0
Lesung am Open Air - Nachbericht
Geschrieben von
Nina
,
17 August 2008
·
1.487 Aufrufe
Am gestrigen Tag hatte ich wieder Lesung und zwar am Open Air in Haag. Nun, zunächst sah es wieder mal alles andere als gut damit aus, nach heftigen Regengüssen verging die Lust, sich dort mehrere Stunden aufzuhalten und dann erreichte mich noch ein Anruf von Thomas Templ, der die Lesung dort ja organisiert hatte.
Nun, das schlechte Wetter war ebenfalls ein Thema, aber dazu kam auch noch, dass Manuela Führer und Florian Stummer, die nach mir lesen sollten, ihre Auftritte krankheitsbedingt absagten. Ich wollte meinen aber trotz allem abhalten - wenn ich mich schon vorbereite, dann ziehe ich das auch durch. Und wenn die Lesung nur einer hören will, dann eben für einen.
Vor Ort bekam ich ein grünes Armband für den Eintritt und den Zugang zum Backstagebereich verpasst. In letzterem war ich allerdings nicht, umziehen musste ich mich ja nicht und zu den dort bereitgestellten Getränken gab es schon mal den Hinweis: „Alles ausgesoffen“. Nun gut, ich bekam eine großzügige Anzahl von Konsumationsgutscheinen für die Verkaufsstände, was ich auch recht nett fand.
Am Gelände war allerdings trotz des schlechten Wetters einiges los. Klar, wenn man womöglich Festivaltickets für die ganze Woche hat, reist man wohl auch nicht so schnell ab.
Die Lesung wurde dann auch nach drinnen verlegt, wo es ein Feuer im Kamin auch gemütlich warm machte. Gäste waren auch im Endeffekt nicht so wenige da, immerhin etwa zehn zumindest körperlich anwesende Personen. Also da gab es schon weniger Gäste - und zwar nicht nur bei mir, bei Lesungen gibt es selten den Publikumsansturm, vor allem, wenn man auf das Mitbringen einer größeren Anzahl von Angehörigen verzichtet.
Das hier bin ich während meiner Lesung.
Aufmerksamkeit - na ja. Also hinten saß ein Pärchen, das offenbar sehr genau zuhörte, aber auf der Seite nickten die Leute ziemlich schnell ein.
Persönlich genommen habe ich es nicht - einer hat es mir sogar nachher gesagt, dass er eben die Nacht durchgemacht hatte. O.K., was soll´s?
Ich sollte ja eine ganze Stunde füllen, aber ich hatte doch von Anfang an berechtigte Zweifel, dass ein Zwanzigminüter auf sehr fruchtbaren Boden fällt. Ich blieb dann bei etwa einer halben Stunde Vortragszeit und Thomas nutzte die Gelegenheit, auch noch zwischendurch eine seiner Geschichten zum Besten zu geben. Vermutlich hoffte er, durch seine „Männerphantasien“ etwas Schwung in den Laden zu bringen.
Auch Thomas Templ gab noch was zum Besten.
Insgesamt gesehen war es eine - ich würde sagen - lustige Erfahrung. Lesen in einer Stimmung zwischen Wohnzimmer und Campingplatz. Herumblödeleien, weil ohnehin kein feiner Pinkel da ist, der einem so etwas übelnehmen kann. Nachher noch ein paar nette Plaudereien und das war´s auch schon wieder.
Nun, das schlechte Wetter war ebenfalls ein Thema, aber dazu kam auch noch, dass Manuela Führer und Florian Stummer, die nach mir lesen sollten, ihre Auftritte krankheitsbedingt absagten. Ich wollte meinen aber trotz allem abhalten - wenn ich mich schon vorbereite, dann ziehe ich das auch durch. Und wenn die Lesung nur einer hören will, dann eben für einen.
Vor Ort bekam ich ein grünes Armband für den Eintritt und den Zugang zum Backstagebereich verpasst. In letzterem war ich allerdings nicht, umziehen musste ich mich ja nicht und zu den dort bereitgestellten Getränken gab es schon mal den Hinweis: „Alles ausgesoffen“. Nun gut, ich bekam eine großzügige Anzahl von Konsumationsgutscheinen für die Verkaufsstände, was ich auch recht nett fand.
Am Gelände war allerdings trotz des schlechten Wetters einiges los. Klar, wenn man womöglich Festivaltickets für die ganze Woche hat, reist man wohl auch nicht so schnell ab.
Die Lesung wurde dann auch nach drinnen verlegt, wo es ein Feuer im Kamin auch gemütlich warm machte. Gäste waren auch im Endeffekt nicht so wenige da, immerhin etwa zehn zumindest körperlich anwesende Personen. Also da gab es schon weniger Gäste - und zwar nicht nur bei mir, bei Lesungen gibt es selten den Publikumsansturm, vor allem, wenn man auf das Mitbringen einer größeren Anzahl von Angehörigen verzichtet.
Das hier bin ich während meiner Lesung.
Aufmerksamkeit - na ja. Also hinten saß ein Pärchen, das offenbar sehr genau zuhörte, aber auf der Seite nickten die Leute ziemlich schnell ein.
Persönlich genommen habe ich es nicht - einer hat es mir sogar nachher gesagt, dass er eben die Nacht durchgemacht hatte. O.K., was soll´s?
Ich sollte ja eine ganze Stunde füllen, aber ich hatte doch von Anfang an berechtigte Zweifel, dass ein Zwanzigminüter auf sehr fruchtbaren Boden fällt. Ich blieb dann bei etwa einer halben Stunde Vortragszeit und Thomas nutzte die Gelegenheit, auch noch zwischendurch eine seiner Geschichten zum Besten zu geben. Vermutlich hoffte er, durch seine „Männerphantasien“ etwas Schwung in den Laden zu bringen.
Auch Thomas Templ gab noch was zum Besten.
Insgesamt gesehen war es eine - ich würde sagen - lustige Erfahrung. Lesen in einer Stimmung zwischen Wohnzimmer und Campingplatz. Herumblödeleien, weil ohnehin kein feiner Pinkel da ist, der einem so etwas übelnehmen kann. Nachher noch ein paar nette Plaudereien und das war´s auch schon wieder.
Irgendwann sollte ich dann auch mit meinem Teil fertig werden.
Und zum Thema "Männerfantasien" möchte ich noch eines loswerden (nur damit es keiner falsch versteht): Bei dieser wollte ich möglichst ein HipHop-Feeling reinbringen. Keine Ahnung ob es mir gelungen ist, aber Männerfantasien gehören da zum guten Ton
Edit: Als ich die Geschichte das erste Mal (Mittwochs) vorgelesen habe, hatte ich das Gefühl sie kam leichter über meine Lippen. Villeicht lags an den damaligen Promillen oder ich war am Samstag viel zu fertig (am Freitag hab ich nämlich bereits angefangen zu stottern)
Hat mich aber wirklich gefreut mal wieder neue Storys von dir zu hören und natürlich zu quatschen!