Ich möchte euch eine weitere Bewerung von Early Access nicht vorenthalten, da sie wirklich genau den Inhalt des Buches erfasst. Hat mich sehr beeindruckt und gefreut.
Von Ralf Nienhaus:
Um es kurz zu machen: Wow! Lest dieses Buch! Es lohnt sich!
Für die, die es etwas ausführlicher haben wollen: Early Access – Imperium #3 macht da weiter, wo Teil 2 aufgehört hat und wirft zusätzlich noch ein paar Schaufeln Kohle mehr ins Feuer. Na gut, bei dem Sci-Fi-Hintergrund ist das vielleicht die falsche Metapher. Zu sagen, der Nachbrenner wird gezündet wäre auch noch etwas übertrieben, aber der Autor bereitet offensichtlich alles für die wahnsinnige Geschwindigkeit vor.
Die Handlung zieht merklich an, die Action nimmt zu und Spielwelt und Realität beginnen sich gegenseitig zu beeinflussen. Und auch wenn die Action wirklich klasse ist und von der Verteidigungsschlacht in einem Raumdock, der Raumschlacht einer schweren Fregatte gegen zwei fiese Alienschiffe inklusive Entermanöver der 1%er, sowie einem Bosskampf und auch noch einen etwas anderen Raid alles auffährt, was das Herz begehrt, gefallen mir die ruhigeren Szenen diesmal sogar noch etwas besser.
Der Captain samt Crew und die SATs (also das, was wir Spieler nennen würden) nähern sich an. Erst vorsichtig abwartend, weil man nicht weiß was der andere eigentlich will bzw. weil man davon ausgeht, dass das Verhalten einer bestimmten Programmierung folgt. Dann lernt man sich kennen, es kommt durchaus zu Missverständnissen, aber man entdeckt auch Gemeinsamkeiten und mögliche gemeinsame Ziele. Hier verschwimmen dann auch Realität und Fiktion. Die Gedanken, die sich Joey und Terson über die Realität das SATs machen sind ziemlich interessant und aus deren Blickwinkeln durchaus nachvollziehbar. Die SATs also die Spieler werden mit einer Welt konfrontiert, in dem das Imperium, also der vom Marketing groß angepriesene Endgegner, eben nicht nur aus stumpfen NPC besteht, sondern von denkenden, fühlenden Wesen, die ihre Realität durch eine Invasion bedroht sehen und entsprechend handeln. Ganz nebenbei thematisiert der Autor auch noch die Auswirkungen einer Vollimmersion auf die Spieler und die Probleme, die diese mit sich bringen kann und deutet an, dass die Spiele-KIs durchaus Spieler direkt beeinflussen können.
Das alles ist in einer Art und Weise und solch einem Fingerspitzengefühl geschrieben, dass ich persönlich diese ruhigeren Szenen sogar noch ein wenig spannender finde als die überaus gelungen Actionszenen. Das Buch ist also keins, dass man zwischendurch mal kurz aus der Hand legen will. Das klappt erst nach dem Ende des Buches und dann befällt einem diese gewisse Traurigkeit, weil man weiß, dass man selbst nie wieder in der Lage sein wird, dieses Buch ganz neu ohne das soeben erworbene Vorwissen zu lesen.
Ich will wissen wie es weiter geht. Kommt der Krieg und bleibt er immer gleich? Der nächste Teil ist bereits vorbestellt und ich kann den Launch, so auch der Titel von Imperium #4 kaum erwarten.
Kommen wir also zu dem Inhalt meines ersten Satzes: Kauft diese Buch, lest diese Reihe, es lohnt sich! Mich hat Jens Forwick mit diesem Buch vollständig überzeugt und das obwohl ich, was Bücher angeht, eigentlich ein reiner Fantasy-Fan bin… ääh ich meine war.
(Quelle: Amazon)
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