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Aktuelle Science Fiction Ausschreibungen


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60 Antworten in diesem Thema

#61 Mammut

Mammut

    Pot Healer

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Geschrieben Heute, 15:09

Das Thema des Marburg-Awards 2027 steht fest, es lautet:
Sichtbar und doch unsichtbar!
In einem wahnwitzigen Tempo rast die Nautilus dicht unter der Wasseroberfläche auf das Kriegsschiff zu, dessen abergläubische Besatzung durch den Angriff des vermeintlichen Seeungeheuers in Panik gerät. Die Nautilus ist – sichtbar und doch unsichtbar!
Vorgeschlagen wurde das Thema „Unsichtbarkeit“, was uns in dieser Form etwas zu allgemein erschien, daher haben wir es etwas eingeengt. Ein erster Gedanke hierzu waren die sozialen Medien, versteckt sich doch hinter manchem Account ein tragisches, durch Einsamkeit und ein Gefühl des nicht gesehen Werdens geprägtes Schicksal. Ein Account kann jedoch auch Fassade für unlautere Absichten sein. In gewisser Weise dreht sich unsere Ausschreibung also um Tarnung, beabsichtigt oder eben ungewollt. Ein Vampir z. B. kann als Nebel erscheinen, hinter den Bandagen einer Mumie steckt ein vertrockneter Leichnam, ein Raumschiff nutzt einen Tarnschirm, um als Asteroid zu erscheinen. Denkbar wäre auch die Variante, dass ein Mutant seine Geistesgabe nutzt, um sein Umfeld in der Weise zu beeinflussen, dass er nicht mehr wahrgenommen wird, obwohl er sichtbar ist. Hat er dies nicht unter Kontrolle, wäre dies die ungewollte Unsichtbarkeit. Wir sind sehr gespannt, welche innovative Idee euch zu diesem Thema einfällt!
Steampunk, Fantasy, Horror, SF usw.: das Genre der Phantastik ist freigestellt. Aber es muss eine der Phantastik zuzuordnende Geschichte sein.
Die formellen Bedingungen:
Der Marburg-Award 2027 wird auf dem Marburg-Con am 08.05.2027 verliehen.
Jede:r Teilnehmer:in kann nur eine Story einreichen. Die Geschichte sollte speziell für diesen Wettbewerb geschrieben sein und darf weder bereits veröffentlicht worden sein noch zu einer Veröffentlichung anstehen.
Die Einsendung kann ausschließlich per Datei (als Anhang einer E-Mail oder auf Datenträger gespeichert) erfolgen. Als Dateiformat ist RTF (Rich-Text-Format) zulässig.
Das Manuskript ist anonym einzureichen, um eine Beeinflussung der Juroren zu verhindern. Folgende Daten müssen als gesonderte Textdatei oder bei Einsendung per E-Mail innerhalb dieser vermerkt sein: Name des/der Teilnehmer:in, Titel der Geschichte, Adresse, Geburtsdatum, Telefon/ E-Mail (um den/die Gewinner:in für die Preisvergabe einzuladen).
Die Story darf maximal aus 18.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) bestehen.
Einsendeschluss ist der 31.01.2027, 23:59 Uhr. Geschichten sind einzureichen an:
MVP - Marburger Verein für Phantastik, c/o Michaela Misof, Poststraße 22, 60329 Frankfurt/Main, E-Mail: award@marburg-con.de.
Die Preisträger:innen werden durch eine Jury bestimmt, die in der Regel aus Autor:innen, Verleger:innen, Literaturwissenschaftler:innen und Fans besteht, die nach vorgegebenen Kriterien bewerten. Eine spätere Veröffentlichung durch einen Verlag (im Rahmen eines oder mehrerer möglicher „Best of Marburg-Award“-Ausgaben) behalten wir uns vor.
In jedem Falle stimmt der/die Teilnehmer:in durch die Einsendung der Geschichte einer Publikation in einem Sonderband (und/oder dem Marburger Magazin für Phantastik - in der Regel aber nur noch die Siegergeschichte) zu, der alle Wettbewerbsgeschichten bzw. bei entsprechend hoher Anzahl von Einsendungen die jeweils bestplatzierten enthält und voraussichtlich spätestens zum nächsten Marburg-Con erscheint. Unabhängig davon verbleiben die Rechte an den Geschichten bei den jeweiligen Autor:innen, jedoch dürfen die Geschichten nicht vor Bekanntgabe der Award-Platzierungen auf dem Marburg-Con 2027 anderweitig publiziert werden.
Alle Teilnehmer:innen erhalten eine Eingangsbestätigung sowie später eine Information, ob die Geschichte zur Veröffentlichung im Sonderband (bzw. zusätzlich in unserem Vereinsmagazin) vorgesehen ist. Der Sonderband ist ein Fanzine, d. h. es erfolgt keine Vergütung. Als kleiner Verein mit beschränkten finanziellen Mitteln können wir leider auch keine kostenlosen Belegexemplare zur Verfügung stellen, jedoch überlassen wir allen Teilnehmer:innen die Bände vergünstigt zum Selbstkostenpreis. Die Auflage des Bandes beträgt in der Regel maximal 50 Exemplare. Diese kann durch einen Nachdruck überschritten werden, um die Bestellungen von Teilnehmer:innen zu erfüllen.



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