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Das Sakriversum (Thomas Mielke)


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22 Antworten in diesem Thema

#1 Gast_Michel_*

Gast_Michel_*
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Geschrieben 22 Juni 2010 - 18:42

Moin Forum!

Ich habe dieses Buch in den 1980er Jahren geradezu verschlungen, dann irgendwann verliehen, und aus den Augen verloren. Nun lese ich dieses Buch erneut, und ich bin wieder fasziniert von diesem Meisterwerk! ;)

Leserunde/Das Sakriversum: http://www.leserunde....php?board=38.0

Mielke/Weblog: http://trpm.de/

Wer von euch hat dieses Buch gelesen, Meinungen?

Gruß


Michel

#2 Martin Stricker

Martin Stricker

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Geschrieben 21 Juli 2010 - 19:01

Wer von euch hat dieses Buch gelesen, Meinungen?

Hach ja, das ist lange her, Anfang der 90er glaube ich. Das Buch hatte ich mir geholt, nachdem mir Mielkes "Inanna" gut gefallen hatte. Hat mir allerdings nicht so zugesagt, ich weiß aber nicht mehrgenau warum, vermutlich Geschmacksfrage. Jedenfalls habe ich seither kaum noch was von Mielke gelesen...

#3 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 21 Juli 2010 - 19:53

Ich hatte es mal für den Klassikerlesezirkel vorgeschlagen glaub ich. Hat sich aber nicht durchgesetzt. Leider habe ich bis heute noch nicht geschafft es zu lesen. Aber irgendwann einmal....

#4 Gast_Michel_*

Gast_Michel_*
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Geschrieben 23 Juli 2010 - 20:43

"Das Sakriversum" ist ein sehr komplexes Werk, eine dicke Schwarte, ich habe das Buch in den 1970er Jahren auf meiner Lieblingsinsel Juist am Stück verschlungen, und viele Passagen meiner damaligen Freundin ebendort auf der Insel vorgelesen... Ich war damals in dem Bereich Buchgroßhandel tätig, kannte das Buch nicht, aber das Heyne-Cover sprach mich an. Ich liebe dicke Schwarten ala "Die sieben Säulen der Weißheit", etc., also mußte ich dieses Werk lesen. Gruß Michel

#5 Chetter Hummin

Chetter Hummin

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Geschrieben 27 Juli 2011 - 15:20

ich sag nur eins MIST ! habs nicht geschafft es fertig zulesen und will es eigentlich auch nicht (mal sehen)

#6 Lucardus

Lucardus

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 10:36

ich sag nur eins MIST ! habs nicht geschafft es fertig zulesen und will es eigentlich auch nicht (mal sehen)

War das jetzt eine fundierte negative Rezi oder nur die Meinung, dass du es leider nicht geschafft hat, es zu lesen?
Goodreads: Ich lese gerade" (sorry, nur für "Mitglieder" sichtbar)
Wer mal reinschauen will: http://www.goodreads.com/

#7 Chetter Hummin

Chetter Hummin

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 11:33

War das jetzt eine fundierte negative Rezi oder nur die Meinung, dass du es leider nicht geschafft hat, es zu lesen?



Das mit der fundierten Rezi find ich hier Lustig - es handelt sich hier um SF und manche behandeln das als würden Sie die Bibel zerlegen und gleich die Existenz Gottes oder auch nicht belegen.

Für mich muss eine Geschichte fesselnd erzählt sein - das beschriebene "Universum" soll umfangreich geschildert werden (aber mit genug Platz für eigene Vorstellungskraft- und Interpretation) und die Grundidee dahinter sollte mich faszinieren ( es sollte mich in meiner "Gefühlswelt" in irgendeiner Form berühren) und wenn mich dieses Buch einiger Zeit in eine andere Welt entführen kann - was will ich dann mehr.

All das war bei diesem Buch nicht wirklich der Fall ( für mich !!!!) - meine Meinung - keine fundierte Rezi (die ich meist für HIRNWIXEREI halte) wie man das bei uns in Wien so schön sagt.
Was sich der Autor (vielleicht!!) dabei sonst noch gedacht hat aus welchem Grund er was wie beschrieben hat und philosophische Hintergründe oder auch nicht etc... ist mir sowas von Wurscht (denn für mich ist wichtig was ich mir dabei denke - und vielleicht noch und deswegen bin ich hier - andere die vielleicht ähnliche Lesestoffvorlieben haben - ich will wissen was habt ihr beim Lesen empfunden und warum - und keine fundierte Rezi) vielleicht bin ich auch falsch hier?

Also das Sakriversum hat es auf den ersten 100 Seiten nicht geschafft mich für die Geschichte zu begeistern (es hat nicht eines meiner Kritereien erfüllt) deswegen habe ich es zur Seite gelegt - irgendwann bekommt es vielleicht nochmal eine Chance denn meiner Erfahrung nach kann sowas ein paar Jahre später anders sein.

Ich lese SF mehr mit Herz als mit Hirn denn es soll mich unterhalten


ein etwas wirres durcheinander aber ich glaube man versteht worauf ich hinauswill

lg

#8 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 11:37

War das jetzt eine fundierte negative Rezi oder nur die Meinung, dass du es leider nicht geschafft hat, es zu lesen?


Es könnte doch auch einfach daran liegen, das er als Freund von Millitary-SF mit Stoffen wie Dick oder eben Mielke nicht so viel
anfangen kann. Für mich eine reine Geschmacksdebatte.
Mir ist das zuletzt wieder aufgefallen als ich bei Amazon die unterschiedlichen Rezensionen zu Wilsons " Spin " gelesen habe.
Da teilt sich das ziemlich deutlich in diese Gruppen. Den einen ists zu wenig SF, die anderen finden gerade den Schwerpunkt
auf zwischenmenschliches eingepack in eine phantastische Story erfrischend.
Ich gehe schwer davon aus, wäre ich als Teenie, nachdem ich mit Rhodan sozialisiert war mit einem PKD-Roman konfrontiert
worden, hätte ich vermutlich auch nur dumm aus der Wäsche gekuckt. Weil ich eine völlig andere Erwartungshaltung an
SF gehabt hätte. Manche Leser haben eine sehr enge Vorstellung davon was gute SF ist und was nicht.
Ist doch ok, auch wenn ich persönlich froh bin das es bei mir nicht so ist und sowohl an PR ( jedenfalls manchmal noch ) als auch an
Dick oder anderen ganz unterschiedlich schreibenden Autoren gefallen finden kann. Mittlerweile könnte ich mir als vielleser gar
nicht mehr vorstellen in einem subgenre zu verweilen. Das würde vermutlich dazu führen das ich mir längere auszeiten zwischen
der lektüre nehmen würde.
Das liebe ich ja auch hauptsächlich an der SF. Man kann nie sagen was einen erwartet wenn man sich durch die subgenres arbeitet.
Die Bandbreite ist so unglaublich vielschichtig. Einfach klasse.

#9 Lucardus

Lucardus

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 12:18

Das mit der fundierten Rezi find ich hier Lustig - es handelt sich hier um SF und manche behandeln das als würden Sie die Bibel zerlegen und gleich die Existenz Gottes oder auch nicht belegen.

Ich verlange keine Hirnwichserei von dir, aber ein Buch einfach mit MIST zu bezeichnen ist völlig überflüssig. Insofern ist das Folgeposting jetzt erhellender gewesen. Abgesehen davon, dass der Satz verwirrend war, wollte ich einfach nur wissen, warum MIST. Ich kann gut mit dieser Meinung leben.
Goodreads: Ich lese gerade" (sorry, nur für "Mitglieder" sichtbar)
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#10 Lucardus

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 12:21

Es könnte doch auch einfach daran liegen, das er als Freund von Millitary-SF mit Stoffen wie Dick oder eben Mielke nicht so viel
anfangen kann. Für mich eine reine Geschmacksdebatte.

Mir ist nur die unqualifizierte Äußerung aufgestoßen. Das kam mir etwas wie ein kleiner Racheakt gegen die Nicht-Liebhaber der Foundation-Trilogie von Asimov vor. :fun:
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#11 Diboo

Diboo

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 12:23

Mir ist nur die unqualifizierte Äußerung aufgestoßen. Das kam mir etwas wie ein kleiner Racheakt gegen die Nicht-Liebhaber der Foundation-Trilogie von Asimov vor. :fun:


Ich darf zu Protokoll geben, dass ich als erklärter Freund der MilSF "Das Sakriversum" trotzdem toll fand. Allein die Idee bekommt von mir zehn Punkte.

"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)

"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)

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#12 Chetter Hummin

Chetter Hummin

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 12:23

Es könnte doch auch einfach daran liegen, das er als Freund von Millitary-SF mit Stoffen wie Dick oder eben Mielke nicht so viel
anfangen kann. Für mich eine reine Geschmacksdebatte.
Mir ist das zuletzt wieder aufgefallen als ich bei Amazon die unterschiedlichen Rezensionen zu Wilsons " Spin " gelesen habe.
Da teilt sich das ziemlich deutlich in diese Gruppen. Den einen ists zu wenig SF, die anderen finden gerade den Schwerpunkt
auf zwischenmenschliches eingepack in eine phantastische Story erfrischend.
Ich gehe schwer davon aus, wäre ich als Teenie, nachdem ich mit Rhodan sozialisiert war mit einem PKD-Roman konfrontiert
worden, hätte ich vermutlich auch nur dumm aus der Wäsche gekuckt. Weil ich eine völlig andere Erwartungshaltung an
SF gehabt hätte. Manche Leser haben eine sehr enge Vorstellung davon was gute SF ist und was nicht.
Ist doch ok, auch wenn ich persönlich froh bin das es bei mir nicht so ist und sowohl an PR ( jedenfalls manchmal noch ) als auch an
Dick oder anderen ganz unterschiedlich schreibenden Autoren gefallen finden kann. Mittlerweile könnte ich mir als vielleser gar
nicht mehr vorstellen in einem subgenre zu verweilen. Das würde vermutlich dazu führen das ich mir längere auszeiten zwischen
der lektüre nehmen würde.
Das liebe ich ja auch hauptsächlich an der SF. Man kann nie sagen was einen erwartet wenn man sich durch die subgenres arbeitet.
Die Bandbreite ist so unglaublich vielschichtig. Einfach klasse.



Nachdem ich mal nachgelesen habe was man unter Military SF wirklich versteht - frage ich mich wie du auf die Idee kommst ich sei ein Freund davon - ich habe glaube ich auch einziges Buch gelsesen das da reinfällt (starship troopers). Habe mich noch nie mit dem thema Subgenres auseinandergesetzt - Lese SF und es gefällt oder nicht.

Aber mit einem hast du absolut recht: ich habe immer wieder Auszeiten - es kommt nichts gscheites nach (Manche Leser haben eine sehr enge Vorstellung davon was gute SF ist und was nicht -
ich scheinbar auch) asimov, heinlein, herbert, anderson = tot, silverberg, vance so gut wie - deshalb bin ich auch hier -suche neuen Lesestoff mit den hier geschätzten Dick, Lem etc. konnte ich bis jetzt nicht viel anfangen muss mich wohl überwinden und mehr von denen lesen -Ach ja und zu PR: (Ich bin einer der immer alles haben will und bei PR gibts einfach zuviel ich glaub das kann ich nicht mehr nachholen)

lg

#13 Armin

Armin

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 12:25

mit den hier geschätzten Dick, Lem etc. konnte ich bis jetzt nicht viel anfangen

Schau dich mal in Ruhe um, dann wirst du auch gute Sachen abseits von Dick und Lem finden.

#14 Chetter Hummin

Chetter Hummin

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 12:29

Schau dich mal in Ruhe um, dann wirst du auch gute Sachen abseits von Dick und Lem finden.



bin dabei - vielleicht eine Empfehlung für mich? (jetzt wo du weißt wohin es bei mir bis jetzt ging- Asimov, Herbert, Heinlein, Silverberg...)



(und ich bin lernfähig - werde mit Dick und Lem nicht aufgeben)

#15 Armin

Armin

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 12:39

bin dabei - vielleicht eine Empfehlung für mich? (jetzt wo du weißt wohin es bei mir bis jetzt ging- Asimov, Herbert, Heinlein, Silverberg...)

Am ehesten würde ich dir spontan unterhaltsame (Space-Opera-)Autoren wie Robert Charles Wilson (vor allem "Spin"), John Scalzi (praktisch alles) oder auch Mike Resnick (zumindest den ersten Wilson-Cole-Roman) empfehlen. Vielleicht auch Alastair Reynolds und Ian Banks.

#16 Chetter Hummin

Chetter Hummin

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 12:42

Mir ist nur die unqualifizierte Äußerung aufgestoßen. Das kam mir etwas wie ein kleiner Racheakt gegen die Nicht-Liebhaber der Foundation-Trilogie von Asimov vor. :fun:



Woher hätte ich wissen sollen das der thread-Ersteller kein Liebhaber des Foundation-Zyklus ist - abgesehen davon - wieso Racheakt - wenn ich hier auf Mielke und Dick hacke (ich kanns halt nur nicht fundiert begründen - weil ich halt bis jetzt keinen Zugang hatte- hab scheinbar immer die falschen gelesen)- gestehe ich genauso jedem zu den Foundation-Zyklus für Mist zu halten - jedem gefällt was anderes und jeder soll seine Meinung sagen - hilft ja oft anderen weiter und "brachial" formuliert ist besser als gar keine Meinung

lg

#17 Tiff

Tiff

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 13:00

jedem gefällt was anderes und jeder soll seine Meinung sagen - hilft ja oft anderen weiter und "brachial" formuliert ist besser als gar keine Meinung

Solche Meinungen helfen sehr oft eigentlich gar nicht weiter.

#18 Lucardus

Lucardus

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 13:24

Woher hätte ich wissen sollen das der thread-Ersteller kein Liebhaber des Foundation-Zyklus ist - abgesehen davon - wieso Racheakt - wenn ich hier auf Mielke und Dick hacke (ich kanns halt nur nicht fundiert begründen - weil ich halt bis jetzt keinen Zugang hatte- hab scheinbar immer die falschen gelesen)- gestehe ich genauso jedem zu den Foundation-Zyklus für Mist zu halten - jedem gefällt was anderes und jeder soll seine Meinung sagen - hilft ja oft anderen weiter und "brachial" formuliert ist besser als gar keine Meinung

Der Thread-Ersteller ist unschuldig und den meinte ich damit gar nicht. Mir war nur aufgefallen, dass du etwas zickig reagiert hast in einem Thread, wo es um Foundation ging. Eine starke Meinung hat nichts mit der Äußerung "MIST" zu tun. Insbesondere kommt es schnell zu Missverstädnissen, wie genau das gemeint sein soll, da man weder den Gesichtsausdruck noch die Gestik des Äußernden sieht. Also halte ich Mäßigung für angebracht. Wenn man einfach nur eine starke Meinung loswerden will, sollte man kurz begründen warum.

Und damit meine ich keinesfalls eine literarisch ausgewertete und im Vergleich zu Werk soundso unter Rezeption von soundso verfasste Literaturkritik. Aber lass nur, ich glaube, wir reden aneinander vorbei.
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#19 methom

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 13:53

Dem kann ich nur zustimmen:

Ich verlange keine Hirnwichserei von dir, aber ein Buch einfach mit MIST zu bezeichnen ist völlig überflüssig. Insofern ist das Folgeposting jetzt erhellender gewesen. Abgesehen davon, dass der Satz verwirrend war, wollte ich einfach nur wissen, warum MIST. Ich kann gut mit dieser Meinung leben.


Biom Alpha ist im Sonnensystem angekommen. Jetzt auf eigener Seite und auf Twitter @BiomAlpha


#20 Amtranik

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 14:36

Ich darf zu Protokoll geben, dass ich als erklärter Freund der MilSF "Das Sakriversum" trotzdem toll fand. Allein die Idee bekommt von mir zehn Punkte.


Ich bin ja auch für alles offen :fun:

Aber man soll ja nicht von sich auf andere schliessen.....

#21 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 14:40

bin dabei - vielleicht eine Empfehlung für mich? (jetzt wo du weißt wohin es bei mir bis jetzt ging- Asimov, Herbert, Heinlein, Silverberg...)



(und ich bin lernfähig - werde mit Dick und Lem nicht aufgeben)


Sheffield,Asher,McDevitt

oder,

Reynolds,Brandhorst,Stross,Wilson....

oder,

Cobley,Cole,Campbell.....

etc etc pp.

#22 Gevo

Gevo

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 18:58

ich sag nur eins MIST ! habs nicht geschafft es fertig zulesen und will es eigentlich auch nicht (mal sehen)


Ich habe damals, als das Buch herauskam, eine Rezension in Fandom Nachrichten 51, 1984, verfasst, wo - wohl begründet und formuliert - praktisch das Gleiche drinstand.

Gab es aber gerade bei dem Film "War Games" erregte Diskussionen darüber, ob ein derartiger Vorfall möglich oder unvorstellbar sei, setzen sich andere Autoren, in süßer Unwissenheit badend, locker über alle physikalische Erkenntnisse hinweg und schreiben Romane wie "Das Sakriversum".
Herr Mielke, bekommt eigentlich kein halbwegs naturwissenschaftlich gebildeter Mensch Ihre Romane zu Gesicht, bevor sie in Druck gehen? Über Neutronenbomben ist doch nun wirklich genug in allen Medien berichtet worden. Zu Ihrer Information: Blei ist gegen Neutronenstrahlung die denkbar schlechteste Abschirmung. Außerdem: Haben Sie schon einmal etwas über die Wirkung von Atomexplosionen auf elektronische Systeme gelesen? Anscheinend nicht. Die physikalischen Voraussetzungen Ihres Szenariums sind schlichtweg Blödsinn. Ich glaube, die Zeiten sind endgültig vorbei, in denen man seine Helden per Nähmaschinenantrieb im Sonnensystem herumschippern lassen konnte.
"Science" heißt noch immer Wissenschaft. Wenn man Science Fiction schreiben will, muß man sich nun einmal an gewisse Regeln halten. Nicht umsonst hat Brian W. Aldiss viel Arbeit in seine Welt "Helliconia" gesteckt, Astronomen, Geologen, Biologen und andere Wissenschaftler eingespannt, bis er auf dieser Grundlage seiner Phantasie freien Lauf lassen konnte nachzulesen z. B. im Heyne SF-Magazin 7. Der breite Raum, über ein Drittel des Umfangs, der wissenschaftlichen Artikeln und Spekulationen im HSFM 8 eingeräumt wird, ist ebenfalls unter diesem Aspekt zu sehen. (Ob nun allerdings ausgerechnet ein SF-Magazin der richtige Ort ist, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu verbreiten, ist wiederum eine andere Frage.)


Jeschke hat sich dann aggressiv deshalb bei mir zu Wort gemeldet. Nun, meine geäußerte Meinung besteht weiterhin unverändert, und ich habe auch keinen Grund, warum es nicht so sein sollte.
Anscheinend ist es nicht anstößig, ohne Begründung "Toll, gefällt mir!" als Meinung zu äußern. Bei "Mist, gefällt mir nicht!" gehen dann die Leute auf die Barrikaden.


Gevo

#23 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 28 Juli 2011 - 19:13

Ich habe damals, als das Buch herauskam, eine Rezension in Fandom Nachrichten 51, 1984, verfasst, wo - wohl begründet und formuliert - praktisch das Gleiche drinstand.



Jeschke hat sich dann aggressiv deshalb bei mir zu Wort gemeldet. Nun, meine geäußerte Meinung besteht weiterhin unverändert, und ich habe auch keinen Grund, warum es nicht so sein sollte.
Anscheinend ist es nicht anstößig, ohne Begründung "Toll, gefällt mir!" als Meinung zu äußern. Bei "Mist, gefällt mir nicht!" gehen dann die Leute auf die Barrikaden.


Gevo


Ich finde deine Kritik ist nachvollziehbar. Dennoch gibt Sie nur einen bestimmte Vorliebe und kein objektives Qualitätsurteil wieder wie ich finde.Würde es nur darum gehen wissenschaftlich korrekt zu sein, wären Blockbuster wie Star Trek, Perry Rhodan etc undenkbar.

Diese Kritik ist aber sehr gut, weil Sie einem einen guten Hinweis gibt ob dieser Roman per se nicht in Frage kommt eben wegen dieser offensichtlichen wissenschaftlichen defizite.
Wenn jemand es nicht erträgt wenn Autoren immer wieder die Naturgesetze biegen und brechen so ist das auch völlig in Ordnung und
ein wichtiger Kritikpunkt für einen SF-Roman denke ich. Ich gestehe, mir war das immer ziemlich egal. Wichtig für mich ist, ob diese Story nicht vielleicht auch in einer fernen Zukunft mit anderem know-how denkbar wäre, bzw das wichtigste, macht Sie trotz allem Spaß`?

Bearbeitet von Amtranik, 28 Juli 2011 - 19:15.



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