War das jetzt eine fundierte negative Rezi oder nur die Meinung, dass du es leider nicht geschafft hat, es zu lesen?
Es könnte doch auch einfach daran liegen, das er als Freund von Millitary-SF mit Stoffen wie Dick oder eben Mielke nicht so viel
anfangen kann. Für mich eine reine Geschmacksdebatte.
Mir ist das zuletzt wieder aufgefallen als ich bei Amazon die unterschiedlichen Rezensionen zu Wilsons " Spin " gelesen habe.
Da teilt sich das ziemlich deutlich in diese Gruppen. Den einen ists zu wenig SF, die anderen finden gerade den Schwerpunkt
auf zwischenmenschliches eingepack in eine phantastische Story erfrischend.
Ich gehe schwer davon aus, wäre ich als Teenie, nachdem ich mit Rhodan sozialisiert war mit einem PKD-Roman konfrontiert
worden, hätte ich vermutlich auch nur dumm aus der Wäsche gekuckt. Weil ich eine völlig andere Erwartungshaltung an
SF gehabt hätte. Manche Leser haben eine sehr enge Vorstellung davon was gute SF ist und was nicht.
Ist doch ok, auch wenn ich persönlich froh bin das es bei mir nicht so ist und sowohl an PR ( jedenfalls manchmal noch ) als auch an
Dick oder anderen ganz unterschiedlich schreibenden Autoren gefallen finden kann. Mittlerweile könnte ich mir als vielleser gar
nicht mehr vorstellen in einem subgenre zu verweilen. Das würde vermutlich dazu führen das ich mir längere auszeiten zwischen
der lektüre nehmen würde.
Das liebe ich ja auch hauptsächlich an der SF. Man kann nie sagen was einen erwartet wenn man sich durch die subgenres arbeitet.
Die Bandbreite ist so unglaublich vielschichtig. Einfach klasse.