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"Eine Billion Dollar" – ein Film verschwindet


15 Antworten in diesem Thema

#1 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 07:46

...schreibt Andreas Eschbach:

http://www.andreases...neues/news.html

 

Zitat: Momentan soll, so ist mein Kenntnisstand, "Eine Billion Dollar" noch verfügbar sein – aber nur noch bis Ende März 2024.



#2 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

    Yvonne

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 08:18

Habe ich auch gesehen und mich bei X etwas blamiert, weil ich das Posting ohne das Lesen der News-Seite zweimal falsch verstanden hatte.


Podcast: Literatunnat

  • (Buch) gerade am lesen:Vor der Revolution
  • (Buch) als nächstes geplant:Termination Shock
  • • (Buch) Neuerwerbung: What kind of mother
  • • (Film) gerade gesehen: The Whale, Everything everywhere at once
  • • (Film) als nächstes geplant: Zurück in die Zukunft II
  • • (Film) Neuerwerbung: The Whale

#3 Dyrnberg

Dyrnberg

    Giganaut

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 09:51

Ich hatte es auch auf Twitter gelesen - und hab es zuerst auch nicht recht verstanden. Das Ganze klingt so absurd als wäre es selbst aus einem Roman.



#4 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 10:09

Ist leider gängiges Procedere geworden.

Warner hat es mit "Batgirl" getan und nun auch wieder mit "Coyote vs ACME".

Paramount springt da leider nur auf einen fahrenden Zug auf.


 In memoriam Michael Szameit / Christian Weis / Alfred Kruse / Rico Gehrke                                                          : Aktuelle Projekte und neue Veröffentlichungen :                                                'Gleich' ist der Tod des kleinen Mannes.


#5 Jol Rosenberg

Jol Rosenberg

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 10:38

Das ist krass. Da ist es billiger, etwas wegzuwerfen, als es zu zeigen. Eine der merkwürdigen Blüten des Kapitalismus, oder wie?


Ernsthafte Textarbeit gefällig? https://www.federteufel.de/

 

Science-Fiction-Buchblog: https://www.jol-rose.../de/rezensionen

  • (Buch) gerade am lesen:Schildmaid
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  • • (Film) gerade gesehen: Paradise
  • • (Film) als nächstes geplant: nope

#6 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 12:56

Das ist krass. Da ist es billiger, etwas wegzuwerfen, als es zu zeigen. Eine der merkwürdigen Blüten des Kapitalismus, oder wie?

Ja, genauer ein Resultat der komplizierten Veflechtungen unserer Geld-, Steuer- und Finanzierungssysteme kombiniert mit cloudbasierten, digitalisierten Inhalten. Da kann es billiger sein, eine große Abschreibung in Anspruch zu nehmen, anstatt produzierte Inhalte weiter zu verkaufen.

 

Das Problem für den Konsumenten erwächst ja auch daraus, dass ein Streamingdienst vom Betreiber einen kontinuierlichen Service erfordert, anders als eine DVD-Produktion, die eine große Anfangsinvestition erfordert und dann alles an den Vertrieb abgibt. Prinzipiell ähnlich, aber die Gewichtungen sind doch unterschiedlich.

 

Interessant aber auch, dass sich hier eine Konsequenz der Ablösung von physischen Datenträgern zeigt. Die aktuell diskutierte Insolvenz/Übernahme eines großen Anime-Streamers in den USA zeigt hier eine Parallele. Kunden haben für den "Besitz" nur virtuell existierender Filme und Serien bezahlt und könnten nun in der Situation sein, dass diese einfach verschwinden.


Liest gerade: Atwood - Die Zeuginnen

#7 Pogopuschel

Pogopuschel

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 17:56

Die aktuell diskutierte Insolvenz/Übernahme eines großen Anime-Streamers in den USA zeigt hier eine Parallele.

Um welchen Anbieter geht es denn da? Hab auf die Schnelle nichts per Google finden können.



#8 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 20:09

Zur Vergänglichkeit digitaler Medienkäufe empfehle ich: https://www.youtube....h?v=RFPS7pYMWl0 (speziell ab 8:40 min).


 In memoriam Michael Szameit / Christian Weis / Alfred Kruse / Rico Gehrke                                                          : Aktuelle Projekte und neue Veröffentlichungen :                                                'Gleich' ist der Tod des kleinen Mannes.


#9 Trace

Trace

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 20:43

... Kunden haben für den "Besitz" nur virtuell existierender Filme und Serien bezahlt ...

 

Etwas off-topic aber kann man / hat man in Deutschland das Recht sich davon eine private Sicherheitskopie zu erstellen oder geht das nur wenn man Eigentum daran hat?

Ist das eigentlich etwas wo langsam der Gesetzgeber nachbessern muss? Habe gerade in der c't einen Beitrag zu "smarten" Geräte gelesen, die durch Abschaltung von Clouddiensten mit unter zu Schrott oder total dummen "smarten" Geräten werden. Da wurde auch ein Handlungsbedarf gesehen, zumindest bei der klaren Kennzeichnung um so zumindest die Hersteller für die Werbeaussagen in Anspruch nehmen zu können. Vor Kurzem war das Problem ja auch bei den Fahrrädern von VanMoof für viel mehr Menschen sichtbar geworden, wie abhängig das Fahrrad von den Clouddiensten des Anbieters ist.

 

Um welchen Anbieter geht es denn da? Hab auf die Schnelle nichts per Google finden können.

Evtl. funimation siehe Beitrag hier (englisch) ???



#10 Trace

Trace

    Cyberpunk-o-Naut

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 21:16

Zur Vergänglichkeit digitaler Medienkäufe empfehle ich: https://www.youtube....h?v=RFPS7pYMWl0 (speziell ab 8:40 min).

All die genannten Beispiele könnten wirklich direkt aus einem Cyberpunk Roman sein.



#11 Naut

Naut

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 21:29

Etwas off-topic aber kann man / hat man in Deutschland das Recht sich davon eine private Sicherheitskopie zu erstellen oder geht das nur wenn man Eigentum daran hat?
Ist das eigentlich etwas wo langsam der Gesetzgeber nachbessern muss? Habe gerade in der c't einen Beitrag zu "smarten" Geräte gelesen, die durch Abschaltung von Clouddiensten mit unter zu Schrott oder total dummen "smarten" Geräten werden. Da wurde auch ein Handlungsbedarf gesehen, zumindest bei der klaren Kennzeichnung um so zumindest die Hersteller für die Werbeaussagen in Anspruch nehmen zu können. Vor Kurzem war das Problem ja auch bei den Fahrrädern von VanMoof für viel mehr Menschen sichtbar geworden, wie abhängig das Fahrrad von den Clouddiensten des Anbieters ist.
 


Evtl. funimation siehe Beitrag hier (englisch) ???

Danke! Ich habe mich auch gerade dumm und dämlich gegoogelt, weil ich nur noch wusste, dass es irgendeinen Zusammenhang mit Crunchyroll gab. :)

Ja, die schlimmste Cloud-Sache war die Abschaltung von medizinischen Augenimplantaten, nachdem das Startup dazu keine Anschlussfinanzierung bekommen hat. Als ich 2007 in der c't eine Geschichte über werbefinanzierte Augenimplantate veröffentlichte, war mir nicht klar, wie nah diese Zukunft sein könnte. Hier der Link, damit ich das nicht wieder vergesse:
https://www.derstand...eit?ref=article

Und als Bogen zurück zum Topic: Andreas Eschbach hat so ein Szenario ja schon zur Jahrtausendwende beschrieben, in "Der letzte seiner Art"!
Liest gerade: Atwood - Die Zeuginnen

#12 Trace

Trace

    Cyberpunk-o-Naut

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 21:35

Danke! Ich habe mich auch gerade dumm und dämlich gegoogelt, weil ich nur noch wusste, dass es irgendeinen Zusammenhang mit Crunchyroll gab. :)
...


Ich habe beim ersten Versuch "insolven anime streamer usa" (ja genau so "Tippfehler" inbegriffen) in DuckDuckGo eingegeben und es ist Eintrag 4 gewesen.
 

Und als Bogen zurück zum Topic: Andreas Eschbach hat so ein Szenario ja schon zur Jahrtausendwende beschrieben, in "Der letzte seiner Art"!

Ah, das ist interessant.

Mir lag schon die Frage auf der Zunge, ob es dazu "Hard"-Sci-Fi aus dem juristischen und ökonomischen Bereich gibt. :devil: :bighlaugh: :happy:



#13 Pogopuschel

Pogopuschel

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Geschrieben 12 Februar 2024 - 23:40

Evtl. funimation siehe Beitrag hier (englisch) ???

Danke, hab mir schon Sorgen um Crunchyroll gemacht.



#14 lapismont

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Geschrieben 13 Februar 2024 - 06:35

Meine erste Erfahrung mit plötzlich endenden Streamingdiensten war Captain Future im West-Ferienprogramm. Mitten in einer 4er-Folge stellte der Anbieter seinen Dienst ein. Trauma!


Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
Fantasyguide
Saramee
Montbron-Blog

#15 Weltraumschrott

Weltraumschrott

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Geschrieben 13 Februar 2024 - 10:23

An sich müssten Filme und Serien auch zu Archivgut werden und, je nach Regelung der jeweiligen Staaten, in einer Nationalbibliothek oder einem Nationalarchiv für die Allgemeinheit verfügbar sein. So weit sind wir aber zumindest in Deutschland in der Praxis noch nicht.
Obwohl die Archivierung von digitalen Informationen (Betriebssysteme, Software im allgemeinen oder digitaler Content) schon lange für unsere Geselschaft relevant ist, gibt es noch kein gutes Standardverfahren, das für die Langzeitarchivierung gesellschaftlich relevanter digitaler Informationen breit angewendet wird. Problematisch sind da unter anderem die Fülle an Daten und damit zusammenhängend ein gutes Such- und Findmittel, dass auch in 100 Jahren einem Nutzer noch sagt, wo, was zu finden ist, und wie (Hardware und Software) er es wofür benutzt.

Ich mache es einfach so, dass ich besonders gute Filme und Serien einfach aufnehme und auf einer externen Festplatte speichere - wohlwissend, dass diese Daten in ca. 10 Jahren wohl auch nicht mehr fehlerfrei abrufbar sind.

 

Etwas off-topic aber kann man / hat man in Deutschland das Recht sich davon eine private Sicherheitskopie zu erstellen oder geht das nur wenn man Eigentum daran hat?

(...)

Wärst Du Besitzer/Käufer eines Exemplars, dürftest Du Kopien für dich machen. Ob man grundsätzlich legal Gestreamtes, für dessen Betrachtung man gezahlt hat, eine Kopie machen darf, vermag ich auch nach der Durchsicht der Urheberrechtgesetze nicht zu sagen. Ich bin auch kein Jurist.
In der Praxis spielt es eh eine geringe Rolle, schließlich darf man Werke nicht öffentlich zeigen. Beim privaten Gebrauch von Filmen wird vermutlich kein Bekannter einen Rechteinhaber informieren.
Gesetze zu private Kopien:

Spoiler



#16 Trace

Trace

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Geschrieben 13 Februar 2024 - 21:29

Ist sicherlich alles in den AGBs die man anklicken "muss" alles erklärt und verboten. Ich nutze eh keine Streamingdienste von daher war es eine Frage aus reiner Neugier.

... wenn es sich um ein seit mindestens zwei Jahren vergriffenes Werk handelt. ...


Langfristig könnte ich mir aber eine Regelung dieser Art vorstellen, wenn ein Werk 2 Jahre lang nicht zu marktüblichen Bedingungen verfügbar ist, kann man Privatkopien haben und tauschen. Da es keinen realisierten Umsatz durch das Werk gibt, da es keinen Vertriebskanal gibt, entsteht auch kein wirtschaftlicher Schaden also selber Schuld, wenn sich die Rechte Inhaber nicht einigen können. (Ich weiß ist nicht so einfach.)
Aber eine Regelung dieser Art, wenn digitale Werke nicht aktiv und zu marktüblichen Konditionen vermarktet werden, dann kann man sie kostenlosen tauschen und kopieren bis sich jemand findet und diese Werke wieder anbietet.



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