
Umfrage Nr. 31: Wie eigenartig darf ein SF-Roman sein?
#1
Geschrieben 15 März 2010 - 11:48
#2
Geschrieben 15 März 2010 - 12:24
Wahrscheinlich habe ich doch ein Fantasy Recognition Modul irgendwo versteckt im Gehirn, das in ersterem Fall ansprang, im 2. nicht. Anscheinend darf Fantasy "weirder" sein, SF weniger. Oder SF muss per definitionem (aaaargh, wieder eine SF-Definitonsdiskussion!) so etwas besser "erklären", um SF zu bleiben...

/KB
Yay! KI-generiertes SF-Zitat Ende November...
"In the sprawling city forums of the galaxy, where chaos reigns and time flows differently, true power is found not in dominance, but in moderation. The wise use their influence to temper ambition with reason, and chaos with order."
(auf Bing.de generierter Monolog von der Copilot-S/W - die ich hiermit NICHT bewerbe! - nach Aufforderung nach einem "s.f. quote" mit einem bestimmten Wort darin; ich ersetzte nur das 4. Wort mit "city forums")
#3
Geschrieben 15 März 2010 - 13:29
Verwarnungscounter: 2 (klick!, klick!)
ShockWaveRiders Kritiken aus München
möchten viele Autor'n übertünchen.
Denn er tut sich verbitten
Aliens, UFOs und Titten -
einen Kerl wie den sollte man lynchen!
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#4
Geschrieben 15 März 2010 - 13:36

Aber das wäre zuviel der Ehre...
Natürlich darf ein SF-Roman weird sein. Ob er gut ist, ist ja eine andere Frage - deren Beantwortung hängt nicht zuletzt stark davon ab, ob der ganze Kram glaubwürdig, realistisch, denkbar ist (abgesehen von Ideen, Spannung, Figuren, Sprache...). Wenn nicht, wäre "grotesk" das passende Attribut - und da würde ich verneinen.
Bearbeitet von Uwe Post, 15 März 2010 - 13:37.
#5
Geschrieben 15 März 2010 - 13:48
R. Scott Bakker
"We have failed to uphold Brannigan's Law. However I did make it with a hot alien babe. And in the end, is that not what man has dreamt of since first he looked up at the stars?" - Zapp Brannigan in Futurama
Verlag das Beben
Otherland-Buchhandlung
Schlotzen & Kloben
Blog
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• (Film) Neuerwerbung: American Horror Story (Serie)
#6
Geschrieben 15 März 2010 - 14:38
Natürlich muss der gesamte Roman stimmig sein. Aber Realismus im Roman ist eindeutig nicht mein Ding.
#8
Geschrieben 15 März 2010 - 15:10
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#10
Geschrieben 15 März 2010 - 16:41
*hüstel* Bist du nicht der Erfinder des "Schiff-Chirurgen-Baums" gewesen? Oder habe ich das von der Lesung her falsch in Erinnerung behalten ...
![]()
Ach, du meinst Thorpa von der "Ikarus"?

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#11
Geschrieben 15 März 2010 - 17:28
#12
Geschrieben 15 März 2010 - 19:13

#13
Geschrieben 15 März 2010 - 20:01

#14
Geschrieben 15 März 2010 - 20:13
Meine erste Anthologie der SciFi hat mich in dem Moment gefesselt, als ich laß, wie Astronomen im Weltall einen großen Vogel erblickten der auf uns (Erde) zuflog, weil er seine Eier (Planeten des Sonnensystems) reif genug fand für das Schlüpfen der Jungen (von Nelson Bond).
Ach, die Story. Ja, den Sammelband hatte ich damals auch.

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#16
Geschrieben 15 März 2010 - 20:33
Meine erste Anthologie der SciFi hat mich in dem Moment gefesselt, als ich las, wie Astronomen im Weltall einen großen Vogel erblickten der auf uns (Erde) zuflog, weil er seine Eier (Planeten des Sonnensystems) reif genug fand für das Schlüpfen der Jungen (von Nelson Bond).
"Der große Vogel", unvergessen seit ca. 1981, als ich die Story in einem dicken Wälzer namens "Die aufregendsten Science-fiction Geschichten" las - auch für mich ein einschneidendes Erlebnis

So einen Unfug hab ich seit damals zum Anlass genommen, ebensolchen zu schreiben. Also SF, meine ich...

Edit: Hehe, Achim war schneller... Ich hab den Band noch, liegt gerade neben mir und wird nieee entsorgt. Dass das klar ist, Nadine!
Bearbeitet von Uwe Post, 15 März 2010 - 20:36.
#17
Geschrieben 15 März 2010 - 20:43

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#18
Geschrieben 15 März 2010 - 22:38
manchmal wirklich verblüffend, wie schnell er die Threads parat hat, wirklich phantastisch@ Uwe: ich wollte mal gucken, ob ich schneller bin als Jorge.
und damit passend in diesem Forum



Ich habe Punkt 2 markiert, weil es so sein soll. Seltsam, wann immer der Autor das hinkriegt,
ist gut. Immerhin musste ich mir als Physiker schon eine pseudo-holographische Welt
auf einem Neutronenstern bieten lassen. Das war Technik auf Magie-Niveau.
Aber es funktionierte.
Wenn ich lese, möchte ich eh seltenst reelle Probleme gewälzt sehen. Daher ist meine
Schwelle sehr flach, was den weird-Faktor ausmacht.
(Aber auch Ben Bovas Mars war gut zu lesen, bisher allerdings nur Teil 1)
Guts Nächtle
#19
Geschrieben 16 März 2010 - 09:38
Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
Moderator im Unterforum Fantasyguide
Fantasyguide
Saramee
Montbron-Blog
- • (Buch) gerade am lesen: Joanna Russ – Erwachende Welten
#20 Gast_Jorge_*
Geschrieben 17 März 2010 - 15:56
SciFi ist eigenartig.
Also, vermutete ich stets, dass SciFi Autoren Zeitreisende waren!
Philip K. Dick vermutet in Projekt Wasserspinne etwas ähnliches http://www.scifinet....e...ost&p=70142 ; Arthur Jean Cox und Edmond Hamilton gehen da noch etwas weiter http://www.scifinet....e...ost&p=86329

#21
Geschrieben 18 März 2010 - 19:58
#22
Geschrieben 18 März 2010 - 21:48
MOLOSOVSKY IST DERZEIT IN DIESEM FORUM NICHT AKTIV: STAND 13. JANUAR 2013.
Ich weiß es im Moment schlicht nicht besser.
#23
Geschrieben 19 März 2010 - 18:57
Im neuen Roman von Andreas Brandhorst: Kinder der Ewigkeit, gibt es Galaxienumfassende Transportsysteme. Diese, Filigrane genannte, werden von Kilometergroßen Spinnenartigen Lebewesen "gesponnen" (gehegt und gepflegt). Der eigendliche Transport geschieht durch die vom Wesen (weber genannt) erstellten Wurmlöscher. Diese Wesen leben daher im Vakuum und erscheinen mir nicht ganz Bestandteil unseres Universums zu sein. Zuerst dachte ich welche krasse Idee. Aber sie passt super zum Roman (für die PR Kenner hier: das kommt mir vor wie eine Mischung aus PP-Hof und Kosmonukleotid).
Oft erscheint es mir so, dass eine Idee umso weirder sein darf, umso weiter die Handlung in der Zukuft spielt.
#24
Geschrieben 19 März 2010 - 19:59
Ich stimme für Punkt 1, denn SF ist Idee - grenzenlos!
Ganz meine Meinung. (Zumindestens sollte SF das sein. Je "weirder" desto besser - manchmal)
#25
Geschrieben 20 März 2010 - 17:52
#26
Geschrieben 24 März 2010 - 09:15
#27
Geschrieben 24 März 2010 - 13:24
wenn ich etwas detailgetreues, genauestens beschrieben weil bis ins i-tüpfelchen erforschtes lesen wollte, würde ich mir ein kaufhauskatalog oder den duden vornehmen.
Du hast sicher Recht, wenn Du sagst, dass die Zuweisung des Attributes "weird" nicht objektiv sein kann. Die von Dir genannten Themen, z.B. Mikrowellenhintergrundstrahlung, sind aber
keineswegs "weird" (zumindest nicht nach der von mir eingangs getroffenen Definition). Nebenbei: Duden oder Kaufhauskataloge wären das letzte, was ich als detailgetreu bezeichnen würde

#28
Geschrieben 28 Dezember 2010 - 19:14
Wie eigenartig bzw. "weird" darf ein SF-Roman sein, damit er Euch noch gefällt?
Gemeint sind ungewöhnliche und "abgdrehte" Elemente, Inhalte, Völker, Begebenheiten etc.
Je ungewöhnlicher, desto besser. Deshalb mag ich auch die Bücher von Simon R. Green und Michail Marrak so sehr und bei Dan Simmons Ilium und Olympus fast noch lieber als Hyperion.
Aber das "Abgedrehte" muss auf einem sauberen gedanklichen Konzept basieren und Teil einer nachvollziehbaren Handlung sein (mir liegen inhaltliche Experimente mehr als rein formale) - wofür Diaspora von Greg Egan steht - formal schnörkellos erzählt, aber inhaltlich - wow!
#29
Geschrieben 29 Dezember 2010 - 15:21
#30
Geschrieben 01 Januar 2011 - 20:52
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