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Raketen


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7 Antworten in diesem Thema

#1 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 31 März 2025 - 08:23

Der erste Raketen-Testflug des deutschen Start-ups Isar Aerospace geht nach einigen Sekunden schief. Die Rakete gerät nach dem Start ins Trudeln, fällt zurück zur Erde und explodiert. Dennoch sprechen die Bundesregierung und Betreibergesellschaft von einem Erfolg: dem Beginn der kommerziellen Raumfahrt in Deutschland.

 

Trotz Explosion kurz nach Start: Kleine deutsche Trägerraketen machen Musk Konkurrenz - n-tv.de



#2 Stephan

Stephan

    Nanonaut

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Geschrieben 31 März 2025 - 09:31

Die norwegische Insel Andøya von der die oben genannte Rakete gestartet wurde hat auch eine interessante Geschichte. Dort kam es 1995 zum s.g. "Black Brant Raketenzwischenfall", welcher für sich genommen schon jede Menge Stoff für einen guten Roman bieten würde.

 

Norwegischer Raketenzwischenfall – Wikipedia


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#3 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 31 März 2025 - 10:27

Die norwegische Insel Andøya von der die oben genannte Rakete gestartet wurde hat auch eine interessante Geschichte. Dort kam es 1995 zum s.g. "Black Brant Raketenzwischenfall", welcher für sich genommen schon jede Menge Stoff für einen guten Roman bieten würde.

 

Norwegischer Raketenzwischenfall – Wikipedia

 

Danke für den Link. Das kannte ich nicht. Klingt wie ein schlechter Roman, aber ist ja zum Glück gut ausgegangen. Wahnsinn!



#4 Stefan9

Stefan9

    Temponaut

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Geschrieben Gestern, 13:54

War wohl ohnehin kein Orbitalflug geplant.

Die Geschichte geht meiner Kenntnis nach so:

Damit schnell Testergebnisse vorliegen, geht man nach try and error vor. Ein legitimer Ansatz.

Space X hat auch massenweise Abstürze gebraucht.

 

Meine Spekulation:

Das smarte Start Up finanziert sich ua über einen Nato Investmentfond und

Boeing Invests (Boeing Defense, Space& Security)

Ggf handelt es sich hier um ballistische Forschung für militärische Zwecke.

Da spielt Geld dann auch keine Rolle und das Crash Test Konzept macht Sinn.


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

https://www.youtube....h?v=3mnB5Q5Hay4

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#5 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben Gestern, 14:33

Soweit ich das gelesen habe, ist diese Art von Try und Error ziemlich normal, da kann man wohl nicht so zielgenau am Computer simulieren, daher muss man das testen. 



#6 Stefan9

Stefan9

    Temponaut

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Geschrieben Heute, 13:29

Ja, ist wohl ein Trend geworden. Früher undenkbar und wohl auch unbezahlbar :-)

Raketen hochzuschicken in der Erwartung, hop oder top.


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

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#7 Stephan

Stephan

    Nanonaut

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Geschrieben Heute, 13:40

Ich möchte nicht stänkern, aber an diesem Punkt würde ich teilweise widersprechen wollen.

 

Für die westliche Raumfahrt gab es vor Space X in diesem "früher" aufgrund größerer öffentlicher Beachtung und Transparenz nur vergleichsweise wenige Starts dieser Art. Da stimme ich dir zu.

 

Aber für die sowjetische Raumfahrt würde ich das ganz und gar nicht unterschreiben wollen. Dort wurden ganz ähnlich wie heute immer mehr Raketen parallel produziert um mit nur wenigen Anpassungen gleich mehrmals probieren zu können. Da Raketenstarts grundsätzlich geheim waren und es auch noch kein Livestreaming von Raumfahrtfans gab, ist das auch weniger aufgefallen, da nur die erfolgreichen Starts groß in der Presse beworben wurden.

 

Alles was dann fehlgeschlagen war oder auch militärischen Zwecken diente wurde dann einfach als "Kosmos"-Satellitenstart mit fortlaufender Nummerierung betitelt und zu den Akten getan, in der Hoffnung das niemand mehr nachfragt.

 

Die Praxis von Space X (und Co.) finde ich also gar nicht so neu.


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#8 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben Heute, 13:48

Also die Pioniere hatten da auch etwas rumprobiert wie man hier nachlesen kann:

Aggregat 4 – Wikipedia

 

Bei den Autos ist es doch auch so. Du simulierst das Crashverhalten, dann machst du einen Crashtest, und die Erkenntnisse des Crashtest lässt du dann wieder in die Simulation einfließen, um das ganze wieder in der Praxis zu überprüfen.




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    George Nelson