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PAN Stammtisch - Kritik an Werken


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Eine Antwort in diesem Thema

#1 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben Heute, 11:00

Gestern war ich das erste Mal auf dem Autorenstammtisch des PAN (Phantastik Autoren Netzwerk).

Die Seite des PAN findet man hier:

PAN – Wir erschaffen Welten. – Phantastik-Autor*innen-Netzwerk (PAN) e.V.

 

Ein Thema des PAN, das hatten wir auch hier im Forum oft, aber es wurde auch an anderer Stelle diskutiert, ist Feedback. Aufhänger war die Frage, was man an Lektorat bezahlt und ob es sinnvoll ist, für eine Kurzgeschichteneinsendung sich ein bezahltes Lektorat zu spendieren.

 

Im Laufe der Diskussion kam natürlich auch das Thema Testleser und Feedback auf. Es konzentrierte sich darauf am Ende, wie man Feedback gibt.

 

Sind es Korrektorats bzw. Lektoratsvorschläge? Wie vertrauenswürdig sind Lektorate und Testleser? 

 

Es kam auch das Thema auf, dass viele eine Kritik meiden, andere eine Kritik zu scharf formulieren. 

Wie seht ihr das Thema Feedback zu Geschichten? Wie ehrlich darf man sein und was sollte man beachten? Wie kann man Kritik so formulieren, dass sie zu besseren Geschichten führt?



#2 ChristophGrimm

ChristophGrimm

    Illuminaut

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Geschrieben Heute, 13:08

Zum Thema Lektorat: Ich unterscheide bei Anmerkungen zwischen „Vorschlägen“ und „notwendigen Änderungen“. Generell begründe ich, wenn ich eine Anmerkung mache oder im nachvollziehbaren* Änderungsmodus eine Umformulierung vornehme. Auch wenn es die Arbeit an einem Lektorat in die Länge zieht, wird es für das Gegenüber so am besten verständlich.

Ich empfehle stets eine sachliche Formulierung, ggf. externe Links (Fakten, Duden usw.). Frotzeleien, Meinungen oder ein zu legerer Ton sollten nur einfließen, wenn zwischen Lektor und Autor ein Vertrauensverhältnis besteht. (In der Regel kenne ich viele Autor:innen nicht persönlich).

„Kritisch“ betrachte ich die oft wiederholte Äußerung in Sozialen Netzwerken, ein Lektorat bestünde nur aus Vorschlägen. Anmerkungen zu inhaltlichen Unstimmigkeiten, falsch verwendeten Ausdrücken, fehlerhaftem Satzbau, Rechtschreibung und Grammatik usw. fallen für mich unter den angesprochenen „notwendigen Änderungsbedarf“ - das sollte unmissverständlich kommuniziert werden. (Ich mache im Nachgang allerdings Vorschläge, *wie* es geändert werden *könnte*).

*Absolutes No-Go: Das Vornehmen von Änderungen am Manuskript, auch wenn sie richtig/besser sein mögen. Überarbeitungen sind alleiniges Recht, aber auch Pflicht der Autor:innen.

SF/Fantasy-Literaturzeitschrift: https://weltenportalmagazin.de | SF hautnah: https://eridanusverlag.de | Meine Welt der Worte: https://christophgrimm.com

  • (Buch) gerade am lesen:„Amatea“ (Saskia Karges), „Die Schatten von Avamoore“ (Nathan Winters)
  • (Buch) als nächstes geplant:„Poirot and me“ (David Suchet), „Kryo“ (Ryan Rockwell)
  • • (Film) gerade gesehen: „Knives Out - Mord ist Familiensache“
  • • (Film) als nächstes geplant: „Miss Marple“ (DVD, BBC-Serie mit Joan Hickson)


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