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Herr der Ringe - Die Rückehr des Königs


27 Antworten in diesem Thema

#1 Jakob

Jakob

    Temponaut

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Geschrieben 10 December 2003 - 17:06

In der Nacht kommenden Dienstag auf kommenden Mittwoch (16./17. Dezember 2003) sind hoffentlich so einige der boardgefährten im Kino (Meines Wissens mindestens ich und Impala). Ich für meinen Teil werde mich dann Mittwoch nachmittag hinter die Tastatur klemmen und meine Meinung kundtun ... und hoffe, das andere das auch machen!Da ich mich den Spoilern nie entziehen kann, bin ich jetzt schon etwas zwiespältig: Von einigen Änderungen habe ich auf www.theonering.net gelesen, die mir erst mal nicht richtig einleuchtend erscheinen. Andererseits: Zu Film 2 bin ich seit der Extended Edition auch bekehrt.Ich kann jetzt schon kaum noch schlafen und nehme zur Beruhigung mindestens drei mal täglich den Soundtrack ein!
"If the ideology you read is invisible to you, it usually means that it’s your ideology, by and large."

R. Scott Bakker

"We have failed to uphold Brannigan's Law. However I did make it with a hot alien babe. And in the end, is that not what man has dreamt of since first he looked up at the stars?" - Zapp Brannigan in Futurama

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#2 ghostwriter

ghostwriter

    Yoginaut

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Geschrieben 10 December 2003 - 18:55

Ganz ruhig, Jakob, nur noch knapp eine Woche ;)Ich selbst werde wahrscheinlich erst am Wochenende vor Weihnachten ins Kino gehen, wenn das mit den Tickets noch klappt :unsure: Kann's auch kaum erwarten...Ich versuche ja allen Vorberichten usw. aus dem Weg zu gehen, hab mir aber das Computerspiel (simples Slack & Slay aber geniale Atmosphäre!) schenken lassen und trau mich jetzt nicht über Level 2 hinaus wegen der vielen Szenen aus dem Film... ;) Was die Änderungen angeht: das lasse ich mal ganz unvoreingenommen auf mich zukommen. Und ich freu mich jetzt schon auf die Extended Version ;) Tilo

#3 Impala

Impala

    Giganaut

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Geschrieben 11 December 2003 - 19:21

@JakobThe Road goes ever on and on Down from the door where it began.Now far ahead the Road has gone,And I must follow, if I can,Pursuing it with eager feet,Until it joins some larger wayWhere many paths and errands meet.And whither then? I cannot say.Ich kann allerdings sagen, dass ich ab 20.00 Uhr im Sony Center, Kino 7 anzutreffen bin.Impala :)
Julius Gaius Baltar!

#4 Jakob

Jakob

    Temponaut

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Geschrieben 15 December 2003 - 14:16

Gagh! Aghh. HngHrrrfff.... 33 Stunden, 44 Minuten. :blink: ;) :bigcry: :D :D :lol: ^_^ :D
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#5 Sullivan

Sullivan

    Autarchonaut

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Geschrieben 16 December 2003 - 09:38

Hoffen wir mal, dass der Film besser wird als DIE ZWEI TÜRME.Sullivan, der jetzt schnell in Deckung geht...

#6 Gast_rms67_*

Gast_rms67_*
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Geschrieben 16 December 2003 - 10:57

Jetzt mal in Ernst. Ich habe nur Teil 2 gesehen und ich fand den Film dramaturgisch uninteressant. Wenn mir ein Film langweilt, weil die Geschichte öde oder undurchdacht ist, dann kann kein Spezialeffekt den Film (bei mir) retten. Meine Frage: Kann man sich wenigstens Teil 1 anschauen? (wenn ja, dann könnten sich die Videomiete und anschliessend Teil 3 im Kino lohnen, sonst tue ich mir das nicht an). Thx 4 the info.

#7 Jakob

Jakob

    Temponaut

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Geschrieben 16 December 2003 - 14:06

Argh, mein Herz!

also, rms67, ich fürchte, der Grund, warum manche Menschen diese Filme so lieben, hat nur im allemarginalsten mit den SFX zu tun. Ehrlich gesagt waren die ersten beiden HdR-Filme welche, bei denen ich hundertprozent an den Spezialeffekten "vorbeigucken" konnte. Deshalb weiß ich nicht, ob meine Meinung dir weiterhilft, baer ich sag sie trotzdem:

Ja, der erste Teil ist Großartig. Dem zweiten weit überlegen - er hat eine klarere Dramaturgie, die Charaktere werden sehr sorgfältig eingeführt und tatsächlich nimmt der Film sich vom Gefühl her einfach mehr Zeit als Die zwei Türme (Was seltsam ist - denn in Die Gefährten wird mehr Buchhandlung abgewickelt als in die Zwei Türme, und beide Filme sind gleich lang. Wahrscheinlich hat es damit zu tun, dass das Buch selbst es auch langsam angehen lässt). Die Spezialeffekte sind absolut sekundär.
Der Plot von Die Zwei Türme funktioniert übrigens auch rundum, wenn man ihn als das mittelstück sieht, dass er ist. Dazu sollte man nur eben die Gefährten vorher gesehen haben.

Der spezielle Reiz bei den Herr der Ringe-Filmen liegt aber zweifellos in den so gnadenlos richtig getroffenen Figuren aus dem Roman. Mir ist es egal, ob hier und da die Handlung etwas verändert wird, solange es wirklich Gandalf, Frodo, Sam, Aragorn, Legolas, Gimli, Merry, Pippin und Boromir (der für sich allein schon Grund genug ist, die Gefährten zu sehen!) sind, die ich auf der Leinwand sehe, und: Sie sind es!

Es ist aber gut möglich, dass dieses Gefühl nur von leuten zu teilen ist, die zufällig im Alter zwischen zehn und vierzehn den Herrn der Ringe für das wichtigste Buch auf der Welt hielten. Du weißt schon: Das ist das Alter, in dem alles schrecklich, langweilig oder peinlich ist - ausgenommen das Lesen von solchen Büchern, soweit es mich betrifft.

Ich hör jetzt besser auf, bevor ich mich ganz davontragen lasse ...
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#8 Gast_RMS_*

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Geschrieben 16 December 2003 - 14:46

Ja, der erste Teil ist Großartig. Dem zweiten weit überlegen - er hat eine klarere Dramaturgie

Danke, Jakob. In diesem Fall werde ich mir die beiden anderen Teile bei Gelegenheit anschauen. Wer weiss ... vielleicht werde ich noch ein grosser Fan.

#9 Jakob

Jakob

    Temponaut

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Geschrieben 17 December 2003 - 17:56

OK, die Tränen sind getrocknet, ich bin bereit.

Zuerst einmal wird gemeckert, angefangen mit dem größten Ärger hin zum kleinsten.

1. Denethor - Nein, den armen Truchsess haben sie mir würiklich zu entwürdigend behandelt! Nicht nur, dass er zu einem sabbernden Scheusal mutiert - noch dafür ist er es jetzt selbst, der Faramir in den fast sicheren Tod schickt. Während der Schmerz über den Verlust seiner beiden Söhne im buch nachvollziehbar ist, erscheint Denethor im Film nur noch wie ein Verantwortungsunfähiger Psychopath. Das war zu viel, zu dick. Und dann sein Abgang: ich habe aus dem buch das Bild eines Denethor vor Augen, der reglos auf dem Scheiterhaufen liegenbleibt und den Palantir umklammert hält (Wo war der Palantir Denethors? - na gut, nciht so wichtig ...), keinen Stuntman, der brennend zur Tür rausläuft. Nicht, dass ich so sehr auf Werkgetrue beharre, aber ich glaube, es wäre einfach besser gewesen, wenn Denethor etwas ernstzunehmender gewesen wäre. Und wenn Gandalf ihn nicht verprügelt hätte (Obwohl man das als Comic Relief durchgehen lassen könnte ;) ).

2. Arwen Lebenskraft ist an den Ring gebunden? Wieso? Was soll das? Überflüssig.

3. Die Häuser der Heilung fehlen. OK, sie kommen in der Extended Edition, aber sie FEHLEN auch einfach in der Filmdramaturgie. Eowyn und Faramir sind im zweiten und dritten Teil sorgfältig aufgebaute Charaktere (tatsächlich baut der Film sie sorgfältiger und schöner aus als die buchvorlage!), die beide ihren Höhepunkt haben - und dann wird ihre Closure einfach rausgeschnitten! Besonders bei Faramir tut das weh. In einem Moment fast tot, im nächsten glücklicher Krönungsgast. Da hätte man doch lieber ein paar schlachtminuten sparen können und dafür die Häuser der Heilung reinnehmen.

4. Irgendwie erscheint mittelerde, insbesondere Mordor, geographisch extrem zusammengeschrumpft. Das liegt offensichtlich daran, dass Jackson sich große Mühe gegeben hat, die Handlungsstränge immer wieder erzählerisch und visuell zu verbinden - was ihm auch mit bravour gelungen ist. Aber der Preis dafür ist der Verlsut des Größenmasstabs. Der Weg durch Gorgoroth erscheint jetzt etwa so, als Ob Frodo und Sam ein Fußballfeld überqueren. Hier hätte ich ein bisschen weniger visuelle Verbindung und ein bisschen mehr Weite bevorzugt.

5. Saruman fehlte - aber das ist eigentlich kein Fehler von Teil 3, sondern eine von Teil 2. Da hätte er ans Ende gehört.

6. Ein bisschen viel Gezappel beim Ring-Finale. Weniger wäre mehr gewesen.

7. Die Totenarmee war ein bisschen sehr trashig - dieses Grün ...

8. Die letzte Szene mit Sam und seiner Kleinfamilie. Ja, ich weiß, dass sie ausgesprochen werkgetreu war, aber sie funktioniert einfach nicht richtig. Rosie ist kein Charakter des Films, sie ist einfach so reingeworfen, und all die Blumen und Kinder, das wirkt zu billig. Ich glaube, ich wäre glücklicher gewesen, hätte Sam einfach einen Moment vor der Tür gestanden, "Ich bin zurück" gesagt und wäre dann reingegangen. Ein bisschen mehr Melancholie aushalten, ein bisschen weniger Spießerkitsch!

Jetzt die Pluspunkte:

1. Eowyn tötet den Hexenkönig von Angmar.

2. Eowyn tötet den Hexenkönig von Angmar.

3. Eowyn tötet den Hexenkönig von Angmar.

4. Der Konflikt Frodo/Gollum Sam ist schön aufgebaut - besonders fies ist, das Gollum jetzt zwei böse Seiten hat, und dass man tatsächlich das Gefühl hat, das Frodo genauso werden könnte. Und Sams Seelenqualen kann man wirklich mitfühlen. Das ist Männerfreundschafts-Kitsch der zutiefst netten Sorte. Hier von homoerotischen Untertönen zu reden, ist mehr als eine Untertreibung, und ich wäre rein gefühlsmäßig nicht wirklich überrascht über einen leidenschaftlichen Abschiedskuss zwischen den beiden gewesen (einmal ist keinmal ...) Aber genug davon - ich plane, euch demnächst in diesem Topic mit einem Text zum Thema "Der Heterosexuelle als homosexueller Melancholiker im Herrn der Ringe" zu plagen.

5. Kankra war wie zu erwarten großartig grausig! Ein bisschen zu langgezogen vielleicht, die Sequenz ...

6. Pippin ist wirklich der eigentliche Held dieses Films. Die Szene, in der er Denethor Treue schwört ... überhaupt, plötzlich hat der Junge eine Mimik! Und setzt sie subtil und wirklungsvoll ein. Auch Merry macht ne ganz gute Figur, obwohl seine Mimik sich auf den sogenannten "Strike!"-Ausdruck und Ärger zu beschränken scheint ...

7. Gerade die Schlachtenszenen zu Beginn sind zerschmetternd. Kaum noch was von der heroischen oder komischen Erleichterung von Helms Klamm, wenig Pathos. Einfach ein Haufen Leute, die zermalmt werden. Sehr effektvoll, sehr stilisiert, sehr bedrückend. Ich hätte nicht damit gerechnet. In die gleiche Kerbe schlägt auch die erschreckend fantisierende Ansprache Theodens vor der Schlacht. Drei mal "Tod". Ächz, das ist unheimlich, wenn die guten so was machen. Ab da geht dann endlich die Heroik los - und lässt schnell wieder nach. Wahrscheinlich ist es gut, dass das Totenheer so trashig ist - dann hat man wenigstens ganz am Ende ein halbwegs erträgliches Gefühl.

8. Betreffs erträgliches gefühl: Legolas, der ein Mumakil erledigt, war natürlich absolut überflüssig und ein billiger Gute-Laune-Erzeuger. Aber funktioneirt hat er. Es gba Publikumsapplaus. Endlich sind Dick und Doof zurück und lockern diese apokalytische letzte schlacht ein bisschen auf ("He, es sind genug für uns beide da!" - "Der zählt aber trotzdem nur als einer!"). Das kam, als ich es gebraucht habe.

9. Was ich wirklich geliebt habe, war, als Sam auf den letzten Metern versucht, Frodo mit dem Gedanken ans Auenland voranzubringen, und Frodo hat es vergessen. Ja, das war dick aufgetragen, aber es hat auch rübergebrahct, dass die Kräfte der verzweiflung einfach stärker sind. Es gab schon mal einen Vorgeschmack darauf, dass Frodo einfach nicht fähig sein würde, den ring zu zerstören. Das niemand es mit Absicht würde tun können. Das ist eigentlich ein erstaunlich pessimistischer Blickwinkel, den keiner der mir bekannten Tolkien-Epigonesken Fantasyzyklen teilt.

10. Ich habe mich lange gefragt, warum die Konfronation Gandalfs mit dem Hexenkönig am Tor nicht vorkommt, aber ich glaube letztlich, es war die richtige Entscheidung, sie wegzulassen: In gewissem maße musste dass ein realistischer "Kriegsfilm" sein, und es ist einfach nicht einsehbar, warum der Hexenkönig vor dem Tor steht, nachdem er vorher die Stadt regelmäßig auf seinem geflügelten unhold angegriffen hat. Trotzdme, schade um die Szene.

11. Habe ich erwähnt, dass eben dieser Hexenkönig von Angmar übrigens von Eowyn getötet wird?

Insgesamt bin ich zu etwa 80 Prozent glücklich. der Film kam etwas schwerfällig in die Gänge, aber nach ner Stunde hat er das richtige Gleichgewicht gefunden und eine erstaunliche Geschichte zuende erzählt. In meinem Herr-Der-Ringe-Film-Ranking kommt er ganz knapp hinter Die Gefährten und ein gutes Stück vor Die zwei Türme.
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#10 Impala

Impala

    Giganaut

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Geschrieben 17 December 2003 - 21:55

Der Film ist natürlich gut. Nachdem ich gestern alle Teile hintereinander gesehen habe, finde ich den ersten Teil immer noch am schicksten. Vielleicht waren meinen armen Augen und Ohren aber auch einfach schon überlastet von dem ganzen Getümmel und dem Kreischen der Nazgul und konnten weder zwischen gut und böse unterscheiden, noch in immer mehr und größeren Kampfszenen irgendwelche Intensität oder emotionale Beteiligung finden. Also: beim ersten Mal einzeln gucken, wobei diese 3 Dinger hintereinander haben eben auch einen ganz besonderen Reiz. Auch wichtig: beste Plätze haben, damit man die Ohren anschließend noch bedienen kann und Herzrhythmusstörungen entgegenwirkt. ;) Als der dritte Teil anfing, hob sich spürbar die Euphorie, das Gejuchze im Saal nahm zu und einzelne Filmparts erhielten ihren Beifall. ;) Ich glaube, was diesen Teil nicht ganz so gut macht wie den ersten, ist, dass alles wesentlich gehetzter wirkt. Klar, wir nähern uns dem Finale, aber verdammt viel Stoff musste noch mal eben reingedrängt werden (trotz reichlicher Änderungen und Auslassungen). Das stört mich ja im Allgemeinen nicht, aber eine Sache geht nun wirklich nicht: Faramir und Eowyn! Die können da nicht am Ende rumstehen wie ein Paar und wir wissen nicht, wie sie sich gefunden haben. Also, die Haus der Heilung-Szenen sind völlig raus. Auch die Wandlung Eowyns von einer abgelehnten Frau (immerhin hatte der Aragorn im Film ihr mit seinen Blicken Hoffnung gemacht für einen Plan B ), zu einer, die Faramir liebt, ist unterschlagen. Und Faramir selbst, der ja nun auch nicht gerade mehr ganz jung ist, gibt viel zu sehr auf die Meinung von Daddy und ist viel zu selbstmörderisch, wo er doch vorher als der intelligenteste und weiseste der Steward-Familie rüberkommen soll, kurz, er wirkt wie ein Psycho-Fall aber nicht wie ein edler Recke. Das geht nicht. Das geht auch deshalb nicht, all die weil ja das Paar Aragorn - Arwen nicht wirklich prickelnd ist. Also, wir können festhalten: das einzige, was man sich im späteren noch angucken wird, werden die 3 extended Versions sein. Ansonsten: wir kennen die Personen und die Geschichte und werden nicht mehr doll überrascht. Der einzige wichtige Neue ist Denethor, ein unsympathischer Zeitgenosse und genau so hatte ich ihn mir auch vorgestellt. War der heimliche Star von TWO TOWERS Gollum so ist es in RETURN OF THE KING Sam, der viele Filmminuten hat und alles richtig macht. Auf Platz zwei tummeln sich Gandalf (wie immer excellent) und Pippin, der mal mehr von sich zeigen darf. Unsere drei Aragorn, Gimli, Legolas wie gehabt, wobei Aragorn natürlich den dankbarsten Part hat und sich entwickelt, während Legolas für ominöse Feststellungen und Stunts zuständig ist und Gimli die Gags vorgibt. Letzteres ist ja eigentlich schade, doch war ich diesmal ganz dankbar, mal lachen zu dürfen. Lachen musste ich auch, als Frodo wie die heilige Madonna im Kokon eingesponnen lag. Ich weiß nicht, ob das vom Filmemacher beabsichtigt war. Frodo ist vielleicht nicht der beste Schauspieler der Welt, aber er passt in seine Rolle und macht seine Sache gut genug. Er sieht gegen Schluß auch endlich mal ein bisschen kaputt aus. King Theoden ist wieder großartig, Gollum auch und Andy Serkis darf sich auch mal als einstiger Hobbit zeigen, was ich als sehr befriedigend sowohl für mich als auch für ihn empfinde. Eowyn ist auch wieder prima. Insgesamt kann man vielleicht sagen, dass eine der großen Stärken dieses unvergesslichen Mammut-Epos†™ ist, dass die Rollen-Besetzungen sehr gut sind. Zu meckern hätte ich nur bei den Elfen, die allesamt ein bisschen besser aussehend hätten sein können (allen voran natürlich Arwen; sorry, das musste mal gesagt werden) und auch die Menschen-Statisten haben teilweise einen wirklich dümmlichen Ausdruck, das merkt man dann, wenn man mal nicht auf den Vordergrund fokussiert. Die Spinne wiederum und die Trolls sind schön, u.s.w., u.s.w. Dann gefällt mir außerordentlich gut, dass die Könige an der Spitze ihres Heeres selbst in die Schlacht reiten. So gehört sich das. Vielleicht waren die alten Zeiten doch gar nicht so schlecht. Einige haben gejämmelt, dass die Abschiedsszenen zu langgezogen waren, aber ich finde nach 10 Stunden ist das völlig angemessen und organisch. Was ist noch gut an LORD OF THE RINGS? Unter anderem, dass Geist und Botschaft werkgetreu umgesetzt wurden, als auch Mittelerde exzellent visualisiert wurde. @Jakob Ja, ich finde Boromir auch ganz, ganz toll! Ja, ein bißchen weniger Rosie hätte nicht geschadet.

ich plane, euch demnächst in diesem Topic mit einem Text zum Thema "Der Heterosexuelle als homosexueller Melancholiker im Herrn der Ringe" zu plagen.

stöhn! :D Bitte nicht. Impala
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#11 Oliver

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Geschrieben 18 December 2003 - 09:03

Hi Jakob! Schön detailliertes Posting, danke. Auf einige Punkte möchte ich gerne noch eingehen, und vielleicht noch 1-2 Punkte nennen, die mir noch so aufgefallen sind.

1. Denethor - Nein, den armen Truchsess haben sie mir würiklich zu entwürdigend behandelt! Nicht nur, dass er zu einem sabbernden Scheusal mutiert

Hmm, ich fand ihn eigentlich schon im Buch extrem unsympathisch. Bei seinem Abgang haben die Filmemacher wohl nach einer visuell interessanten Alternative gesucht, deswegen würde ich auch das durchgehen lassen.

3. Die Häuser der Heilung fehlen. OK, sie kommen in der Extended Edition, aber sie FEHLEN auch einfach in der Filmdramaturgie.

Ja, fand ich auch. ;) Mag ja sein, dass der "Platz" in der Kinofassung endlich ist, aber dann soll Peter Jackson in Interviews nicht immer labern, dass er die Kinofassungen bevorzugt, die Szene fehlt definitiv. Ich warte jetzt schon auf die Extended Edition von ROTK.

Der Weg durch Gorgoroth erscheint jetzt etwa so, als Ob Frodo und Sam ein Fußballfeld überqueren.

Das hatte mich auch gewundert und ich sehe auch keine Veranlassung dafür. Klar, es ging den Filmemachern darum, den Schicksalsberg, Barad-Dur und das schwarze Tor in den Bildkader zu bekommen, aber das wäre auch mit größeren Entfernungen möglich gewesen. Unbestreitbar schön war aber, Thema zusammenschrumpfen, der Blick auf Osgiliath vom Balkon in Minas Tirith.

5. Saruman fehlte - aber das ist eigentlich kein Fehler von Teil 3, sondern eine von Teil 2. Da hätte er ans Ende gehört.

Selbst an dem Anfang von Teil 3 hätte er mich nicht groß gestört. Ich weiß nicht, ob es dem Film so geschadet hätte vom Tempo her, wenn Jackson die Szene drinnen gelassen hätte. Ach ja, einen kleinen Hänger konnte ich ausmachen in den Armeelagern von Rohan, da hätte ich vielleicht ein wenig gekürzt, da trat die Handlung für mich etwas zu sehr auf der Stelle. Die Filmemacher haben Aragorn wohl auch nur "mitgenommen", damit er noch das Schwert erhalten kann, denn im Buch ziehen er, Legolas und Gimli ja schon von Edoras aus Richtung Erech. Mal ne Geographie-Frage: Wo ist dieses Zeltlager eigentlich? Ist es kurz vor den Toren von Edoras, dann wäre es doch noch nicht nötig. Ist es weiter weg? Dann sehe ich ein geographisches Problem, denn der Pfad der Toten ist ja unmittelbar südlich von Edoras, währed die Reiter von Rohan ja das Gebirge an der Nordseite umreiten und somit weit nach Osten ziehen. Im Film sieht es so aus, als wäre der Pfad der Toten nebenan. :blink: Noch was: Es gab ja bereits Vorwürfe, dass Aragorn zu passiv sei und gerade aus diesem Grund wurde die heftig kritisierte Szene mit dem Klippensturz in Teil 2 eingefügt. Warum ist Aragorn jetzt beim Pfad der Toten passiver als im Buch? Im Buch ist er es, der um diesen Pfad weiß und auch sofort dahin losreitet.

8. Die letzte Szene mit Sam und seiner Kleinfamilie. Ja, ich weiß, dass sie ausgesprochen werkgetreu war, aber sie funktioniert einfach nicht richtig. Rosie ist kein Charakter des Films, sie ist einfach so reingeworfen, und all die Blumen und Kinder, das wirkt zu billig.

Fand ich überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Genau DAFÜR hat Sam doch die ganzen Mühen auf sich genommen. Die Hauptmotivation der Hobbits ist doch u.a., dass die Harmonie im Auenland bestehen bleibt. Voila.

1. Eowyn tötet den Hexenkönig von Angmar. 2. Eowyn tötet den Hexenkönig von Angmar. 3. Eowyn tötet den Hexenkönig von Angmar.

Grins. Klar, die Szene war klasse, wie schon im Buch, aber warum hat sie Dich soo begeistert? ;)

5. Kankra war wie zu erwarten großartig grausig! Ein bisschen zu langgezogen vielleicht, die Sequenz ...

Ja. Warum hat man nicht einfach die Dramaturgie des Romans beibehalten? Hier kann man echt fragen, ob die Änderungen (Frodo schickt Sam weg, die Konfrontation mit Gollum) notwendig waren.

In gewissem maße musste dass ein realistischer "Kriegsfilm" sein, und es ist einfach nicht einsehbar, warum der Hexenkönig vor dem Tor steht, nachdem er vorher die Stadt regelmäßig auf seinem geflügelten unhold angegriffen hat.

Stimmt, das wird wohl der Grund sein. Das macht in der Tat Sinn und könnte der Beweggrund für die Macher gewesen sein, das wegzulassen. Wenn der Regiekommentar da ist, sind wir schlauer. ;) @Impala: Auch noch einige Anmerkungen. ;)

Also, wir können festhalten: das einzige, was man sich im späteren noch angucken wird, werden die 3 extended Versions sein.

Yep. Da kann Jackson noch so viel labern, dass er die Kinofassungen bevorzugt. :D

War der heimliche Star von TWO TOWERS Gollum so ist es in RETURN OF THE KING Sam, der viele Filmminuten hat und alles richtig macht.

Genau so habe ich das auch empfunden. Der Rezensent der Tageszeitung die WELT schrieb gestern, dass der zweite Teil Gandalfs Film wäre und der dritte Gollums. Der zweite Teil gehört Gandalf? Entweder ist dieser Rezensent der WELT sehr dumm oder sehr blind. Gandalf ist über 90% in TTT off-screen. ;)

während Legolas für ominöse Feststellungen und Stunts zuständig ist und Gimli die Gags vorgibt. Letzteres ist ja eigentlich schade

Ich hatte zunächst auch den Gedanken, dass es schade ist, dass die beiden nur Sidekicks sind, aber zum einen ist das im Roman ja auch so und zum anderen ist halt ein sehr großes Figurenarsenal zu bewältigen.

Einige haben gejämmelt, dass die Abschiedsszenen zu langgezogen waren, aber ich finde nach 10 Stunden ist das völlig angemessen und organisch. 

Darüber wollte ich eh noch reden, mir war das sogar zu kurz. Die Rückreise über die Karte - ich weiß nicht, ob das "normale" Publikum, dem die Karte nicht so vertraut ist, was davon hat. Hätte man nicht z.B. die Rückreise über eine mit Musik unterlegte Montage machen können, um Zeit zu sparen? Klar, Laufzeit, aber ich hätte schon sehr gerne gesehen, wie Legolas und Gimli sich die Höhlen angucken und Gandalf mit dem Wirt in Bree spricht. War aber wohl nicht möglich, selbst dieser recht gehetzte Monolog wurde von den meisten Mainstream-Rezensenten als viel zu lang kritisiert :D . Man kann es nicht allen recht machen, gut, dass es Extended Editions gibt. :D Was wollte ich sonst noch sagen? Ach, jetzt bin ich eigentlich etwas ausgepowert. Ach ja, erstmal nur (man kann ja in den nächsten Tagen noch mehr schreiben) dieses: Minas Morgul hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Mehr Ruinen, weniger Licht, nicht ganz so "metallisch" und scharfkantig. So, jetzt gebe ich auch Ruhe. :D
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#12 Jakob

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Geschrieben 18 December 2003 - 13:58

QUOTE  ich plane, euch demnächst in diesem Topic mit einem Text zum Thema "Der Heterosexuelle als homosexueller Melancholiker im Herrn der Ringe" zu plagen. stöhn!  Bitte nicht. Impala

Lass mir doch meinen Spaß. must ja nich lesen :D .
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#13 Jakob

Jakob

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Geschrieben 18 December 2003 - 14:43

@Oliver

QUOTE 
8. Die letzte Szene mit Sam und seiner Kleinfamilie. Ja, ich weiß, dass sie ausgesprochen werkgetreu war, aber sie funktioniert einfach nicht richtig. Rosie ist kein Charakter des Films, sie ist einfach so reingeworfen, und all die Blumen und Kinder, das wirkt zu billig.



Fand ich überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Genau DAFÜR hat Sam doch die ganzen Mühen auf sich genommen. Die Hauptmotivation der Hobbits ist doch u.a., dass die Harmonie im Auenland bestehen bleibt. Voila.

Da erlaube ich mir noch mal ne Gegenthese: Sam hat die ganzen Mühen für Frodo auf sich genommen! Von daher ist das Ende andererseits schon angemessen: denn Frodo muss ja gehen, genau wie die Magie Mittelerde verlassen muss. Deshalb ist das Ganze ja auch so unendlich traurig: Weil um etwas getrauert wird, was man nie wirklich ganz hatte. So empfindet man es als Zuschauer, und so empfindet es auch Sam. Und auch Sam muss am Ende in die "Real World" zurück, und da hat man halt eine (relativ beliebig ausgewählte) Frau und Kinder und keine innige Seelenbeziehung zum wichtigsten Mann im eigenen Leben.
Natürlich will ich damit nicht behaupten, Liebe unter Männern sei prinzipiell "inniger, magischer, wahrer". Aber im Herrn der Ringe kann man schon mal feststellen, dass alle bedeutungsvollen emotionalen Beziehungen welche zwischen Männern sind. OK, Aragorn und Arwen sind da Ausreißer, aber als Gegengewicht haben wir Aragorn und Legolas, Gimli und Legolas, Frodo und Sam, Merry und Pippin, Gandalf und der Balrog (OK, das wird jetzt vielleicht etwas zu phantasievoll ...).
Es geht mir gar nicht um die langsam langweilige These, dass Der Herr der Ringe so unglaublich homoerotisch sei. Was ich aber schon glaube, ist, dass der innigen, emotionalen Beziehung zwischen Männern hier eine besondere Bedeutung als Projektionsfläche für das Gute und Wahre zukommt. Und dass man sich schon fragt, warum diese Beziehung nicht auch sexueller Art sein soll. Mir persönlich ist es zumindest lieber, den Herrn der Ringe so zu betrachten. Wenn ich die Wahl habe, die Gefährten entweder als einen klassischen Männerbund zu betrachten, der sich durch frauenfeindliche Ausschlussmechanismen konstituiert, oder aber als eine Gemeinschaft warmer Brüder, die sich einfach alle so gernhaben, dass sie immer beisammenbleiben wollen, dann entscheide ich mich doch für letzteres. Womit niemandem eine andere lesart benommen sei ...
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R. Scott Bakker

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#14 yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 30 December 2003 - 12:41

Hallo

Nachdem ich jetzt endlich (musste auf ein Date mit Familie nach Heiligabend warten) Teil 3 gesehen habe, geht mir doch im Großen und Ganzen wie damals schon beim Lesen der Bücher das Dumpf-Militaristische des Zyklus auf den Geist. (S. auch meine Kommentare dazu im HdR-Rassismus-Thread.)

Jakob, ich finde deine Postings oben gut, aber, mal abgesehen von Frodo & Sam, ist m.E. das Homoerotische an HdR nicht mehr als das in allen Soldatengeschichten, die das Leben im Krieg als hart aber ehrlich/ehrenhaft darstellen. Frauen können uns nicht wirklich verstehen, also sterben wir lieber heldenhaft und unter uns... Natürlich sind Aragorn, Legola und Gimli auch Freunde, aber ich sehe keine Komponente außer der kriegerisch-männlichen (und das war zu Tolkien's Zeit nun mal Männersache), die eine Frau in diesem Team ausgeschlossen hätte. (Übrigens wies mich meine Cousine beim "Prereview" des 2. Films darauf hin, dass unter den Elben die der Klammburg zu Hilfe kamen, auch keine Weiblichen zu sehen waren.)

Im Positiven: Mir bleiben aus den Filmen die vielen Bilder, die jetzt wesentlich klarer im Kopf sind als früher. Die Städte fand ich alle toll konstruiert, obwohl Minas Tirith mit diesem gewaltigen (phallischen? :D ) Felsen mittendrin mir wieder etwas zu protzig anmutete; die Zwergenstadt im 1. Film sei hier auch lobend erwähnt. Die computergenerierten Wesen, von den Trollen bis zu den Kampfelefanten, waren große Klasse. Von den menschlichen Darstellern wird mir Kate Blanchett als Galadriel vorrangig in Erinnerung bleiben; auch Gandalf (als Grauer/"Stormcrow") wurde meisterhaft (m.E. besser sogar als in Buch oder Hörspiel) von Ian McKellen gesprochen/dargestellt.

Von den 3 Filmen gefällt mir bisher nach wie vor am meisten der (erweiterte) 1. - das war mir aber schon im Vorhinein klar. Mir ist HdR - hier wage ich ein Outing - immer ab der Hälfte etwas zu düster und letztendlich megaloman gewesen. (Anfang der Achtziger, als ich schon mal fieberhaft eine HdR-Verfilmung begleitet hatte, fragte ich mich ob dies auch bei Ralph Bakshi der Grund gewesen war, warum er den Folgefilm nicht schaffte.)

P.S.: Das Ende fand ich übrigens auch passend, zumindest als bildliche Zementierung woher Sam eigentlich herkam.

Bearbeitet von yiyippeeyippeeyay, 30 December 2003 - 13:05.

/KB (blokkt auch auf dt.)

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#15 Jakob

Jakob

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Geschrieben 31 December 2003 - 14:31

Jakob, ich finde deine Postings oben gut, aber, mal abgesehen von Frodo & Sam, ist m.E. das Homoerotische an HdR nicht mehr als das in allen Soldatengeschichten, die das Leben im Krieg als hart aber ehrlich/ehrenhaft darstellen. Frauen können uns nicht wirklich verstehen, also sterben wir lieber heldenhaft und unter uns... Natürlich sind Aragorn, Legola und Gimli auch Freunde, aber ich sehe keine Komponente außer der kriegerisch-männlichen (und das war zu Tolkien's Zeit nun mal Männersache), die eine Frau in diesem Team ausgeschlossen hätte.

Da hast du natürlich vollkommen recht. Es ist nur so, dass ich dazu neige, Charaktere, die ich trotzdem mag, dann wohlmeinend zu interpretieren. Und um das ganze theoretisch zu begründen: Natürlich ist die Grundstruktur der Gefährten eine klassisch männerbündische, und natürlich gibts im Herrn der Ringe einen Haufen Beispiele für den aktiven Ausschluss von Frauen zur Aufrechterhaltung dieser Grundstruktur (insbesondere Eowyn). Sogar noch klassischer: Mit dem Ausschluss von Frauen wird scheinbar gleichzeitig die Sexualtät ausgeschlossen. Aber das schöne daran ist doch, dass letzterer Ausschluss eben nicht hundertprozentig sicher funktioniert; Sexualität als Homoerotik ist präsent, und das stellt die harten Männer dann wieder ein ganz kleines Stück weit in Frage ... will gar nicht behaupten, dass sei besonders subversiv, aber beim HdR wird dieser kleine Bruch in der hegemonialen Männlichkeit schon etwas mehr ausgespielt als in anderen typischen Männer-Militär-Filmen. Toll finde ich zum Beispiel nach zweitem Sehen die Szene, kurz bevor Aragorn nach seiner Krönung Arwen gegenübertritt. Zuerst steht er nämlich vor Legolas, der ihn erst mit einem dezenten Kopfnicken darauf hinweist, dass seine Frau weiter hinten steht ...
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#16 MartinHoyer

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Geschrieben 31 December 2003 - 14:51

Nachdem nun die weniger wichtigen Punkte geklärt sind ... Wann fangen wir an, die Filmfehler und nicht plausiblen Stellen aufzuzählen? ;)
Though my soul may set in darkness, it will rise in perfect light;
I have loved the stars too fondly to be fearful of the night.
(Sarah Williams: The Old Astronomer To His Pupil)

#17 Jakob

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Geschrieben 31 December 2003 - 15:32

Was Fehler angeht:Minas Tirith war rechtzeitig zur Körnung wieder ziemlich gut hergerichtet - wenn man bedenkt, was für Felsbrocken die Orks da reingejagt haben ...
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#18 Jueps

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Geschrieben 20 January 2004 - 10:04

Hat lange gedauert aba jetz guck ich den film auch endlich mal. werde extra auf filmfehler achten, wenn das der bombast zulässt.

jps  RG


#19 Henrik Fisch

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Geschrieben 09 February 2004 - 11:05

So Ihr Lieben,ich habe mir den dritten Teil jetzt auch endlich angeschaut - lange genug hat habe ich das ja hinausgezögert - und bin ehrlich gesagt nicht wirklich befriedigt. Ja: Die visuelle Umsetzung ist wirklich toll. Ich habe mehrfach nach Luft geschnappt als Gandalf auf seinem weißen Pferd die weiße Burg hinaufgeritten ist. Das sah aus der Luft betrachtet einfach toll aus. Ja: Es ist wohl eine gelungene Umsetzung des Buches. Das kann ich allerdings nicht beurteilen, weil ich das Buch nicht gelesen habe. Und genau aus dem Grund beurteile ich den Film als Film. Und da habe ich beim dritten Teil - genau wie bei den beiden Vorgängern - eigentlich das Gefühl, eine Art Inhaltsangabe anzuschauen. Nichts wird richtig ausgeführt. Wenn der Film interessant wird, ist die Szene sofort wieder vorbei.Als kleines Beispiel mag ich da den Wahnsinn des Ringträgers anführen: Den finde ich alles andere als prägnant dargestellt. Das ist aber immens wichtig, um überhaupt das gesamte Unterfangen und den Hauptkonflikt der drei Filme begreifen zu können.Richtig gut wurde der Film immer dann, wenn er sich nicht ganz so ernst nimmt oder einfach eine Spur von Humor in den ansonsten fast Spaßfreien zehn Gesamtstunden zeigt. Speziell im dritten Teil hat wirklich das ganze Kino gegröhlt, als Gimli zu Legolas nach dessen beeindruckenden Kampf mit dem Kriegselefanten sagt: „Der zählt trotzdem nur als einer!“ Oder Gimlis Spruch: „Es sind genug für alle da!“. Das waren wirklich Sternstunden des Films.Alles in allem: Schöner Film, aber kein Jahrhundertwerk und ich bin wirklich froh, dass das der letzte Teil war und ich mich nicht noch einmal ins Kino schleppen muss.Bis dennen,Henrik Fisch
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#20 Sullivan

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Geschrieben 09 February 2004 - 11:28

Mir hat der dritte Teil von allen am besten gefallen. Die Story war in den ersten zwei Dritteln sehr spannend, die Effekte waren besser und die realistischen Kampfszenen zu Beginn trafen genau meinen Geschmack. Schade war, dass Gimli und Legolas die ganze Trilogie über nur Stichwortgeber waren. Naja, und dass Gollum zum Schluss mit Bilbo um den Ring kämpft ordne ich unter "typisch amerikanisch" ein.

Als kleines Beispiel mag ich da den Wahnsinn des Ringträgers anführen

Dass Bilbo seinem Freund Sam auf einmal nicht mehr vertraut sondern Angst hat, dass er nach dem Ring tracht, war für mich ein guter Ausdruck des Wahnsinns.

Schöner Film, aber kein Jahrhundertwerk und ich bin wirklich froh, dass das der letzte Teil war und ich mich nicht noch einmal ins Kino schleppen muss.

Volle Zustimmung obwohl da bestimmt noch was kommt. Ich könnte mir vorstellen dass die Kuh noch weiter gemolken wird... Sullivan

#21 Oliver

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Geschrieben 09 February 2004 - 20:25

Schade war, dass Gimli und Legolas die ganze Trilogie über nur Stichwortgeber waren.

Das sind sie im Buch aber auch.

Naja, und dass Gollum zum Schluss mit Bilbo um den Ring kämpft ordne ich unter "typisch amerikanisch" ein.

Du meinst Frodo, nicht Bilbo. Die Szene steht so aber auch im Buch, verfasst von einem Engländer. Willst Du Deine Einordnung nicht lieber nochmal überdenken? :D

Ich könnte mir vorstellen dass die Kuh noch weiter gemolken wird...

AFAIK hat Tolkien Sequels etc. testamentarisch verboten.
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#22 Sullivan

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Geschrieben 10 February 2004 - 09:14

Stimmt, ich meinte natürlich Frodo. :D Hmm, so genau weiß ich den Schluss vom Buch gar nicht mehr aber ich war mir ganz sicher, dass keinem der Finger abgehackt wird. Noch mal reinschauen...

AFAIK hat Tolkien Sequels etc. testamentarisch verboten.

Da bin ich beruhigt. Es käme also nur noch "Der kleine Hobbit" für eine Verfilmung in Frage (obwohl die Geschichte kurz im ersten Teil erzählt wurde) oder irgendetwas, was in Mittelerde spielt und nichts mit den Ringen zu tun hat.

#23 Gast_RMS67_*

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Geschrieben 10 February 2004 - 09:30

Kann nix über diese Filme sage, sorry. Aber nach dem ersten Film gab es eine Karikatur in einer holländischen Zeitung. Eine Frau und ein Mann, beide mittleren Alters, kommen aus dem Kino. Sie lacht (ihn aus) und er blickt verärgert/betrübt seine Frau an. Sie sagt: "Ha, ha,ha. Also von diesem Buch warst du all diese Jahre so begeistert. Ein Märchen mit Heinzelmännchen."Er sagt: "Es ist Fantasy und sie heissen Hobbits."

#24 Jakob

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Geschrieben 10 February 2004 - 13:14

@Sullivan:Nein, so weit weicht das Enden icht ab: Auch im buch kämpfen Gollum und Frodo um den Ring, nachdem letzterer beschlossen hat, ihn doch nicht zu vernichten. Und auch im Buch beisst Gollum Frodo den Finger ab und führt dann einen Freudentanz auf - bei dem er Ausrutscht und in die Lava stürzt. Das ist dann der Punkt, wo der Film eine zweite prügelrunde dranhängt. Fand ich nicht besonders schlimm, weil die Grundaussage erhalten bleibt - nämlich, dass nicht einmal frodo fähig ist, ihn aufzugeben, und dass der Ring nur durch einen "Unfall" zerstört werden kann.
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#25 yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 11 February 2004 - 11:07

Darf man ein wenig Irreverenz beisteuern? In der aktuellen zitty (Berliner Stadtmagazin) steht folgende gewollte Falschmeldung, wahrscheinlich ausgelöst durch die Berlinale:

Das diesjährige "Forum des alten Films" wird um 5 Tage verlängert. Damit wird es erstmals möglich, hintereinander die verlängerte Langfassung aller Teile des "Herrn der Ringe" in voller Länge zu zeigen.

;)

(Frag mich eh wann daraus eine 17-teilige Fernsehserie geschnitten wird...)

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#26 Jueps

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    Klabauternaut

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Geschrieben 12 February 2004 - 18:00

Bin wieder da. Fand den Film atemberaubend, hatte auch nen fehler entdeckt....leider vergessen. es hatte was mit der szene zu tun in der aragorn und eowyn am pferd stehn....verdammt...

jps  RG


#27 Impala

Impala

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Geschrieben 15 December 2004 - 10:11

Bei mir in der Gegend gibt es die Extended Edition seit gestern. Und wenn ich mich mal selbst zitieren darf:

Also, wir können festhalten: das einzige, was man sich im späteren noch angucken wird, werden die 3 extended Versions sein.

Eowyn und Faramir sind immer noch zu kurz geraten, aber wenigstens macht es so Sinn. Ja, es war schön, mal wieder Mittelerde zu besuchen und was soll ich sagen: das Gute siegt am Ende, aber das hattet ihr gewusst, oder? Das Bonus-Material ist wieder enorm und ich muß natürlich wieder alles von A-Z gucken. Ein schönes Weihnachtsvorhaben: mit Mutti unter dem Gabentisch jeden Tag eine extended Folge anzugucken. Oh ja. Und dann The Silmarillion lesen. :rolleyes: So sei es, Impala
Julius Gaius Baltar!

#28 nEx

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Geschrieben 15 December 2004 - 10:56

Lege jedem die Special Edition des dritten Teils an Herz!! Amazon Link: http://www.amazon.de...1956224-9430127 48 Minuten länger ist schon enorm und die zusätzlich Minuten helfen einem einige Szenen besser zu verstehen. (Überfall auf die Korsaren Schiffe z.B.) Zwar sind einige Dinge nicht ganz so wie im Buch, aber das waren Sie in den anderen Teilen auch nicht und deshalb finde ich das für die "Interpretation" des Buches auch nicht so tragisch :rolleyes:
>>>>>[written on Renraku Kraftwerk-8]<<<<<
-- nEx



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