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	<title>PetraHartmann</title>
	<link>https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70-petrahartmann/</link>
	<description>PetraHartmann Syndication</description>
	<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 19:54:10 +0000</pubDate>
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		<title><![CDATA[&#34;Zurück&#34;: Neue Anthologie erscheint voraussichtlich im September]]></title>
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		<description><![CDATA[<p>„Zurück“ lautet der Titel einer neuen Anthologie, die ich zusammen mit Andrea Tillmanns herausgebe. Andrea und ich sind schon ein eingespieltes Team, immerhin haben wir 2013 bereits zusammen die Sammlung <a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/blog-70/cat-57-mit-klinge-und-feder' class='bbc_url' title=''>„Mit Klinge und Feder“</a>herausgegeben. Nun also „Zurück“.<br />Es geht um Themen wie „Heimkehr“ und „Comeback“ und ein kleines bisschen um die Wehmut beim Zurückblicken auf die „gute alte Zeit“. Mit im Team sind außer uns beiden noch sechs weitere phantastische Autorinnen, die sich mit Kurzgeschichten, aber auch mit längeren epischen Erzählungen beteiligt haben. Für einige von uns ist es durchaus eine Rückkehr zu den schreiberischen Wurzeln und in Welten, die uns seit Jahrzehnten begleitet haben. Und wenn euch bei dem einen oder anderen Text zumute ist, als habe da jemand den Charme der Jahrtausendwende beschworen – damit könntet ihr durchaus recht haben.<br />Von mir ist eine Geschichte aus dem Land Movenna dabei, die an meine 1999 entstandene Story „König Surbolds Grab“ anknüpft, nämlich die Geschichte „der blutrote Möwenschild“. Es hat mir durchaus gutgetan, dass es mich während der Sommerhitze in die Eisigen Einöden im Norden Movennas zurück gezogen hat. Ein sehr guter Ausgleich. Es wird eisig – und blutig.<br />Euch erwarten im Band „Zurück – Phantastische Erzählungen“ insgesamt zwölf Geschichten von acht Autorinnen. Das Buch hat rund 270 Seiten. Erscheinen wird es voraussichtlich im September bei Book on Demand.<br />Aktuell haben Andrea und ich die Lektorats- und Korrekturlese-Phase abgeschlossen, und die Texte sind bei den Autoren zum Absegnen. Einige haben wir schon zurückbekommen. Bisher ohne große Änderungswünsche. Und der Coverdesigner ist gerade am Werkeln. Wir haben uns für ein historisches, lieb gewordenes Motiv aus der guten alten Fanzine-Zeit entschieden. Ein bisschen retro, aber im modernen Design. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt.</p>]]></description>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 19:28:00 +0000</pubDate>
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		<title>Mit Nestis im Rhüdener Freibad</title>
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		<description><![CDATA[<p>Einmal im Jahr bin ich in Rhüden zu Gast und lese auf dem Kinderfest im dortigen Freibad. Und auch diesmal hatte mich Jugendwartin Daria Runer wieder eingeladen. Es war ein nettes, liebevoll gestaltetes Fest mit vielen Aktionen für die Jungen und Mädchen, Kinderschminken, einen Parcours mit Aufgaben und kindgerechter Musik (Fliegerlied, Wer hat das Dino-Ei geklaut?, Auf der Mauer auf der Lauer etc.).<br />
Freiwillige hatten 28 Kuchen für das Büfett gestiftet. Und die Vereinsvertreter waren bester Laune, weil sie gerade 100.000 Euro Fördergelder bewilligt bekommen haben, um ihre betagte Toilettenanlage zu ersetzen, dann auch barrierefrei.<br />
Wie Robert Michel, der Freibadbeauftragte des TSV Rhüden mir erzählte, war es ganz schön nervenaufreibend. Drei Jahre hat es gedauert, bis der Antrag durch war. Das habe ich schon schon vielen Leuten gehört, die Leader-Mittel beantragt haben: Im Prinzip sind Leader-Fördergelder, das beste, was es gibt – aber man ist bis zur endgültigen Bewilligung mehrfach hart am Rande eines Nervenzusammenbruchs.<br />
Ich hatte, passend zum Freibadsommer, ein Abenteuer meiner Nordseenixe Nestis mitgebracht und las den Anfang des Buchs „Nestis und die verschwundene Seepocke“ vor. Meerjungfrau Nestis drückt sich ums Babysitten und erkundet lieber zusammen mit ihren Freuden das Wrack eines alten Piratenschiffs. Derweil macht sich die kleine Undine unbeaufsichtigt auf den Weg, um die schlimmsten Monster des Meeres zu suchen …<br />
Rund 15 Mädchen und Jungen saßen auf den Decken rund um mich herum und hörten zu. Einige nickten verstehend, als ich die Überschrift „Schwestern sind eine Pest“ vorlas. Aber im Prinzip mögen wir alle unsere Geschwister ja doch, oder?<br />
Zu Abschluss gab es noch eine Portion Freibadpommes für die Autorin. Und die Überlegung, ob man nicht nächstes Jahr einen kleinen Kuschelpavillon für die Lesung einrichten sollte. Mal sehen.</p>]]></description>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 22:38:00 +0000</pubDate>
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		<title>Thorgal 43: Die Rache der Göttin Skædhi</title>
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		<description><![CDATA[<p>Im neuen Thorgal-Album "Die Rache der Göttin Skaedhi" geht es um den Gesteinsbrocken, den Thorgal im Band <a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10839-thorgal-41-tausend-augen/' class='bbc_url' title=''>"Tausend Augen"</a> ans Tageslicht gefördert hat. Aniel, der Sohn von Thorgal und Kriss de Valnor will dem Rätsel der seltsamen "Augen" auf die Spur kommen, die als Einsprengsel im Fels zu finden sind.<br />Außer um naturwissenschaftliche und alchimistische Forschungen geht es in diesem Band jedoch vor allem um das Aufeinandertreffen einer großen Zahl von Frauen, die mit mehr oder weniger lauteren Mitteln ihre Ziele erreichen wollen. Außer der skrupellosen Kriss de Valnor tritt die Chemikerin und Giftmischerin Dame Pallas auf, und auch Jolans neue außerirdische Partnerin Borealis mischt kräftig mit, wobei wir an dem bisher ziemlich hilflosen blauäugigen Blondchen einige interessante neue Fähigkeiten entdecken. Schließlich meldet sich noch eine alte, längst totgeglaubte Bekannte zu Wort.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Atlantidin auf der Flucht</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Der neue Band setzt da ein, wo <a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-11782-thorgal-42-%C3%B6zurr-der-war%C3%A4ger/' class='bbc_url' title=''>"Özurr der Waräger"</a> endete: Borealis ist aus Thorgals Haus davongelaufen, weil sie mit den Familienmitgliedern nicht klarkam. Die in einer außerirdischen, technisch überlegenen Hochzivilisation aufgewachsene junge Frau ist zu ungeschickt für die einfachsten Verrichtungen im Haushalt und lässt als Retourkutsche ihre naturwissenschaftliche Bildung heraushängen. Es kommt zum Knall, und Borealis läuft weg, irrt allein durch die Wildnis.<br />Als sie von Wölfen bedroht wird und in eine Fallgrube stürzt, wird sie von Jägern gerettet. Wobei "gerettet" bei dem schwanzgesteuerten Pack nicht unbedingt das richtige Wort ist. Der Anführer der Bande will sie vergewaltigen, doch hat er die Rechnung ohne die (bisher nicht erwähnte) kampfsportliche Ausbildung der jungen Atlantidin gemacht, die ihn kurzerhand tötet. Unterstützt von Thorgal, der sich inzwischen auf die Suche nach der Geflüchteten gemacht hat, kann sie der Bande eine Zeitlang Paroli bieten, dann aber werden beide überwältigt und zur Festung des Herrschers gebracht. Zu Aniels Festung, wie sich herausstellt. Thorgals Hoffnung, als Vater Aniels bald freigelassen zu werden, erfüllt sich jedoch nicht. Im Gegenteil: Aniels Statthalter Rolf hat großes Interesse daran, sowohl Thorgal als auch Aniel zu ermorden und selbst die Herrschaft an sich zu reißen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Orientalische Gelehrte erforschen Skaedhis Augen</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Aniel ist derweil mit seinen Gedanken anderswo. Er hat eine Schar der größten Gelehrten seiner Zeit um sich versammelt, um dem Geheimnis der "Augen" im Skaedhi-Felsbocken auf die Spur zu kommen. Allerdings bislang erfolglos. Vielleicht könnte ihm die Dame Pallas dabei helfen. Aber die bornierten alten orientalischen Männer wollen keine Frau in ihre Runde einlassen. Pallas, die Aniel im Band "Tausend Augen" ja den Felsen überhaupt erst verschafft hat, arbeitet derweil mit allen Tricks. Dazu gehört auch, dass sie Aniel mit einem aphrodisierenden Trank feuchte Träume beschert. Am Ende ist es allerdings nicht Pallas, die den Felsen zu einer sehr überraschenden Reaktion bewegt.<br />Optisch ist das Album durch den sehr groben Zeichenstil nicht unbedingt herausragend. Immerhin setzt die Spielerei mit dem "Augen"-Thema einige Akzente. Aniels rote Iriden, die in Bedrohungssituationen hellblau leuchtenden Augen der Außerirdischen Borealis, schließlich die geweiteten Pupillen des unter Drogen stehenden Rolf, das sind in Zusammenhang mit dem seltsamen Gestein und seiner Dynamik nette Details. Auch die Idee, Aaricia als Mordopfer auszuerkiesen, hat etwas. Weniger gelungen ist die Art, wie die Autoren den guten alten Thorgal erneut im Conan-Stil toben, schreien und gegen die Tür seiner Zelle bollern lassen. Schon im <a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10666-thorgal-39-neokora/' class='bbc_url' title=''>Neokora</a>-Album hatte er sich auf diese Höhlenmenschen-Art aufgeführt, die seinem Charakter eigentlich vollkommen fremd war. Durchaus interessant dagegen das allerletzte Bild des Albums. Sehr vielversprechend. Vor allem in Kombination mit der Dame Pallas, von der man gern mehr hören möchte.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Fazit: </strong>Ein Abenteuer mit überraschend viel Frauenpower und sehr unterschiedlichen Heroinen. Die Geschichte selbst ist ganz okay, der Zeichenstil etwas grob. Ein interessantes Ende, das für das nächste Album einiges verspricht. Kann man lesen.</p><p>&nbsp;</p><p></p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Thorgal 43: Die Rache der Göttin Skædhi.</strong> Text: Yann. Zeichnungen: Fred Vignaux. Bielefeld: Splitter, 2026. 48 S., Euro 18.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Weitere Thorgal-Abenteuer</strong><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-4232-thorgal-31-der-schild-des-thor/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 31: Der Schild des Thor</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-5200-thorgal-32-die-schlacht-von-asgard/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-5713-thorgal-33-schwertboot/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 33: Schwertboot</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-7301-thorgal-kah-aniel/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 34: Kah-Aniel</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8890-thorgal-35-scharlachrot/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 35: Scharlachrot</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9309-thorgal-36-aniel/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 36: Aniel</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9389-thorgal-37-der-eremit-von-skellingar/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar</a><br /><a href='https://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9886-thorgal-38-die-selkie/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 38: Die Selkie</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10666-thorgal-39-neokora/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 39: Neokora</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10729-thorgal-40-tupilak/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 40: Tupilak</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10839-thorgal-41-tausend-augen/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 41: Tausend Augen</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-11782-thorgal-42-%C3%B6zurr-der-war%C3%A4ger/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 42: Özurr, der Waräger</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13789-thorgal-43-die-rache-der-g%C3%B6ttin-sk%C3%A6dhi/' class='bbc_url' title=''>Thorgal 43: Die Rache der Göttin Skaedhi</a></p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-5174-kriss-de-valnor-i-ich-vergesse-nichts/' class='bbc_url' title=''>Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-6016-kriss-de-valnor-ii-das-urteil-der-walkuren/' class='bbc_url' title=''>Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-6330-die-welten-von-thorgal-kriss-de-valnor-iii-einer-konigin-wurdig/' class='bbc_url' title=''>Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-7015-die-welten-von-thorgal-kriss-de-valnor-iv-bundnisse/' class='bbc_url' title=''>Kriss de Valnor 4: Bündnisse</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8052-die-welten-von-thorgal-kriss-des-valnor-5-rot-wie-der-raheborg/' class='bbc_url' title=''>Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8366-die-welten-von-thorgal-kriss-de-valnor-6-die-insel-der-verlorenen-kinder/' class='bbc_url' title=''>Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9145-die-welten-von-thorgal-kriss-de-valnor-7-der-berg-der-zeit/' class='bbc_url' title=''>Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9316-die-welten-von-thorgal-kriss-de-valnor-8-der-herr-der-gerechtigkeit/' class='bbc_url' title=''>Kriss de Valnor 8: Der Herr der Gerechtigkeit</a></p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-5925-die-welten-von-thorgal-lupine-i-ra%C3%AFssa/' class='bbc_url' title=''>Lupine 1: Raïssa</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-6331-die-welten-von-thorgal-lupine-ii-die-abgeschnittene-hand-des-gottes-tyr/' class='bbc_url' title=''>Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-6610-die-welten-von-thorgal-lupine-3-das-reich-des-chaos/' class='bbc_url' title=''>Lupine 3: Das Reich des Chaos</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-7586-jahresr%C3%BCckblick-iv-oktober-bis-dezember-2014/' class='bbc_url' title=''>Lupine 4: Crow</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8057-die-welten-von-thorgal-lupine-5-skald/' class='bbc_url' title=''>Lupine 5: Skald</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8917-die-welten-von-thorgal-lupine-6-die-k%C3%B6nigin-der-schwarzelfen/' class='bbc_url' title=''>Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8996-die-welten-von-thorgal-lupine-7-nidh%C3%B6ggr/' class='bbc_url' title=''>Lupine 7: Nidhöggr</a></p><p>&nbsp;</p><p><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-6506-die-welten-von-thorgal-thorgals-jugend-i-die-drei-schwestern/' class='bbc_url' title=''>Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-7320-die-welten-von-thorgal-thorgals-jugend-ii-das-auge-odins/' class='bbc_url' title=''>Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8364-die-welten-von-thorgal-thorgals-jugend-3-runa/' class='bbc_url' title=''>Thorgals Jugend 3: Runa</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-8718-die-welten-von-thorgal-thorgals-jugend-4-berserker/' class='bbc_url' title=''>Thorgals Jugend 4: Berserker</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9264-thorgals-jugend-5-slive/' class='bbc_url' title=''>Thorgals Jugend 5: Slive</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9267-thorgals-jugend-6-der-drakkar-aus-dem-eis/' class='bbc_url' title=''>Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis</a><br /><a href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9340-thorgals-jugend-7-blauzahn/' class='bbc_url' title=''>Thorgals Jugend 7: Blauzahn</a><br /><a href='https://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-9729-thorgals-jugend-8-die-zwei-bastarde/' class='bbc_url' title=''>Thorgals Jugend 8: Die zwei Bastarde</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10174-thorgals-jugend-9-die-tr%C3%A4nen-der-hel/' class='bbc_url' title=''>Thorgals Jugend 9: Die Tränen der Hel</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10748-thorgals-jugend-syd%C3%B6nia/' class='bbc_url' title=''>Thorgals Jugend 10: Sydönia</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10825-thorgals-jugend-11-grym/' class='bbc_url' title=''>Thorgals Jugend 11: Grym</a></p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10794-thorgal-saga-adieu-aaricia/' class='bbc_url' title=''>Thorgal Saga: Adieu, Aaricia</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-10854-thorgal-saga-wendigo/' class='bbc_url' title=''>Thorgal Saga: Wendigo</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-11978-thorgal-saga-shaigan/' class='bbc_url' title=''>Thorgal Saga: Shaigan</a><br /><a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13038-thorgal-saga-frost-und-feuer/' class='bbc_url' title=''>Thorgal Saga: Frost und Feuer</a></p><p>&nbsp;</p><p>© Petra Hartmann</p>]]></description>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 20:10:00 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Flaschenpost von Petra: Juli-Newsletter ist raus</title>
		<link>https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13844-flaschenpost-von-petra-juli-newsletter-ist-raus/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p><span  style='color: rgb(0,0,0)'><span  style='font-family: verdana'><span  style='font-size: 12px'>Die Juli-Flaschenpost ist raus. Diesmal wird es eiskalt in meinem Newsletter: Es geht um ein furchtbares Ungeheuer, das hoch im Norden meines Fantasy-Landes Movenna sein Unwesen treibt und über das ich inzwischen zwei Erzählungen verfasst habe - der beste Ausgleich zur Sommerhitze.</span></span></span><br /><span  style='color: rgb(0,0,0)'><span  style='font-family: verdana'><span  style='font-size: 12px'>Außerdem enthält der neue Newsletter zwei Nachrufe: einen auf einen namenlosen intergalaktischen Xenobiologen und einen für Spica Black Monday, die acht Jahre und 183.000 Kilometer lang meine Partnerin war. Ich hoffe, ihr habt trotz der Nachrufe viel Vergnügen beim Lesen!</span></span></span></p><p>&nbsp;</p><p>Falls ihr meine Flaschenpost noch nicht bekommt, könnt ihr den <a href='https://www.petrahartmann.de/newsletter_anmelden.php' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Newsletter hier abonnieren</a>.</p><p>&nbsp;</p><p><a href='https://www.imagebam.com/view/ME1ECNGF' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/e7/2a/c8/ME1ECNGF_t.jpg' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p>]]></description>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 21:40:00 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Sabine D. Jacob: Der Fluch des Voodoopriesters</title>
		<link>https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13776-sabine-d-jacob-der-fluch-des-voodoopriesters/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Mit "Der Fluch des Voodoopriesters" legt Sabine D. Jacob eine düstere Novelle vor, in der das Schicksal mit der Unerbittlichkeit einer griechischen Tragödie seinen Lauf nimmt. Was als Flucht vor der Corona-Epidemie in Deutschland und abenteuerliche Afrikareise beginnt, endet erst, als die Geschichte ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat. Der Leser sieht es kommen, die Heldin ahnt es nicht, bis sie sich unentrinnbar in das Netz aus Hass und dunklem Zauber verstrickt hat und vor den Scherben ihrer Existenz steht.<br />"Es ist jetzt ein halbes Jahr her, und bis heute verstehe ich nicht, welcher Teufel mich geritten hat." So beginnt die Ich-Erzählerin Sybill ihre Geschichte, die zunächst relativ harmlos anläuft. Es ist 2021, ganz Deutschland befindet sich im Griff der Corona-Pandemie, und der jungen Frau fällt zu Hause einfach die Decke auf den Kopf. Sie muss ausbrechen und bucht eine Safari-Tour in Uganda. Ihr Mann Jorve ist begreiflicherweise nicht begeistert, es kommt zu einem handfesten Ehekrach. Aber Sibyll setzt ihren Kopf durch, lässt Mann und Sohn in Deutschland zurück und macht sich auf nach Afrika. Von da ab herrscht Funkstille zwischen den Ehepartnern.<br />Die Safari ist spannend, Sybill amüsiert sich köstlich, bis ein Unfall geschieht. Sie hat Glück im Unglück: Eingeborene finden sie bewusstlos im Fluss treibend, bringen sie in ihr Dorf und pflegen sie gesund. Der Priester und Heiler des Dorfes merkt auch, dass mit Sybille etwas nicht stimmt, und bietet ihr an, einen Liebeszauber zu wirken. Damit könnte sie das Herz Jorves wieder zurückgewinnen. Doch alles hat seinen Preis, einen ziemlich hohen oft - was Sybill aber ziemlich egal ist.<br />Ja, Jorves Liebe erwacht von Neuem, wird stärker als zuvor. Als Sybill ein neues Handy bekommt und nach langer Zeit endlich wieder ihre Nachrichten abrufen kann, überschlägt er sich beinahe vor Liebesbekundungen. Aber da sind noch andere Nachrichten. Sybills beste Freundin hat Schockierendes zu berichten. Sybill ist fassungslos ...<br />Es ist eine bitterböse Geschichte, die Sabine D. Jacob hier erzählt, tragisch und unausweichlich, nachdem die erste Entscheidung getroffen wurde. Der Autorin gelingt es, auf rund 100 Seiten afrikanische Exotik, eine klassische deutsche Familienzwistigkeit und rebenschwarze, böse Magie zu vereinen. Der Corona-Ausbruch, der Unfall, das Ritual - das ist alles ist sehr dicht und in eingängiger Sprache dargestellt und nimmt derart an Fahrt auf, dass der Leser das Büchlein nicht mehr aus der Hand legen kann, bis ... Nun, es wird jedenfalls kein Happy End. Aber gut, sehr gut geschrieben.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Fazit: </strong>Spannend, böse, unausweichlich - eine temporeiche Tragödie, die den Leser nicht wieder loslässt. Sehr gelungen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Sabine D. Jacob: Der Fluch des Voodoopriesters.</strong> Kreßberg-Mariäkappel: Shadodex - Verlag der Schatten, 2026. 110 S., Euro 10.</p><p>&nbsp;</p><p>&copy; Petra Hartmann</p>]]></description>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 08:55:00 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Jürgen Fiege &#38; Peter Reuter: Nur geschrieben ... über das Notieren]]></title>
		<link>https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13738-jürgen-fiege-peter-reuter-nur-geschrieben-über-das-notieren/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Ein Haiku-Band, dessen Autoren viel Wert auf die optische Gestaltung gelegt haben, ist "Nur geschrieben" mit Versen von Peter Reuter und "Tuschespuren" des Künstlers Jürgen Fiege. Jedes Gedicht ist sozusagen dreimal in diesem Buch Gestalt geworden: als gedruckter Dreizeiler, als handschriftlicher, kalligrafisch gestalteter Text und in Form einer leichten, mit wenigen Pinselstrichen hingeworfenen Illustration, bei deren Betrachtung man dem Haiku noch einmal langsam nach-atmen kann, bevor man die Seite umschlägt.<br />"Haiku" schrieb ich vor allem der Bequemlichkeit halber. Tatsächlich wäre für die meisten der hier vorgestellten Dreizeiler die Bezeichnung Senryu passender. Beide folgen dem klassischen Silbenschema 5-7-5, doch hat das Haiku gewöhnlich Natureindrücke zum Thema, während es im Senryu eher um persönliche Befindlichkeiten und philosophische Gedanken geht. Letzteres hat in diesem Gedichtband eindeutig den Löwenanteil, auch wenn Reuter in seinen Gedichten durchaus auch von seinen Naturerlebnissen spricht.<br />Es ist ein Band, der nicht einem einzigen Thema unterworfen ist. "Über das Notieren", lautet der Untertitel, und es geht tatsächlich viel um Notizen unterwegs, Beobachtungen am Wegesrand, Gedanken über Menschheit und Gesellschaft. "Eine Sortierung nach Themen oder Kapiteln gibt es nicht im Buch", merkt der Autor an:<br />"Der Grund ist sehr einfach. Stets trage ich Federhalter und Notizbuch mit mir. Täglich ergeben sich mannigfache Gründe zur Notiz. Manchmal ist es ein Gedanke oder Gelesenes, oft auch Wörter und Sätze, welche den Weg zu mir finden. Sie wollen bemerkt, beachtet und notiert werden Und das tue ich oft und gerne."<br />Es sind zum Teil sehr persönliche, den eigenen Nahraum, die Familie und Freundschaften warm und liebevoll zeichnende Verse. So schreibt Reuter unter der Überschrift "Von mir" (jedes Gedicht hat eine eigene Überschrift, bei Dreizeilern nicht selbstverständlich):</p><p>&nbsp;</p><p>"Ich habe immer<br />geliebt und wurde es auch.<br />Rückblick? Vermächtnis?"</p><p>&nbsp;</p><p>Naturschilderungen, etwa der Blick auf einen Bach oder den Apfelbaum, dem zwei Äste entfernt werden müssen, sind gewöhnlich verbunden mit einer Innenschau, einer Schilderung der eigenen Gedanken und Gefühle. Und häufig begegnet man auch Betrachtungen darüber, wie man mit Menschen umgehen sollte - und es heutzutage doch nicht tut. Über das "Menschenleben" schreibt Reuter: "es / ist für Folter und Ängste / nicht geeignet." Sehr bitter kommt das Gedicht "Satirische Lesung" daher:</p><p>&nbsp;</p><p>"Las die Charta der<br />Menschenrechte. Ginge auch<br />als Satire durch."</p><p>&nbsp;</p><p>Ja, leider hat der Autor recht, das ist schon kein Sarkasmus mehr, sondern kann als Realismus gewertet werden.<br />Auffallend, nicht nur beim obigen Gedicht, ist die Mittelzäsur, die Reuter häufig in der zweiten Zeile setzt. Sehr viele seiner Dreizeiler sind auf diese Weise in zwei Hälften geteilt, mal durch Punkte, mal durch Kommas oder Gedankenstriche. In den klassischen japanischen Dichtungen ist ein solcher Bruch nicht vorgesehen, hier bei Reuter scheint es aber durchaus Programm zu sein, sodass man oft nicht drei "Atemzeiten" hat wie beim klassischen Haiku oder Senryu, sondern, je nach Lesart, zwei lange oder vier kurze Einheiten. Eigenwillig, aber warum nicht.<br />Insgesamt ist es eine schöne Sammlung, sowohl inhaltlich als auch durch die optische Gestaltung, und jede Doppelseite ist es wert, dass man einige Minuten auf ihr verweilt und nicht hastig weiterblättert, wenn man die drei Zeilen überflogen hat. Beim Lesen empfiehlt es sich, sich Zeit zu nehmen und den Band nach dem Genuss eines oder zweier Gedichte erst einmal wieder zuzuschlagen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Fazit:</strong> Ansprechend gestalteter Gedichtband mit Illustrationen und kalligrafischen Texten. Nicht thematisch sortiert, aber doch auch ein Ganzes ergebend. Lesenswert.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Jürgen Fiege & Peter Reuter: Nur geschrieben ... über das Notieren.</strong> Ochsenfurth: Kulturmaschinen Verlag, 2026. 135 S., Euro 18.</p><p>&nbsp;</p><p>&copy; Petra Hartmann</p>]]></description>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 08:32:00 +0000</pubDate>
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		<title>Es war einmal ... das intergalaktische Bestiarium</title>
		<link>https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13751-es-war-einmal-das-intergalaktische-bestiarium/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Tja, das war es also. "Das intergalaktische Bestiarium", ein spaciges Kunstprojekt mit Geschichten von mir zu Zeichnungen von Thomas Hofmann, ist nicht mehr. Eben teilte uns der Verleger Eric Hantsch per Mail mit:</p><p>&nbsp;</p><p>
"Nun ist es geschehen: DAS INTERGALAKTISCHE BESTIARIUM ist vergriffen. Ich habe heute das letzte Exemplar an den Mann gebracht. Tja, wann kommt was Neues von Euch. :-)) "</p><p>&nbsp;</p><p>
Ach ja, irgendwie bin ich traurig. Aber andererseits tröste ich mich damit, dass die Bücher jetzt alle in liebevolle Hände gekommen sind, bei Menschen, die ein schönes Buch zu schätzen wissen. Und: Es war eine tolle Zeit und eine spannende Expedition in die unendlichen Weiten des Universums, die Thomas und ich zusammen unternommen haben. Ich habe viele schöne Erinnerungen an unsere intergalaktischen Jahre. Und vielleicht gibt es ja wirklich noch eine neue Forschungsreise, irgendwann ...?</p>]]></description>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 17:46:00 +0000</pubDate>
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		<title>Hannah Steenbock: Finderlohn</title>
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		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Ein Detektiv der besonderen Art ist der Held des Romans "Finderlohn" von Hannah Steenbock. Konrad Zarezky ist in der Lage, dank einer übersinnlichen Begabung verschwundene Gegenstände zu finden. Theoretisch könnte er mit seiner Gabe auch Menschen suchen. Aber das ist nicht nur mit extremen Kopfschmerzen verbunden, sondern auch mit furchtbaren Erfahrungen. Noch immer denkt es mit Grauen zurück an einen Suchauftrag, bei dem er eine Leiche entdeckte. Und nun kommt wieder so ein Anruf einer verzweifelten Mutter ...<br />Konrad weiß schon, warum er das Suchen nach Menschen ablehnt. Es ist so viel angenehmer, einfach mal die Augen zu schließen und sofort den vermissten Ehering hinter der Spüle oder die auf dem Dachboden eingeschlossene Katze zu sehen. Auch als er sich von Lauras Mutter zur Suche nach der verschollenen Tochter engagieren lässt, hat er ein ungutes Gefühl. Die Frau verschweigt ihm etwas. Und dann ist da dieser eigenartige Nebel, der sich immer wieder vor das Bild der Gesuchten schiebt. Als sich herausstellt, dass Laura von einer Art Dämon, einem Rasnog, begleitet wird, ist es für Konrad bereits zu spät zum Aussteigen. Und als Konrad entdeckt, dass ganze Heerscharen von Rasnogski durch ein Portal in unsere Welt einfallen wollen, ist aufgeben und weglaufen erst recht keine Option mehr, immerhin steht das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel.<br />Der Roman spielt in Göttingen und im Harz und verbindet das phantastische Element einer Auseinandersetzung mit Dämonen aus einer anderen Welt mit einer sehr konkreten Verortung im Hier und Jetzt. Wer sich in Göttingen, Geismar und Weende auskennt, wer Konrad auf seinen Expeditionen zum Kehr und auf das Kerstlingeröder Feld begleitet oder wer schon einmal den Kyffhäuser besucht hat, wird sicher einiges wiedererkennen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Vertrauen über alle Grenzen hinweg</strong></p><p>&nbsp;</p><p>"Finderlohn" lebt vor allem durch die Dialoge und das Zusammenspiel der drei sehr unterschiedlichen Helden, die sich in einer extrem bedrohlichen Situation zusammenraufen, Vertrauen zu einander fassen und beweisen, dass Wesen unterschiedlicher Herkunft nicht notgedrungen Todfeinde sein müssen. Ein ausgesprochen liebenswerter und sehr lebendig gezeichneter Charakter ist der Rasnog Ksirl, eine Art Dämon und für gewöhnliche Menschen unsichtbares Geisterwesen, das aufgrund seiner ungewöhnlichen Geschichte und Biografie zum Beschützer der jungen Laura wurde - zum Beschützer auch und gerade gegen "böse" Ragnoski, die das Mädchen töten wollen. Aus anfänglicher, todgefährlicher Feindschaft (Ksirl glaubt zunächst, Konrad will Laura angreifen) wird eine starke Partnerschaft, die sich bald bewährt. Zwischen Konrad und Ksirl wächst über alle Rassen- oder Speziesgrenzen hinweg eine Freundschaft, in der jeder dem anderen bedingungslos sein Leben anvertrauen kann.<br />Eine Freundschaft über Grenzen hinweg, die beinahe unüberwindlich scheinen: Denn Menschen haben Rasnogski in der anderen Welt jenseits des Portals offenbar Jahrhunderte lang als Sklaven gehalten und gequält. Und zu seiner großen Bestürzung muss Konrad sogar erfahren, dass auch seine Mutter durchaus weiß, was diese seltsamen Geister sind, und ihm erklärt, als Diener seien sie "ganz nützlich".</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Partnerschaft auf Augenhöhe</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Aber wer diesen liebenswerten, oft frotzelnden und manchmal auch etwas naiven Geist an seiner Seite tatsächlich als Partner annimmt, wird schnell. merken, dass Ksirl ein denkendes, fühlendes und humorvolles Wesen ist, ein vollwertiger Gesprächspartner, dem man eigentlich nicht anders als auf Augenhöhe begegnen kann.<br />Dass Laura in den Auseinandersetzungen um ihre Person alles andere als ein klassisches minderjähriges "Opfer-Kindfrauchen" ist, gehört gleichfalls zu den Pluspunkten des Buchs. Die 15-Jährige kann durchaus einen zudringlichen Mistkerl mit ein paar Karatetricks umnieten oder eine Mauer aufbrechen, hinter der sich Hinweise auf ihre verschwundene Mutter verbergen könnten.</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Spannend, flüssig und mitreißend</strong></p><p>&nbsp;</p><p>Hannah Steenbock ist ein spannender, flüssig geschriebener Roman in eingängiger, mitreißender Sprache gelungen, den man nicht wieder aus der Hand legen kann, bis die Geschichte um Laura und ihren Begleiter zum (Spoiler: relativ guten, wenn auch etwas nachdenklichen) Ende gekommen ist. Ihr Heldentrio (beziehungsweise -quartett, wenn man Konrads klugen Kater Nebel mit einrechnet) erweist sich als lebendige Vereinigung sehr starker Charaktere, mit denen man mitfiebert und denen man durchaus gönnt, heil aus der Sache herauszukommen. Und auch Kvorl, ein ursprünglich menschenhassender "böser" Rasnog, lässt sich von diesen Helden zum Nachdenken anregen. Was, wenn ein Frieden zwischen beiden Spezies möglich wäre?</p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Fazit:</strong> Spannender Roman über Freundschaft, die stärker ist als Hass und Rassenvorurteile, phantastisch, lokal und humorvoll. Lesenswert.</p><p>&nbsp;</p><p></p><p>&nbsp;</p><p><strong class='bbc'>Hannah Steenbock: Finderlohn. </strong>Ein Konrad-Zarezky-Roman. Kiel: Bühsteppe-Verlag, 2017. 305 S., Euro 14,89.</p><p>&nbsp;</p><p>&copy; Petra Hartmann</p>]]></description>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
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		<title><![CDATA[&#34;Die Föderative&#34; berichtet über Movennas neuen Ehrenbürger]]></title>
		<link>https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13694-die-föderative-berichtet-über-movennas-neuen-ehrenbürger/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Heute fand ich in meiner Mailbox die neue Ausgabe des Rundschreibens "Die Föderative". Es handelt sich um ein Informationsmedium der Mikronation Vereinigte Föderation Bayern und Sachsen, deren Präsidenten Joel Eisenreich ich kürzlich zum <a href='https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13436-movenna-hat-einen-neuen-ehrenb%C3%BCrger/' class='bbc_url' title=''>Ehrenbürger Movennas</a> erhoben habe. Unter der Überschrift "Diplomatisches Treffen in Nürnberg mit Petra Hartmann" berichtet die "Föderative" in ihrer Mai-Ausgabe Folgendes:</p><p>&nbsp;</p><p>
<span  style='font-family: courier new'>"Auch in der Frankenmetropole Nürnberg gab es ein weiteres diplomatisches Treffen, mit Petra Hartmann, Redakteurin der Goslarschen Zeitung, Autorin oder besser gesagt der Gottkönigin von Movenna. Dies hat den Präsidenten selbst überrascht, denn das Treffen war dazu da, Frau Hartmann für ihren in der Goslarschen Zeitung erschienen Artikel über den Micro-Euro-Summit 2025 in Romkerhall mit der Verdienstmedallie 2ter Klasse der VFBS und der Medaille des Goldenen Drachen von Obscurium auszuzeichnen. Doch es kam anders: Frau Hartmann erklärte ihm, sie sei Gottkönigin, also Königin über alle Könige von Movenna, Bemland, PluKKula, Mogàl, Ssuria und Anthula etc. etc., also auch eine Art Mikronation, aber nur etwas umweltlicher, er erhielt eine Urkunde, indem steht: 'Königliche Beamte sind angewiesen, dem also Bezeichneten mit größter Hochachtung und allzeitiger Dienstfertigkeit zu begegnen. In allen Schenken des Reiches ist er jederzeit auf Kosten der Krone zu verköstigen und zu beherbergen.' Mit den zusätzlichen Worten: 'Die Anreise erfolgt auf eigene Kasse'. Der Präsident nahm diese Ehre an. Er hofft das dieses Treffen eines Tages wieder stattfinden kann."</span></p><p>&nbsp;</p><p>
Wie die Chancen stehen, dass sich Präsident Eisenreich und die anderen Staatsoberhäupter einmal wieder zu einer Micro-Euro-Summit" im Verbreitungsgebiet der Goslarschen Zeitung treffen, kann ich natürlich nicht sagen. Aber, sofern ich in der Zeit im Dienst bin, ist ein Wiedersehen gar nicht so unwahrscheinlich. Ob Movenna allerdings tatsächlich als "Mikronation" durchgeht, scheint mir fraglich. Immerhin, meine Welt umfasst vier Kontinente ... Aber sie passt auch locker zwischen zwei Buchdeckel. ;-)</p><p>&nbsp;</p><p>
<a href='https://www.imagebam.com/view/ME1DTB8Y' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/a5/d6/10/ME1DTB8Y_t.jpg' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p>]]></description>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 11:25:00 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Flaschenpost von Petra: Juni-Newsletter ist raus</title>
		<link>https://scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/70/entry-13668-flaschenpost-von-petra-juni-newsletter-ist-raus/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p>Die Flaschenpost ist raus. Ich erzähle euch in meinem Juni-Newsletter unter anderem von meiner vierten Million und davon, wie mir ein Achtklässler einen Beinahe-Heiratsantrag gemacht hat. Außerdem gibt es einen kleinen Abgesang auf Facebook. Insgesamt geht es im dritten Newsletter sehr viel um die Zahl Vier.</p><p>&nbsp;</p><p>
Falls ihr meine Flaschenpost noch nicht bekommt, könnt ihr den <a href='https://www.petrahartmann.de/newsletter_anmelden.php' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Newsletter hier abonnieren</a>.</p><p>&nbsp;</p><p>
<a href='https://www.imagebam.com/view/ME1DQA8C' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://thumbs4.imagebam.com/03/65/32/ME1DQA8C_t.jpg' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p>]]></description>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 17:37:00 +0000</pubDate>
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