simifilm, on 13 Jun 2013 - 21:37, said:
Ja, aber das kann man niemandem empfehlen. Da diskutiert auch niemand mehr drüber.Sehe ich das richtig, dass noch niemand Foundation genannt hat (hat mich damals zwar nicht sonderlich beeindruckt, aber definitiv ein sehr einflussreicher Roman)?
simifilm, on 13 Jun 2013 - 21:37, said:
Über "The Time Machine" könnte man noch diskutieren, aber "War of the Worlds" ist kein Muss, da dieses allgemeine Invasionsthema mittlerweile tausendfach wiedergekehrt ist, so dass der Roman wirklich nicht mehr von Interesse ist. Man kann die Handlung in einem Satz zusammenfassen.The Time Machine von H. G. Wells wurde schon genannt, War of the Worlds ist ebenfalls ein Muss.
SF wird längst von der Realität überholt. Vieles aus der SF ist alltäglich und banal geworden, und es hat keinen Sinn, jemandem mit einem Kanon vermeintlich wichtiger Romane oder gar "Meisterwerke" der SF zu überschütten.
Man sollte sich auf Werke beschränken, die auch heute noch von überragender Bedeutung sind und Referenz-Qualität haben, und da gibt es nicht viele.
"Der Wüstenplanet" ist immer noch ein Leuchtturm der Space Opera und mehr.
"Solaris" ist sicher nicht einzigartig, aber wahrscheinlich das bekannteste Werk, in dem ein Alien so fremdartig ist, dass die Wissenschaftler daran scheitern. Außerdem lernt man so Lem kennen.
"Blade Runner" ist anders als der Film, der für sich auch heute noch überragende Bedeutung hat, und auch heute noch lesenswert, allein schon, um Dick kennen zu lernen.
Bei "Neuromancer" kann man diskutieren, ob Cyberpunk sich unabhängig von diesem Roman überhaupt definieren lässt.
Wer (nur) diese vier Romane gelesen hat, der kann schon bei ziemlich vielem mitdiskutieren.