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Corona-Story: Space Sabbath


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7 Antworten in diesem Thema

#1 Armin

Armin

    Entheetonaut

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Geschrieben 07 April 2010 - 08:19

Corona 233 ist hier online gegangen. In der Story-Ecke gibt es den zweiten Platz der Themenrunde „Exil“ zu lesen: „Space Sabbath“ von Andreas Dresen. Wie immer freuen sich Autor und Redaktion über Rückmeldungen.

Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lauten: , „Rückkehr“ (Einsendeschluss 1. Juni 2010), „Eroberer“ (Einsendeschluss 1. Oktober 2010), „Auf Lebenszeit“ (Einsendeschluss 1. November 2010) und „Schlaflos“ (Einsendeschluss 1. Dezember 2010). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik - keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

#2 FrankW

FrankW

    Typonaut

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Geschrieben 07 April 2010 - 14:49


Space Sabbath
von Andreas Dresen


Ein Raumschiff mit Siedlern treibt antriebslos durchs All. Kann ein Opfer den Gott des Raumschiffs davon überzeugen, den Antrieb wieder zu aktivieren?




#3 Uwe Sauerbrei

Uwe Sauerbrei

    Ufonaut

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Geschrieben 08 April 2010 - 19:54

Mir gefällt die Stimmung, die hier aufgebaut wird. Die Idee des Priesterkäptns erinnert mich ein wenig an Endymion von Dan Simmons. Allerdings gefällt es mir nicht so recht, dass ein Opfer 'einfach so' tatsächlich eine Änderung herbeiführt. Trotzdem, der positive Eindruck überwiegt!

#4 Iwen

Iwen

    Cybernaut

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Geschrieben 09 April 2010 - 19:41

Ja, nett. Gefällt mir. - Ich habe nur ein Problem mit der Überschrift. Irgendwie passt sie nicht richtig in meine Vorstellung für den Text im Zusammenhang zur Überschrift. Ansonsten sage ich: Danke für die Schreiberei! ;)

#5 Stefan9

Stefan9

    Temponaut

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Geschrieben 10 April 2010 - 16:14

Hmmm, die letzten beiden Sätze wollen mir nicht einleuchten; reibt uns der Autor doch ziemlich massiv religiöse "Dummheit"-damit meine ich grenzenloses Gottvertrauen*- und religiösen Fanatismus unter die Nase. Auch das "unbefleckte" Opfer erinnert mich ein wenig an die Ehrenmorde aus der islamistischen Welt. Ein durchaus brisanter Gehalt wie ich finde. Damit hat der Autor sein Ziel erreicht, einmal über solche Dinge nachzusinnen. Grüsse Stefan * Ich möchte hier keinem religiösen Menschen zu nahe treten.

Bearbeitet von Stefan9, 10 April 2010 - 16:14.

------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

https://www.youtube....h?v=3mnB5Q5Hay4

  • (Buch) gerade am lesen:James Blish Gewissensfall
  • • (Film) gerade gesehen: Zeugin der Anklage

#6 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 11 April 2010 - 22:28

Ich wünschte, ich hätte einen Euro für jede Story, in der der Name "Lilith" auftaucht. Das ist so pseudo-goth. Davon abgesehen war die Story nicht schlecht, hat mich sogar sehr positiv an einige golden-age Geschichten erinnert. Das Ende fand ich dann wieder nicht so toll, weil es nichts bedeutet: Es ist als Wunder oder als Zufall zu deuten, weil ich als Leser aber nicht weiß, was von beidem zutrifft, zucke ich nur mit den Schultern & sage "na und?" Trotzdem danke für die Minuten der Kurzweil!
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter

#7 Frederic Brake

Frederic Brake

    Fabulator

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Geschrieben 12 April 2010 - 19:05

Grundssätzlich mag ich die Geschichte. Bis zu dem Punkt, an dem der Lilith aus den Armen des Priesterkapitäns gezerrt wird und der Kaüitän in Selbstmitleid versinkt.

Zu Beginn dachte ich: Wow, geile Idee, ein Raumschiff mit Glaubensenergie zu betreiben. Vatikan goes space.
Dann dachte ich: Oha, doch die Deus-in-machina-Götzen-Idee. Aber gut erzählt.
Dann dachte ich: Oh, und nun? Doch ein echter Deus?
Das Ende ist so offen, dass ich mich als Leser schon etwas allein gelassen fühle. Wobei dass das Dorn-im-Auge-des-Anderen-sehen ist, schreibe ich doch auch gelegentlich Geschichten, die so völlig offen sind. http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/smile2.gif

Anders als Naut -und hier begebe ich mich auf dünnes Eis- halte ich den Namen Lilith für notwendig, um die Geschichte funktionieren zu lassen. Lilith=Hexe, Liliths Aussetzung=Hexenverbrennung. Das ist etwas konstruiert, doch erinnerte mich die Szenefolge ab der Entdeckung von ihr im Arm des Kapitäns fatal an Hexenprozesse und Lynchmob.


Fazit: Die Geschichte hat mich gut unterhalten, am Anfang richtig begeistert, dann aber den Schwung des Beginns verloren.
I was lying in my bed the other night and looked up to the stars and thought:
who the hell took my roof and ceiling?

#8 AndreasDresen

AndreasDresen

    Limonaut

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Geschrieben 25 April 2010 - 11:57

Hallo zusammen, vielen Dank für euer positives Feedback. Ich freu mich, dass meine Story dem ein oder anderen gefallen, bei allen aber zumindest eine Reaktion hervorgerufen hat. Mit Goth/PseudoGoth kenne ich mich nicht aus. Den Namen habe ich bewusst gewählt, weil die Figur der "biblischen" Lilith vielschichtig ist und viel Raum läßt. Sie ist eine Verführerin, vor allem aber eine, die einem Gott die Stirn bietet - und dafür leiden muss. Nochmal danke für die Kommentare. Schönes Wochenende noch... Andreas
Under A Liquid Sky - Phantastische Kurzgeschichten und Gedichte
von Andreas Dresen
www.epospresse-Verlag.de
  • (Buch) gerade am lesen:Metro 2033
  • (Buch) als nächstes geplant:Die Arche


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