NEBULAR
#1
Geschrieben 03 Juni 2004 - 21:22
NEBULAR, eine fiktive Zukunftsgeschichte der Menschheit, führt Sie in das Jahr 2113, eine Zeit, in der die Menschen nationalstaatliche Bestrebungen längst überwunden haben. Geeint im Staatengebilde der Solaren Union, nimmt die Menschheit die letzte große Herausforderung an, die sich ihr noch stellt - die Eroberung des Weltraums. Kolonien auf dem Erdmond und dem Mars gehören in dieser Zeit längst zum Alltag und auf den Monden der großen, äußeren Planeten, werden bereits wissenschaftliche Forschungsstationen unterhalten. Raumschiffe pendeln zwischen den inneren Planeten und frühere Geißeln, wie Kriege, Krankheiten und Armut, sind weitgehend besiegt. Rund zehn Milliarden Menschen bevölkern die Erde, nochmals 250 Millionen leben auf der Mond- und Marskolonie. Prospektoren suchen den Asteroidengürtel und die kleineren Monde des Sonnensystems nach Rohstoffen ab und bemannte Raumschiffe haben längst die äußere Begrenzung des Sonnensystems erreicht.
Der am weitesten von der Erde entfernte Außenposten befindet sich auf dem großen Neptunmond Triton, eine eiskalte Welt, auf der vorwiegend Wissenschaftler und private Minensuchgesellschaften ihren Dienst verrichten. Es geht darum, die äußeren Regionen des Sonnensystems zu erkunden, die vorhandenen Ressourcen zu entdecken und die Abgeschiedenheit zu nutzen, um die großen Antennen des Neuen SETI Projekts auf die nahen Sterne zu richten. Rund 2000 Männer und Frauen der Solaren Union, haben diese Herausforderung angenommen. Die Eiswüsten auf dem Jupitermond Europa, die Staubstürme des Mars und die die urweltlichen Kohlenwasserstoff-Meere auf Titan, haben Menschen bereits mit eigenen Augen gesehen. Doch noch niemals ist die Menschheit außerirdischem Leben begegnet. Eines der großen Ziele dieser Zeit ist es deshalb, mit Bruderzivilisationen im All in Kontakt zu treten. Unbewusst hoffen die meisten Menschen dabei, dass diese fremden Kulturen uns ähnlich sind und man von diesen Wesen lernen kann.
Doch bisher war jeder Versuch Signale intelligenten Ursprungs über die große Empfangsanlage auf Triton zu empfangen, vergeblich. Die fremden Zivilisationen scheinen sich nicht mitteilen zu wollen. Das heißt aber nicht, dass es sie nicht gibt†¦
Viel Spaß beim Lesen der gesamten Serie. Band I erschien im Mai und Band II steht kurz vor der Veröffentlichung.
Den Online- Roman incl. der Illustrationen und Sounds findet ihr unter www.scifi-world.de
speedfinger
#2
Geschrieben 04 Juni 2004 - 06:49
Bearbeitet von nachtstrom, 04 Juni 2004 - 06:49.
E.E.Smith: Die Planetenbasis
www.listening.at
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#3
Geschrieben 04 Juni 2004 - 07:04
#4
Geschrieben 04 Juni 2004 - 09:09
#5
Geschrieben 06 Juni 2004 - 23:50
Als ich letztlich ein Bad Earth-Teil las (hier eine Leseprobe), sah ich mich in meinen Vorurteilen bestätigt. Das las sich ja wie ein trivialer Arztroman.
Jetzt wird "Nebular" hier vorgestellt - ich reagiere oft auf Vorstellungen hier im Forum und dachte - o je, da muss ich halt durch; ich lese halt mal schnell 10 Seiten, mache mir Notizen über das Allerschlimmste und lege mal kurz dar, wie wertlos solche stümperhaften Versuche sind, wenn man ein gutes Hard-SF-Buch zum Vergleich daneben legt. Wie man als Leser erwartet darf, dass ein Autor eine sinnige Geschichte - auch bei Raumfahrt - bringen sollte: eine spannende Erzählung, die Lust aufs Weltall weckt und in welcher die Technik stimmt und.
Mit diesen Gedanken und einen Ausdruck (man muss es nicht online lesen, es werden verschiedene Formate zum Download angeboten) gewappnet ging ich zum Fluss-Steg bei diesem (endlich) schönen Sonntagswetter. Und ich ... wurde positiv überrascht!
Thomas Rabenstein kann schreiben! Die Geschichte ist flüssig, macht Sinn und ist spannend. Der Aufbau ist gut und die Charakteren sind gut ausgearbeitet; sie kommen als reale Menschen rüber. Was mich besonders freute, ist dass die Geschichte einen stimmigen technischen Hintergrund aufzeigt (ohne aufdringlich zu wirken). Ich liebte, dass die Geschichte in der Nähe von Neptun abspielt (oft habe ich das Gefühl, dass SF-Autoren sich nicht weiter als Jupiter oder höchstens Saturn wagen). Ich war ganz aus dem Häuschen, als eine Mannschaft auf einen Planetoiden landet und dann die geringe Schwerkraft spürt (sonst muss ich immer mit einer Lupe nach Geringen-Schwerkraft-Welten suchen - in den meisten Stories scheint es eine Technik zu geben, die erdischen Umstände simuliert).
Habe ich dann nur Lob? Sagen wir es mal so: Dies ist ein Fan-Projekt. Daher halte ich eine (gratis) Online-Publikation auch für das richtige Medium. Es gibt ein paar Punkte, die ich als mangelhaft ansehen würde, wäre dies ein gedruckter Roman. Doch bei einem Fan-Projekt schaue ich gerne darüber hinweg.
So gibt es das Thema: Unbekannte Radiosignalen ... nicht-menschlicher Ursprung ... First Contact!
Sorry, aber dieses Thema ist völlig ausgelatscht in der Science Fiction. Ein Autor muss entweder sehr gut und sehr originell sein (damit er dieses Thema neues Leben einhauchen kann) oder ... er nimmt das Thema als Fan-Projekt an (wir sind Fans - wir machen mal eine tolle Geschichte um ein bekanntes Thema). Genau der zweite Fall tritt hier in Kraft.
Dann gibt es halt noch ein paar inhaltliche und technische Punkte, worauf ein Lektor bzw. ein technischer Fachmann hinweisen würde. So halte ich selbst (technisch) dieses Meteoriten-Wegputzen für unrealistisch oder (inhaltlich/stilistisch) das Auswerten der Strahlen für chronologisch falsch nachdem dieses riesige Schiff schon längst unter grösster Geheimhaltung (zufällig?) in der Nähe ist - ja weshalb wurde dieses Ding überhaupt (um)gebaut? Aber eben - etwas Trivialität muss es wohl in jeder Serie geben ...
Für ein Fanprojekt - wo man halt nicht alles so streng unter die Lupe legen muss - ist dies eine bemerkenswerte und vor allem gut leserliche Arbeit.
Ich befürchte etwas und ich hoffe etwas.
Ich befürchte, dass die Macher die Puste ausgeht, bevor die Geschichte zu Ende ist. Nicht nur in die Erzählung, sondern auch in Aufbau der Webseite, in Zeichnungen und sogar in Musik ist viel Energie gesteckt worden. Es wäre nicht das erste Mal, wenn nach grossen Anstrengungen aber nach wenig Resonanz ein privates Projekt einfach eingestellt wird. Hoffentlich habe ich Unrecht und wird Nebular fertiggestellt.
Eigentlich hätte ich es sogar am liebsten gesehen, wenn es nur einen Teil gegeben hätte - ohne dass man ewig auf Fortsetzungen warten muss - aber das ist nur mein persönlicher Geschmack (mag keine Serien).
Ich hoffe, dass Thomas Rabenstein nach diesem Projekt einen echten Roman mit einem eigenen Thema schreibt und einen Verleger sucht. Dann wird es wohl hier im Forum von mir kritisiert.
So, ab ins Bett, gähn, ein schläfriger RMS67
#6
Geschrieben 07 Juni 2004 - 12:35
Bearbeitet von speedfinger, 07 Juni 2004 - 21:19.
#7
Geschrieben 07 Juni 2004 - 12:45
#8
Geschrieben 08 Juni 2004 - 01:55
Das macht zwar Sinn, nur sagte ich das nicht.Dein Einwand, dass man nicht gleich zu Beginn sein ganzes Pulver verschießen soll, ist berechtigt.
Das ist schön! Es ist natürlich Geschmacksache, doch vermutlich freuen sich auch Serienfans, wenn Teile von einem Serienprojekt irgendwie ein Das-Ende-Gefühl ermitteln.Es ist angedacht, kleine Episoden aus den neu entstehenden Nebular Universum als Einzelromane und Spin-Off herauszubringen.
Ja, ja, ich habe kein Problem damit, ich stehe hinter meiner Meinung.Können wir Deine Kritik auf der Nebular-Homepage zitieren und im Band III als Leserfeedback verwenden?
Ich hätte allerdings nichts dagegen, wenn du dann einen kleinen Deutsch-Check machst. Mein unkorrigiertes Geschreibsel im Forum ist eh schon immer grässlich, doch gestern habe ich Dativ und Akkusativ gemischt wie seit langem nicht mehr. (Übrigens schrieb ich ein oder zwei Mal "Strahlen", das sollte natürlich "Signale" heissen.)
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