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Seasons of Insanity


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20 Antworten in diesem Thema

#1 frankh

frankh

    Cybernaut

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Geschrieben 15 Dezember 2012 - 08:32

Eingefügtes Bild

Es war mühsam und hat fast zwei Jahre gedauert, aber nun ist bei Apex Publications mein erstes Buch in den USA erschienen (mit Co-Autorin Gill Ainsworth). Wer glaubt, es sei hierzulande schwierig, ein Buch im Genrebereich veröffentlichen zu lassen, der sollte es unbedingt in den USA probieren. Danach wäre er geheilt. Eingefügtes Bild

Das Buch enthält 12 Geschichten, für jeden Monat des Jahres eine. Meine Beiträge stammen aus den Bereichen SF und Horror, Gills sind eher dem Horror zuzuordnen. Mit 130 Seiten (6x9 US-Standardformat) ist das Buch nicht gerade dick, und ich bin gespannt, ob es dort jemand kauft.

Die Covergrafik stammt übrigens von Crossvalley Smith.

http://www.amazon.de...55556606&sr=1-1

Frank

#2 Guido Seifert

Guido Seifert

    Biblionaut

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Geschrieben 15 Dezember 2012 - 11:32

Es war mühsam und hat fast zwei Jahre gedauert, aber nun ist bei Apex Publications mein erstes Buch in den USA erschienen (mit Co-Autorin Gill Ainsworth).

Meinen Glückwunsch!

Wer glaubt, es sei hierzulande schwierig, ein Buch im Genrebereich veröffentlichen zu lassen, der sollte es unbedingt in den USA probieren. Danach wäre er geheilt. Eingefügtes Bild

Ich verstehe nicht recht ... könntest Du das ein wenig ausführen? Würde mich interessieren ...

Und: Musstest Du Dir selbst einen Übersetzer suchen (und ihn bezahlen), oder wurde die Übersetzung vom Verlag in die Hand genommen?

Gruß, Guido

#3 Diboo

Diboo

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Geschrieben 15 Dezember 2012 - 11:52

Glückwunsch. Auch noch so einer meiner unerfüllten Träume.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)

Mein Blog
 


#4 frankh

frankh

    Cybernaut

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Geschrieben 15 Dezember 2012 - 14:04

Ich verstehe nicht recht ... könntest Du das ein wenig ausführen? Würde mich interessieren ...

Und: Musstest Du Dir selbst einen Übersetzer suchen (und ihn bezahlen), oder wurde die Übersetzung vom Verlag in die Hand genommen?

Der Verlag übersetzt mit Sicherheit nichts aus dem Deutschen (und auch sonst nichts).
Ich habe die Texte selbst grob ins Englische übersetzt, was pro Story eine bis vier Wochen gedauert hat, und meine Co-Autorin war so nett, das Ganze in richtiges Englisch zu transferieren. Da sie selbst kein Deutsch kann, war das natürlich abstimmungsbedürftig. Das meinte ich aber nicht, denn diesen Aufwand hat man immer.

Viel schwieriger und frustrierender war es, darauf zu warten, daß der Herausgeber sich überhaupt dazu positionierte und auch danach hat es noch länger als ein Jahr gedauert. Wir leben hier, was small press Verlage und deren Engagement anbetrifft, im Schlaraffenland ...

Frank

#5 Guido Seifert

Guido Seifert

    Biblionaut

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Geschrieben 15 Dezember 2012 - 14:18

Ich habe die Texte selbst grob ins Englische übersetzt, was pro Story eine bis vier Wochen gedauert hat, und meine Co-Autorin war so nett, das Ganze in richtiges Englisch zu transferieren.

Ah, ja ...

Viel schwieriger und frustrierender war es, darauf zu warten, daß der Herausgeber sich überhaupt dazu positionierte und auch danach hat es noch länger als ein Jahr gedauert. Wir leben hier, was small press Verlage und deren Engagement anbetrifft, im Schlaraffenland ...

Das dann vielleicht doch ein Vorteil des kleineren Marktes ... kleiner=schneller ...?

Gruß, Guido

#6 frankh

frankh

    Cybernaut

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Geschrieben 16 Dezember 2012 - 22:37


Das dann vielleicht doch ein Vorteil des kleineren Marktes ... kleiner=schneller ...?

Gruß, Guido

Nein, in den USA gibt den hier gepflegten Zusammenhalt zwischen Autoren, Fans und Klein- und Mittelverlegern nicht.
Als Autor bist Du in den USA ein Anbieter (im Gegensatz zum Kunden) und damit der letzte Ar ...

Inzwischen bin ich sogar fast geneigt, die amüsante (und vermutlich ausgedachte) Geschichte zu glauben, daß Robert Silverberg zwischenzeitlich aus wirtschaftlicher Not gezwungen war, Tauben zu schießen, um sich zu ernähren. Eingefügtes Bild

#7 yiyippeeyippeeyay

yiyippeeyippeeyay

    Interstellargestein

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Geschrieben 16 Dezember 2012 - 23:21

Es war mühsam und hat fast zwei Jahre gedauert, aber nun ist bei Apex Publications mein erstes Buch in den USA erschienen (mit Co-Autorin Gill Ainsworth).

Glückwunsch! :thumb: Da mir persönlich nach wie vor Englisches zugänglicher (= schneller lesbar) ist als Deutsches, und der Preis sehr fair ist, überlege ich mir die Anthologie zu bestellen, obwohl ich Horror meistens meide.

/KB

Yay! KI-generiertes SF-Zitat Ende November...
"In the sprawling city forums of the galaxy, where chaos reigns and time flows differently, true power is found not in dominance, but in moderation. The wise use their influence to temper ambition with reason, and chaos with order."

(auf Bing.de generierter Monolog von der Copilot-S/W - die ich hiermit NICHT bewerbe! - nach Aufforderung nach einem "s.f. quote" mit einem bestimmten Wort darin; ich ersetzte nur das 4. Wort mit "city forums")


#8 Naut

Naut

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Geschrieben 17 Dezember 2012 - 07:16

Glückwunsch auch von mir!
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter

#9 derbenutzer

derbenutzer

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Geschrieben 18 Dezember 2012 - 04:44

Auch von mir herzlichen Glückwunsch, Frank! Ein schöner Erfolg. Ich wünsche Dir viele verkaufte Exemplare!Eingefügtes Bild

Ein "unscharfes" und hoffentlich nicht als zu pingelig empfundenes Detail am Rande. In der Kurzbeschreibung zum Buch findet sich "... and The Kurd-LaBwitz Award-winning Frank W. Haubold ...". Vielleicht könnte man da nachbessern. Ein "ss" ist zwar auch nicht die korrekte Schreibung des Namens, aber sicher besser als ein "B", wenn man denn schon kein "ß" darstellen kann.

LG

Jakob

Austriae Est Imperare Orbi Universo


#10 frankh

frankh

    Cybernaut

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Geschrieben 18 Dezember 2012 - 09:16

Danke. Natürlich habe ich den Fehler auch bemerkt, aber als Autor kann man ihn nicht nachbessern lassen, nur als Verleger. Auch sonst sind die biografischen Angaben ziemlich betagt, aber da die Kommunikation immer über drei Ecken läuft, ist es schwierig, das zu korrigieren. Gruß Frank

#11 Valerie J. Long

Valerie J. Long

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Geschrieben 18 Dezember 2012 - 10:52

Glückwunsch, Frank!

Ich habe die Texte selbst grob ins Englische übersetzt, was pro Story eine bis vier Wochen gedauert hat, und meine Co-Autorin war so nett, das Ganze in richtiges Englisch zu transferieren.

Das ist natürlich auch ein Weg. Ich persönlich ziehe es vor, den englischen Text bis zuletzt selbst zu kontrollieren - natürlich mit Unterstützung meiner Lektorin. Mein Verlag zeigt durchaus Verständnis dafür, dass hier und da mal ein "false friend" oder eine missglückte deuglische Formulierung durchrutscht.

Viel schwieriger und frustrierender war es, darauf zu warten, daß der Herausgeber sich überhaupt dazu positionierte und auch danach hat es noch länger als ein Jahr gedauert. Wir leben hier, was small press Verlage und deren Engagement anbetrifft, im Schlaraffenland ...

Ja, was ich in den Boards so sehe, könnte das stimmen. Aber es gibt auch drüben Ausnahmen bei den Verlagen.

Nein, in den USA gibt den hier gepflegten Zusammenhalt zwischen Autoren, Fans und Klein- und Mittelverlegern nicht.
Als Autor bist Du in den USA ein Anbieter (im Gegensatz zum Kunden) und damit der letzte Ar ...

Das kann ich aus der Zusammenarbeit bei meinem Verlag nicht bestätigen -- aber okay, der sitzt in Kanada. Ich bin mit dem Stil der Zusammenarbeit sehr zufrieden.

Und nochmal: Herzlichen Glückwunsch für den Durchbruch jenseits des großen Teichs. Das ist bei der Größe des Marktes dort kein einfaches Unterfangen. Mögen deine Verkaufszahlen deinen Einsatz honorieren!

#12 frankh

frankh

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Geschrieben 18 Dezember 2012 - 11:36

Glückwunsch, Frank!

Das kann ich aus der Zusammenarbeit bei meinem Verlag nicht bestätigen -- aber okay, der sitzt in Kanada. Ich bin mit dem Stil der Zusammenarbeit sehr zufrieden.

Und nochmal: Herzlichen Glückwunsch für den Durchbruch jenseits des großen Teichs. Das ist bei der Größe des Marktes dort kein einfaches Unterfangen. Mögen deine Verkaufszahlen deinen Einsatz honorieren!

Vielen Dank.

Ich wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus. Hier in D ist die Szene ein Dorf. Fast jeder kennt jeden, und nicht wenige Bücher werden gekauft (und vermutlich auch verlegt), eben weil man den Autor persönlich kennt oder wenigstens in den Foren mitreden möchte.

Solche Rücksichten kennt man drüben nach meinem Eindruck nicht. Entweder man ist bereits erfolgreich, dann fehlt es vermutlich nicht an Angeboten, oder man ist unbekannt. Dann ist es schon eine große Gnade, überhaupt zur Kenntnis genommen zu werden, von einer Aussicht auf Veröffentlichung ganz zu schweigen. Ich könnte eine Kurzgeschichte über den Weg dieser Veröffentlichung schreiben, tue es aber nicht, um den netteren Beteiligten nicht zu nahe zu treten. Einer Wiederholung bedarf dieses Projekt jedenfalls nicht ...

Frank

#13 Valerie J. Long

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Geschrieben 18 Dezember 2012 - 12:45

Ah ja. M.E. gibt es zwei alternative Wege zur Gnade - den steinigen über eine Blind-Submission und den sanfteren über eine Empfehlung beziehungsweise persönliche Kontakte. In beiden Fällen braucht man außerdem eine gute Geschichte - falls man denn ans Ziel gelangt. Danach kommt die zweite Hürde - von den Lesern zur Kenntnis genommen zu werden. Das ist noch viel schwieriger als hierzulande, soweit ich bisher feststellen konnte.

#14 frankh

frankh

    Cybernaut

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Geschrieben 20 Dezember 2012 - 17:49

Ah ja. M.E. gibt es zwei alternative Wege zur Gnade - den steinigen über eine Blind-Submission und den sanfteren über eine Empfehlung beziehungsweise persönliche Kontakte. In beiden Fällen braucht man außerdem eine gute Geschichte - falls man denn ans Ziel gelangt.
Danach kommt die zweite Hürde - von den Lesern zur Kenntnis genommen zu werden. Das ist noch viel schwieriger als hierzulande, soweit ich bisher feststellen konnte.

Von Blind-Submissionen würde ich dringend abraten, es sei denn, man hätte zuviel Zeit und ein Ego aus Edelstahl.
Und was eine "gute Geschichte" ist, darüber gibt es naturgemäß unterschiedliche Ansichten. ;)

Zumindest hat Apex Books das Buch zwischenzeitlich auch offiziell angekündigt, so daß die Hoffnung besteht, daß sich der eine oder andere Stammleser angesprochen fühlt:

http://www.apexbookc...and-toc-reveal/

#15 Naut

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Geschrieben 20 Dezember 2012 - 20:10

Von Blind-Submissionen würde ich dringend abraten, es sei denn, man hätte zuviel Zeit und ein Ego aus Edelstahl.

Och, "zu viel Zeit" trufft zwar zu, aber die Ablehnungen, die ich so in USA gesammelt habe, waren eigentlich alle sehr freundlich, schlimmstenfalls mal unverbindlich. Mein Ego hat dabei keinen Kratzer abbekommen. :) Da fand ich manche Formabsage von deutschen Herausgebern unfreundlicher.
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter

#16 Valerie J. Long

Valerie J. Long

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Geschrieben 21 Dezember 2012 - 10:17

Und was eine "gute Geschichte" ist, darüber gibt es naturgemäß unterschiedliche Ansichten. Eingefügtes Bild

Klar. Die Meinung des Autors zählt dabei nichts.
"Gut" heißt zunächst, dass sie vom Cheflektor als potenziell vermarktbar akzeptiert wird, und später, dass die Leser sie auch kaufen wollen oder gar auf Fortsetzung drängeln.
Auf eine positive Kritik von Reich-Ranicki würde ich nicht warten wollen.

#17 frankh

frankh

    Cybernaut

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Geschrieben 25 Dezember 2012 - 13:23

Umsonst gibt es es die eBook-Ausgabe auch über Weihnachten nicht, aber sie ist inzwischen relativ preiswert bei Amazon und Smashwords verfügbar:

Smashwords

Amazon

Bearbeitet von frankh, 25 Dezember 2012 - 13:23.


#18 Lucardus

Lucardus

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Geschrieben 29 Dezember 2012 - 10:55

SF-Signal hat es heute auch bei den Neuankündigungen:

TOC: †˜Seasons of Insanity†™ by Gill Ainsworth & Frank W. Haubold
Goodreads: Ich lese gerade" (sorry, nur für "Mitglieder" sichtbar)
Wer mal reinschauen will: http://www.goodreads.com/

#19 frankh

frankh

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Geschrieben 09 Januar 2013 - 07:33

Apex hat nun auch zwei Leseproben auf seinen Seiten veröffentlicht:
Von mir ist es die Kürzest-Story "Stille Nacht":

http://www.apexbookc...ns-of-insanity/

#20 fahrenheit.451

fahrenheit.451

    Infonaut

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Geschrieben 08 Februar 2013 - 22:23

Die ersten beiden Kundenrezensionen auf Amazon.com (beide von erfahrenen Rezensenten mit über 100 veröffentlichten Besprechungen) klingen sehr angetan: "It's a dozen stories, which range from good to really good."
  • (Buch) als nächstes geplant:Shazim. Der verborgene Plan
  • • (Film) gerade gesehen: Enterprise, Staffel 4

#21 frankh

frankh

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Geschrieben 17 Mai 2013 - 06:37

In Zusammenhang mit der Neuerscheinung ist dieser Tage ein Interview auf dem World-SF-Blog erschienen:

http://worldsf.wordp...-frank-haubold/

Frank


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