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Ringwelt


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25 Antworten in diesem Thema

#1 Jürgen

Jürgen

    CyberPunk

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Geschrieben 08 April 2002 - 21:06

Unter den Lieblingsromanen von euch kommt immer häufiger der Titel "Ringwelt" von Larry Niven vor.Ich finde ja seine Romane, die er mit Pournelle zusammen geschrieben hat, sehr gut..u.a. "Fussfall" und "Splitter im Auge Gottes".Liegt nun "Ringwelt" mehr im Hard-SF Bereich ala "Die fliegenden Städte" oder mehr in Richtung "Foundation-Triologie" ??? ...oder noch in einem anderen Bereich.Über Informationen würde ich mich freuen. :angry:
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#2 Holger

Holger

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Geschrieben 11 April 2002 - 15:51

Oh je, das ist lange her ... Blöderweise bin ich auch damals an die [völlig sinnlos und unverschämterweise] gekürzte Ausgabe von Lübbe geraten und habe den [nun] ungekürzten Text nicht noch mal zur Hand genommen.So richtig Hard-SF ist es nicht, aber die Technokraten der Fraktion dürfte es trotzdem zufriedenstellen. Klasse fand ich die Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Xenos, so ein bisschen wie in ICE AGE: Säbelzahntiger trifft auf Faultier und beide müssen eine Mission erfüllen ...
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#3 Agent Smith

Agent Smith

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Geschrieben 11 April 2002 - 19:56

Ich würds eher Hard SF nennen, obwohl wohl nicht 100%ig in dieses Genre passt. Fliegende Städte, unzerstörbare, durchsichtige Raumschiffe, die ringwelt eben, Jahrzehntausende lange Geschichte, und einfach geniale Story. Die Fortsetzung Ringworld Engineers hat mich auch voll überzeugt. Vom 3. Teil Ringworld Throne kann ich das aber leider nicht behaupten.

#4 Dave

Dave

    Hamannaut

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Geschrieben 12 April 2002 - 18:56

In "Ringwelt" taucht ein mit einem Schwert bewaffneter und leicht geschürzter Siegfried auf. Bitte sag mir jemand, dass ich das alles nur geträumt habe!Der Erfolg (oder sollte ich sagen angebliche Erfolg?) ist mir wirklich schleierhaft. Ich wüsste auch kaum jemand außer irgendwelchen selbst ernannten Experten, die sich wirklich mal auf dieses Werk beziehen.Womöglich gehen aber auch meine Vorurteile mit mir durch...

#5 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 13 April 2002 - 15:25

Ich würde "Ringwelt" durchaus im Bereich Hard-SF einordnen. Niven fabuliert zwar nicht wenig, aber die zugrundeliegenden wissenschaftlichen Zusammenhänge sind sorgfältig recherchiert. In den ersten Auflagen von "Ringwelt" gab es noch einige böse Schnitzer, die aber in lobenswerter Weise unter Mitwirkung interessierter Fachleute (siehe auch "Zusammensetzung der Fangemeinde") korrigiert wurden.

In "Ringwelt" taucht ein mit einem Schwert bewaffneter und leicht geschürzter Siegfried auf. Bitte sag mir jemand, dass ich das alles nur geträumt habe!

Hast du nicht. - Aber was stört Dich daran? Auf einer Welt, die überwiegend archaische Kulturen beherbergt, gibt es in logischer Konsequenz auch Archetypen dieser Kulturen.

Der Erfolg (oder sollte ich sagen angebliche Erfolg?) ist mir wirklich schleierhaft. Ich wüsste auch kaum jemand außer irgendwelchen selbst ernannten Experten, die sich wirklich mal auf dieses Werk beziehen.

Bezugnahme auf SF erlebt man sehr selten (= Ephemismus für "so gut wie gar nicht"); ich wüßte daher nicht, wo ich dieses Argument einordnen muß. - "Erfolg" ist schwer zu messen ... In den Punkten Verkaufszahlen, Fan-Gemeinde (sowohl in Größe als auch Zusammensetzung) und Anerkennung von Kollegen kann man "Ringwelt" und auch seine Nachfolger (Wobei die Qualität auch meiner Meinung nach mit "Ringwelt-Thron" abnimmt...) durchaus als Erfolg bezeichnen. In der "Enzyklopädie der SF" wird er zu den großen Genre-Autoren gezählt, wobei allerdings auch erwähnt wird, daß sich die Inovationen in jüngster Zeit in Grenzen halten. Das deckt sich mit meiner Beobachtung, aber man darf nicht vergessen, daß Niven Jahrgang 1938 ist ... Wie so viele Autoren hat er einer neuen Generation Platz gemacht. Ein interessanter Indikator ist es jedoch stets, wenn es Nachahmer gibt: Niven hat Kunstwelten in der SF hausfähig gemacht, was zuvor selbst Sir Arthur C. Clarke nicht gelungen ist. Niven schreibt meiner Ansicht nach fesselnder als Clarke, ohne allerdings dessen Sorgfalt zu erreichen.
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#6 Dave

Dave

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Geschrieben 13 April 2002 - 18:31

Martin,im Gegensatz zu meinen Bemerkungen waren Deine sehr sachlich.Tut mir Leid, mir sind etwas die Pferde durch gegangen. Weißt Du, ich mag diese epischen Geschichten sehr und hätte mich so gerne damit beschäftigt. Da war die Enttäuschung wohl so groß, dass es für mich zum roten Tuch geworden ist. Offen gestanden gefallen mir auch die Romane nicht so besonders, in denen archaische außerirdische Lebensformen geschildert werden. Meine Vermutung ist, dass es diejenigen mehr anspricht, die sich auch mit Fantasy beschäftigen. Mir liegt die Hard SF mehr. A.C. Clarke schreibt meiner Ansicht nach immer in einer Art Erzählform. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass 2001 kaum mehr als 200 Seiten hat.

#7 Holger

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Geschrieben 13 April 2002 - 18:44

In der "Enzyklopädie der SF" wird er zu den großen Genre-Autoren gezählt, wobei allerdings auch erwähnt wird, daß sich die Inovationen in jüngster Zeit in Grenzen halten. Das deckt sich mit meiner Beobachtung, aber man darf nicht vergessen, daß Niven Jahrgang 1938 ist ...

Nivens jüngstes Werk "Rainbow Mars" war dann auch für mich eine echte Enttäuschung. Fern von Hard SF erinnert der Roman zählt der Roman wohl eher zum Fantasy-Genre. Hat jemand mal reingelesen?
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#8 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 13 April 2002 - 22:08

Weißt Du, ich mag diese epischen Geschichten sehr und hätte mich so gerne damit beschäftigt. Da war die Enttäuschung wohl so groß, dass es für mich zum roten Tuch geworden ist.

Das hängt vermutlich auch sehr vom persönlichen Geschmack und auch davon ab, wie man in den Zyklus eingestiegen ist. Ich habe zuerst "Ringwelt-Ingenieure" gelesen, der erzählerisch schon sehr viel ausgefeilter war als "Ringwelt" ... Das war vermutlich hilfreich, um über kleinere Unebenheiten im ersten Band des Zyklus' hinwegzulesen. - Wer weiß, wie ich dazu stehen würde, hätte ich mit dem ersten Band angefangen?

Nivens jüngstes Werk "Rainbow Mars" war dann auch für mich eine echte Enttäuschung. Fern von Hard SF erinnert der Roman zählt der Roman wohl eher zum Fantasy-Genre. Hat jemand mal reingelesen?

Ehrlich gesagt, habe ich dazu nicht sonderlich viel Motivation, da ich den Verdacht hege, daß der Roman nur auf einer Welle schwimmt, die glücklicherweise inzwischen abgeflaut ist. Wenn mir nicht jemand, auf dessen Meinung ich viel gebe, den Roman empfiehlt, werde ich ihn sicher nicht anfangen. :wink:
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#9 Jürgen

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Geschrieben 15 April 2002 - 07:07

Danke , Danke liebe Leutz,alle Kommentare haben mir sehr geholfen...schätze, ich habe so ein paar Euro gespart :-)Ich konnte mir nun wirklich ein Bild davon machen, was mich beim Durchlesen erwartet hätte (Auch der Kommentar von Dave hat mir SEHR geholfen, da ich ebenfalls extreme Probleme damit bekomme, wenn in einem SF-Roman plötzlich ein geschürzter Siegfried mit Schwert auftaucht..... bei Pratchet würde ich dann allerdings wieder vor Vergnügen glucksen, den bei ihm wäre der Siegfried dann wieder ausgezeichnet in Szene gesetzt !)Jedenfalls ist mir wohl noch eine weitere  Enttäuschung erspart geblieben.... "Rainbow Mars" stand auch auf meiner Shopping-Liste. Hoger hat mir da wohl jegliche Kaufmotivation zunichte gemacht.Schönen Dank an alle.....!)
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#10 MartinHoyer

MartinHoyer

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Geschrieben 15 April 2002 - 07:16

Zum "Ringwelt"-Zyklus würde ich Dir aber trotzdem raten, CountZero ... Der Siegfried-Typ taucht nur recht kurz im ersten Roman auf, im zweiten wird er freundlicherweise mit einem beiläufigen Satz als tot deklariert und nie wieder angesprochen. Eigentlich dient er nur dazu, einen anderen, wichtigeren Charakter plausibel aus der Handlung zu locken. - Mehr spoilern möchte ich nicht. :jumpgrin:Ach ja, ich hätt's beinahe vergessen: Zwischen "Ringwelt" und dem "Ringwelt-Ingenieure" liegen mehrere Jahre, die man dem Folgeband auch anmerkt. In meiner alten TB-Fassung von Bastei-Lübbe gibt es ein aufschlußreiches Vorwort, worin sich der Autor zu den (überwiegend technischen) Mängeln des ersten Buches äußert, was auch recht interessant ist.
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#11 Chao

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Geschrieben 05 Juni 2006 - 19:28

Als ich jünger war, hat die "Ringwelt" einen sehr starken Sense of Wonder auf mich ausgeübt. Heute, in Zeiten eines Simmons, Reynolds etc., wirkt Nivens Ringwerk etwas altmodisch, hat aber noch immer seinen Reiz. Auch die Reihe "Geschichten aus dem Ringwelt-Universum" hat ein paar schöne Blüten dabei (Aber auch ein paar faule Äpfel).

#12 Uschi Zietsch

Uschi Zietsch

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Geschrieben 06 Juni 2006 - 07:21

Als ich jünger war, hat die "Ringwelt" einen sehr starken Sense of Wonder auf mich ausgeübt. Heute, in Zeiten eines Simmons, Reynolds etc., wirkt Nivens Ringwerk etwas altmodisch, hat aber noch immer seinen Reiz. Auch die Reihe "Geschichten aus dem Ringwelt-Universum" hat ein paar schöne Blüten dabei (Aber auch ein paar faule Äpfel).

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Genau. Damals war es was neues, und ich habe es mit sehr großem Vergnügen gelesen. Was mir bei Niven sehr gefällt, sind seine schrulligen zwischen"menschlichen" - das beziehe ich auch auf Aliens - Geschichten.
Larry Niven ist bestimmt kein großer Erzähler, sondern er bietet unterhaltsame, schnell lesbare, leicht verdauliche Kost mit viel Schmunzeln und Vergnügen. Seine (älteren) Bücher habe ich immer in einem Rutsch gelesen, ohne mich zu langweilen.
Es kommt drauf an, welchen Anspruch man hat. Wenn man vor allem unterhalten sein will und skurrile Charaktere mag, vor allem eine Mischung aus SF und F - bei Niven tragen die Figuren die Geschichte, nicht die Handlung - ist man gut aufgehoben. Aber, wie gesagt, das bezieht sich nur auf seine älteren Werke; ich habe seit mindestens 10 Jahren nichts mehr von ihm gelesen.

#13 Matthias

Matthias

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Geschrieben 12 Juni 2006 - 09:55

"Ringwelt" hat durchaus gelungene Hard-SF-Anteile. Mich hat der Roman überzeugt, das "Sense of Wonder"-Gefühl ist herausragend.
Lieblingsautoren: Alastair Reynolds, R.C. Wilson, G. Benford

#14 yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 12 Juni 2006 - 19:36

Ich bin auch ein Niven-Fan, allerdings eher von seinen Kurzgeschichten - UND von dem Roman Protector (dt. Baum des Lebens)! Ich erinnere mich wohlwollend an die Ringwelt-Bücher, fand sie aber teilweise zu lang und an der ein oder anderen Stelle unoriginell (ich sag nur: "kallidetisches" Talent hat van Vogt erfunden!).

Bei Niven waren neben seinen schrulligen Charakteren in den SF-Kurzgeschichten auch fast immer die Physik- und Astrophysik-Elemente "ultrahart", d.h. neusten Forschungen entsprechend. (Wer mal eine genauere Vorstellung davon haben möchte was die Auswirkung eines NEUTRONENSTERN auf ein vorbeifliegendes Schiff ist, lese die gleichnamige KG!) Der von ihm geschaffene "Known Universe" (in den die Ringwelt später eingefügt wurde) hat viele glaubhafte Aspekte. Die ganze Belter-Kultur ist m.E. visionär und außerdem innovativ punkig-konservativ! ;)

Abgesehen von dem genannten Ausnahmeroman, fand ich übrigens auch Schwebender Wald spannend. Eine selten fremde Welt!

P.S.: Seine Kooperationen mit Pournelle fand ich leider eher langweilig. Pournelle schrieb m.E. wesentlich bessere Kolumnen über das moderne Leben als Romane.

Bearbeitet von yiyippeeyippeeyay, 12 Juni 2006 - 20:25.

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Yay! KI-generiertes SF-Zitat Ende November...
"In the sprawling city forums of the galaxy, where chaos reigns and time flows differently, true power is found not in dominance, but in moderation. The wise use their influence to temper ambition with reason, and chaos with order."

(auf Bing.de generierter Monolog von der Copilot-S/W - die ich hiermit NICHT bewerbe! - nach Aufforderung nach einem "s.f. quote" mit einem bestimmten Wort darin; ich ersetzte nur das 4. Wort mit "city forums")


#15 Chronotis

Chronotis

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Geschrieben 12 Juni 2006 - 22:54

Vorweg muss ich sagen, dass mir die Niven-Pournelle Kollaboration "Mote in God's Eye" äußerst gut gefallen hat, und ich bald mal "Saturn minus 6 / Footfall" anfangen wollte.Aber Ringwelt fand ich hochgradig enttäuschend. Bis auf die interessante Einführung des Konzepts der Ringwelt verliert sich der Roman viel zu normal wirkenden Aneinanderreihung von kleinen Abenteuern in primitiven Gesellschaften. Und die Hervorhebung des Glücks-Gens als wichtiges Handlungselement (soweit ich mich erinnere) zieht das ganze noch mehr ins Lächerliche. Eine solche unfreiwillige Komik ist mir selten in einem "ernsthaften" SF-Roman so deutlich und störewnd aufgefallen. Der zweite Teil hat mir, dank der Frage nach den Ringwelt-Erbauern deutlich besser gefallen, den dritten habe ich nie gelesen. Wenn überhaupt werde ich wohl auch mit "Protector" weitermachen.Dazwischen habe ich aber die Anthologie "Neutron Star" gelesen. Es sind ausschließlich Niven-Geschichten aus dem "Known Universe", die wirklich durchgehend ein interessantes Universum vorstellen. Diese Sammlung, die teilweise die Ereignisse aus "Ringwelt" vorbereitet, hat mich auf jeden Fall davon überzeugt, dass Niven ein herrausragender Autor ist.p.s. Sorry, ich war zu faul alle deutschen Titel rauszusuchen, da ich das meiste auf englisch gelesen habe.

#16 yiyippeeyippeeyay

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    Interstellargestein

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Geschrieben 13 Juni 2006 - 01:07

Uups, sorry, es müsste "Known Space" heißen - bin mit dem Ringwelt-Universum durcheinander gekommen. Ja, die von dir genannte Anthologie wird die sein, mit der von mir angedeuteten Story. Darin waren doch auch die Geschichten mit dem sesshaften aber psychotalentierten Fleischfresser und den Raketenbäumen, oder? :)

Ich bin sehr gespannt wie dir Protector gefällt. Jedenfalls eine der besten "Origin"-Geschichten, die ich je gelesen habe. Und gnadenlos konsequent bis zum Ende.

P.S.: Mote war genau das erste Pournelle/Niven-Buch an dem ich scheiterte. Dann kam noch Inferno und da war's für mich erstmal ganz vorbei. Vielleicht sollte ich jetzt im "reiferen" Alter Mote nochmal angehen...?

Bearbeitet von yiyippeeyippeeyay, 13 Juni 2006 - 01:11.

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#17 Kopernikus

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Geschrieben 15 Juni 2006 - 10:28

löderweise bin ich auch damals an die [völlig sinnlos und unverschämterweise] gekürzte Ausgabe von Lübbe geraten und habe den [nun] ungekürzten Text nicht noch mal zur Hand genommen.

Kann mir zufällig jemand genau sagen, welche deutschen Ausgaben gekürzt sind und welche nicht? Ich wollte den Ringweltzyklus wohl Ende des Jahres, wenn der neue band kommt, dann endlich mal komplett und am Stück lesen, da wäre es natürlich blöd, wenn man an eine gekürzte Ausgabe gerät.

#18 deval

deval

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Geschrieben 15 Juni 2006 - 11:32

Soweit ich weiß sind die neuen Bastei Lübbe Ausgaben nicht gekürzt. Das sind die Ausgaben mit dem einheitlichen graublauen Umschlag.



Ich lese Niven auch ganz gerne, finde aber, das er viel zu wenig aus der Ringwelt gemacht hat. Ein wundervolles Szenario, ein phantastischer Hintergrund und dann so eine relativ profane Geschichte. Die Nachfolgebände sind auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Allerdings gefallen mir die Kurzgeschichten aus der Ringwelt- und der Kzintireihe recht gut.

Diese Liste hat ein Gast auf Florians Seite aufgestellt. Vielleicht hilft sie ja dem ein oder anderen.

Zeitablauf(Jahre) Titel
Ringweltuniversum

1975-3100 "Geschichten aus dem Ringweltuniversum" Bastei 24064
auch als
"Der kälteste Ort" Bastei 24281-5

2100 "Das Doppelhirn" Bastei 21097
auch als
"Kinder der Ringwelt"(Doppelband zusammen mit "Planet der Verlorenen") Bastei 22111
und als
"Die Welt der Ptavv" Bastei 24279-3

"Flatlander" Bastei 24266-1

2300-2400 "Der Baum des Lebens" Goldmann 0211
auch als
"Brennans Legende" Bastei 24258

2300-2500 1. "Katzenhaus"
2. "Neandertal"
3. "Höllenfeuer"
4. "Der Überlebende"
5. "Katzenmusik"
6. "Die trojanische Katze"
7. "Outsider"
8. "Katz und Maus"
(9. "Tal der Katzen" diese Storys erschienen bereits in Band 1 und 2)
(10. "Eisen" diese Storys erschienen bereits in Band 1-3)
(11. "Eine dunkle Geometrie" ist die als Roman ausgebaute gleichnamige Story aus Band 7)

2400 "Planet der Verlorenen" Bastei 5; 23008;
auch als "Ein Geschenk der Erde" Bastei 24284

2600 "Crashlander" Bastei 24262 (Erweiterung des Storybands "Neutron Star" Goldmann 0223, es fehlen aber in der Bastei-Ausgabe die Storys "Das Handikap"(Erstkontakt mit den Grogs) und "Programmierter Wahnsinn")

2800 "Ringwelt" Bastei 15/16; 24003; 24238
"Ringwelt-Ingenieure" Bastei 24028; 24239
"Ringwelt-Thron" Bastei 24236

Bearbeitet von vallenton, 15 Juni 2006 - 11:36.

"Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Psalm 119, 105

 

www.fantasybuch.de


#19 Beverly

Beverly

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Geschrieben 15 Juni 2006 - 21:09

Der zweite Teil hat mir, dank der Frage nach den Ringwelt-Erbauern deutlich besser gefallen, den dritten habe ich nie gelesen.

RINGWELT und DIE RINGWELT-INGENIEURE haben mir gefallen, den dritten Teil RINGWELT-THRON fand ich schrecklich schlecht.

#20 TheFallenAngel

TheFallenAngel

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Geschrieben 22 Mai 2013 - 08:39

ich lese u.a. grad ringwelt und besitze von diesem klassiker (nat. *g) diverse ausgaben, sowohl deutsch- als auch englischsprachige.
und beim reinschnuppern in beide ausgaben fiel mir ein in meinen augen recht seltsames herumspielen mit den städtenamen auf.

ich habe mal die jeweils ersten 3 seiten des originals mit der frühen deutschen übersetzung gegenübergestellt: wer mal selbst schauen möchte

fragen dazu
- kann mir jemand erklären was da abging? *g
- wenn jemand die angeblich ungekürzte neuübersetzung von ende der 90er hat bitte mal nachschauen und vergleichen und hier eine rückmeldung geben, wie in dieser ausgabe verfahren wurde

Bearbeitet von TheFallenAngel, 22 Mai 2013 - 08:40.


#21 AnonymusAsca

AnonymusAsca

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Geschrieben 22 Mai 2013 - 10:49

Ich würde das Ringwelt-Universum definitv nicht als Hard SciFi einordnen. Mehr als eine Fusion aus SciFi und Fantasy. (oder Soft SciFi) Hard SciFi legt Wert auf wissenschaftliche Korrektheit(sofern das bei SciFi möglich ist!) oder auch technisches Detail. Das ist einfach so definiert, lests halt nach. Viele Technologien in Ringwelt sind so weit aus der Luft gegriffen, dass ein Physiker euch vor die Beine kotzen würde. Niven versucht auch nicht diese Technologien zu erklären, sondern klatscht sie mehr wie Zaubersprüche hin, um die Story voranzutreiben. Die Nanofäden beispielsweise, in Louis Wu erstem Besuch auf der Ringwelt, sind einfach nur pure Magie! Genauso die Stasisfelder, mit deren Hilfe einige Aliens Jahrtausende überdauern. Das ist jetzt keine Kritik an seinem Werk, sondern einfach der Punkt, an dem das Ringwelt-Universum nicht mehr als Hard SciFi einzuordnen ist. Wenn man großzügig ist, kann man einzelne Romane, in denen die ganz irren Sachen nicht vorkommen, als HardSciFi betrachten. Wo die Ringwelt einzuordnen ist, ist sicher in vielen Punkten eine Streitfrage. Als ganzes würde ich sie definitiv nicht als HardSciFi sehen. Da sind wissenschaftlich einfach zu viele Schnitzer drinn, die selbst für Hobby-Physiker erkennbar sind. (Ein Grund, warum Niven seine Romane schon mehrmals überarbeitet hat hihihi.) Ich hab die Neuübersetzung gelesen, aber grad nicht zur Hand. Was ich mich erinnere war sie viel flüssiger und in der Sprache auch viel angenehmer, als das was du gepostet hast. Wahrscheinlich wurde sie im Vergleich zu deiner Variante stark überarbeitet. Die Erzählweise war auch angenehmer. Falls du dich fragst, wie es dazu kommt das Louis mal in der einen, mal in der anderen Stadt spazieren geht: In der Story sind da alle Städte durch Teleporter verbunden. Du steigst in London in eine Kabine und trittst in Paris wieder raus, dann läufst du über den Randstein und bist in Rom. So in der Art. Louis macht in der Szene gerade einen Spaziergang, um den Kopf freizukriegen und der Autor hat das genutzt, um dem Leser die Megastadt der Zukunft vor Augen zu führen. Es sind durch die Teleporter ja alle Städte miteinander verbunden und so praktisch zu einer einzigen riesigen Stadt geworden.

Bearbeitet von AnonymusAsca, 22 Mai 2013 - 12:03.


#22 lapismont

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Geschrieben 22 Mai 2013 - 14:28

The opening chapter of the original paperback edition of Ringworld featured Louis Wu teleporting eastward around the Earth in order to extend his birthday. Moving in this direction would, in fact, make local time later rather than earlier, so that Wu would arrive in the early morning of the next calendar day. Niven was "endlessly teased" about this error, which he corrected in subsequent printings to show Wu teleporting westward.


englische Wiki

Die Fehler wurden in späteren Ausgaben korrigiert

Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.

Moderator im Unterforum Fantasyguide
Fantasyguide
Saramee
Montbron-Blog

  • (Buch) gerade am lesen:Joanna Russ – Jenseits der Grenzen

#23 Armin

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Geschrieben 22 Mai 2013 - 14:36

- wenn jemand die angeblich ungekürzte neuübersetzung von ende der 90er hat bitte mal nachschauen und vergleichen und hier eine rückmeldung geben, wie in dieser ausgabe verfahren wurde

http://www.scifinet....post__p__255988

#24 yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 22 Mai 2013 - 17:23

(

englische Wiki

Mal abgesehen von den ignorierten Vorgaben der Forenregeln für Zitate (Eingefügtes Bild), ist das auch ein wenig frech ggü. dem Wiki-Konzept. Wikis gibt es im WWW soviele wie Sand am Meer, 2 davon auch hier im SFN. Ich nehme an, du meinst das bekannteste Wiki, die Wikipedia.)

Ich hol mal eben die etwas OT'e Debatte aus dem "Englischsprachigen" Thread hierher:

Ich mag viele seiner Bücher. Aber technisch fundiert???

Ok, für jedes Fragezeichen ein Satz: Praktisch alle Geschichten in der Anthologie Neutron Star z.B.. Die fliegenden Zauberer (hießen hoffentlich in dt. auch so) und der ein oder andere Roman mit Jerry Pournelle. Und Integral Trees fand ich auch eine eher glaubwürdige Extrapolation.

Wenn er Fehler gemacht hat bei den Nicht-Fantasy-Texten, dann unterwiegen diese m.E. so sehr, dass sie (mir) kaum auffielen.

Die Ringwelt-Sachen war nie so sehr mein persönlicher Favorit*. Louis Wus besondere ("nicht-fundierte") Fähigkeit empfand ich übrigens immer ein wenig als Hommage an den Protagonisten aus van Vogts Waffenhändler von Isher.

(* Favoritroman von Niven bei mir ist Protector! YEAH!)

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(auf Bing.de generierter Monolog von der Copilot-S/W - die ich hiermit NICHT bewerbe! - nach Aufforderung nach einem "s.f. quote" mit einem bestimmten Wort darin; ich ersetzte nur das 4. Wort mit "city forums")


#25 AnonymusAsca

AnonymusAsca

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Geschrieben 22 Mai 2013 - 18:46

Wenn er Fehler gemacht hat bei den Nicht-Fantasy-Texten, dann unterwiegen diese m.E. so sehr, dass sie (mir) kaum auffielen.
Die Ringwelt-Sachen war nie so sehr mein persönlicher Favorit*. Louis Wus besondere ("nicht-fundierte") Fähigkeit empfand ich übrigens immer ein wenig als Hommage an den Protagonisten aus van Vogts Waffenhändler von Isher.
(* Favoritroman von Niven bei mir ist Protector! YEAH!)


*Hust* Nunja ich bezog mich aber nunmal eher auf sein Ringwelt Universum. Und weniger auf seine anderen Romane. Und da fallen mir schon einige böse Schnitzer auf.
Wie gesagt nicht bei allen Romanen, Protector ist wie du selber sagst ja beispielsweise einer der guten Romane, die mit der Technologie auch sehr glaubwürdig rüberkommen.
Dann gibts da wie gesagt ja leider auch die Romane wo Niven die Birne durchgebrannt ist und ein phantastisches Zauberteil nachm Anderen kommt.

#26 deval

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Geschrieben 19 Juni 2013 - 17:15

ich lese u.a. grad ringwelt ..
fragen dazu
- wenn jemand die angeblich ungekürzte neuübersetzung von ende der 90er hat bitte mal nachschauen und vergleichen und hier eine rückmeldung geben, wie in dieser ausgabe verfahren wurde



Ich habe das jetzt erst gelesen, wenn du es aber immer noch wissen möchtest:

In der Lizenzausgabe von 1998 steht folgendes:
Seite 1: Beirut, Resht, Gesänge auf Arabisch,
Seite 2: In this respect... ist übersetzt mit: In dieser Hinsicht hatte Louis Wu seinen eigenen Standart / In München ging er spazieren / Louis wurde bewußt, wie sehr München Kairo und Kairo Resht glich... und San Franciso und Topeka und London und Amsterdam
Seite 3: Wer sprach denn noch Deutsch, English, Francais, Espanol? Alles unterhielt sich auf Interspeak. / ... und wählte Sevilla an.

"Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Psalm 119, 105

 

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