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Ursula K. Le Guin: Die linke Hande der Dunkelheit


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48 Antworten in diesem Thema

#31 Patze

Patze

    Limonaut

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Geschrieben 02 September 2004 - 20:24

Auch wenn's vielleicht keiner mehr liest:1970 wurde der HUGO übrigens in Heidelberg verliehen. Nominiert waren ausser Le Guin Norman Spinrad, Robert Silverberg, Piers Anthony und Kurt Vonnegut. Durchaus erlesene Gesellschaft.1969 waren für den Nebula nominiert: Vonnegut, Silverberg, Spinrad und außerdem noch John Brunner und Roger Zelazny.1987 führte der Locus eine Leserumfrage durch:Bester Roman SFPlatz 1: DunePlatz 2: Left Hand of Darkness (!!!)Platz 3: Childhodd's EndPlatz 4: The Moon is a Harsh MistressPlatz 5: Stranger in a strange Land---Bester Autor SF:1. Heinlein2. Herbert3. Clarke4. Le Guin5. Asimov6. Dick(vor Asimov und Dick-respektabel)Ihr werdet bemerken: Auf die olle Ursula lass ich nix kommen. Eine der fantasiereichsten und literarisch anpruchsvollsten Autoren des Genres, meiner bescheidenen Meinung nach.Gruß,Patze

#32 Henrik Fisch

Henrik Fisch

    Soeinnaut

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Geschrieben 02 September 2004 - 20:58

Spät, aber sie kommt, die Bewegung im Lesezirkel für dieses Buch.

@Patze:

Le Guin setzt hier eine Konterpunkt, da sie eine Gesellschaft zeigt, die ohne typische und klischeehafte Geschlechterrollen auskommt, weil die meiste Zeit einfach kein Geschlecht vorhanden ist.

Ja, das mag ja sein und dieses Argument verstehe ich auch sehr gut. Das Problem dabei ist nur: Welche Praxis-Relevanz hat dieses Beispiel denn? Und macht es den Roman deswegen wirklich so toll? Wir leben nämlich nun einmal NICHT in einer unisexuellen Gesellschaft, sondern WIR HABEN Männlein und Weiblein und damit verbunden auch die Geschlechterrollen.

Deswegen könnte ich sogar eher den Umkehr-Schluss verstehen: Da wir Männer und Frauen haben, sollte man sich gar nicht erst der Illusion einer Gleichberechtigung hingeben. Das geht bei uns einfach nicht sondern eben nur dann, wenn es keine Geschlechter geben würde. Aber genau das soll der Roman ja wohl eben nicht aussagen.

Die Geschichte ist spannend und gut erzählt ...

Aus historischer Sicht kann ich dieses Argument, mit allen zugedrückten Hühner- und sonstwelchen -Augen, vielleicht verstehen. Ich finde den Roman aber, wie auch schon von mir weiter oben angedeutet, langweilig und unnötig kompliziert erzählt. Aber so gehen die Geschmäcker auseinander ... :lol:

Ihr werdet bemerken: Auf die olle Ursula lass ich nix kommen. Eine der fantasiereichsten und literarisch anpruchsvollsten Autoren des Genres, meiner bescheidenen Meinung nach.

Vielleicht habe wir nur den falschen Roman gelesen. :lol:

Bis dennen,
Henrik
Gerade fertig gelesen
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#33 Sullivan

Sullivan

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Geschrieben 03 September 2004 - 07:55

Wenn man unbelastet an WINTERPLANET rangeht ohne ihn bereits in jungen Jahren gelesen zu haben, wo man noch offener ist für den "Sense of Wonder", und ohne die historischen Zusammenhänge zu kennen, bleibt nicht viel übrig vom "Klassiker". Die Geschichte bleibt lange Zeit auf der Strecke, das Ende kommt zu plötzlich und das Thema "Sexualität" ist im Grunde irrelevant. @Henrik:

Vielleicht habe wir nur den falschen Roman gelesen.

Glaube ich nicht, WINTERPLANET zählt mit zu ihren besten Büchern. Wenn du ihr noch eine Chance geben möchtest, dann lies "Planet der Habenichtse" und "Das Wort für Welt ist Wald". @Patze: In den 17 Jahren seit 1987 hat sich einiges getan. :lol: Wenn ich mich nicht irre war Ursula K. LeGuin außerdem viel auf Cons unterwegs und bei den Fans sehr beliebt. Ich wundere mich dass "Childhood's End" (hat mir überhaupt nicht gefallen) so weit oben gelandet ist und nicht Odyssey 2001. Sullivan

#34 Rusch

Rusch

    Phantastonaut

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Geschrieben 03 September 2004 - 11:09

1987 führte der Locus eine Leserumfrage durch:
Bester Roman SF
Platz 1: Dune
Platz 2: Left Hand of Darkness (!!!)
Platz 3: Childhodd's End
Platz 4: The Moon is a Harsh Mistress
Platz 5: Stranger in a strange Land

Interessante Auflistung.

Stranger in a Strange Land ist auch ein Buch mit starken Zeitbezug.
The Moon is a Harsh Mistress ist auch nicht so der Reisser. Teilweise ist das Buch heute unfreiwillig komisch.
Dune geht zwar, aber auf keinen Fall auf Platz 1

Nur Childhoods End kenne ich nicht. Das ist glaube ich von Clarke, oder? Clarke ist sowieso mein persönliche Hassautor. Somit muss ich die ganzen Top 5 anzweifeln.

Dies sind übrigens die derzeitigen Spitzenreiter meiner Best of SF Liste bei Fictionfantasy. Immerhin sind es jetzt fast schon 15000 Einzelwertungen und mit den Top 10 kann ich eigentlich gut leben (zumindest was die Werke betrifft, die ich gelesen habe:

Platz 1: Dick, Philip K. - Die drei Stigmata des Palmer Eldritch
Platz 2: Russell, Mary Doria - Sperling
Platz 3: Sturgeon, Theodore - Die neue Macht der Welt / Und Baby ist drei
Platz 4: Reynolds, Alastair - Chasm City
Platz 5: Simmons, Dan - Hyperion 1/4 - Hyperion
Platz 6: Strugatzki, Arkady und Boris - Picknick am Wegesrand
Platz 7: Bujold, Lois McMaster - Barrayar 09/11 - Viren des Vergessens
Platz 8: Gerrold, David - Die biologische Invasion 2/4 - Der Tag der Verdammnis
Platz 9: Strugatzki, Arkady und Boris - Die Schnecke am Hang
Platz 10: Hamilton, Peter F. - Armageddon 2/6 - Fehlfunktion

Die komplette Liste mit insgesamt fast 800 Nennungen (nur Bücher, die mindestens 5 Wertungen erhalten haben werden gewertet) findet ihr HIER.

#35 Rusch

Rusch

    Phantastonaut

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Geschrieben 03 September 2004 - 12:18

Ich habe gerade festgestellt, dass Winterplanet auf Platz 35 in der Liste liegt. Das Buch scheint doch einige Fans zu haben.Was die Top 100 aus obiger Liste betrifft. Ich habe festgestellt, dass ich erst 37 Werke daraus kenne.

#36 Henrik Fisch

Henrik Fisch

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Geschrieben 03 September 2004 - 13:17

@Sullivan:

Glaube ich nicht, WINTERPLANET zählt mit zu ihren besten Büchern.

Uops †¦

Wenn du ihr noch eine Chance geben möchtest, dann lies "Planet der Habenichtse" und "Das Wort für Welt ist Wald".

Werde ich mal vorsichtig auf meine Leseliste setzen.


@Rusch:

Ui, „Sperling“ ist auf Platz 2! Und das Buch von David Gerrold war doch das mit den komischen Würmern auf der Erde, oder (durchgehend orangenes Cover-Gestaltung der Heyne-Bände)? Ich habe dumpf in Erinnerung, dass davon nie der dritte Band auf deutsch erschienen ist. Den würde ich nämlich gerne auch noch einmal lesen.

Bis dennen,
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#37 Rusch

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    Phantastonaut

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Geschrieben 03 September 2004 - 14:59

Sperling habe ich zwar jetzt zu hause stehen, aber gelesen habe ich das Werk noch nicht. Ob Platz 2 berechtig ist, kann ich so nicht sagen. Na ja, ich arbeite mich durch die Top 100 nach und nach durch und den Spatz erwische ich auch noch (auch wenn ich schon jetzt das Gefühl habe, dass dies nicht mein Roman sein wird).

#38 Holger

Holger

    Temponaut

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Geschrieben 03 September 2004 - 16:11

CHASM CITY auf Platz 4?Das freut mich diebisch. Gehörte ich doch zur kleinen Minderheit, die CHASM CITY pfiffiger fanden als UNENDLICHKEIT. :blink: :confused: GrüßeHolger
"Rezensionen: eine Art von Kinderkrankheit, die die neugeborenen Bücher befällt."
(Georg Christoph Lichtenberg)

#39 Patze

Patze

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Geschrieben 03 September 2004 - 20:55

Wir leben nämlich nun einmal NICHT in einer unisexuellen Gesellschaft, sondern WIR HABEN Männlein und Weiblein und damit verbunden auch die Geschlechterrollen.

Und die SF die ich liebe versucht mir etwas zu zeigen, dass ich noch nicht kenne. Wir haben übrigens auch nicht die Fähigkeit zur Telepathie und Alfred Bester hat einen fantastischen Roman darüber geschrieben. Lesetipps: Planet der Habenichtse auf jeden Fall empfehlenswert, ebenso die frühen Romane aus der Hainish-Welt. Gibt's als Sammelband bei Heyne. Und: ERDSEE ! Eigentlich ein Jugenbuch und eigentlich Fantasy, aber einfach wunderschön und großartig. @Rusch: So hat jede Liste die Leute, die sich verwundert am Kopf kratzen: Palmer Eldritch - Ein fast vergessenes Meisterwerk, nur wieder bekannt geworden durch die nett verlegte Dick-Edition bei Heyne. Und dann kommen viele Romane, die Teil einer Serie neueren Datums sind. Meiner Meinung nach landen viele dieser Romane weit oben, weil die Serie an sich populär ist und sich insgesamt excellent verkauft. "Snow Crash" auf 33? Wo ist Gibson? Ian Banks mit einem schwächeren Roman auf 43? Der erste Heinlein auf 60? Gebt mir sofort einen Stimmzettel.... Und dann die völlige Überraschung: Briefe in die chinesische Vergangenheit auf 47! Ein völlig untypischer SF-Roman, den ich für vergessen hielt. TzTzTZ, Patze

#40 Henrik Fisch

Henrik Fisch

    Soeinnaut

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Geschrieben 04 September 2004 - 05:44

@Patze:

Und die SF die ich liebe versucht mir etwas zu zeigen, dass ich noch nicht kenne.

Patze, lass Dein wertes Auge mal über die erste Seite dieses Threads schweifen. Dort habe ich relativ ausführlich dargelegt, warum ich „Winterplanet“ - auch und gerade im Licht intellektueller Gedankenspiele - nicht für den gelungensten Roman halte. Das von mir gesagte gilt natürlich als Fortsetzung meiner damaligen Äußerungen.

Und selbstverständlich lebt JEDER SF-Roman von Gedankenspielen, die der Leser so oder ähnlich noch nicht verinnerlicht hat.

Bis dennen,
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#41 Patze

Patze

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Geschrieben 04 September 2004 - 18:22

Patze, lass Dein wertes Auge mal über die erste Seite dieses Threads schweifen. Dort habe ich relativ ausführlich dargelegt, warum ich ?Winterplanet? ? auch und gerade im Licht intellektueller Gedankenspiele ? nicht für den gelungensten Roman halte. Das von mir gesagte gilt natürlich als Fortsetzung meiner damaligen Äußerungen.

Hoppla, Henrik, entschuldige bitte. Ich bin ja etwas später dazugekommen und habe die ersten Meldungen nicht wirklich sorgfältig gelesen. Da ich beruflich auch viel lesen muss, habe ich Hastigquerlesen zu einer Unart gemacht. Ich habe einfach gespürt, dass eine meiner Lieblingsautorinnen als überholt und langweilig abgeurteilt wurde, da konte ich einfach nicht stillhalten. http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/biggrin.png Gruß, Patze

#42 Henrik Fisch

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Geschrieben 04 September 2004 - 18:41

@Patze:

Ich habe einfach gespürt, dass eine meiner Lieblingsautorinnen als überholt und langweilig abgeurteilt wurde, da konte ich einfach nicht stillhalten. :D

Um Gottes Willen, das sollst Du ja auch nicht. Ich habe ja ausdrücklich um eine Stellungnahme eines Fans des Buches gebeten, weil ich mir selber bei meiner Beurteilung alles andere als sicher bin. http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/smile2.gif

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#43 yiyippeeyippeeyay

yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 05 September 2004 - 09:53

Auch ich bin ein Fan von Winterplanet, auch wenn es bei mir schon länger her ist, dass ich das Buch das letze Mal las. Immerhin hat die sich leider ständig nach oben spiralisierende Verdammung in diesem Thread mich motiviert, dies baldmöglichst zu wiederholen. (Ich werde es auf Englisch lesen - evtl. ist ja wieder die Übersetzung schuld?)

Ich erinnere mich an einige meiner Aha-Erlebnisse bei dem Buch:

    [*]Das Buch zeigt auf, dass allein das FEHLEN einer lebenslangen festen Rolle in einem einzigen Geschlecht, wie wir sie (fast) alle kennen, ein denkendes Wesen in den Augen des Lesers zu einem "Alien" machen kann. Es macht implizit die Intoleranz unserer eingeengten Rollensicht klar.
    [*]Es bietet allgemeine lebens-filosofische Höhepunkte, die ich nie vergessen werde, wie z.B. "das Stellen der richtigen Fragen".
    [*]Die Gedankenwelt und die Beschreibungen des Erlebten des Narrators bleiben lebhaft in Erinnerung.
    [/list]Die Leistung des Buches besteht auch darin, dass es zu seiner Zeit bewies, dass ein Roman im SF-Rahmen auch mit leisen Tönen und in punkto Plot-Entwicklung ganz untypisch daherkommen kann. Es ist sicherlich abgehobener als andere ihrer Bücher, aber aus meiner Sicht noch immer Le Guin's bestes Buch. Es ist auch das Meisterstück ihres in all ihren Werken vorhandenen ganz besonderen nachdenklichen Stils - es hilft also wenn man ihre anderen (ruhig nur frühen) Werke bereits kennt.

    Und: Spannend fand ich's die Male die ich es bisher gelesen habe, IMMER. Man muss sich m.E. gerade bei SF Offenheit für Neues erhalten, was sicherlich immer schwerer fällt wenn man viel SF gelesen hat. Das Beurteilen nach vorher festgelegten Kriterien halte ich insbesonders bei SF für falsch. Es sollte zu Beginn eines jeden Buchs, das man neu aufschlägt, diesen Vorschuss des "suspension of disbelief" geben...

    P.S.: Hab etwas spät noch diese interessante aktuelle engl. Rezi (immerhin von einer bekannten SF-Kritikerin) gefunden...

    Bearbeitet von yiyippeeyippeeyay, 30 September 2004 - 19:24.

/KB (blokkt auch auf dt.)

Yay! SF-Teilgedicht Ende September...
Der vollen Mondin Ruf erklingt / Und dich zu Shai-Hulud bringt.

(Beginn eines metrisch dem Gang über den Sand ähnlichen - q;) - Bestattungsgedichts der Fremen, aus Der Wüstenplanet, im Heyne-Verlag, S. 482, by Herbert sr.)


#44 Rusch

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Geschrieben 05 September 2004 - 17:03

CHASM CITY auf Platz 4? Das freut mich diebisch. Gehörte ich doch zur kleinen Minderheit, die CHASM CITY pfiffiger fanden als UNENDLICHKEIT.

Das muss sich noch relativieren, denn sowohl Unendlichkeit als auch Chasm City haben nur 5 Wertungen. Das ist gerade die Grenz, bei der Ein Buch in die Liste kommt, aber eigentlich sind 5 Wertungen noch zu wenig. Also alle, die das Buch gelesen haben und noch nicht dafür gestimmt haben bitte mir schnell eine PN schicken.

#45 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

    Nautilia sempervirens

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Geschrieben 11 December 2015 - 13:58

So, diesmal habe ich aufgepasst - dies ist wirklich das Ende des Threads! Schade, denn "Winterplanet" gehört durchaus zum meinen Lieblingstiteln. Berühmter ist allerdings allemal LeGuins "Erdsee"... Obwohl ich eigentlich keine Bücher horte, steht die gute Ursula komplett im Regal! Von Zeit zu Zeit brauche ich nämlich einfach mal ihre Prosa. Von den späten Bänden empfehle ich "Die Wilde Gabe" und "Die Erzähler"... Finger weg von "Die Regenfrau" - m.E. ein gräßlicher Titel.


Nieder mit den Gleichmachern. Sie wollen uns durch Langeweile mürbe kriegen. Es lebe die Vielfalt, denn Gegensätze ziehen sich an!  jottfuchs.de

 

 


#46 Waffeleisen

Waffeleisen

    Pyronaut

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Geschrieben 25 March 2019 - 13:09

Hatte ich bereits erwähnt, dass ich diesen Erzählstil liebe? ;)

Bin gerade auf Seite 90 der alten Winterplanet-Ausgabe und wieder einmal fasziniert von der Erzählung. Was genau beschreibt UKG hier eigentlich? Vordergründig die Abenteuer eines Erstkontakters und seinen Weg, die Welt zu entdecken. In diesem Zusammenhang: Welche Rolle spielt dafür die Weissagerei? Bin gespannt, was das wird, denn ich kann mich kaum an mein erstes Erlebnis mit diesem Buch erinnern. UKG nimmt also ein eigenartiges Gesellschaftssystem, um die Eigenarten unserer Gesellschaft aufzuzeigen. Die Dialoge tragen den Roman, das Beschreiben und die Gedankenwelt des Gently Ai transportieren das Verständnis. Gibt es hinter dem Namen des Protagonisten eine tiefere Bedeutung? Auch zu der Eigenart, dass die Gethener das L nicht aussprechen, sondern durch ein R ersetzen? Ich will doch mal wieder mehr Guin lesen!


Was nicht in mein Regal passt: Booklooker

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#47 yiyippeeyippeeyay

yiyippeeyippeeyay

    Interstellargestein

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Geschrieben 25 March 2019 - 16:44

"L durch R" könnte Anspielung auf eine Sprache ähnlich Chinesisch/Japanisch sein. Zur Weissagung werde ich mich v.a. an Eines im Roman erinnern: Es ist verdammt wichtig, die richtige Frage zu stellen! Für mich im Leben hieß das immer: Man muss sich mit Thema X beschäftigen, bevor man dann (bessere) Fragen stellt. Was in der UNIX-Welt auch manchmal etwas abrupt abgekürzt wird auf: RTFM! :qdevil:


/KB (blokkt auch auf dt.)

Yay! SF-Teilgedicht Ende September...
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(Beginn eines metrisch dem Gang über den Sand ähnlichen - q;) - Bestattungsgedichts der Fremen, aus Der Wüstenplanet, im Heyne-Verlag, S. 482, by Herbert sr.)


#48 lapismont

lapismont

    Linksgrünversifft

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Geschrieben 25 March 2019 - 19:16

there†™s no manual, it†™s in the code †¦

:D


Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
Fantasyguide
Saramee
Montbron-Blog
  • (Buch) gerade am lesen:Lisa Jenny Krieg – Drei Phasen der Entwurzelung oder Die Liebe der Schildkröten

#49 Waffeleisen

Waffeleisen

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Geschrieben 25 March 2019 - 19:30

Könnte auch was mit der dadurch erfolgten Veränderung des Namens zu tun haben. Aber ich gebe zu, das ist sehr spekulativ ;)

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