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	<title>Kais Komik Blokk</title>
	<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98-kais-komik-blokk/</link>
	<description>Kais Komik Blokk Syndication</description>
	<pubDate>Sun, 10 Nov 2019 17:04:50 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title><![CDATA[Green Eggs and Ham [HarperCollinsChildren/2003(1960)]]]></title>
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		<category></category>
		<description><![CDATA[<p><p><a data-ipb='nomediaparse' href="http://www.amazon.de/gp/product/0394800168?ie=UTF8&tag=pmachinerymas-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=0394800168"><img alt="PG1-Cover" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51RyHBsr5XL._SX355_BO1,204,203,200_.jpg" align=right hspace=10></a> Ich bin mal wieder sp&auml;t dran*, und tausche au&szlig;erdem f&uuml;r diesen & den n&auml;chsten Eintrag die Neu-/Alt-Reihenfolge. Es handelt sich hier platzhaltend um ein Buch aus der <b>Dr.-Seuss</b>-Reihe, die in den 60ern die Vorgehensweise beim Lesen-Erlernen f&uuml;r Kinder revolutionierte. Au&szlig;erdem h&auml;lt sich das Buch an die Nonsens-Tradition von anderen Kinderb&uuml;chern seit <i>Alice in Wonderland</i>, was Kindern (& mir, &uuml;brigens) sicher so gut wie immer gef&auml;llt. (Und: Eine brandneue audiovisuelle Umsetzung erscheint heuer auf Netflix!)</p><br />

<p>Im Buch erscheint ein frecher Kleinling namens Sam-I-Am, auf einem hund-&auml;hnlichen Wesen vorbei-reitend, der einen &auml;lteren, gr&ouml;&szlig;eren Pelzherren mit hohem schwarzen Hut auf die Nerven geht. Dieser sagt &ouml;fter "I do not like", anfangs in Richtung Sam, aber kurz danach auch dem Gericht das ihm Sam unter die Nase h&auml;lt - Schinken mit <u><font color="green">gr&uuml;nen</font></u> Spiegeleiern! Als aber der Schwarzh&uuml;tige dies das erste Mal nicht mag, schaltet der Roth&uuml;tige schlauerweise auf die Logikschiene - mag der &Auml;ltere das Gericht vielleicht an einem anderen Ort? Denn schlie&szlig;lich isst das Hirn ja mit, und vielleicht f&uuml;hlt der Andere sich anderswo wohl(gesinnt)er?</p><br />

<p>L&auml;sst sich der junge bzw. sich nicht alt f&uuml;hlende Leser darauf ein, ist klar womit das restliche Buch gef&uuml;llt wird - den absurdesten Orten & Vehikeln, wo Schinken mit solchen Spiegeleiern vielleicht doch schmecken k&ouml;nnte... Irgendwann gibt der inzwischen durchn&auml;sste Schwarzh&uuml;tler auf - und dann geschieht noch ein kleines Wunder!</p><br />

<p>Seuss hat wohl damals die altmodischen "anspruchsvolleren" Kinderb&uuml;cher - wie ev. auch <i>Alice</i>? - in die Ecke gepfeffert und mit jemandem eine Wette ausgemacht, dass er ein besseres erstes Lesebuch mit einem Vokabular von nur 50 W&ouml;rtern erstellen k&ouml;nnte. Ein Buch wie dieses locker gereimte war das Ergebnis. (Das hier ist neben dem früheren <i>Cat in the Hat</i> das bekannteste aus seiner langen Serie. <img src='http://www.scifinet.org/scifinetboard/public/style_emoticons/default/thumb.gif' class='bbc_emoticon' alt=':thumb:' /> Es gibt endlose Marketingumsetzungen davon! Ich behaupte, dass auch Hip-Hopper Will-I-Am sich daraus hat inspirieren lassen.)</p><br />

<p>Was ich an den Seuss-B&uuml;chern so toll finde, ist dass nicht nur die Texte schnell ins Absurde kippen, sondern die Illustrationen das praktisch von Anfang an tun, mit wilderen Aufstellungen mit jeder Seite. Die Protagonisten sind meist Tiere, oft eher unidentifizierbar - aber definitiv "furry" - und die tanzen/schweben/schwimmen in der Weltgeschichte herum, meist irgendwas unm&ouml;glich balancierend, umgeben von staunenden - oder selbst irgendwelche Stunts ganz l&auml;ssig durchf&uuml;hrenden - Zuschauern. Seuss stellt seine Welten subversiv gaga dar. (Oder angemessen der Zeitperiode: Dada! Apropos: Ich finde lustig, wie dieses 1. Buch die klassisch-amerikanisch-kapitalistische Rolle des ewigen nie-aufgebenden Verkäufers parsifliert!)</p><br />

<p>Diese Idee des einfacheren Anfangslernen wurde kurz danach dann auch von <i>Sesame Street</i> im TV fortgesetzt, und von vielen anderen Einrichtungen im Westen angewandt. Die US-TV-Serie wird &uuml;brigens im November ein halbes Jahrhundert alt! <img src='http://www.scifinet.org/scifinetboard/public/style_emoticons/default/qthumbsup.png' class='bbc_emoticon' alt='q:)d' /></p><br />

<p>Fazit: <strong>Am besten VORM Schauen bei Netflix sich mindestens ein Buch aus der Reihe mal reinziehen!</strong> Nachher kann man es einer Lieblingsenkelin oder so schenken; wird bestimmt mit gro&szlig;em Dank entgegen genommen.</p><br />

<p style="text-align: right;"><span style="font-size:10px;">(* offiziell ist das hier der Juli-Beitrag!!)</span></p></p>]]></description>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2019 15:25:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9296-green-eggs-and-ham-harpercollinschildren20031960/</guid>
	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[The Infinity Gauntlet: Die Ewige Fehde [Marvel/1991]]]></title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9270-the-infinity-gauntlet-die-ewige-fehde-marvel1991/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<table border=0><tr><td valign=top width=33%>
<p style="text-align:center;"><span style="background-color: white"><a data-ipb='nomediaparse' href='http://www.amazon.de/gp/product/3741605719?ie=UTF8&tag=pmachinerymas-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3741605719'><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/91ddgJ5rofL.jpg" height=499 hspace=10 /></a></span></p>
</td><td valign = bottom width=34%>
<p><span>Nachholend: Im <u>Juni</u> las ich
passenderweise zu dem was im Kino lief, nochmal den ber&uuml;hmten Band von Storytellerlegende
Jim <b>Starlin</b>, dazu was Thanos, nachdem er alle Infinity-Steine geschafft hatte einzusammeln,
dann in dem "Kombi-Werkzeug" des Gauntlets damit anstellt. Im Wesentlichen h&auml;lt sich da die MCU-Variante
ans Urmaterial: Er schnappt mit den behandschuhten Fingern, und sofort ist die Hälfte alles Lebens im
Universum perdu...<br>&nbsp;</br>
</td><td valign=top width=33%>
<p style="text-align:center;"><span style="background-color: white"><a data-ipb='nomediaparse' href='http://www.amazon.de/gp/product/3741605719?ie=UTF8&tag=pmachinerymas-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3741605719'><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/91diY0V-f3L.jpg" height=499 hspace=10 /></a></span></p>
</td></tr><tr><td colspan=3>
<p><span style="background-color: beige">Interessant - und mit ein Grund f&uuml;r diesen Beitrag im
Blokk - ist natürlich die Plots dieses damals sehr unerwarteten Comics mit dem der MCU-Filme, die
Steine & Thanos betreffend, zu vergleichen: Zum Einen ist Thanos Hauptmotivation, wie sich in dem
Band nach & nach herausstellt, einerseits die von ihm angehimmelte Herrin des Todes - eine schweigende
Gestalt in lila Hoodie-Robe, die mal wie eine schöne Schwarzhaarige aussieht, mal wie ein wandelndes
Skelett - zu "gewinnen", andererseits seinem vermeintlichen Schicksal zu folgen der lange Arm des
Todes im Universum zu sein.
</p>&nbsp;<p>
Dies ist im Comic auch der Grund warum er im 1. Viertel einfach die todbringenden Finger schnappt -
um Lady Death mit diesem größten Genozid aller Zeiten zu beeindrucken. Da ist m.E. die ökodiktatorische
Ader des MCU-Thanos, zusammen mit dem "leidend-heldenhaften" Gestus, den er im 1. "Inifinity"-Film an
den Tag legt, deutlich subversiver, also gelungener, angelegt. Im Comic ist sein Bestreben ein Anti-Gott,
mächtiger als alle Kreaturen jeglicher Art, zu sein. (S. die 1. beiden Seiten im Band, oben.)
</p>&nbsp;<p>
Auch spielt Nebula im Comic eine wesentlichere Rolle in der Besiegung von Thanos. Deshalb hatte ich
gehofft, dass im 2. "Infinity"-Film das entspr. hommagiert wird, aber dann war wohl der "ehrenhafte
Druck" des angeblichen Gründers des MCU, Iron Man, zu stark... Im Comic präsentiert Thanos Nebula seiner
Geliebten als sein gr&ouml;&szlig;tes Kunstwerk - einen Moment lang stehen sich da die zwei den
Möchtegern-Gott SEHR hassenden Damen gegenüber. Übrigens gibt es im Comic keinen Verbrennungszoll den
derjenige, der den Handschuh einsetzt, (mit ev. seinem Leben) zahlen muss; das ist eine Dramatisierungs-Wende
des MCU (wenn ich mich recht entsinne, wurde sie im 2. "Infinity"-Film erst eingeführt!).
</p>&nbsp;<p>
Letztendlich wabert das Comic dann im bekannten Starlin-Text-Stil ein wenig zu sehr herum; auch typisch die
stetige Vergrößerung der kosmischen Mächte, die gegen Thanos aufgestellt werden. Dieser stetige Aufbau und
die Alle-gegen-Einen-Plot-Dehnung waren eben schon damals Mittel die Fans auf Dauer zu engagieren. Was ja gelang, bis in viele
MCU-Filme hinein...
</p>&nbsp;<p>
Die weiteren "Infinity"-Bände die später erschienen, ließ ich dann eher links liegen. Aber dieser Urband ist
trotzdem <B>als Einstieg in den Hintergrund zu den mächtigen Juwelen - wie auch zu Starlins Ouevre allgemein -
empfehlenswert!</B>
</p>&nbsp;<p>
<div align=right><font size=1>(Dieser dt.-sprachige Band wurde von Marvel Deutschland letztes Jahr neu
aufgelegt.)</font></div>
</td></tr></table>]]></description>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2019 12:33:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9270-the-infinity-gauntlet-die-ewige-fehde-marvel1991/</guid>
	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Spirou in Berlin [Carlsen/2018]]]></title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9269-spirou-in-berlin-carlsen2018/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p><a class="bbc_url" href="http://www.amazon.de/gp/product/3551721157?ie=UTF8&tag=pmachinerymas-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3551721157"><img alt="Spirou-in-Berlin-Cover" class="bbc_img" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/71YGgBh7m%2BL.jpg" align="left" height=444 hspace=10/></a>Vorab:
Diesmal hab ich wahrhaftig geschafft eine Rezension (zu dem<br />
biografischen Band FEYNMAN) zu schreiben, und dann zu verlieren. Konnte
es einfach nicht glauben und hab Wochen lang danach gesucht. Und dann
kam noch eine kleine Lungenentz&uuml;ndung dazwischen... Daher &uuml;berspringe
ich leider M&auml;rz & April, und diese Besprechung gilt nun r&uuml;ckwirkend f&uuml;r den <u>Mai</u>.
</p>&nbsp;<p>
Lang lang ist's her, eben im M&auml;rz, las ich den ersten <i>Berliner</i> SPIROU! Die
Reihe kam schon mal dran <a data-ipb='nomediaparse' href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-6488-spirou-fantasio-50-die-dunkle-seite-des-z-carlsen2012/'>hier
im Blokk</a>, aber sie ist in der Welt da drau&szlig;en ein wenig am Eingehen,
von seiten der belgo-franz&ouml;sischen Macher (Dupuis) her, und daher hatte sich
der Verlag wohl &uuml;berlegt, ob man die Autorenschaft nicht ein wenig ausweitet,
um sich - spekuliere ich - noch weitere Leserschaften zu ergattern...
</p>&nbsp;<p>
Mit <b>Flix</b> lie&szlig;en sie einen der namhaftesten aktuellen Berliner "storyteller"
heran*, einer der gut zeichnet (wenn auch etwas ins Niedliche tendierend,
gelegentlich) und lange beim Tagesspiegel u.A. eine monatliche Comicseite
stellen konnte, "Sch&ouml;ne T&ouml;chter" - immer lesenswert. Mir war gleich klar,
als ich seinen Spirou-Band kaufte, dass da mindestens eine starke
Frauenrolle drin vorkommen w&uuml;rde, was bei der traditionellen Reihe im Allgemeinen doch
eher rar ist.
</p>&nbsp;<p>
Flix platziert auch seine interessante Geschichte in die Zeit kurz vor
dem Mauerfall in Berlin: Der Graf wird zu einem Pilz-Kongress dort
kurzfristig eingeladen; als er ablehnt, wird er kurzerhand gekidnappt
von den Organisatoren und dorthin verfrachtet. Fantasio - die gro&szlig;e
Titelstory witternd - und Spirou machen sich also auf den Weg. Dort
kommen sie weiter mit Hilfe einer erstaunlichen Affentrainerin, Bek&auml;mpferin
der grauen Herren des Unstaates; die junge Dame mit den Schl&auml;fenstr&auml;hnen
verguckt sich u.a. trotz anf&auml;nglicher Zweifel wg. seiner Kleiderwahl
("Uniform bleibt Uniform") auch ein wenig in den ehemaligen Pagen.
</p>&nbsp;<p>
Was die beiden und die Affendame dann entdecken ist eine Verschw&ouml;rung,
die sich gewaschen hat, inkl. einem alten Widersacher der beiden
frankophonen Helden.
</p>&nbsp;<p>
Mir gef&auml;llt der (manchmal zu?) wilde Plot, und besonders die ganzen
Insider-Referenzen f&uuml;r dt. LeserInnen - z.B. zu den Hitlertageb&uuml;chern
und der DDR-FKK - und ich mag Hrn. Flixens Feder sowieso, insbesonders
im visuellen Sinne. In Farbe gewinnt letztere noch einen Schub, wenn
z.B. ein rasendes Auto durch die roten Streifen seine R&uuml;cklichter in
der Luft angedeutet wird.
</p>&nbsp;<p>
Im rasanten Ende der Geschichte spielt das Pagenkost&uuml;m dann nochmal eine
wichtige Rolle - Spirou muss sich dessen entledigen um einer Falle zu
entgehen, gibt damit der DDR-Dame nochmal ein romantisches Abschlussbild
und sch&uuml;ttelt aber dann einfach ihre Hand.
</p>&nbsp;<p>
<b>Flix lässt SPIROU in "seinem" Band also endlich erwachsen werden.</b> Nicht verpassen!
</p>&nbsp;<p>
<div align=right><span style="font-size:12px;">(* und damit den 1. dt. Spirou-Zeichner &uuml;berhaupt!)</span></div></p>]]></description>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2019 18:01:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9269-spirou-in-berlin-carlsen2018/</guid>
	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Namor, the Sub-Mariner #1-#25 [Marvel/1990-1992]]]></title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9199-namor-the-sub-mariner-1-25-marvel1990-1992/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p><table bgcolor="#eef9ee" border=0 cellpadding=0 cellspacing=0><tr><td>
<a data-ipb='nomediaparse'
href="http://www.amazon.de/gp/product/B0778V4C8M?ie=UTF8&tag=pmachinerymas-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B0778V4C8M"><img
src="https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/61D20EjDtHL.jpg"
align=right hspace=10 width=222>Und nun doch auch noch zum nachgeholten
FEBRUAR-Beitrag, wieder ein Oldie, bzw. eine ganze Reihe von Heften,
n&auml;mlich die ersten 25 der revitalisierten Namor-Reihe ab 1990,
die dann - mit 1 Heft pro Monat - doch wieder nur 5 Jahre anhielt.<p>&nbsp;
<br />
John <b>Byrne</b> wurde schon &ouml;fter erw&auml;hnt im Blog & anderswo "a-board"*.
Er ist in meinen Augen der quintessenzielle "storyteller", also in seinem Fall ein
sehr produktiver aber damals unveröffentlichter SF-Autor, der in der Not zum Comic-Zeichner wurde - heute einer
der renommiertesten noch lebenden Kreativen westlicher Comic-Kunst.<p>&nbsp;
<br />
In den 90ern, damals bereits als Erfinder & Wiederbeleber von bis heute bekannten
Comic-Mannschaften (<i>X-Men, FV, Alpha Flight</i>) wie auch einzelner Ikone
(<i>Superman, She-Hulk, OMAC</i>) ber&uuml;hmt, wand sich Byrne Ende der 80er
einem der bekanntesten - wenn auch nicht beliebtesten - Einzelg&auml;nger des
Marvel-Universums zu: Namor, der Halbblut-Prinz der glitzernden Hauptstadt der
Meere, Atlantis!<p>&nbsp;
<br />
Allerdings war die aparte - ein wenig schlitz&auml;ugige, schwarzhaarige, meist
halb-nackte, mit zum Fluge ausreichenden G&ouml;tterboten-Fl&uuml;gelchen an den
Fußgelenken - Erscheinung des "Unter-See-Mannes" (Aussprache des
Original-Untertitels reimt sich übrigens mit dem des klassischen engl. Gedichts
"The Ancient Mariner"!) auf Dauer nie so recht Sache der lesenden Mehrheit gen
Ende des 20. Jahrhunderts. Also versuchte Byrne auch bei dieser schillernden
Figur eine Reanimation mit folgender vorrangigen PrÃ¡misse:<p>&nbsp;
<br />
<center>Was würde ein deutlich vernünftigerer Herrscher der Meere heuer so
anstellen?</center><p>&nbsp;
<br />
Eine Folge davon ist, dass der Prinz endlich effektiv gegen zunehmende
Verschmutzung der Ozeane vorgeht. Darum schießt er auch schreiend aus dem Meer auf
dem Erstlings-Cover hervor, schwarzes Öl von den Unterarmen triefend... Die
wichtigste Maßnahme zum Serienbeginn war z.B. die Gründung einer neuen Großfirma
"Oracle"^ in NYC, die nach & nach alle großen US-Öl-Reedereien aufkauft.<p>&nbsp;
<br />
Dieser Öko-Umschwung, plus Aufschluss seiner eigensinnigen aber loyalen jüngeren
"Cousine" Namorita ins "Oracle"-Team, führte damals zu einem recht sauberen Start
der neuen Heftesequenz. Dann aber verlor sich der Meister in diversen Liebeleien
und seifenoperhafteren Plotzweigen, und die Käuferschaft begann zu schrumpfen.
Bis zu seiner Abgabe des Titels an andere Macher ab der #26, führte er dann noch
einen tollen Aha-Moment ein, indem er Namor mit dem scheinbar von den Toten
wiederauferstandenen Iron Fist verflechtete, inkl. einer Reise nach K'un-L'un!
<p>&nbsp;
<br />
<b>Mir gefielen die tiefsinnigen "arcs"~, die Byrne immer über mehrere Hefte
laufen ließ, inkl. volleren Sprechblasen. Neben dem erstaunlichen Sinneswandel**
ist der neue philosophierende Namor</b>, der sich auch seines hohen Alters bewusst
ist, m.E. <b>eine Wonne!</b> Mein Lieblingsheft ist das oben abgebildete, die
#14, wo mehrere unerwartete Gastrollen in Erscheinung treten, u.a. zum 1. Mal Fist! <img src='http://www.scifinet.org/scifinetboard/public/style_emoticons/default/wub.png' class='bbc_emoticon' alt=':wub:' />
<p>&nbsp;
<br />
<div align=right><font color=black size=1>(* eine 4-Thread-Serie beginnt <a data-ipb='nomediaparse' href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/topic/3504-%C2%BBfantastic-four%C2%AB-von-marvel-seit-1961'>nebenan</a>
mit den <i>Fantastischen Vier</i>
/ ^ nach dem Schiff auf dem sein menschlicher Vater Kapitän war<br>
/ ~ damals in Comics meist noch ein Novum
/ ** den der Autor aber gleich im 1. Heft glaubhaft begründet<br>
/ Es gibt bei Amazon auch Sammelbände,
die immer mit "Namor Visionaries"im Titel beginnen, aber scheinbar qualitativ
Mängel haben!!)</font></div></td></tr></table></p>]]></description>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2019 22:30:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9199-namor-the-sub-mariner-1-25-marvel1990-1992/</guid>
	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Asterix bei den Pikten [Ehapa/2013]]]></title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9198-asterix-bei-den-pikten-ehapa2013/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<table bgcolor="#deffde" border=0 cellpadding=0 cellspacing=0><tr><td>
<p>Weiter geht's mit dem <FONT COLOR="green">JANUAR</FONT>-Beitrag: Im Dezember nahm ich mir nochmal den ersten Asterix-Band der "Neuzeit" - also nach <strong>Uderzo</strong>s Abgang - vor: Der Besuch der beiden Kumpels aus dem ber&uuml;hmten gallischen Dorf bei den schottischen Pikten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Normalerweise d&uuml;rfte es niemanden, der schon mal gezeichnet hat, freuen, dass hier der Zeichner Didier <strong>Conrad </strong>mit Sicherheit angehalten wurde, sich so nah wie m&ouml;glich am Meister & (visuellen) Erfinder einiger der ber&uuml;hmtesten Comic-Figuren der letzten 50 Jahre zu halten. Wo bleibt die eigene "Signatur"? Aber in diesem Fall ist es wg. dem Renommee der Reihe angebracht - und ich muss zugeben, dass ich genau hinsah bei der Zeichnerei. (Schnellvergleich zu Uderzos Kunst: Figuren gut, Hinterg&uuml;nde Ok.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wogegen der Plot von Jean-Yves <b>Ferri</b> den klugen Wortbauten von Goscinny, inkl. seinem gro&szlig;artigen Timing und seinem Faible f&uuml;rs absurde Entwicklungen, eher zu vergleichen ist mit den Bem&uuml;hungen Uderzos in den letzten 2 Handvoll B&auml;nden ohne seinen textenden Freund. (S.h. Uderzo war m.E. ein um eine Gr&ouml;&szlig;enordnung besserer Zeichner als er ein guter Texter war. Ich kenne keinen der so genau & flei&szlig;ig zeichnen/inken konnte! Keinen!)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a data-ipb='nomediaparse' href="http://www.amazon.de/gp/product/3770436350?ie=UTF8&tag=pmachinerymas-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3770436350"><img alt="Asterix#35-Cover" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61f9dOKKWhL._SX379_BO1,204,203,200_.jpg" align=right hspace=10></a>
Im Band geht es darum dass in der Winterzeit im Dorf u.a. vom Meer ein junger in Eis gefrorener Schotte angesp&uuml;lt wird, der nach gelungener Entfrierung eher wortlos um Hilfe bittet, so dass sich A. & O., zusammen mit dem allm&auml;hlich gespr&auml;chiger werdenden Kilttr&auml;ger auf den Seeweg machen. Dort lernen sie dann die erstaunlichen Gepflogenheiten der Pikten kennen - insbes. ihre "Piktogramme" <img src='http://www.scifinet.org/scifinetboard/public/style_emoticons/default/excl.png' class='bbc_emoticon' alt=':excl:' /> - und bem&uuml;hen sich einen konvoluten Kampf um den dortigen Thron zu entwirren. Wobei sich wie immer die gallischen Kumpel auch selber gelegentlich (verbal) in die Haare kriegen.</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ist alles m.a.W. nicht gro&szlig;artig originell, wohl auch weil die bisherigen Fans abgeholt werden mussten vom neuen Texter-/Zeichner-Kombo; es gibt in diesem Sinne sogar ein doppeltes Qualit&auml;tssiegel am Anfang des Bandes von Uderzo selbst und von Goscinnys Tochter - letztere schreibt darin, dass "Albert noch pers&ouml;nlich gewacht" habe &uuml;ber diesen ersten fremdgehenden Band.</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fazit, eine Handvoll Jahre sp&auml;ter: Dass es neue Abenteuer von A. & O. gibt, <strong>finde ich insbes. f&uuml;r junge LeserInnen eine gute Sache</strong>. Die danach kommenden Geschichten sind (wie diese hier) Ok. In puncto der Zeichenkunst <strong>werde ich aber mit einem weinenden Auge dem alten Meister U. nachtrauern</strong>... Es war sch&ouml;n mit euch Alten, viele tolle Jahre lang! </span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size:10px;" class="desc ipsType_small">P.S. zur ev. aufkommenden Frage "warum wird ein Asterikband in einem Phantastikblog besprochen?": Nun, so genau halte ich mich an die phantastische Richtlinie eh nicht immer. Au&szlig;erdem basiert die Reihe ganz wesentlich auf ein klassisches Fantasy-Element - dem Zaubertrunk - das in <u>jedem</u> Band bisher eine tragende Rolle spielte. Auch gibt es in diesem Band noch eine besondere meist-horizontale Figur, die mir gefiel - Obelix nennt sie einen "fetten Otter"! <img src='http://www.scifinet.org/scifinetboard/public/style_emoticons/default/cheesy.gif' class='bbc_emoticon' alt='^_^' /></span>
</p></td></tr></table>]]></description>
		<pubDate>Sat, 09 Mar 2019 15:50:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9198-asterix-bei-den-pikten-ehapa2013/</guid>
	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Anderson, Psi Division: Shamballa [2000AD Books/1990]]]></title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9197-anderson-psi-division-shamballa-2000ad-books1990/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<table bgcolor="#cef6ce" border=0 cellpadding=0 cellspacing=0><tr><td><img
src="https://cdn-static.denofgeek.com/sites/denofgeek/files/styles/main_wide/public/images/30877.jpg"
align=right hspace=10 width=222> Aus dem Winterschlaf erwacht, hab ich heuer 3
Monate nach zu holen! Mein Ziel: Das in 3 Tagen oder weniger zu schaffen, wenn
auch etwas kürzer als sonst... Los geht's mit dem <font color="#007f7f">DEZEMBER</font>-Beitrag, ein Oldie,
den es leider nur noch antiquar, z.B. bei Abebooks.de, zu kaufen gibt!!<p>&nbsp;<br>

Die punkige Serie "2000AD" aus England ist bekannt für viele der düsteren Zukunfts-Memes,
die bis heute durchhalten. Eine davon ist die verbrannte post-apokalyptische Erde des
<i>Judge Dredd</i>, der Cop auf dem riesigen künstlich-intelligenten Motorrad, der Verbrecher
in Mega-City One jagt, und sie auch gleich verurteilt, sollten sie dann noch leben: "I
am the Law!" Um nicht nur männliche Teens anzuziehen, entwickelte die Redaktion bald
auch einen aktiven weiblichen Judge, Judge Anderson, die zwar auch zur Not die nötige
Härte aufbringt (insbes. gegen einer der Hauptfeinde von ihr & Dredd, Judge Death), aber
sich v.a durch ihre Psi-Fähigkeiten auszeichnet. In diesem Band der ihr gewidmeten
Serie bekämpft sie eine die ganze Welt bedrohende Horror-Macht aus dem Untergrund (wörtlich
gemeint), und tut sich dafür mit einem ähnlich-talentierten Beamten aus der ehem. Sowjetunion, aus
der Riesenstadt East-Meg Two, zusammen.<p>&nbsp;<br>

Alan <b>Grant</b>, eine der 2000AD-Säulen, schrieb die etwas elegische/wirre, aber auch
action-reiche Story. Mir ging es aber bei der Akquise damals um die unglaubliche Comic-Kunst von Arthur
<b>Ranson</b>!<p>&nbsp;<br>

Die Bilder sind so photorealistisch ab & an, dass sie oft wie in Tinte übertragene Foto-Montagen
wirken. Man sieht (für damalige Verhältnisse) einen unglaublichen Aufwand für jedes Panel.
Dabei erreicht Ranson einen minimalisierten Stil, den man gut am Coverbild sehen kann; das
Gesicht von Anderson ist realtiv "feature-los" gehalten, aber ihr Haar und ihre behandschuhten
Hände zeigen den eigentlichen Level des Details. Hat Ranson hier immer mit Menschen gearbeitet,
die er vorab in div. Posen fotografierte?<p>&nbsp;<br>

Dabei ist das noch nicht alles. Ranson wählt eine erstaunliche Farbgebung für einen
Horror-Stoff - eher hell, mit gelben/beigen Tönen, und starken Farben der machtgebenden
Elemente, rot/lila/gelb/grün für die "Guten" vs. einem kränklichen Grün/Sepia für den Horror unter
& aus den Bergen. Gelegentlich bietet er uns auch vollseitige Bildkompositionen, die v.a.
sprachlos hinterlassen wenn es etwas drogentrip-artiger zugeht, gen Ende.<p>&nbsp;<br>

<strong>Wenn der Grafiker das wirklich mit echten Fotos & Montagen vorbereitet hat, ist allein
schon deshalb dieser Band ein Schatz der Sprechblasen-Medien-Kunst.</strong><p>&nbsp;<br>

<div align=right><font size=1>(Das obige Foto des Bandes stammt von der UK-Rezensions-Site 
<a data-ipb='nomediaparse' href='https://www.denofgeek.com/books-comics/5817/judge-anderson-shamballa-review'>DenOfGeek</a>.)</font></div></td></tr></table>]]></description>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 14:38:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9197-anderson-psi-division-shamballa-2000ad-books1990/</guid>
	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Androiden #1 [Splitter/2017]]]></title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9136-androiden-1-splitter2017/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<a class="bbc_url" href="http://www.amazon.de/gp/product/3958395686?ie=UTF8&tag=pmachinerymas-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3958395686"><img alt="Androiden-1-Cover" class="bbc_img" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51TJFQMB5OL.jpg" align="left" hspace=10/></a> Eigentlich
hatte ich für den Oktober den damals neusten SPIROU, zum 1. Mal von deutscher Hand geschrieben & gezeichnet (!), vor, hier im
Blokk zu loben, aber nun finde ich ihn gerade nicht. <img src='http://www.scifinet.org/scifinetboard/public/style_emoticons/default/qsad.png' class='bbc_emoticon' alt='q:(' />
<P>&nbsp;<P>
Also kommt ausnahmsweise mal einer der 1-2 Bände pro 2-Monate-Turnus (für Neuheiten) dran, die ich zwar kaufe, aber dann doch
nicht für erwähnenswert halte bzw. erstmal beseite lege, falls ich sie beim 1. Mal nicht ausreichend durchblickte, und etwas
Tolles darin übersah. Und zwar dieser 1. von inzwischen allen - ursprünglich bei Editions Soleil - erschienenen 4 Bänden insgesamt, jeder mit dem Zentralthema
"Androiden", aber jeder Band eine in sich abgeschlossene Geschichte (kleveres Marketing, wie ich finde - denn ein nicht so
guter Band ist dann nicht automatisch die Todesglocke für die anderen in der Reihe). Da es ein Beiseite-Leg-Fall ist, fasse ich mich relativ kurz.
<P>&nbsp;<P>
Die Zeichnungen sind einigermaßen cool hinbekommen worden von M'sieur <B>Millan</B>; wobei sicherlich auch die gekonnte Kolorierung -
leider für meinen Geschmack etwas zu cyberpunk-modisch dunkel gehalten - von M'sieur <B>Héban</B> dazu deutlich beiträgt. Diese beiden
haben also m.E. einen eingermaßen guten Job gemacht.
<P>&nbsp;<P>
Was mich bei der eigentlich nicht uninteressanten Plotlinie von Hrn. <B>Istin</B> stört, ist allerdings, dass sie - ohne dass ich hier m.E.
irgendwas spoilere - annimmt, dass die Androiden, die in der Story vorkommen, alle extrem autonome Gebilde sind; es gibt praktisch
kein drahtloses Netz zwischen ihnen, außer sie wenden ein externes Radiogerät - in das dann auch gesprochen wird - o.ä. an. Zum
Umprogrammieren müssen sie Zeit in irgendeinem Labor oder so verbringen, was auf Datenübertragung über Kabel hindeutet. Diese
Autonomie ist ein ganz wesentlicher Bestandteil dafür, dass die etwas erstaunliche Plotwende im letzten Drittel funktioniert!
<P>&nbsp;<P>
In Essenz haben sich die Macher von den Noir-Plots der Vor-Internet-Zeit inspirieren lassen, wo ein(e) tapfere Detektiv(in)
Unglaubliches zu Tage befördert. Nur eben in die illustrativ mehr hergebende Cyberpunk-Zukunft (hier in die 2. Hälfte des Milleniums,
immerhin!) versetzt.
<P>&nbsp;<P>
Dabei aber wohl kaum nachgedacht, darüber wie die Netzlosigkeit einem heutigen Leser vorkommt. Zumindest hätte das Thema so ca.
eine Bandseite lang erklärt werden können. Aber ich fand in den eher platten Dialogen kein einziges Wort dazu...
<P>&nbsp;<P>
Fazit: <B>Einigermaßen schön anzusehen, aber ansonsten ein plot-technischer Reinfall.</B> Dabei hätte die Story-Idee durchaus mehr
verdient. Aber es ging den Machern - und dem Verlag? - wohl eher darum, etwas "Cooles" zustande zu bringen. Schade.]]></description>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2018 22:52:00 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[TOM [Könemann/1995]]]></title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9128-tom-könemann1995/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p class='bbc_center'><a href='http://www.amazon.de/gp/product/8479042532?ie=UTF8&tag=pmachinerymas-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=8479042532' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'><img class='bbc_img' src='https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/91mlYVAtAUL.jpg' alt='Eingefügtes Bild'  /></a></p>Im September wollte ich eigentlich mal endlich den legendären Milo Minara für was Älteres angehen, aber dann fiel mir auf dem Elstercon dieses tolle Kinderbuch in Hände, das etwas verschmitzt vom reisenden Dinosaurier Tom erzählt, der auf der kugelrunden schwimmenden Insel auf der er mutteseelenallein das Licht der Welt von klein an kennenlernte, nun die Weltmeere umreist, um letztendlich in Manhattan zu landen - naja, nachdem er die Freiheitsstatue von fern für eine nette Dame in seiner Größe (!) fehleinschätzte, und erstmal auf ihrer Insel einen Nachmittag verbrachte.<br /><br />Dass ich mir gelegentlich auch mal ein deutliches Nicht-Comic in Buchform vornehme, hatte ich ja schon einmal im Blokk gewagt. Bei diesem Band stechen sofort die wunderbaren comichaften Zeichnungen des Spaniers Daniel <strong class='bbc'>Torres </strong>ins Auge, der scheinbar alles am Buch gestaltete. Die Geschichte ist dabei angenehm dahinfließend, wie ein beige-farbenes Blatt auf einem langsamen Bach - gespickt mit kleinen Referenzen & Anti-Referenzen zu New Yorker & Monsterfilm-Legenden. (Beispiel einer Anti-Referenz: Kein (Menschen)Schwein kümmert es dass auf den Straßen des Big Apple ein Dino herum läuft, oder dass dieser mal, Gabel im Maul, eben seinen Kopg in ein Hochhausfenster steckt, ob die Menschen ihm etwas von ihrem "Lunch" lassen.)<br /><br />Am Beeindruckendsten sind aber die einfache Linienführung der Hauptpersonen der Geschichte - am stärksten merkbar natürlich bei Tom selbst, der in ca. jedem 3. Bild ein wenig japanisch aussieht im Gesicht <img src='http://www.scifinet.org/scifinetboard/public/style_emoticons/default/qlaugh.png' class='bbc_emoticon' alt='q:D' /> - ggü. der detaillierten Stadt- und Schiff-Hintergründe. Damit eine Hommage an Hergés "klare Linie", die ja auch Moebius nach der <em class='bbc'>Blueberry</em>-Phase aufnahm! Eher vermute ich aber dass Hr. Torres die typischen Zeichnungen seiner Landsleute & von der südmerikanischen/mexikanischen "Diaspora" nachahmt - ich denke da z.B. an<em class='bbc'> <a href='https://en.wikipedia.org/wiki/Love_and_Rockets_(comics)' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Love & Rockets</a></em>.<br /><br />Außerdem ist die Belichtung/Farbgebung einfach sagenhaft! Der Cover deutet ein breiteres "Centerfold" in der Buchmitte an, in der noch schlafende Tom den Morgen ungesehen begrüßt, auf dem Empire State Building, wo er, so lange er in der City ist, wohnt; nur er, die Gebäudespitze und die Spitze des nahen Chrysler Buildings erscheinen im Orange der aufgehenden Sonne weiter rechts am Horizont. Die Sache mit dem Empire State Building ist einer vieler Hinweise auf eine "gute" ältere Zeit im Buch (obwohl es "heute"* spielt), denn King Kong wählte das Gebäude ja damals aus, weil es wenige Jahre vorher zum größten Gebäude der Welt angewachsen war (& in dieser Position Jahrzehnte lang verharrte!)...<br /><br />Mir gefällt auch sehr das Bild, wo Tom sich an der Freiheitsstatue festklammert - die Hälfte davon sieht man auf dem Cover (s. oben) - und auf das nur wenig entfernte Manhattan starrt, er und die Statue im Vordergrund scharf, aber beige/orange, die Häuserschluchten im Hintergrund eher etwas verschwommen und alles hellgelb mit bläulich-violetten Schatten. Farbe ist denn auch ein Haupt-Plot-Punkt der Geschichte - cool fand ich wie Toms kleiner Freund Billy ihm zwischendurch ein paar Dali-Mustachios aufmalt. (Kleines Geschenk an die spanischen LeserInnen.)<br /><br /><strong class='bbc'>Alles durchwebt eine große Liebe für das alte ekzentrisch-aber-liebenswerte New York, noch Jahre vor der Erwachsenwerdung von 9/11</strong>, inkl. Eintritt in die abgebrühteren/wenig-traumhaften Nuller/Zehner-Jahre des neuen Jahrhunderts. Insofern auch ein wehmütiger Blick zurück auf eine scheinbar unschuldigere Zeit!<br /><br /><span  style='font-size: 10px'>(<span  style='font-size: 10px'>* Bzw. in '95... -- </span> Dieser Beitrag wurde auf den 31. Oktober zurück datiert, weil ich den Rezensionstext schon Mitte Oktober fertig hatte, und dann einfach nicht zur Einstellung kam. Ich brauch einen weniger hektischen "day job"... -- Achtung: Der Amazon-Link oben verweist auf die nicht-deutschsprachige Originalausgabe! Und, BTW, dieses Buch oben ist nur der erste Band einer Reihe!)</span>]]></description>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2018 22:49:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9128-tom-könemann1995/</guid>
	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Paper Girls [Image/2016f]]]></title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9089-paper-girls-image2016f/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<p><a data-ipb='nomediaparse' href="http://www.amazon.de/gp/product/1632156741?ie=UTF8&tag=pmachinerymas-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=1632156741"><img alt="PG1-Cover" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61FQRdp%2BGgL.jpg" align=right hspace=10></a> Nach einer ungeplanten Auszeit von 3 Monaten (!) - alles begann mit einer Ostseekreuzfahrt - sah ich mir im August nochmal die ersten 3 B&auml;nde dieses neuen Aufgebots des aktuellen "80iger Retro"-Trends an, plus dem neusten 4. Band. Bei den <i>Paper Girls</i> vom jungen Team <strong>Vaughan/Chiang/Wilson</strong>* handelt es sich um eine Mischung aus E.T. und <i>Stranger Things</i>, mit dem Zentralthema Zeitreisen, die aber die Konsequenzen/Effekte ins Absurde steigert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach <a data-ipb='nomediaparse' href='http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-8556-marvel-now-ms-marvel-marvel2014f'><i>Marvel Girl</i></a> handelt es sich dabei um ein weiteres US-"in"-Comic zum &Uuml;ber-sich-Hinauswachsen junger M&auml;dchen "andersartiger" Herkunft - wobei die andere Art eigentlich nur das Herkunfts-Spektrum der US-Gesellschaft wiederspiegelt... In der Bandreihe geht es um die zeitreisenden Eskapaden vierer Teenage-M&auml;dchen aus den sp&auml;ten Achtzigern - Erin, Nesth&auml;kchen asiatischer Herkunft, Tiffany, Latina-Waise, Mac, vernachl&auml;ssigte Tochter von White Trash, & K.J., die erwachsenste der 4, J&uuml;din. Letztere wird, wie leider noch &uuml;blich "back in the '80s", deswegen ab und an von Mitsch&uuml;lern als "kyke" beschimpft...</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die vier lernen sich kennen als die junge Erin gerade anf&auml;ngt in ihrem Klein-Vorort namens Stony Stream Zeitungen auszutragen mit Hilfe ihres neuen BMX-Fahrrads. Die anderen drei machen das schon l&auml;nger, und da es nicht ungef&auml;hrlich ist, entscheiden sie sich, immer zumindest zu zweit diesen harten Job (um f&uuml;nf Uhr morgens vorm Fr&uuml;hst&uuml;ck im Dunkeln herum radeln) zu stemmen. Dabei ist Erin, die aufgrund ihrer schnellen Auffassungsgabe ein wenig eine Streberin ist, v.a. beeindruckt von der legend&auml;ren Mac, erste weibliche Nebenjobberin auf R&auml;dern im Ort, die sich wohl gegen Vieles zu wehren wei&szlig;, und - Wahnsinn! - raucht! Als die vier dann immer erstaunlicheren Hindernissen & "weird"en m&auml;nnlichen Wesen auf ihrer ersten gemeinsamen Ausfahrt begegnen, und sich der Himmel au&szlig;erdem komisch verf&auml;rbt, merken sie, dass da etwas nicht ganz stimmen kann mit der Welt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Story-Ideen sind recht ausgefallen und divers, wenn mir "Opa" auch ein wenig zu hektisch. Au&szlig;erdem kommen die vier erst gen Ende des aktuellen (4.) Bandes in die, aus 2018 gesehene, Zukunft, die st&auml;ndig implizit als besonders eklektisch aufgebaut wird. (Bin also gespannt auf Band 5!) Was den Comic m.E. rettet sind die klaren, gut-inszenierten Zeichnungen, und der Charakterbau der vier Protaginistinnen, inkl. wie sie mit einander umgehen. Man identifiziert sich, egal welchen Alters, mit mindestens einer des Quartetts - bei mir ist das die wi&szlig;begierige, immer bem&uuml;ht vern&uuml;nftige Erin. Dabei wird dem Leser nach & nach klar, dass keine von den Vieren so ist, wie sie anfangs erscheint. <img src='http://www.scifinet.org/scifinetboard/public/style_emoticons/default/thumb.gif' class='bbc_emoticon' alt=':thumb:' /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(ACHTUNG - dieser ganze Absatz <font color="orange">spoiler</font>t:) Von allen B&auml;nden, die es bisher gibt, gef&auml;llt mir der zweite am besten - darin kommen mehrere Erins vor, und mir gef&auml;llt die etwas verzweifelte &auml;ltere Version der Ur-Zeitungsaustr&auml;gerin. V.a. die Dialoge sind ab & an schreiend komisch (hier Teenager in Richtung Fortysomething):<br />
&nbsp;</p>
<blockquote class="ipsBlockquote">
<p>Could you maybe not swear so much? -- It, um, just sounds like we're trying to be cool.</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Angenehm finde ich allgemein auch, dass die Herkunft nach einer Weile nicht mehr eine Rolle spielt, nur Story & Spannung - genau der Effekt, der mir auch den aktuell laufenden Kinofilm <i>Crazy Rich Asians</i> ins Positive kippte. Denn das ist eine tolle Leistung, auch im 21. Jahrhundert nicht selbstverst&auml;ndlich. Auch der weiblich-emanzipatorische Gestus - hier erzeugt von lauter kreativen Jungens! - l&auml;uft locker nebens&auml;chlich neben her, und ist damit um so pr&auml;gender.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fazit: Der <strong>Rang eines modernen Klassikers</strong>, und der entspr. Hype um diese Serie in den USA, <strong>ist verdient</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><span style="font-size:10px;">(* Autor/Zeichner/Farbengeber)</span></p>]]></description>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 10:36:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9089-paper-girls-image2016f/</guid>
	</item>
	<item>
		<title><![CDATA[Prinz Eisenherz, Band #1-#2 [Bocola/2006f(1937-1940)]]]></title>
		<link>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9059-prinz-eisenherz-band-1-2-bocola2006f1937-1940/</link>
		<category></category>
		<description><![CDATA[<table bgcolor="lightyellow" border=0 cellpadding=0 cellspacing=0><tr><td><a class='bbc_url' href='http://www.amazon.de/gp/product/3939625000?ie=UTF8&tag=pmachinerymas-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=3939625000'><img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/61KKmhy9OgL.jpg" align=left hspace=10></a>
Im April - yo, wieder eine ziemliche Verspätung, sorry - entschied ich mich, Anschaffung/Sammlung der
deutschsprachigen Gesamtausgabe von Hal <strong>Foster</strong>s ganzseitiger Zeitungsserie <em class='bbc'>Prince Valiant</em> - zur dt. Titelvariante,
s. Titel dieses Blogeintrags - zu wagen, erstmal nur die ersten 2 Bände, maximal bis zum letzten Foster-Band.<p>&nbsp;<br>

Foster ist ein wahrer "Storyteller", wie ich solche schon öfter hier im Blokk vorstellte: Er dachte sich die
zusätzlichen Figuren aus im Umfeld "in the days of King Arthur", also insbes. den norwegischen, oft als
altertümlicher MacGyver agierenden, Prinzen selbst (in den Bildtexten namentlich immer nur "Valiant", oder
kurz "Val", genannt) und seine ritterlichen Freunde und Familie aus; bei den Ersteren nimmt er die aus
<i>Morte d'Arthur</i> bereits bekannte Figur des Ritter Gawain, und
verleiht ihr noch ein paar zusätzliche Eigenschaften - als Mann von Welt, der schöne Frauen mehr liebt als
ungestümes Kämpfen, im Gegensatz zu seinem (anfänglichen) Knappen Eisenherz. Vor allem aber brilliert
Foster bei den Zeichnungen - er machte alles selber vom Entwurf, zur Tuschung bis zur oft filigranen
Kolorierung. In einer Perfektion, die bis heute nur schwer seinesgleichen findet! Der Realismus, die
Schattierungskunst, die Dynamik der Action-Szenen, große Luftbilder alter Schlösser, die Stimmung eines
hellgelben Mondes am violetten Himmel...<p>&nbsp;<br>

Daher ist dieser 80-Jahre-alte Comic - allerdings entschied sich Foster aus Liebe fürs gelungene Bild in
fast jedem Panel gegen Text-im-Bild oder Sprechblasen - noch heute vielen im Westen geläufig!<p>&nbsp;<br>

Im 1. Band sehen wir Val als Jungen in den ostenglischen Sümpfen aufwachsen, wohin die Vertreibung seines
Vaters von der Heimatinsel Thule sie verbannt hat; viele Seiten beschreiben wie der Junge sich an den
teils phantastischen Herausforderungen (Riesenechsen u.a.) mißt und abhärtet. Als junger Erwachsener geht
er dann auf Reisen und kommt auf Umwegen zum "Singenden Schwert", einer Schwesterwaffe zum berühmten
Schwert in Artus' Hand; wenn das Schwert "singt", verleiht es Eisenherz in Duellen oft die Oberhand. Im 2.
Band hilft er dann dem König, der zum zigsten Mal von angreifenden Sachsen aus dem Osten behelligt wird,
und zwar genau in jener Sumpflandschaft, die der Prinz so gut kennt, mit trickreichem Rat den Sieg
einzufahren, trotz numerischer Überlegenheit der Invasoren - und Artus schlägt ihn prompt noch auf dem
Schlachtfeld zum Ritter. Er hat nun eine feste Bleibe im leuchtenden Camelot - von Foster wie eine
typische Fantasy-Stadt, mit riesiger zentraler Kuppel dargestellt! - aber begibt sich im restlichen 2.
Band auf seinen ritterlichen Quest, wobei er u.a. den Hunnen in Europa in die galoppierenden Hufe
grätscht und hilft, ihren Siegeszug zu beenden...<p>&nbsp;<br>

Foster vertritt die in den 30ern zunehmende ordentlich-konservativere Sicht auf ein erfülltes Leben -
mit klaren Geschlechter-Rollen, christlichen Werten (obwohl angenehmerweise nicht übermäßig) und blutigen
Heldentaten gegen offensichtlich Bösem. Nur bei Letzterem merkt man m.E. zu deutlich, dass der Stoff
gealtert ist - denn die fratzenhafte Darstellung von vielem Fremden entspricht den eugenischen Irrungen der
Entstehungszeit der vorliegenden Zeitungsseiten, und der Jahrzehnte davor (ich denke da z.B. an die
morphologische Kategorisierung von Möchtegern-Einwanderern in NYC vor ziemlich genau 110 Jahren).
Frauen kommen zwar mädchen- oder damenhaft daher, sind aber öfter starke Persönlichkeiten, die wissen, was
sie wollen, und nicht nur lieblich zurückhaltend auf ritterliche Rettung wartend. <img src='http://www.scifinet.org/scifinetboard/public/style_emoticons/default/thumb.gif' class='bbc_emoticon' alt=':thumb:' /><p>&nbsp;<br>

<strong>Fosters Detailverliebtheit</strong> - man achte auf die 4 "Eck"-Briefmarken, die eine Zeit lang
jede Seite im 2. Band dekorieren! - <strong>und seine große Zeichenkunst, wie auch der Ideenreichtum seines
Protagonisten machen diese wunderbar vollen, bildgewaltigen Seiten zu einem Muss!</strong> Auch die tollen,
teils bebilderten & historisch fundierten Einführungen durch Übersetzer Fuchs überzeugen - Letztere waren
der zusätzliche Auslöser, warum ich mich zu dieser neuen Dauer-Investition letztendlich entschied. --
Eine klingende Empfehlung & schöne Reise in die eigene Jugend-Wochenendzeitungs-Lesezeit!<p>&nbsp;</td></tr></table>]]></description>
		<pubDate>Wed, 30 May 2018 19:01:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/blog/98/entry-9059-prinz-eisenherz-band-1-2-bocola2006f1937-1940/</guid>
	</item>
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