




Bearbeitet von Rusch, 21 August 2007 - 22:53.
Geschrieben 21 Januar 2003 - 19:20
Bearbeitet von Rusch, 21 August 2007 - 22:53.
Geschrieben 21 Januar 2003 - 19:33
Geschrieben 21 Januar 2003 - 20:02
Geschrieben 21 Januar 2003 - 20:32
Bei der Edition Andreas Irle sind viele Vance-Bücher in einer Liebhaberausgabe erschienen. Gruß Ronnileider sind die meisten seiner Bücher nur noch bei eBay zu bekommen
Geschrieben 22 Januar 2003 - 10:04
Geschrieben 22 Januar 2003 - 10:43
Geschrieben 23 Januar 2003 - 19:10
Geschrieben 24 Januar 2003 - 09:55
Geschrieben 24 Januar 2003 - 17:22
Hi Sullivan, Nachtlicht: der rote Faden ist Jaros Suche nach seinen Wurzeln! Erst einmal muss er einen Ansatzpunkt finden, wo er beginnen kann - wie im richtigen Leben ist es für ihn so, dass er sich nicht einfach ein Ziel setzen und es auf geradlinienigem Weg erreichen kann, sondern dass er sich den Zwängen seiner Umgebung unterwerfen muss. Wenn dich die Beschreibung Gesellschaft in Thanet und die Beziehungen zwischen einzelnen Lehrern und Schülern und Jaro nicht interessiert/amüsiert hat, dann weiß ich nicht warum Vance dir überhaupt gefällt - ich fand es einfach klasse. Vance ist niemand, der handlungsorientiert schreibt, für ihn ist der Hintergrund das wichtige. Deshalb finden viele Leser den neuesten Vance Ports of Call, 1998 (Kaleidoskop der Welten) für schwach. Auch das Ende der Durdane-Trilogie halten viele für schwach, aber meiner Ansicht nach spiegelt das Ende nur die Gefühlslage der Hauptperson wider, was gänzlich im Sinne von Vance ist. Dämonenprinzen: Ich finde "Das Gesicht" auch am besten, aber die anderen sind auch sehr gut. "Das Buch der Träume" wegen der Journalisten-Rolle von Kirth Gersen und Bethune. "Der Dämonenprinz" ("Der Palast der Liebe") vor allem wegen Navarth - die ersten drei Titel sind bei Heyne stark gekürzt erschienen, die neuen HC-Ausgaben sind ungekürzt, hier finden sich auch einige Gedichte von Navarth (im Original wie in Übersetzung). Cadwal: Am zweiten Band hat mir die Reise auf der Erde besonders gut gefallen. Die Stimmung in Trieste mit dem Kuriositätenladen, die Frau mit den vielen Hunden (Vance hasst Hunde), die Episode in Kiew usw. auch hier das Problem, wer handlungsorientiert liest, dem entgeht der Spaß ... Bis dann WiddefutHallo Widdefut, im großen und ganzen scheinen wir ja übereinzustimmen mit unseren Vorschlägen und wie ich sehe, kennst du dich ganz gut aus. Vance ist einer der Schriftsteller, die man immer wieder lesen kann, ohne dass der Zauber verlorengeht - und das kann man nicht von vielen sagen. Zu Nachtlicht: Jaro wird von einem Professoren-Ehepaar während einer Expedition gerettet und adoptiert. An die Zeit davor hat er zuerst keine Änderungen, aber langsam dringen Bruchstücke zu ihm durch. Sein Verlangen wird immer größer, zum Planeten Fader zu reisen, wo sich das Mysterium klären kann... Ich will nicht zuviel verraten, aber was macht er dann auf dem Planeten?! Bei diesem Buch fehlt mir außerdem ein roter Faden, die Erlebnisse wirken lose aneinandergereiht. "Das Gesicht" ist ein sehr spannender Roman mit einem interessanten Schluss, die anderen Geschichten um die Dämonenprinzen waren mir zu einfach gestrickt und haben mir nicht so gefallen. Von der "Cadwall" Chronik war ich sehr enttäuscht. Im ersten Teil wurde viel zuviel geredet über ganz alltägliche Sachen, es kam einfach keine Stimmung auf. Der zweite Teil wurde etwas besser, allerdings spielt die Handlung auf der Erde, es fehlen viele Elemente, die ich so an Vance liebe. Der dritte Teil fällt dann wieder ab. Die Mondmotte als Hörspiel solltet ihr euch mal anhören, wenn ihr genug englisch könnt. Sullivan
Geschrieben 26 Januar 2003 - 14:55
Hier weht einem ja ein starker Wind ins Gesicht.Wenn dich die Beschreibung Gesellschaft in Thanet und die Beziehungen zwischen einzelnen Lehrern und Schülern und Jaro nicht interessiert/amüsiert hat, dann weiß ich nicht warum Vance dir überhaupt gefällt - ich fand es einfach klasse.
Geschrieben 27 Januar 2003 - 09:16
Hallo Sullivan,Hallo Widdefut,
Hier weht einem ja ein starker Wind ins Gesicht.Wenn dich die Beschreibung Gesellschaft in Thanet und die Beziehungen zwischen einzelnen Lehrern und Schülern und Jaro nicht interessiert/amüsiert hat, dann weiß ich nicht warum Vance dir überhaupt gefällt - ich fand es einfach klasse.
Fremde Kulturen überzeugend zu beschreiben ist alles andere als einfach - Jack Vance war darin ein Meister. Damit hat er mich in seinen Bann gezogen und mir viele Stunden bester Unterhaltung geschenkt (ich habe ca. 30 Bücher von ihm gelesen und viele seiner Kurzgeschichten).
Ich finde, dass seine früheren Werke nicht nur von der Exotik der Schauplätze lebten, sondern auch eine interessante Handlung hatten. "Nachtlicht" konnte da in meinen Augen nicht mehr mithalten, wobei ich sagen muss, dass ich bei der "Suche nach den Wurzeln" nicht verstanden habe, wieso sie eine so starke Triebfeder ist. Ich war glücklicherweise nicht in der Situation, von Adoptiveltern aufgezogen zu werden, so dass mir dadurch vielleicht ein Teil der Tiefe des Buches entgeht. Bei den Dämonenprinzen (hmm, die englische Ausgabe steht noch ungelesen im Regal, ich kenne nur die Übersetzung) ist es ähnlich, die Rache steht im Mittelpunkt wodurch Kirth Gersen nicht viel besser wird als die Verbrecher, die er so verabscheut. Wie er sie zur Strecke bringt ist recht gelungen umgesetzt, aber das Motiv verleidet mir die Reihe etwas.
Bei "Cadwal" habe ich etwas in Richtung von "Alastor" erwartet und die Trilogie war damals lange vorher angekündigt. Ich habe bestimmt 6 Monate sehnsüchtig gewartet, deswegen war die Enttäuschung hinterher besonders groß. Vielleicht sollte ich sie noch einmal lesen, wenn der Berg mit den ungelesenen Büchern kleiner geworden ist.
Sullivan
Geschrieben 24 August 2003 - 12:10
Geschrieben 25 August 2003 - 09:54
Geschrieben 23 Juni 2004 - 10:07
Die nächsten 50 Seiten wird dann die Aktion vorangetrieben, aber so holterdiepolter rangeklatscht und mit vielen billigen Tricks und Zufällen, als ob dem Autor plötzlich eingefallen ist, was er noch alles in den Roman reinkriegen will. Das war teilweise so einfältig, dass ich dachte, ich lese ein Jugendbuch.„Freedom, privileges, options must constantly be exercised, even at the risk of inconvenience. Otherwise they fall into desuetude and become unfashionable, unorthodox - finally irregulationary. Sometimes the person who insists upon his prerogatives seems shrill and contentious - but actually he performs a service for all. Freedom naturally should never become license; but regulation should never become restriction.†
Geschrieben 23 Juni 2004 - 10:44
Geschrieben 23 Juni 2004 - 18:18
Geschrieben 24 Juni 2004 - 10:56
Geschrieben 24 Juni 2004 - 11:31
Geschrieben 24 Juni 2004 - 19:43
Geschrieben 24 Juni 2004 - 20:42
"Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Psalm 119, 105
Geschrieben 25 Juni 2004 - 05:48
hi sulli! wenn du es zugibst, geb ich es auch zu! http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/tongue.png also zu der zeit, wo ich es geschafft hatte, das letzte fehlende PKD- buch zu besorgen, also einfach ALLE hatte, da las ich dann so in mehrere hinein, und kam drauf, daß ich eine überdosis hatte, der funke wollte einfach nicht mehr überspringen; da stand ich dann also vor all meinen teuer ersteigerten dicks und wollte keins mehr lesenP.S. Etwas ähnliches wie mit Vance mache ich gerade mit Dick durch. Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann mal die Nase voll von ihm habe - im Moment ist aber genau das der Fall.
Geschrieben 26 Juni 2004 - 09:16
O, Captain... et maintenant, bin ich endlich auch kein Dreibeiner mehr! Wohin also geht die Fahrt, mein Captain?Captain! Impala
Aaarrgh! Sinke schwer getroffen nieder... Zumindest muss man doch auch erwähnen, dass Leute wie Van Vogt (und auch Heinlein und "Doc" Smith) hauptsächlich für das SF-Publikum ihrer Hoch-Zeit geschrieben haben - männliche Jugendliche. Wie ich einer war als ich mit Begeisterung Slan, die Isher-Waffen-Bücher und die Null-A-Serie reinzog! Man trenne den Menschen (und seine veröffentlichten Fehlgriffe in punkto Oeuvre und Äußerungen-über-die-Welt) bitte von seinen künstlerischen Glanzmomenten! (Tu ich z.B. bei Madonna auch...das gleiche ist mir dann auch bei meinem geliebten van vogt passiert, da allerdings machte ich mir nicht so viele gedanken drüber, weil v.v. ja wirklich eine menge anerkannt schlechte romane geschrieben hat auch..
Bearbeitet von yiyippeeyippeeyay, 26 Juni 2004 - 09:48.
/KB
Yay! KI-generiertes SF-Zitat Ende November...
"In the sprawling city forums of the galaxy, where chaos reigns and time flows differently, true power is found not in dominance, but in moderation. The wise use their influence to temper ambition with reason, and chaos with order."
(auf Bing.de generierter Monolog von der Copilot-S/W - die ich hiermit NICHT bewerbe! - nach Aufforderung nach einem "s.f. quote" mit einem bestimmten Wort darin; ich ersetzte nur das 4. Wort mit "city forums")
Geschrieben 26 Juni 2004 - 10:55
aaarghAaarrgh! Sinke schwer getroffen nieder... Zumindest muss man doch auch erwähnen, dass Leute wie Van Vogt (und auch Heinlein und "Doc" Smith) hauptsächlich für das SF-Publikum ihrer Hoch-Zeit geschrieben haben - männliche Jugendliche. Wie ich einer war als ich mit Begeisterung Slan, die Isher-Waffen-Bücher und die Null-A-Serie reinzog! Man trenne den Menschen (und seine veröffentlichten Fehlgriffe in punkto Oeuvre und Äußerungen-über-die-Welt) bitte von seinen künstlerischen Glanzmomenten! (Tu ich z.B. bei Madonna auch...
)
Geschrieben 27 Juni 2004 - 21:54
"Die Kriegssprachen von Pao" Bastei-LübbeLanguages of Pao (dt. ?)
Geschrieben 30 Juni 2004 - 09:47
Why, the Stars my Destination, of courseWohin also geht die Fahrt, mein Captain?
Geschrieben 10 August 2004 - 20:07
Geschrieben 11 August 2004 - 09:28
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