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Dirk van den Boom - Grabenwelt


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Eine Antwort in diesem Thema

#1 rostig

rostig

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Geschrieben 03 August 2025 - 10:13

Grabenwelt
von Dirk van den Boom (Autor), Emmanuel Henné (Illustrator)
Herausgeber ‏ : ‎ Atlantis Verlag Guido Latz
Erscheinungstermin ‏ : ‎ 26. September 2024
Sprache ‏ : ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 336 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3864029546

Klappentext
Als ein junger Offizier der Bundeswehr bei einer Routineüberprüfung während eines Auslandseinsatzes etwas berührt, was er lieber nicht getan hätte, passiert etwas, das sein Leben völlig verändert: Er findet sich auf einer Welt wieder, durchzogen von Gräben, einem scheinbar künstlichen Planeten, der als Schauplatz eines alten, sinnlosen und brutalen Krieges dient. Menschen aus allen Epochen, von einer unbegreiflichen Macht in diese Arena katapultiert, kämpfen gegen enigmatische Spinnenwesen, mit denen keiner reden kann oder möchte. Hineingeworfen in diese Situation und ohne Aussicht, jemals in sein altes Leben zurückkehren zu können, ergreift der Verschollene jede Chance, um dem Geheimnis der Grabenwelt und den Ursachen des mörderischen Konflikts auf die Spur zu kommen.

Kommentar
Das Buch beginnt als Melange aus "Enders Game" und "Die Flusswelt der Zeit", locker geschrieben aber wenig innovativ und überraschend. Doch bald entwickelt der Autor eigene Themen insb. zu Kommunikation zwischen Spezies, Sozialstrukturen und -verhalten die interessanterweise überwiegend von den Spinnenwesen ausgehen. Er arbeitet hier sehr schön heraus, wie herrschende Eliten den Fortgang des Krieges betreiben, weil sie vor nichts mehr Angst haben als vor Frieden und daraus resultierendem Machtverlust (erinnert doch sehr an die aktuelle Weltlage).
Die Protagonisten bleiben etwas flach, sind aber treffend gezeichnet; das Worlbuilding ist naturgemäß eindimensional (öde Grabenwelt). Der Text liest sich flott und das hilft über das eine oder andere Logikloch hinweg. Leider gibt es viel Redundantes und zu ausufernd beschriebenes insb. zum Gefühlsleben der Handelnden was zu einem gewissen Grad durch Querlesen dieser Passagen ausgeglichen werden muss (meine persönliche Meinung). Das Romanende versucht einen versöhnlichen Weg aufzuzeigen wobei der Autor offen lässt, ob der auch funktionieren wird.
Netter Gag: ein Cameo-Auftritt von Lydia van Dyke (Raumpatrouille Orion)

Fazit
Unterhaltsam mit einigen Längen und einer deutlichen Warnung vor Kriegstreibern und Machtstrukturen



#2 Diboo

Diboo

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Geschrieben 06 August 2025 - 08:59

:-)


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