nur nicken. Nun gut, Zähne zusammenbeißen und weiter arbeiten.<br />Das Mittagessen im "O'Sheas" war mal wieder großartig. Ich habe diesmal den "Cottage Pie" ausprobiert. Das ist Hackfleisch mit Zwiebeln und Karotten, überzogen mit Kartoffelpüree und überbacken mit irischem Cheddar-Käse. Absolut empfehlenswert. Abends gab es Pizza, diverse Sorten, und tagsüber wurden wir mit leckerem Kuchen gemästet. Das Frühstück im Caritas-Pirckheimer-Haus hatte ich ja schon gelobt. Also, alles in allem ein Tag, der sich sowohl wegen des mentalen als auch wegen des gastronomischen Inputs gelohnt hat. Nächstes Jahr gern wieder.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CV7FV' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/d8/1b/c4/ME1CV7FV_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p><p>&nbsp;</p><p><span  style='color: rgb(40,40,40)'><span  style='font-family: helvetica'>Weitere Berichte vom Nürnberger Autorentreffen:</span></span><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-4201-n%C3%BCrnberger-autorentreffen-2010/' class='bbc_url' title=''>Nürnberger Autorentreffen 2010</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-5121-autorentreffen-in-n%C3%BCrnberg/' class='bbc_url' title=''>Nürnberger Autorentreffen 2011</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-5810-autorentreffen-in-n%C3%BCrnberg-neunte-auflage/' class='bbc_url' title=''>Nürnberger Autorentreffen 2012</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-7915-n%C3%BCrnberger-autorentreffen-2015-dialoge-charaktere-detektive-und-autoren/' class='bbc_url' title=''>Nürnberger Autorentreffen 2015</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8321-zwei-tage-in-n%C3%BCrnberg-notizen-vom-autorentreffen/' class='bbc_url' title=''>Nürnberger Autorentreffen 2016</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8807-n%C3%BCrnberger-autorentreffen-2017/' class='bbc_url' title=''>Nürnberger Autorentreffen 2017</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9244-autorentreffen-in-n%C3%BCrnberg-2019/' class='bbc_url' title=''>Nürnberger Autorentreffen 2019</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10826-autorentreffen-in-n%C3%BCrnberg-himmelfahrt-2024/' class='bbc_url' title=''>Nürnberger Autorentreffen 2024</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-11628-n%C3%BCrnberger-autorentreffen-2025/' class='bbc_url' title=''>Nürnberger Autorentreffen 2025</a></p><p>&nbsp;</p><p>&copy; Petra Hartmann</p>]]></description>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 10:09:00 +0000</pubDate>
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		<title>Movenna hat einen neuen Ehrenbürger</title>
		<link>https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13436-movenna-hat-einen-neuen-ehrenbürger/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Erstmals seit 13 Jahren habe ich in meiner Eigenschaft als Gottkönigin von Movenna wieder eine Ehrenbürgerschaft verliehen. Es war eine kleine Dankbarkeitsbezeugung an einen Staatschef, der mich seinerseits einer besonderen Ehrung für würdig befunden hatte.<br />Der also ausgezeichnete junge Mann heißt Joel Eisenreich, lebt in Straubing und ist Präsident der <a href='https://micronations.wiki/wiki/User:Bayrische_Demokratische_Republik/United_Federation_of_Bavaria_and_Saxony' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Mikronation Vereinigte Föderation Bayern & Sachsen</a>. Es handelt sich um einen recht kleinen und noch sehr jungen Staat. Der bayerische Teil wurde vor sechs Jahren ausgerufen, der sächsische Teil kam vor drei Jahren hinzu. Es gibt auch ein Protektorat Franken. Insgesamt hat die Föderation sechs Bürger, zwei weitere werden die Staatsbürgerschaft demnächst erhalten.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CQWWI' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/0b/d4/af/ME1CQWWI_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a><br />Ich lernte den Präsidenten im Sommer vergangenen Jahres im "Königreich Romkerhall" bei Goslar kennen. Hier trafen sich Vertreter von 19 Mikronationen zu ihrer jährlichen Tagung. Ich begleitete das Treffen für die Goslarsche Zeitung und schrieb zwei <a href='https://www.goslarsche.de/lokales/mikronationen-romkerhall-koenigreich-tagung-goslar-677255.html' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Artikel</a> darüber. Unter anderem berichtete ich darin, wie die Vereinigte Föderation Bayern & Sachsen, vertreten durch ihren Präsidenten Joel Eisenreich, und die Parlamentarische Monarchie Duckionary, vertreten durch Erzherzog Arthur de Tourneau, einen Freundschaftsvertrag abschlossen. Ganz wichtig war den Mikronationalisten auf ihrer Tagung, sich eindeutig von den Reichsbürgern zu distanzieren. Und auch für Eisenreichs Föderation gilt: Staatsbürger kann nur werden, wer kein Reichsbürger und kein Mitglied einer faschistischen Partei ist. Ein bisschen sind diese Mikronationen wohl verwandt mit LARPern, mit dem Unterschied allerdings, dass sie über ein real existierendes Staatsgebiet verfügen, und sei es auch nur so groß wie ein Vorgarten.<br />Mein Artikel aus dem vergangenen Jahr über den Freundschaftsvertrag hat dem Präsidenten offenbar sehr gut gefallen. Vor einigen Monaten rief er mich daher an und teilte mir mit, dass ich für die Verdienstmedaille zweiter Klasse in Silber der Vereinigten Föderation Bayern und Sachsen vorgesehen sei. Er würde zur Walpurgisnacht den Harz besuchen, ob man sich dann zwecks Ordensverleihung treffen könne ...? "Da bin ich in Nürnberg", stellte ich fest. Am 1. Mai war ja der Termin für das Nürnberger Autorentreffen. Was für ein Zufall: Präsident Eisenreich hatte für den 2. Mai eine Fahrt in die Frankenmetropole geplant. Und so gab es dann eine kleine Verleihungszeremonie im Ramada-Hotel neben der Meistersinger-Halle, wo der Föderationschef anschließend die Manga-Messe Frankenmexx besuchte.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CQWXF' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/dc/2a/0a/ME1CQWXF_t.jpg' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p><p>&nbsp;</p><p>Wie sagt man Dankeschön für solch ein Geschenk? Mein Reich ist ja nicht von dieser Welt, und Orden und Ehrenzeichen werden in Movenna nicht verliehen. Doch ich zeigte mich erkenntlich mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft des Landes Movenna. Alle Schenken des Reiches sind von nun an angewiesen, den Herrn Präsidenten auf Kosten der königlichen Kasse zu beherbergen und mit Speis und Tank zu versorgen. Die Anreise erfolgt allerdings auf eigene Kosten. Die Urkunde wurde gestaltet von <a href='https://www.larpzeichnerin.de/' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Larpzeichnerin Susanne Habermann</a>, die ich als Schriftgestalterin ausdrücklich empfehlen kann.<br />Eine kleine Überraschung gab es für mich bei der Verleihung dann aber doch noch: Der Präsident hatte sich im Harz mit Zar Antonow, dem Präsidenten der Vereinigten Republik Obscurium, getroffen und von ihm gleichfalls ein Präsent für mich mitgebracht: Ich bin nun auch Trägerin der Medaille des Goldenen Drachen. Auf der Urkunde dazu steht: "The recipient shall be the bearer of this medal until the universe burns our bones away or the government of Obscurium revokes it." Damit kann man sich doch sehen lassen oder? Ganz herzlichen Dank an die beiden Präsidenten und ihre Länder. Vielleicht schreibe ich einmal wieder über ein solches Staatstreffen?</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CQWPK' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/3a/f2/b6/ME1CQWPK_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p><p>&nbsp;</p><p>&copy; Petra Hartmann</p>]]></description>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 17:10:00 +0000</pubDate>
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		<title>Mein MarburgCon 2026</title>
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		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Hatte ich letztes Jahr etwas vom <a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-11502-der-gr%C3%B6%C3%9Fte-marburg-con-aller-zeiten/' class='bbc_url' title=''>"größten MarburgCon aller Zeiten"</a> geschrieben? Das ließ sich ohne weiteres noch toppen: Diesmal war die Halle im Bürgerhaus Niederweimar komplett bespielt. Es gab Platz für 54 Stände von Verlagen und Autoren, vier Lesungsschienen mit insgesamt 39 Lesungsangeboten, dazu sechs Rollenspielrunden im hinteren Bereich, also ein volles Programm. Allerdings auch weniger Besucher als im Vorjahr, 250 statt 300, in den Gängen zwischen den Ständen war deutlich mehr Luft als im vergangenen Jahr, und auch aus den Lesungen hörte man von einigen Kollegen, es habe ziemlich wenige oder gar keine Zuhörer gegeben. Dafür waren die Gespräche mit Autoren und Verlegern einfach wieder wie ein großes Familientreffen, und der Marburger Verein für Phantastik ist sowieso ein großartiger Gastgeber.<br />Für mich fing der Con-Tag mal wieder gnadenlos früh an. Mein Wecker riss mich um 4.30 Uhr grausamst aus einem extrem schönen Traum, und ich hätte die infame Kreatur beinahe gewohnheitsmäßig eine halbe Stunde weiter gedreht, bis mir einfiel, dass sie mich gar nicht zur Arbeit, sondern zum Con aus den Federn holen wollte. Außerdem hatte ich bereits gerüchteweise von einer ziemlich unangenehmen Sperrung auf der A7 gehört, man musste mit dem Schlimmsten rechnen.<br />Mein Reisebegleiter war diesmal das Hörbuch zu "Winnetous Erben". Das hatte ich zwar vor ein paar Jahren schon mal angehört, aber ich wollte mir noch ein paar Dinge ins Gedächtnis zurückrufen, die ich für mein aktuelles Romanprojekt brauche. Die Umleitung, die mich bei Northeim erwischte, war ziemlich fordernd. Schmale Landstraßen und Ortsdurchfahrten, die nicht für den Schwerlastverkehr gemacht sind, LKW an LKW vor mir, hinter mir und auf der Gegenfahrbahn, ich konnte jedenfalls keinen Schlaf nachholen am Steuer. Es ging jedoch relativ glimpflich ab, der Umweg kostete mich nur gut eine halbe Stunde, sodass ich gegen 9 Uhr im Bürgerhaus ankam, rechtzeitig zum Aufbau. Und es reichte sogar noch für einen Umsonst-Kaffee bei Marburgs bezauberndster Thekenschlampe Dirk van den Boom, der sich wieder mal vehement weigerte, eines meiner Bücher zu erwerben.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CM1B3' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/56/a0/d4/ME1CM1B3_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a><br />Ich hatte einen Standplatz nahe am Halleneingang und mit sehr guter Gesellschaft. Zur Rechten waren Nadine Muriel und Rainer Wüst bereits mit dem Aufbau beschäftigt. Was den Vorteil hatte, dass ich, als die beiden einen Band der "Met-Magie"-Anthologie an den Mann brachten, gleich mit signieren konnte (danach schickten wir ihn quer durch den Saal zu Ju Honisch, damit er sich noch ein weiteres Autogramm einer Met-Autorin holen konnte).</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CM1FH' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/fc/2e/8d/ME1CM1FH_t.jpg' alt='Eingefügtes Bild'  /></a><br />Links neben mir war der Leseratten-Verlag bereits gut eingerichtet. Hier holte ich mir später den Comic "Goldizilla", den ich ja schon auf der Leipziger Buchmesse vorgemerkt hatte. Außerdem konnten mir Marc Hamacher und Tanja Kummer, die mit einem elektrischen Toyota unterwegs sind, noch ein paar Tipps für meinen bevorstehenden E-Auto-Kauf geben. Unter anderem zerstreute Marc meine Angst davor, dass die Heizung mir im Winter die Reichweite halbieren könnte.<br />Andrea Tillmanns war auch schon da. Bei ihr tauschte ich ein Exemplar meines "Herz des Donnervogels" gegen ihren Sammelband "Das Bild über der Treppe" mit düsteren Geschichten. Das Cover macht schon einmal neugierig, und ich weiß wirklich nicht, was ich mehr bewundern soll: Das Motiv von Künstlerin Marlene Walkenhorst oder die schräge Art, wie Andrea den Titel ins Bild einpasste. Sie hat noch ein zweites "Treppen-Buch" mitgebracht, eine Krimisammlung, bei der das Einpassen von Titel und Klappentext noch eine ungleich größere Herausforderung war. Ich weiß schon, warum ich das mit dem Selfpublishing - größtenteils - bleiben lasse. Ich bin im Coverdesign einfach eine Niete.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CM1BU' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/0d/e1/45/ME1CM1BU_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a><br />Gegenüber von Andrea saß ein wahrer Meister in der Kunst, schöne Bücher herzustellen: Erik Hantsch mit seiner "Edition Dunkelgestirn". Neuestes Schmuckstück auf seinem Tisch: "Cor Magis" von Michael Siefener, das natürlich meins werden musste. Er hatte auch noch die letzten Exemplare unseres "Intergalaktischen Bestiarium" mit dabei. Wenig später schickte er mir einen Käufer herüber, dem ich die Memoiren unseres kosmischen Xenobiologen signieren durfte.<br />Einen besonderen Aha-Augenblick verdanke ich Axel Kruse, der am Stand gegenüber saß und unter anderem seine "Zeitreisen gehen anders" präsentierte. Seinen Aufsteller mit dem Slogan "Die Welten des Axel Kruse" habe ich geradezu mit den Augen verschlungen. Ich grübele ja schon seit Jahren darüber nach, was ich überhaupt auf ein Rollup schreiben soll. Wie kann ich Meermädchenbücher, Fantasy, Indianerromane, Märchen, historische und Abenteuerromane, Krimis, Märchen und Literaturwissenschaftliches überhaupt unter einer einzigen Überschrift vereinen? "Die Welten von Petra Hartmann", das könnte ich mir vorstellen, das geht. Okay, den Spruch gibt es jetzt schon, den kann ich nicht 1:1 kopieren. Aber in der Richtung werde ich mal weiterdenken ...</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CM18G' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/ca/58/65/ME1CM18G_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a><br />Ein überraschendes Fundstück fiel mir am Stand der Edition TES von Gerd Michael-Rose in die Finger: Heidrun Jänchen, von der ich ziemlich lange nichts gehört habe, hat in seiner Reihe "BunTES Abenteuer" ein Heft mit dem Titel "Rote Zipfelmützen" veröffentlicht. Darunter eine Science-Fiction-Story, in der die Bewohner eines Planeten namens Thuringia in thüringischer Mundart reden. Ich freue mich schon aufs Lesen. Außerdem nahm ich noch die beiden anderen Neuerscheinungen der Heftreihe mit: "Kapitän Nemo in Russland" von Konstantin Slutschewski, das als Zweitgeschichte Anton Tschechows "Fliegende Inseln" enthält, sowie "Die Landpanzer" (+ "Unter dem Messer") von Herbert G. Wells.<br />Bei Eric Schreiber am Tisch von Saphir im Stahl entdeckte ich den zweiten Band von "Miranda Wohlfahrt". Johannes Anders lässt seine spacige Bilanzfälscherin in Diensten der Kontrollistischen Planetenrepublik neue Fälle lösen und durchs All düsen. Teil eins hat mir gut gefallen, ich freue mich auf die Fortsetzung. Eine weitere Fortsetzung, die meine werden musste: "Chimären", zweiter Teil der "Schlange des Bösen" von Ju Honisch, erschienen im Verlag Torsten Low. Auch hier hatte mir Teil eins bereits sehr gut gefallen. Dazu "Geschichten aus der Dämmerung" von Fabienne Siegmund, eine Sammlung, die ich schon seit Leipzig auf dem Einkaufszettel habe. Außerdem nahm ich "Luciens Manuskript" von Corinna Griesbach mit. Die Geschichte eines erfolglosen Autors, der versucht, einen Roman zu schreiben. Hm. Ich will nicht hoffen, dass es das Buch des Schicksals für mich ist ...</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CM1H6' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/4c/d4/b2/ME1CM1H6_t.jpg' alt='Eingefügtes Bild'  /></a><br />Letzter Einkauf: Der Band mit den Storys zum Marburg-Award. Diesmal stand der Wettbewerb unter dem Motto: "Holmes und Watson - Okkulte Detektive". Ich hatte ja schon immer vor, etwas zu diesem Wettbewerb zu schreiben. Aber diesmal wäre mir absolut nichts dazu eingefallen. Insgesamt 25 Storys sind in dem Band zu finden, 31 weitere waren eingegangen, hieß es. Und im Buch sind Holmes und Watson unter anderem als Handpuppen und Raumschiffe zu erleben, außerdem kommt etwas mit KI vor. Ich bin gespannt.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CM1BG' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/82/5f/42/ME1CM1BG_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a><br />Kulinarischer Höhepunkt: Ganz klar, der Eiswagen von Silano. Pünktlich um 16 Uhr rollte er vor das Bürgerhaus, und plötzlich wurde die Halle sehr sehr leer. Mein Schwarzwald-Becher war ein Genuss, ich hätte mich reinlegen können.<br />Kulinarischer Tiefpunkt: Das Timing für die Abschlusspizza hat nicht geklappt. Die Kartons wurden etwas zu früh geliefert, als wir gerade mit dem Abbau begannen. Als ich den drittletzten Karton rausgetragen hatte, war meine Pizza schon ziemlich kalt und widerstand jedem Versuch, sie mit einem Messer zu zerteilen. Dank meiner Zahnärztin hielt meine Plombe im Schneidezahn durch, als ich mich durch das mit Ananas belegte Brett hindurchbiss. Ich hatte mich perverserweise für die Pizza Hawaii entschieden. Da war ich besser dran als die Vegetarier, die ihre Pizzen erst eine halbe Stunde später bekamen, dafür aber warm. Egal, dafür hatten wir nette Tischgespräche ...<br />Kulinarischer Applaus: Norbert und Evi, die den ganzen Tag in der Küche Brötchen geschmiert hatten, bekamen als Dankeschön jeder ein Fläschchen. Hochverdient. "Ja, schaut euch mal um, hier ist ein Con", informierte Thomas Vaterrodt die beiden, als sie aus der Küche nach draußen kamen und in die Halle blinzelten. Dankeschön, die Brötchen waren lecker.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CM19Y' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/cb/22/19/ME1CM19Y_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a><br />Den Abschluss des offiziellen Programms bildete wie üblich eine doppelte Preisverleihung: Der Vincent- Preis für herausragende Leistungen im Bereich Horror und der Marburg-Award für die besten Geschichten des Schreib-Wettbewerbs zum Con.</p><p>&nbsp;</p><p>Die Preisträger und Platzierten beim Vincent-Preis sind<br />Bester Roman national<br />1. Eva von Kalm - Andrargs Schriften Teil 1: Die Prophezeiung (Shadodex)<br />2. Vincent Voss - Seemannsgräber (Torsten Low)<br />3. Torsten Scheib - Sie kamen aus der Tiefe (Leseratten Verlag)<br />4. Jules B Asches - Cold Creeps: Die Rückstrahlung (Dark Empire)<br />5. Michael Breuer - Eine Krone aus Knochen (unabhängig verlegt)</p><p>&nbsp;</p><p>Bestes Internationales Literaturwerk<br />1. Carissa Orlando - Das Septemberhaus (Festa Verlag)<br />2. Jochen Veit (Hrsg.) - Spukhäuser. Klassische Horror- und Geistergeschichten (Anaconda)<br />3. Richard Matheson - Die besten Erzählungen (Festa Verlag)<br />4. CG Drews - Don't Let The Forest In (Fischer Sauerländer)<br />5. Dean Koontz - After Death (Festa Verlag)</p><p>&nbsp;</p><p>Beste Anthologie/Magazin<br />1. Bettina Ickelsheimer-Förster - Geheimnisvolle Gewässer (Shadodex)<br />2. Sabine Brandl und Alexander Klymchuk (Hrsg.) - Monster 2.0 (MUC Verlag)<br />3. Michael Schmidt und Achim Hildebrandt (Hrsg.) - Zwielicht 22 (unabhängig verlegt)<br />4. Carolin Gymrek (Hrsg.) - Zombie Zone Germany: Was einmal war (Armun Verlag)<br />5. Christian van Aster (Hrsg.) - Liber Vampirorum V - immortal (unabhängig verlegt)</p><p>&nbsp;</p><p>Beste Storysammlung<br />1. Thomas Karg - Jenseits der Realität - Lovecraftsche Erzählungen (unabhängig verlegt)<br />2. Mara Schwarzfels - Eiskaltes Grabgeflüster (unabhängig verlegt)<br />3. Lila Graves – Uferlos (unabhängig verlegt)<br />4. M.H. Steinmetz - Burning Chrome (unabhängig verlegt)<br />4. Michael Marrak - Astrosapiens (Memoranda)</p><p>&nbsp;</p><p>Beste Horror-Grafik<br />1. Adrian van Schwamen - Hinter den Schatten (unabhängig verlegt)<br />2. Mark Freier - Cosmogenis (Blitz Verlag)<br />3. Björn Ian Craig - Der Fluch von Hollow Pines (unabhängig verlegt)<br />4. Detlef Klewer - Monster 2.0 (MUC Verlag)<br />4. Timo Würz - Hexen (Virus)<br />6. Azrael ap Cwanderay - Totes Land – Ausnahmezustand (unabhängig verlegt)</p><p>&nbsp;</p><p>Sonderpreis<br />1. PAN-Phantastik Autoren Netzwerk<br />2. Vincent Voss<br />3. Mara Schwarzfels<br />4. Buchheim Verlag<br />5. Bastei Verlag</p><p>&nbsp;</p><p>Beste Kurzgeschichte<br />1. Lennox Lethe - X (Mystische Gewässer)<br />2. M.H. Steinmetz - Rapture (Zwielicht 22)<br />2. Sabine Brandl - Die Dinge werden sich ändern, mein Schatz (Monster 2.0)<br />3. Maximilian Wust - Tränen, Wasser und Muttermilch (Zwielicht 22)<br />4. Mara Schwarzfels - Julia (Selbst nach dem Tod)</p><p>&nbsp;</p><p>Beste Horrorheftroman<br />1. Chris Steinberger - Die Verschwörung der Werwölfe (Gespenster-Krimi 167)<br />2. Marie Erikson - Henkersee (John Sinclair 2427)<br />3. Michael Blihall - Schrei, wenn dich der Krampus holt (Gespenster-Krimi 187)<br />4. Ulrich Gilga - Wünsche, die der Teufel erfüllt (Isaac Kane Band 09)<br />5. Stefan Hensch - Circus Obscura (Professor Zamorra 1331)</p><p>&nbsp;</p><p>Beim Marburg-Award lauteten die Platzierungen:<br />1. Platz: "Sherlock Holmes und der Architekt der Knochen" von Johanna Dall'Omo<br />2. Platz, geteilt zwischen "Damit er bleibt" von Kai Bößneck und<br />"Der Schatten von Abteilung Acht" von Henning Mühlinghaus<br />3. Platz: "Der Fall der letzten Wahrheit" von Sonja Hermeneit</p><p>&nbsp;</p><p>Ich bin gespannt auf die Geschichten und werde mich im nächsten Urlaub durch den Story-Band hindurchschmökern.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CM168' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/f4/d8/33/ME1CM168_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p><p>&nbsp;</p><p>Die Rückfahrt war lang und, abgesehen von einem kurzen Irrweg auf der Autobahnumleitung, relativ ereignislos. Old Shatterhand, das Herzle und der Junge Adler brachten mich ohne Blessuren die Kasseler Berge hinab bis nach Sillium. Ich kam sogar drei Minuten vor Mitternacht an. Ich fiel ins Bett und schlief tief und fest - und war auch am Tag danach nicht zu gebrauchen. Aber schön wars doch. ;-)</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1CM1HO' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/d2/1d/b4/ME1CM1HO_t.JPG' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p><p>&nbsp;</p><p>&copy; Petra Hartmann</p>]]></description>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 10:16:00 +0000</pubDate>
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		<title>Reimer Boy Eilers: Mit Magellan III: Die Meerenge</title>
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		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Ein Helgoländer umsegelt die Welt. In seinem Opus Magnum "Mit Magellan" schildert Reimer Boy Eilers die Geschicke des Fischers Pay Edel, der durch ein Missgeschick und auf verschlungenen Wegen an Bord der Magellan-Flotte gelangt und nur auf dem Umweg um den gesamten Globus zum roten Felsen zurückfinden kann. Der dritte Band trägt den Titel "Die Meerenge" und beschreibt die Fahrt von der Bahia Rio de Janeiro zur Magellanstraße.<br />Der Reisebericht, in dem Pay als Ich-Erzähler seine Erlebnisse schildert, kommt weiterhin daher als ein extralanger Brief an seine daheimgebliebene Verlobte, die Jungfer Peerke. Ob der Brief die Braut auf Helgoland jemals auf dem Postweg erreicht? Wenn man sich die ungeheure Stärke der vorliegenden Bände anschaut, wird einem zumindest um die Portokosten bange. Das Werk ist angelegt auf fünf Teile, von denen Teil vier gerade erschienen ist. Insgesamt dürfte es sich um 2000 bis 2500 Seiten handeln. Da passt es ganz gut, dass Pay an einigen Stellen, die er tagebuchartig und gewissermaßen vorläufig notiert, anmerkt, dass er bestimmte Passagen in der Version für Jungfer Peerke auslassen wird. So seine alles andere als platonische Beziehung zu einer jungen Eingeborenen in Brasilien, von der bereits <a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-11147-reimer-boy-eilers-mit-magellan-ii-das-paradies/' class='bbc_url' title=''>im zweiten Band</a> zu lesen war. Wobei noch einzurechnen ist, dass Pay das Lesen und Schreiben erst jetzt auf seiner Weltreise von einem arabischen Kartografen in Diensten Magellans lernt - und dass seine Helgoländer Braut Peerke voraussichtlich auch weiterhin Analphabetin bleibt. Sie wird sich seine Reisebeschreibung daheim vorlesen lassen müssen, höchstwahrscheinlich vom örtlichen Pastor.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Keine Heldengeschichte</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Eilers erzählt definitiv keine strahlende Heldengeschichte. Waren schon im zweiten Band, der immerhin auch "Das Paradies" beschreibt, schon die Härten und Grausamkeiten des Seefahrerlebens zu Tage getreten, so werden die unschöneren Aspekte jenseits der Abenteuer-Klischees nun noch deutlicher. Magellan hat sich einer Meuterei zu erwehren, was ihm in fast aussichtsloser Lage auch gelingt. Immer wieder gibt es Intrigen und handgreifliche Auseinandersetzungen. Auch Missbrauch von Kindern beziehungsweise Jugendlichen geschieht an Bord, das tragische Schicksal des Schiffsjungen dürfte zu jenen Zeiten kein Einzelfall gewesen sein.<br />Magellans Justiz ist hart, aber in ihrer Konsequenz in dieser Situation unausweichlich. So erlebt Pay, und mit ihm der Leser, wie Meuterer und andere Delinquenten bestraft werden. Zumal in der Ausnahmesituation eines Expeditionsleiters, der sich jenseits aller spanischen Autorität in Respekt setzen muss. Darunter auch die furchtbare Hinrichtungsart des Aufs-Rad-Flechtens. In jener Zeit durchaus gebräuchliche Praxis.<br />Auch Pay selbst wird vorübergehend in einen Block geschlossen. Eine unbedachte kritische Äußerung, die von den falschen Ohren gehört wird, trägt ihm die Strafe ein. Eine Strafzeit, die er immerhin nutzen kann, um von seinem Freund Al Gharb das Schreiben zu lernen und Buchstaben in den Sand zu malen. Und noch eine weitere unterwegs erworbene Fähigkeit kann er schließlich zeigen: Er hat das Schwimmen gelernt und ist daher der einzige, der von unten ein Leck im Schiffsrumpf aufspüren kann. Aufgrund dieser hilfreichen Aktion wird er schließlich von Magellan begnadigt und wieder in die Reihen der guten Schiffskinder aufgenommen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Menschen als Souvenirs</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Doch nicht nur die Mitglieder der Expedition erfahren Härte und Grausamkeit. Auch die Bewohner der neu entdeckten Küsten machen mit den Fremden aus dem Osten denkbar schlechte Erfahrungen. Gewalt, Menschenraub und Mord sind die Begleiter dieser Entdecker, die mit typisch europäischer Arroganz auch menschliche Souvenirs mit nach Hause bringen wollen. Mit der "Personalgewinnung" für diese Fahrt hatten ja auch Pay und sein Eskimo-Freund Qivitoq bereits <a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10853-reimer-boy-eilers-mit-magellan-i-die-ausfahrt/' class='bbc_url' title=''>im ersten Band</a> ihre Erfahrungen gemacht. Wie es den zurückgelassenen Sexualpartnerinnen in den nächsten neun Monaten mit den Abschiedsgeschenken der Spanier gehen wird, interessiert die Seefahrer gleichermaßen nicht.<br />Sehr unterschiedlich werden die Völker und Stämme geschildert, denen die Teilnehmer der Weltumsegelung begegnen. Da sind die freundlichen, offenen Naturkinder des gesegneten Landstrichs "Presil", an dem die Flotte überwintert, eine Welt des Friedens, der Sorglosigkeit, der Offenheit. Ein wenig zurückhaltender treten die Menschen auf, denen die Seefahrer weiter im Süden, in Feuerland und beim Erforschen der Straßen und Ströme zwischen Atlantik und Pazifik begegnen. Besonders eindrucksvoll ist das Aufeinandertreffen mit dem Volk der Alakalufes, Jäger wie Pays Freund Qivitoq, deren Nachkommen der Autor des Buchs noch kennen lernte und deren Schicksal er im Nachwort beklagt.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Die Grenzen der Erzählfigur</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Pay Edel ist als Erzählfigur - als einfacher, wenig gebildeter Fischer aus dem Norden, der in der spanischen Flotte als ebenso einfaches Besatzungsmitglied dient - großen Einschränkungen unterworfen. Er ist nicht dabei, wenn Magellan und die Kapitäne den Kurs und die Belange der Expedition besprechen. Er bekommt Strategien und Gedanken der jeweiligen Parteien gewöhnlich erst zu spüren, wenn sie konkrete Auswirkungen auf seine Bordroutine haben. Und erst recht ist er nicht involviert in astronomische und kartografische Belange, die für die Expedition von entscheidender Bedeutung sind.<br />Hochinteressant ist es daher, den Autor dabei zu beobachten, wie er die Ergebnisse seiner offenbar sehr intensiven Recherchen transportiert und Pay Dinge erfahren lässt, die jenseits seiner Sphären liegen. Oft ist es der Araber Al Gharb, der dem Helgoländer (und damit dem Leser) Hintergründe erläutert. Aber auch der Ritter Pigafetta und sogar der Eskimo Qivitoq sind Auskunftgeber und erklären Pay Dinge, die er nicht wissen kann.<br />Einmal unterbricht der Autor die brieflichen Schilderungen Pays und lässt die Leser im Kapitel "Nächtlicher Monolog" teilhaben an einem Blick direkt in die Gedankenwelt Magellans. Ein Fremdkörper, ein irritierender, aber zweifellos erhellender Perspektivbruch. Im Prolog ergreift ein Nachfahr Pays das Wort und tritt als eine Art Herausgeber oder Bewahrer des Textkonvoluts auf. Und im Nachwort ergreift der Autor selbst das Wort.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Prophetischer Traum</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Doch Pay hat durchaus noch andere Informationsquellen. So erleben die Leser mit, wie der Fischer in einem Traum die Zukunft der Alakalufes sieht:<br />"Gottlob träume ich selten, und solch ein übles Gesicht möchte ich nicht ein weiteres Mal an meinem inneren Menschen vorbeiziehen lassen. Ich sah, wie die nackten Alakalufes von gepanzerten Landsknechten aus dem Abendland, die vom Branntwein berauscht waren, mit Schwertern, Arkebusen und Hellebarden gejagt wurden. Den Toten - Männern, Frauen und Kindern - schnitten die Furien des Krieges die Ohren ab, um sie für guten Lohn als Trophäen an ihre Obersten und Kriegsherren zu verkaufen, zum Beweis, dass sie eine Art wilder Tiere erlegt hätten."</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Verschlungen und mit starkem Ich</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Dass Pay gelegentlich zu Umständlichkeiten und etwas verschlungenen Schilderungen neigt, wurde bereits bei den beiden Vorgängerbänden angemerkt. Detailreich, manchmal etwas ausschweifend und oft mit persönlichen Betrachtungen gespickt, erinnert er oft eher an einen Berichterstatter des 19. als des 16. Jahrhunderts und wirkt wie ein Kind einer Zeit, in der das Papier preisgünstiger war und das Ich des Berichterstatters mehr in den Vordergrund rückte. Derart viel Raum für eigene Befindlichkeiten hätte sich selbst ein von seinem eigene Ego überzeugter Flottenkommandant nicht gegönnt, um wie viel weniger ein schlichter Seemann, der an Bord seinen Dienst verrichtet. Sei's. Auf jeden Fall ist dieser Pay eine ausgesprochen interessante Persönlichkeit und durchaus in der Lage, einen historischen Roman zu tragen. Und durch die ständige Rückbindung an das Heilige Eiland gewinnt das Werk eine zusätzliche, sehr persönliche Ebene - etwa, wenn Magellan ein Kap nach der Heiligen Ursula und ihren 11.000 Jungfrauen benennt, die ja auch die Insel Helgoland besucht haben sollen, oder wenn Pay über den Seeräuber Störtebeker sinniert. Hier begegnen sich Landschaften und Geschichten, die bislang noch nie zusammen gedacht wurden. Sehr spannend. Und ein Konstrukt, das auch nach Beginn der zweiten Halbzeit dieser literarischen Weltumseglung trägt.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Fazit: </strong>Historische Entdeckungsreise zwischen Helgoland und Feuerland. Akribisch recherchiert, voller historischer Details und spannender Begegnungen. Lesenswert, macht Lust auf mehr.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Reimer Boy Eilers: Mit Magellan. Band 3: Die Meerenge. </strong>Von der Bahia Rio den Janeiro zur Magellanstraße. Ochsenfurt: Kulturmaschinen Verlag, 2024. 427 S., Euro 20.</p><p>&nbsp;</p><p>Mehr von Reimer Boy Eilers<br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9382-reimer-boy-eilers-das-helgoland-der-h%C3%B6llensturz/' class='bbc_url' title=''>Das Helgoland, der Höllensturz</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9688-reimer-boy-eilers-die-schiffbr%C3%BCchigen-von-tumbatu/' class='bbc_url' title=''>Die Schiffbrüchigen von Tumbatu</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10853-reimer-boy-eilers-mit-magellan-i-die-ausfahrt/' class='bbc_url' title=''>Mit Magellan I: Die Ausfahrt</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-11147-reimer-boy-eilers-mit-magellan-2-das-paradies/' class='bbc_url' title=''>Mit Magellan II: Das Paradies</a></p><p>&nbsp;</p><p>© Petra Hartmann</p>]]></description>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 16:00:00 +0000</pubDate>
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		<title><![CDATA[&#34;König Surbolds Grab&#34; als Podcast bei &#34;Klausgesprochen&#34;]]></title>
		<link>https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13381-könig-surbolds-grab-als-podcast-bei-klausgesprochen/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Meine Fantasy-Kurzgeschichte "König Surbolds Grab" könnt ihr jetzt als Podcast Nummer 116 auf der Seite <a href='http://www.Klausgesprochen.de' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Klausgesprochen.de</a> anhören. Klaus Neubauer (Sprecher, Saxophonist, Fotograf, Buchhalter) hat die Geschichte in märchenhaftem Tonfall eingesprochen, und passend zum Fantasy-Ambiente gibt es dazu die Komposition <a href='https://creatorchords.com/music/db880273-ed48-4f82-a74b-cc08084e2ee5/' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>"Fairy of the Forest“</a> von <a href='https://www.creatorchords.com/' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Alexander Nakarada</a> zu hören. Entstanden sind 29:29 Minuten Hörvergnügen, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.</p><p>&nbsp;</p><p>
"König Surbolds Grab" ist gewissermaßen die Keimzelle meines Fantasy-Landes Movenna. Die Geschichte errang 1999 den dritten Platz der Storyolympiade. Weitere Movenna-Storys folgten im Laufe der Jahre, und als ich im Jahr 2004 mein erstes literarisches Buch, die "Geschichten aus Movenna" veröffentlichte, eröffnete ich den Band mit dem alten König Surbold.</p><p>&nbsp;</p><p>
Worum geht es? Hoch oben im Norden des Landes Movenna, im "Tal der Tanzenden Schatten" liegt das Grab des mythischen Urkönigs Surbold. Eine riesige, schwere Steinplatte bedeckt das Grab, so groß und schwer, dass noch nie ein Mensch sie heben konnte. Die Inschrift lautet: "Wunner äwer Wunner - wat leit wohl dar unner?" "Wunder über Wunder - was liegt wohl darunter?" Perlen? Gold? Sagenhafte Schätze? Es ist der ungeliebte Usurpatorenkönig Harvart, der schließlich eine Expedition ausrüstet, um den sagenhaften Felsen zu heben ...</p><p>&nbsp;</p><p>
<a href='https://klausgesprochen.de/koenig-surbolds-grab/' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Den Podcast mit "König Surbolds Grab" findet ihr hier.</a></p><p>&nbsp;</p><p>
Viel Spaß beim Zuhören!</p>]]></description>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 15:19:00 +0000</pubDate>
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		<title>Flaschenpost von Petra: Erster Newsletter ist raus</title>
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		<description><![CDATA[<p>So, mein erster Facebook-Ersatz-Newsletter ist raus. Ich habe mich aus traditionellen Gründen für den Titel "Flaschenpost von Petra" entschieden. Auf meiner Homepage werkeln zurzeit noch ein paar Leute, die mehr davon verstehen als ich, an einem professionellen Newslettersystem, aber ich wollte unbedingt schon mal etwas raushauen.</p><p>&nbsp;</p><p>
Die Nullnummer ging an 89 Abonnenten. Ich verrate darin ein furchtbares Geheimnis über "Das Serum des Doctor Nikola", über das ich 13 Jahre verbissen geschwiegen habe, und erzähle, wie ich den Stempel "jugendgefährdend" wieder losgeworden bin. Außerdem gibt es einen kurzen Bericht zur Leipziger Buchmesse und eine Terminvorschau. Im Mai dann mehr. ;-)</p><p>&nbsp;</p><p>
Falls ihr noch mitlesen wollt: Eine kurze Mail an hartmann.holle@web.de genügt.</p><p>&nbsp;</p><p>
<a href='https://www.imagebam.com/view/ME1BWR6A' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/35/e7/1b/ME1BWR6A_t.png' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p><p>&nbsp;</p><p>
<span  style='color: rgb(0,0,0)'><span  style='font-family: mastodon-font-sans-serif'><span  style='font-size: 14px'>Warum ich bei Facebook weggehe, hatte ich ja schon <a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13046-warum-ich-von-facebook-weggehen-muss/' class='bbc_url' title=''>hier im Blog</a> erzählt. Inzwischen sind meine vier Seiten (Autorenträume, Falkin, Nestis und Petra Hartmann) gelöscht. Mein Profil folgt in den nächsten Tagen, ich bin aktuell damit beschäftigt, Fotos und Glossen zu kopieren. Immerhin: Das Profil gibt es seit 2009, da steckt viel von meiner Lebensgeschichte drin ...</span></span></span></p>]]></description>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 10:31:00 +0000</pubDate>
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