Höhere Steuern auf ungesunde Lebensmittel
#1
Geschrieben 16 Juli 2014 - 11:46
http://www.heilpraxi...01853445624.php
Was haltet ihr von dem Thema?
#2
Geschrieben 16 Juli 2014 - 12:27
Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
Moderator im Unterforum Fantasyguide
Fantasyguide
Saramee
Montbron-Blog
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#3
Geschrieben 16 Juli 2014 - 12:31
#4
Geschrieben 16 Juli 2014 - 14:36
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#5
Geschrieben 16 Juli 2014 - 15:14
#no13
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#6
Geschrieben 16 Juli 2014 - 16:35
Ich denke, es müsste möglich sein, Fastfood auch mit vernünftigen Materialien und "Werten" (für den Stoffwechsel, Cholesterin und so) zu liefern.
Gibt's doch schon längst, zum Beispiel den hier (Entsprechendes dürfte es auch in Deutschland und Österreich geben),
Ansonsten: Wer bei McDonald's isst (wobei man das ja nicht wirklich als Essen bezeichnen, sondern eher als Füllmasse reinschieben), ist selber Schuld.
Signatures sagen nie die Wahrheit.
Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.
Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.
Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
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#7
Geschrieben 25 Juli 2014 - 15:14
#8
Geschrieben 25 Juni 2026 - 09:50
Es gibt keine ungesunden Nahrungsmittel.
aus
Junger Mann aus gutem Hause (I'm All Right Jack)
![]()
#9
Geschrieben 14 Juli 2026 - 19:49
Das Problem mit den Steuern ist, dass sich der Staat Mehreinnahmen verspricht aus Steuererhöhungen.
Aber auf Ungesundes sollen sie ja eigentlich Konsumverzicht fördern.
Nur hat dann der Staat wieder Steuereinbußen und findet das, in seiner Logik, ungesund.
Ich habe den Forenadmin darum gebeten, dieses Profil zu löschen.
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#10
Geschrieben 14 Juli 2026 - 20:20
#11
Geschrieben 14 Juli 2026 - 22:09
Ich denke nicht, dass Menschen großartig auf was verzichten, nur weil es teurer ist. Und die, die es treffen soll, die haben ja ein Suchtverhalten. Wenn man süchtig nach Zucker oder Alkohol oder Glücksspiel oder Online-Games oder sonst was ist, wird wer Kosten nicht scheuen. Fast Food ... na ja, das sind Leute wie ich. Ich bin alleine. Soll ich jetzt stundenlang an einem Grünkern-Auflauf rumkochen, oder hol ich mir mal was Fertiges, das besser schmeckt? Gesellschaft? - Na ja, im Asienschnellimbiss sind wenigstens irgendwelche Leute. Bei mir zu Hause nicht.
Was ich aber bemerkt habe, weil mir das immer wer erzählt: Nein, für eine Person frisch zu kochen ist nicht billiger. Wenn man jetzt ein Rezept für eine ordentliche Mahlzeit hat, dann kauft man alles, dann ist das erschreckend, wie hoch die Rechnung ist. Ich habe andere Leute gefragt, die alleine sind, was die kochen. Tja, Nudeln mit Tomatensoße. Das ist aber echt hinterletzte Kanone. Da bin ich mit Minutensteak mit Dosenerbsen noch nicht mal so übel aufgestellt.
Man könnte aber überhaupt eine Steuer für alleinlebende Menschen einführen. Die leben meist ungesünder. Umgekehrt sollen wir klimabedingt auch keine Kinder mehr bekommen. Dafür bricht das Sozialsystem zusammen, weil zu wenig Kinder da sind. Also am besten sollten wir ... keine Ahnung was? Genau 1 komma irgendwas Kinder im Alter von 28,5 in die Welt setzen oder uns mit 50+ aber auch nur wenn ein gewisser Wohlstand erreicht wurde, ein überschüssiges Waisenkind aus Afrika holen?
Fazit: Ich will nicht, dass der Staat mich erzieht. Ich will auch nicht, dass der Staat andere erzieht. Man kann so was anbieten, wie z.B. freiwillige Beratung bei Adipositas.
#12
Geschrieben 14 Juli 2026 - 22:27
Ich hätte das durchaus unpopuläre Ansichten. Wenn eteas 3 € kostet, dann nützt es wenig, da 5 oder 10 Cent Steuern drauf zu packen. Tabak und Hundesteuer zB würde ich 10 Mal so teuer machen, denn den Rauch finde ich auch draußen schlimm und 90% der Hunde sind keine, sondern nur unerzogene Köter. Von beidem fühle ich mich hochgradig belästigt.
Auf der anderen Seite sind Dicke und Raucher volkswirtschaftlich gesehen günstiger - die sterben früher und bekommen kürzer Rente. Im Mittel jedenfalls.
Zuckersteuer, Fastfoodsteuer, Einwegsteuer, gerne auch Fleisch- und Wurststeuer - von mir aus JA, das trifft mich nicht so.
CO2-Steuer fände ich wichtig, und endlich mal ordentlich Steuern auf Kerosin. Es kann doch nicht sein, dass man einen Hin-und-Rückflug nach New York für 500 Euro bekommt. Das sind 12.000 km, da kostet alleine der Sprit 1100 €, wenn ich mit dem Auto führe. Flugreisen sind für den Planeten ungesund, wenn aich nicht unmittelbar für mich.
Bearbeitet von Helli-S, 14 Juli 2026 - 22:51.
Viele Grüße, Helli
Immer cool bleiben.
#13
Geschrieben 15 Juli 2026 - 14:45
Ich habe eine Idee für die Errichtung eines perfekt gerechten Steuersystems: Per Umfrage wird von jedem Bürger ermittelt, welche Steuern er sich in welcher Höhe wünscht, und genau diese Steuern sind in genau dieser Höhe für den Rest seines Lebens von IHM SELST und niemandem sonst zu zahlen.
Bearbeitet von Helge, 15 Juli 2026 - 14:47.
#14
Geschrieben 15 Juli 2026 - 20:45
Auf der anderen Seite sind Dicke und Raucher volkswirtschaftlich gesehen günstiger - die sterben früher und bekommen kürzer Rente. Im Mittel jedenfalls.
Das ist auch die Frage, ob der Staat so was nicht will. Wir haben ein gutes medizinisches System, viele Alte, wenig Junge, die Jungen können sich mitunter nicht in unsere Kultur einfügen ... weil sie aus Zuwnadererfamilien sind ... viele Kosten für die Pflege alter Menschen, die halt nicht mehr so mit dem Alltag können. Wäre Herzinfarkt wegen Fettleibigkeit und schnell weg oder sonst was nicht besser fürs System?
Das sind dann sehr grausame Gedanken. Und ich kenne Menschen 80+ und dann erfährt man, dass der nette Mensch einen Herzinfarkt hatte - ganz schrecklich. Ich möchte, dass es uns allen möglichst gut geht und selbst wenn ich wen mal nicht so gerne mag - was ist denn mein Nutzen, wenns dem schlecht geht?
Allerdings hasse ich auch die Bevormundung erwachsener Menschen. Wir müssen gewisse Dinge selbst wissen. Und auch selbst herausfinden. Als Studentin hatte ich mal eine Phase, wo ich eine Tafel Schokolade in einem Stück gefuttert habe. Das war echt schräg, weil ich als Kind geschenkte Süßigkeiten meist meinem Bruder gegeben habe. Aber ich hatte so eine Phase, wahrscheinlich, weil ich plötzlich selbst für alle Mahlzeiten sorgen musste, vielleicht auch, weil ich als Teenager kein sonderliches sexuelles Verlangen hatte und so Anfang 20 hat sich das dann entladen, ohne dass ich wusste, wie ich da rangehen müsste und statt auszugehen, saß ich dann zu Hause und hab mir eine Milka reingefuttert. Ich war anno dazumals aber trotzdem bei einem Gewicht unter 50 kg. Tja, hätte man die Schoki extra besteuern müssen?
Meiner Ansicht nach: Dem Staat bringt es extra Geld. Einen Effekt hat es aber nicht.
Tabak und Hundesteuer zB würde ich 10 Mal so teuer machen, denn den Rauch finde ich auch draußen schlimm und 90% der Hunde sind keine, sondern nur unerzogene Köter. Von beidem fühle ich mich hochgradig belästigt.
Da gibt es bessere Kampagnen, beispielsweise um auf das Thema Hunde zurückzukommen: Die Initiative "Nimm ein Sackerl für mein Gackerl" mit abgebildetem Hund und die Awareness, dass Hundebesitzer bitte den Hundekot eintüteln und wegwerfen müssen, das hat was gebracht. (Außerdem sind natürlich spontan zu entnehmende Säckchen aus freien Spendern hilfreich.) In Wien hat man früher kaum ein paar Meter gehen können, ohne mit liegengelassenen Hinterlassenschaften konfrontiert zu werden. Und wenn einer den Hund hinkoten lässt und der weitergeht und wer was gesagt hat, war der ja ein Hundefeind. - Nein, der Hund ist nicht das Feindbild, sondern der verantwortungslose Besitzer. Und ich weiß auch: Gerade verantwortungsvolle Hundebesitzer mögen es normalerweise so gar nicht, wenn da Kot von anderen Hunden rumliegt, woran der eigene Hund möglicherweise Interesse zeigt und sich mit Krankheiten und Parasiten anstecken kann.
Und da kann man auch die Hundesteuer zehn Mal so hoch machen. Die Leute, die sich unbedingt einen Pitbull aus einer Qualzucht anschaffen müssen, ihm Schwanz und Ohren abschneiden lassen und kein Verständnis dafür haben, dass seine Hinterlassenschaften auch beseitigt werden müssen, die sehen es auch durch höhere Steuern nicht ein. Aber wer was sagt, ist natürlich ein Hundefeind. Na klar. Dem Hund tut es natürlich mehr weh, wenn man seinen Haufen hinter ihm aufräumt als ihm Gliedmaßen zu amputieren. *Ironiemodus an*
Bearbeitet von Nina, 15 Juli 2026 - 20:46.
#15
Geschrieben Heute, 10:25
Also ich finde Steuern auf ungesunde Lebensmittel nicht gut. Jeder ist selbst dafür verantwortlich was er isst, das der Staat da eingreifen will, ist eine Entmündigung. Auch finde ich es erschreckend, wie viele Leute gleich "Tabak, Zucker usw um 300 Prozent erhöhen" würden, nur weil sie selbst diese Dinge nicht mögen. Aus dem gleichen Grund wird man dann bald in Zukunft eine maximale Dauer haben, die vom Staat reguliert wird, wie lange man auf Steam Computerspiele spielen darf, weil zu viel spielen ist ja ungesund. Wird übrigends schon in Australien diskutiert.
Als Beispiel hier mal die Zuckersteuer, die bald in Deutschland kommen wird, oder schon eingeführt ist. Ich bin da nicht so informiert. Diese Steuer wird in Zukunft wohl auch in Österreich eingeführt werden, wo ich lebe.
Die Zuckersteuer wurde z.b. in England schon eingeführt, wo sie nicht dazu führte, das die Leute alle mehr Steuern auf zuckerlastige Lebensmittel und Getränke zahlen, sondern das die Industrie weniger Zucker und mehr Süßstoffe wie z.b. Aspartam oder Stevia verwendet.
Im Endeffekt wird dem Verbraucher damit die Wahl genommen, mehr zu zahlen und Produkt xyz mit Zucker statt Süßstoffen zu kaufen, sondern es gibt dann Produkt xyz nur noch mit Süßstoffen.
Ich bin z.b. ein großer Gegner von Süßstoffen und finde das ganze ist noch viel zu ungetestet. Es gibt bei Aspartam und anderen Süßstoffen genug Stimmen, die sagen, das Süßstoffe sogar schädlicher sind als Zucker oder gleich schädlich sind, sich aber nur anders auswirken als Zucker.
Ich hoffe das dieser Fall in Österreich nicht eintritt. Ich hätte nichts dagegen mehr zu zahlen, solange ich die Wahl habe, meine Produkte mit Zucker zu kaufen. Aber ich fürchte es wird am Ende darauf hinauslaufen, das man nach einiger Zeit nur noch Produkte mit Süßstoffen wird kaufen können und das der Verbraucher garkeine Wahl mehr hat.
Bearbeitet von Mr.Aufziehvogel, Heute, 10:25.
#16
Geschrieben Heute, 10:37
Also ich finde Steuern auf ungesunde Lebensmittel nicht gut. Jeder ist selbst dafür verantwortlich was er isst, das der Staat da eingreifen will, ist eine Entmündigung. Auch finde ich es erschreckend, wie viele Leute gleich "Tabak, Zucker usw um 300 Prozent erhöhen" würden, nur weil sie selbst diese Dinge nicht mögen. Aus dem gleichen Grund wird man dann bald in Zukunft eine maximale Dauer haben, die vom Staat reguliert wird, wie lange man auf Steam Computerspiele spielen darf, weil zu viel spielen ist ja ungesund. Wird übrigends schon in Australien diskutiert.
Ich habe nicht wirklich eine Meinung zu z.B. Steuern auf Zucker, aber die Sache ist doch etwas komplexer. Zum einen ist es völlig normal, dass ein Staat gewisse Verhaltensweisen fördert und andere "bestraft". Das gibt es in so ziemlich allen Lebensbereichen und ist in gewissem Sinne die Grundfunktion jeder staatlichen Organisation. Das geht von "die Leute sollen sich nicht auf der Strasse totschlagen, also wird das unter Strafe gestellt" bis zu "die Leute sollen ihre Zähne putzen, also bringt man ihnen das schon im Kindergarten bei". Und es definitiv ein Irrtum, dass Fragen der Gesundheit reine Privatsache sind, denn Krankheiten belasten via Gesundheitswesen, Krankenkasse etc. auch die Allgemeinheit. Dein Argument würde nur funktionieren, wenn du auch vollständig für etwaige Krankheitskosten aufkommen würdest, was du – zum Glück – nicht musst.
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#17
Geschrieben vor 58 Minuten
Ich habe nicht wirklich eine Meinung zu z.B. Steuern auf Zucker, aber die Sache ist doch etwas komplexer. Zum einen ist es völlig normal, dass ein Staat gewisse Verhaltensweisen fördert und andere "bestraft". Das gibt es in so ziemlich allen Lebensbereichen und ist in gewissem Sinne die Grundfunktion jeder staatlichen Organisation. Das geht von "die Leute sollen sich nicht auf der Strasse totschlagen, also wird das unter Strafe gestellt" bis zu "die Leute sollen ihre Zähne putzen, also bringt man ihnen das schon im Kindergarten bei". Und es definitiv ein Irrtum, dass Fragen der Gesundheit reine Privatsache sind, denn Krankheiten belasten via Gesundheitswesen, Krankenkasse etc. auch die Allgemeinheit. Dein Argument würde nur funktionieren, wenn du auch vollständig für etwaige Krankheitskosten aufkommen würdest, was du – zum Glück – nicht musst.
Da bin ich anderer Meinung. Es straft einen niemand, wenn man sich nicht die Zähne putzt. Das beibringen im Kindergarten ist was anderes als z.b. eine Strafe zu zahlen, nur weil man sich nicht die Zähne putzt. Was diese Zuckersteuer ist.
Und zum Thema Krankenkassen denke ich, das wir uns in Zukunft sowieso alles selbst bezahlen werden müssen, wie in Amerika, womit diese Steuern auch ihre daseinsberechtigung verloren hätten.
#18
Geschrieben vor 54 Minuten
Da bin ich anderer Meinung. Es straft einen niemand, wenn man sich nicht die Zähne putzt. Das beibringen im Kindergarten ist was anderes als z.b. eine Strafe zu zahlen, nur weil man sich nicht die Zähne putzt. Was diese Zuckersteuer is
Es ist insofern etwas anderes, als es keine Strafe ist. Dein Argument, dass das Privatsache ist, liesse sich aber genau so anführen. Ist doch meine Entscheidung, ob ich oder meine Kinder Zähne putzen.
Und zum Thema Krankenkassen denke ich, das wir uns in Zukunft sowieso alles selbst bezahlen werden müssen, wie in Amerika, womit diese Steuern auch ihre daseinsberechtigung verloren hätten.
Du nimmst ein sehr hypothetisches und nicht sonderlich plausibles Zukunftsszenario als Grundlage für aktuelle Politik? Mir scheint, dass du da etwas mit der Science Fiction nicht ganz verstanden hast …
Ganz nebenbei: Auch wenn sich alle möglichen Kräfte mit Händen und Füssen dagegen wehren – die grosse Neuerung im US-Gesundheitssystem in der mitteljungen Vergangenheit war die Einführung von Obamacare. Die Entwicklung geht also just in die andere Richtung.
Bearbeitet von simifilm, vor 52 Minuten.
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#19
Geschrieben vor 52 Minuten
Es ist insofern etwas anderes, als es keine Strafe ist. Dein Argument, dass das Privatsache ist, liesse sich aber genau so anführen. Ist doch meine Entscheidung, ob ich oder meine Kinder Zähne putzen.
Du nimmst ein sehr hypothetisches und nicht sonderlich plausibles Zukunftsszenario als Grundlage für aktuelle Politik? Mir scheint, dass du da etwas mit der Science Fiction nicht ganz verstanden hast …
Da ist nichts hypothetisches an sich, weil z.b. in Österreich schon der Selbstbehalt, den man zahlen muss steigt. Man muss kein Genie sein um daraus zu folgern, das der Selbstbehalt in Zukunft weiter steigen wird und man am Ende dann irgendwann sowieso alles selbst bezahlen wird müssen.
Und natürlich ist das deine Entscheidung ob du oder deine Kinder die Zähne putzen. Man muss halt die Konsequenzen tragen mit der Entscheidung. Oder trifft für dich der Staat die Entscheidung ob du dich heute duschst oder nicht auch?
Bearbeitet von Mr.Aufziehvogel, vor 49 Minuten.
#20
Geschrieben vor 50 Minuten
Da ist nichts hypothetisches an sich, weil z.b. in Österreich schon der Selbstbehalt, den man zahlen muss steigt. Man muss kein Genie sein um daraus zu folgern, das der Selbstbehalt in Zukunft weiter steigen wird und man am Ende dann irgendwann sowieso alles selbst bezahlen wird müssen.
Zwischen Selbstbehalt und US-Zuständen besteht ein riesiger Unterschied. In der Schweiz gibt es den Selbstbehalt schon seit ewig (seit immer?), dennoch gibt es nicht einmal ansatzweise die Forderung, die Pflicht auf allgemeine Krankenversicherung aufzugeben.
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#21
Geschrieben vor 46 Minuten
Aber die Richtung geht zu mehr und mehr Selbstbehalt. Was ab einem gewissen Punkt dem fast selbst zahlen gleichkommt. Natürlich wird man in Europa die Illusion einer Krankenkasse bewahren, doch hinter den Kulissen wird es irgendwann egal sein wie es genannt wird, da der Selbstbehalt steigen wird.
Ist halt meine Ansicht. Will jetzt nicht endlos diskutieren.
#22
Geschrieben vor 44 Minuten
Aber die Richtung geht zu mehr und mehr Selbstbehalt. Was ab einem gewissen Punkt dem fast selbst zahlen gleichkommt. Natürlich wird man in Europa die Illusion einer Krankenkasse bewahren, doch hinter den Kulissen wird es irgendwann egal sein wie es genannt wird, da der Selbstbehalt steigen wird.
Ich weiss ja nicht, wie hoch der Selbsbehalt z.B. in Österreich ist, aber im Vergleich zu den vollen Kosten einer Diabetes- oder Krebsbehandlung dürfte er in jedem Fall lachhaft klein sein. Das sind ganz andere Dimensionen.
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#23
Geschrieben vor 38 Minuten
Wir stehen am Beginn einer Bewegung. In Österreich wird von der Politik nur ein Thema behandelt: SPAREN. Das geht durch so gut wie alle Sparten.
Und durch die derzeitige Weltlage, die sich wahrscheinlich bis 2035 nicht bessern wird, werden noch sehr viel mehr Kosten auf uns zukommen. Es müsste schon an ein Wunder grenzen, wenn die Krankenkassenbeiträge und der Selbstbehalt nicht noch weit mehr steigen, als es jetzt schon der Fall ist.
#24
Geschrieben vor 13 Minuten
Also ich finde Steuern auf ungesunde Lebensmittel nicht gut. Jeder ist selbst dafür verantwortlich was er isst, das der Staat da eingreifen will, ist eine Entmündigung. Auch finde ich es erschreckend, wie viele Leute gleich "Tabak, Zucker usw um 300 Prozent erhöhen" würden, nur weil sie selbst diese Dinge nicht mögen. Aus dem gleichen Grund wird man dann bald in Zukunft eine maximale Dauer haben, die vom Staat reguliert wird, wie lange man auf Steam Computerspiele spielen darf, weil zu viel spielen ist ja ungesund. Wird übrigends schon in Australien diskutiert.
Als Beispiel hier mal die Zuckersteuer, die bald in Deutschland kommen wird, oder schon eingeführt ist. Ich bin da nicht so informiert. Diese Steuer wird in Zukunft wohl auch in Österreich eingeführt werden, wo ich lebe.
Die Zuckersteuer wurde z.b. in England schon eingeführt, wo sie nicht dazu führte, das die Leute alle mehr Steuern auf zuckerlastige Lebensmittel und Getränke zahlen, sondern das die Industrie weniger Zucker und mehr Süßstoffe wie z.b. Aspartam oder Stevia verwendet.
Im Endeffekt wird dem Verbraucher damit die Wahl genommen, mehr zu zahlen und Produkt xyz mit Zucker statt Süßstoffen zu kaufen, sondern es gibt dann Produkt xyz nur noch mit Süßstoffen.
Ich bin z.b. ein großer Gegner von Süßstoffen und finde das ganze ist noch viel zu ungetestet. Es gibt bei Aspartam und anderen Süßstoffen genug Stimmen, die sagen, das Süßstoffe sogar schädlicher sind als Zucker oder gleich schädlich sind, sich aber nur anders auswirken als Zucker.
Ich hoffe das dieser Fall in Österreich nicht eintritt. Ich hätte nichts dagegen mehr zu zahlen, solange ich die Wahl habe, meine Produkte mit Zucker zu kaufen. Aber ich fürchte es wird am Ende darauf hinauslaufen, das man nach einiger Zeit nur noch Produkte mit Süßstoffen wird kaufen können und das der Verbraucher garkeine Wahl mehr hat.
So ganz ist das nicht richtig. Du bekommst in England immer noch die Cola mit dem normalen Zuckergehalt:
Coca-Cola to cut bottle size but increase price in face of sugar tax
Ursprünglicher Plan war es ja, auch die Zuckerersatzstoffe zu besteuern.
Grundsätzlich wird die westliche Welt immer dicker, so steigt auch Deutschlands Durchschnittsgewicht:
#25
Geschrieben vor 3 Minuten
Natürlich werden die Menschen immer dicker, aber das ist weltweit der Fall, nicht nur in der westlichen Welt. Ich denke hier haben auch Dinge wie der Computer, Tablets, Smartphones usw. alle miteinander zu tun.
In den 90er Jahren hatten Couch Potatoes nicht so viele Möglichkeiten sich nicht zu bewegen, wie es jetzt der Fall ist. Das spielt auch mit, nicht nur der Zucker. Werden wir als nächstes also vom Staat gezwungen werden uns zu bewegen? Wird unsere Fernseh, Internet und Handyzeit beschnitten und reguliert werden?
Wahrscheinlich, wenn man sich die derzeitigen Diskussionen in Australien über Steam und Computerspiele so ansieht. Langsam aber sicher driftet der Westen dann in ein China artiges System ab. Vor was werden wir wohl als nächstes vom Staat beschützt?
Darf ich dann nur noch 2 Liter am Tag trinken oder wollen mir die Politiker dann lieber gleich meinen Essensplan zuschicken? Ist zwar üerspitzt aber inzwischen wird man in China weniger reguliert als im Westen. Nur das wir es hier mit der Begründung "Gesund" machen. Ist ein sehr dehnbarer Begriff.
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Mr.Aufziehvogel





