Aktuelle Science Fiction Ausschreibungen
#61
Geschrieben 30 September 2026 - 15:09
#62
Geschrieben 13 Oktober 2026 - 06:52
Musik (Deadline: 30.06.2027)
Ausschreibung zur zweiten Weltenportal Sonderausgabe
Wir wollen Geschichten, die mehr als Hintergrundmusik sind!
- Deadline: 30.06.2027
- Umfang des Textes: 5.000 – 30.000 Zeichen inkl. Leerzeichen
- Einsendeadresse: musik@weltenportalmagazin.de
- Wir bitten darum, in einem gesonderten Dokument eine gültige Anschrift bzw. Postfach aufzuführen und eine in der dritten Person verfasste Kurzvita (ca. 30-40 Worte) beizufügen
- Als Dateiformate werden ausschließlich docx, doc, otd oder rtf akzeptiert. Bitte keine Papyrus oder PDF-Dateien schicken. Die Verwendung der Normseite ist erwünscht, aber kein Muss. Formatierungen bitte auf ein Minimum beschränken
Bearbeitet von ChristophGrimm, 15 Oktober 2026 - 10:10.
- • (Buch) gerade am lesen:"Der Fluch des Kronos" (Peter Jungk)
- • (Buch) als nächstes geplant:"Autokraten - Nicht mit uns!", "November Sommer" (Andreas Eschbach)
#63
Geschrieben 13 Oktober 2026 - 08:45
Die neue Ausschreibung des Eridanus Verlag
Die Zukunft der Vergangenheit (Deadline: 31.08.2027)
Eine Anthologie zur Erinnerungskultur von Morgen
Ausschreibungsbedingungen
Es darf eine Kurzgeschichte pro Person eingereicht werden. Die Kurzgeschichte muss bislang unveröffentlicht und frei von Rechten Dritter sein. Die Erstellung der Kurzgeschichte durch eine sogenannte Künstliche Intelligenz ist unzulässig.
Gesucht werden Science-Fiction-Kurzgeschichten der nahen Zukunft. Andere Genres oder Textgattungen werden ausdrücklich nicht gesucht, daher bitte keine Fantasy, Märchen usw. und auch keine Besinnungsaufsätze, Gedichte oder ähnliches.
Die Kurzgeschichte ist bis spätestens zum 31.08.2027 als Datei in einem gängigen Textformat (z. B. .doc oder .docx) per E-Mail einzureichen (manuskripte@eridanusverlag.de). Die maximale Länge der Kurzgeschichte beträgt 50 000 Zeichen inklusive Leerzeichen. Ein Mindestumfang existiert nicht. Die Formatierung erfolgt linksbündig ohne Silbentrennung. Hervorhebungen können durch kursive Formatierung erfolgen (bitte auf weitere Formatierungen verzichten).
Die eingereichten Kurzgeschichten werden vom Verlag anonymisiert an den Herausgeber weitergegeben (daher bitte keine persönlichen Angaben im Textdokument hinterlegen). Über die Annahme oder Nichtannahme entscheiden allein Originalität und Qualität. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Jede angenommene Kurzgeschichte wird einmalig mit 100 Euro vergütet. Die Autorin oder der Autor erhält ein Freiexemplar und hat die Möglichkeit, weitere Exemplare mit 30 % Rabatt (bezogen auf den Brutto-Verkaufspreis der Anthologie) zu erwerben. Der Erwerb weiterer Exemplare ist jedoch nicht verpflichtend.
Die Rechte am Text bleiben bei der Autorin oder dem Autor. Die Kurzgeschichte darf nach Ablauf von drei Jahren nach der Anthologie-Veröffentlichung anderen Verlagen angeboten oder in eigenen Werken wiederveröffentlicht werden.
Die Veröffentlichung der Anthologie ist für Mitte 2028 vorgesehen.
Projektbeteiligte
Die Anthologie ist ein Projekt des Eridanus Verlags sowie des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg, des MARCHIVUMs Mannheim und des Hauses der Stadtgeschichte – Stadtarchiv Ulm. Inspiriert wurde das Projekt durch die Kooperation zwischen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und der Phantastischen Bibliothek Wetzlar (PBW) im Rahmen von Future Life. Initiator des Projekts und Herausgeber der Anthologie ist Kai Focke, Koordinator der Kooperation von DHBW und PBW sowie Professor für Lehraufgaben am Standort Mannheim.
Themenstellung
Gesucht werden Kurzgeschichten, die sich mit dem Archivwesen der nahen Zukunft im Spannungsfeld zwischen Gesellschaft, Politik, Technik sowie Wirtschaft auseinandersetzen und diesbezüglich den Leserinnen und Lesern ein mögliches Bild der Erinnerungskultur von Morgen vermitteln.
Themeneingrenzung
Das Thema darf abenteuerlich, kriminalistisch, humorvoll, romantisch, dramatisch, ernst, kritisch, nachdenklich stimmend, schockierend – oder auch ganz anders – kreativ bearbeitet werden, wobei neben Originalität ein logischer Handlungsstrang erwünscht ist.
Die Perspektive zur Themenbearbeitung ist nicht auf direkte Akteure wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Archivs beschränkt. Sie kann von sämtlichen Personen eingenommen werden, welche einen nachvollziehbaren Bezug zu Archiven oder zum Archivwesen haben (Beispiele: siehe unten).
Die Kurzgeschichten können sich auf ein reales oder fiktives Archiv der Zukunft beziehen und sollen grundsätzlich auf der Erde spielen, wobei – soweit für den Plot erforderlich – auch der Erdorbit, der Mond oder der Mars denkbar wären. Die Einbindung von Außerirdischen ist nicht erwünscht.
Das Zeitfenster der Kernhandlung beträgt ungefähr die Zeitspanne von 2050 bis 2070. Eine explizite zeitliche Angabe innerhalb der Kurzgeschichte ist nicht erforderlich.
Ziel ist es, eine ausgewogene und sämtliche Themenbereiche – Gesellschaft, Politik, Technik und Wirtschaft – umfassende Anthologie zusammenzustellen, welche ein vielschichtiges Bild des Archivwesens der Zukunft und somit der Erinnerungskultur von Morgen vermittelt. Dies schließt auch von den genannten Themenbereichen abgeleitete Aspekte mit ein, wie beispielsweise die Technikfolgeabschätzung, ethische sowie moralische Fragen oder gesellschaftliche Wechselwirkungen (zum Beispiel den Beitrag zur Demokratieförderung oder -erhaltung). Hierbei können sämtliche Archivtypen behandelt werden (Auflistung: siehe unten).
Der kontroverse oder kritische Umgang mit Ideologien oder Weltanschauungen ist selbstverständlich möglich, ebenso ist der (angemessene) Einbezug sowohl von Gewalt als auch Erotik erlaubt, solange sich diese sinnvoll in die Handlung einfügen und nicht dem Selbstzweck dienen. Nicht akzeptiert werden hingegen extremistische, pornografische oder gewaltverherrlichende Inhalte.
Exemplarische Aktivierungsfragen
Wie wird zukünftig erinnert? Wie werden Erinnerungen archiviert, präsentiert, präsent gehalten und tradiert? Welche Erinnerungen sind in der Zukunft interessant – und welche nicht? Welche Funktion hat Erinnerung in der Zukunft: für Einzelpersonen, für gesellschaftliche Gruppen, für Institutionen oder für die Demokratie?
Welche Ressourcen werden zur Archivierung benötigt und bereitgestellt? Wer archiviert und wer entscheidet, was archiviert wird? Wie und wo wird archiviert? Ist das Archiv der Zukunft gezwungen, sich den Gesetzen des Marktes zu unterwerfen – und wie wird gegebenenfalls Archivgut ökonomisiert: Erinnerungs-Entertainment? Welche technischen Möglichkeiten können zukünftig zum Archivieren und Präsentieren genutzt werden? Welche technischen Manipulationsmöglichkeiten bestehen zur Erschaffung alternativer Wahrheiten – und welche Schutzmaßnahmen stehen Archiven dagegen zur Verfügung?
Welche Rollen spielen zukünftig Künstliche Intelligenzen und Virtuelle Realitäten bei der Archiv- und Öffentlichkeitsarbeit? Wie werden (rein) digitale Informationen archiviert, beispielsweise der Bürger-Blog des Bürgermeisters?
Wie spiegelt sich das Thema Demokratie im Rahmen zukünftiger Archivierungsaktivitäten wider? Ist Orwells »1984« noch immer Pflichtlektüre für angehende Archivarinnen und Archivare?
Inspirationen kann auch der Besuch des örtlichen Archivs bieten. ☺
Akteure in Archiven und deren Umfeld
Es existieren unterschiedlichste Interessen-/Anspruchsgruppen sowie Institutionen, die mit Archiven in Beziehung stehen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll lediglich das diesbezügliche (breite) Spektrum aufzeigen.
Öffentliche Verwaltung/Behörden: Städte-/Bauplanung, Katastrophenschutz, Militärfachleute, Nachrichtendienste
Justiz/Rechtspflege: Staatsanwaltschaft/Polizei, Sachverständige, Betroffene/Opfer
Politik: politische Akteure/Referenten, politisch Aktive unterschiedlichster Ausrichtungen, Institutionen zur Demokratieförderung (z. B. Bundeszentrale für politische Bildung)
Presse: Medienvertreter, Öffentlichkeitsarbeit, (Investigativ-)Journalismus
Wissenschaft: insbesondere historische Forschung, Studenten, Doktorandinnen
Schulen: Kinder/Jugendliche, Lehrkörper, Personen, die Lehrmaterial erstellen
Wirtschaftsakteure: Nachfragerinnen von Content, (z. B. Gaming-Industrie), Eigentümerfamilien (Dokumentation der Unternehmensgeschichte), Tech-Firmen (Training von Künstlichen Intelligenzen), Dienstleisterinnen für Archive (z. B. Infrastruktur, Software)
Privatleute, Freiberuflerinnen und spezifische Personengruppen: Nostalgiker; Genealoginnen, Familienforscher, Nachlassforscherinnen; Kartografen; Schriftstellerinnen; Fotografen, Verwalterinnen von Bildarchiven; Content Creator, „Wikipeadianer“; Privatleute zur eigenen Rechtssicherung (z. B. Rentenansprüche, Erbschaften); Ausstellungsbesucherinnen, Veranstaltungsteilnehmer; spezifische Personengruppen (Senioren, Rentnerinnen); Schenker und Nachlassgeberinnen (Bewahrung des eigenen historischen Vermächtnisses); Aktivisten(gruppen); Fördervereine; ehrenamtliche Unterstützerinnen; Vereine, deren Archive verwaltet werden
Intern tätige Personen: Archivpersonal, z. B. zur Erstellung hauseigener Ausstellungen, Publikationen
Kriminelle: Diebe (z. B. Entwendung wertvoller Briefmarken aus dem Archivmaterial); Erpresserinnen, auch gegenüber Archiven (z. B. Ransomware); Fälscher, z. B. „Vorlagen“ für Unterschriften; Industrie-Spionage
Nichtmenschliche Nutzergruppen: Papierfischchen, Schimmelpilze, Künstliche Intelligenzen/Bots
Archivtypen
Der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) unterscheidet: Kommunalarchive; kirchliche Archive; Kulturarchive; Wirtschaftsarchive; Parlaments-, Partei-, Stiftungs- und Verbandsarchive; Medienarchive; Hochschularchive und Archive wissenschaftlicher Institutionen; freie, alternative und sonstige Archive.
Beispielhafte Denkanstöße für Handlungsszenarien
Welcher Zufallsfund hilft einem Kriminalisten bei der Aufklärung eines Jahrzehnte alten Verbrechens? Welche Erkenntnisse gewinnt eine Wissenschaftlerin bei der Auswertung von Zeitungsartikeln in Bezug auf unsere (heutige) Zeit? Warum setzt sich eine Partei für Budgetkürzungen des Stadtarchivs sowie für die Vernichtung von Archivgut ein?
Welche Möglichkeiten bietet der Einsatz Künstlicher Intelligenz und Virtueller Realitäten im Archivwesen? Auf welche Akten hat es eine Einbrecherin abgesehen – und wer hat sie aus welchem Grund beauftragt? Weshalb sieht sich ein Archivleiter gezwungen, bestimmte Datenbestände heimlich zu duplizieren?
Welche Geheimnisse der Vergangenheit schlummern in einem seit hundert Jahren gesperrten und nun erstmals zugänglichem Nachlass? Was motiviert eine Mäzenin, ihre Familie zu enterben und das Vermögen dem Förderverein des Stadtarchivs zu vermachen?
Weshalb entbrennt eine parteiübergreifende Diskussion über die weit zurückliegende Erinnerungskultur der 2020er-Jahre und welche Rolle spielen die diesbezüglichen Archivbestände?
(Kopiert von Ausschreibungen - Eridanus Verlag - Sciencefiction und Dystopien)
Bearbeitet von ChristophGrimm, 13 Oktober 2026 - 08:47.
- • (Buch) gerade am lesen:"Der Fluch des Kronos" (Peter Jungk)
- • (Buch) als nächstes geplant:"Autokraten - Nicht mit uns!", "November Sommer" (Andreas Eschbach)
#64
Geschrieben 13 Oktober 2026 - 09:02
Weil aller guten Dinge Drei sind ...
... ursprünglich im mittlerweile insolventen Hirnkost-Verlag gestartet, nun das Nachfolgeprojekt der "Klima-Zukünfte" mit neuen Kooperationspartnern.
Klima-Utopien (Deadline: 28.02.2027)
„Ich habe kein Problem damit, wenn man meine Romane als Bauplan für eine bessere Welt versteht. Sie sind nicht bloß als Kritik oder Zerrspiegel gedacht. Ich bringe darin meine Überzeugung zum Ausdruck, dass wir in einer besseren Welt leben könnten, wenn wir manche Dinge anders machen würden.“ (Kim Stanley Robinson)
Bearbeitet von ChristophGrimm, 15 Oktober 2026 - 10:04.
- • (Buch) gerade am lesen:"Der Fluch des Kronos" (Peter Jungk)
- • (Buch) als nächstes geplant:"Autokraten - Nicht mit uns!", "November Sommer" (Andreas Eschbach)
#65
Geschrieben 15 Oktober 2026 - 10:03
Die Münchner Schreiberlinge haben eine neue Ausschreibung gestartet.
Unter Wasser (Deadline: 31.03.2027)
Herausgebend: Kornelia Schmid, Virginia D. und Sophie Solchenbach
- Pro Autor*in ein Beitrag
- Wir arbeiten mit CN (Content Notes), bitte schickt diese mit eurer Geschichte mit.
- Wir benötigen eine Autor*innenvita, die nicht in demselben Dokument stehen darf wie euer Text.
- Einsendung an: ausschreibung@muenchner-schreiberlinge.de
- Einsendeschluss ist der 31. März 2027 bis 23.59 Uhr.
- Jeder Beitrag muss eigenständig verfasst sein
- Länge: 10'000 - 30'000 Zeichen mit Leerzeichen
- Dateiformat: doc, docx oder odt, Normseite
- Anführungszeichen bitte mit »Chevrons«
- Dateiname der Geschichte: [Titel der Geschichte]_Geschichte
- Dateiname der Autorenvita: [Titel der Geschichte]_Autorenvita
- Beim Verfassen der Geschichte dürfen keine KI-Programme (wie ChatGPT, oder ähnliche) verwendet werden: Gesucht sind von Menschen selbst erdachte und formulierte Texte, also authentische Schriftstellerei im klassischen Sinn.
- Kein Beitrag darf die Rechte Dritter verletzen. Gewaltverherrlichung wie auch kriminelle, unsittliche oder diskriminierende Inhalte sind ausdrücklich nicht erwünscht! Die Rechte liegen bei den Autor*innen, Teilnahme erst ab 18 Jahre. Wir behalten uns vor, aus den eingesandten Geschichten eine Auswahl zu treffen. Die Geschichten erhalten bei Annahme ein Lektorat und Korrektorat, bitte plant entsprechend Zeit für die Überarbeitung ein.
Bearbeitet von ChristophGrimm, 15 Oktober 2026 - 10:06.
- • (Buch) gerade am lesen:"Der Fluch des Kronos" (Peter Jungk)
- • (Buch) als nächstes geplant:"Autokraten - Nicht mit uns!", "November Sommer" (Andreas Eschbach)
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