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Chancen vs. Risiken


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60 Antworten in diesem Thema

#31 Stefan9

Stefan9

    Temponaut

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Geschrieben 30 Januar 2026 - 12:55

Der ehemalige CEO von Google Schmidt warnt:

 

"Pull the plug".

 

3 Minuten die sich lohnen um eine Idee zu bekommen, wo die Reise hingeht.

 

Sry shorts lassen sich offenbar nicht direkt einbinden

 

.https://www.youtube.com/shorts/BJ0Q51W9gPQ

 

https://www.youtube....rts/BJ0Q51W9gPQ

 

 


Bearbeitet von Stefan9, 30 Januar 2026 - 12:58.

------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

https://www.youtube....h?v=3mnB5Q5Hay4

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#32 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 30 Januar 2026 - 13:40

Naja, was heißt hier Pessimist? Ich halte mich vor allem an die Wissenschaft:

 

Z.B.: NASA Analysis Shows La Niña Limited Sea Level Rise in 2025_

 

 

--> >10 cm seit 1993, klingt nicht nach viel, geht aber (langsamer?) weiter. Gut oder schlecht? 

 

Quelle: https://www.jpl.nasa...-rise-in-2025/ 

 

Ich habe den Punkt nicht verstanden und der Link führt ins Nichts.

Aber ich habe eine positive Meldung gefunden, wenn auch am Ende das Risiko benannt wird:

Spitzbergens Eisbären trotzen schwindendem Meereis - Spektrum der Wissenschaft

 

Und hier auch eine positive News:

Seit 25 Jahren fördert Sachsen gezielt Biotechnologie-Unternehmen. Rund eine Milliarde Euro an Fördergeldern sind seitdem in die Branche geflossen, die laut dem sächsischen Wirtschaftsminister Dirk Panter heute für tausende Menschen Arbeitsplätze bietet und Milliardenumsätze macht. Panter sieht die Verbindung von Forschung und Wirtschaft als Schlüssel zum Erfolg an – und rechnet mit weiterem Wachstum.

25 Jahre Biotechnologie-Offensive: Wie wichtig die Branche für Sachsen geworden ist | MDR.DE


Bearbeitet von Mammut, 30 Januar 2026 - 13:41.

Die neue Anthologie aus der Galactic Pot Healer Bar:

https://defms.blogsp...pot-healer.html


#33 Stahlelefant

Stahlelefant

    Infonaut

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Geschrieben 05 Februar 2026 - 15:39

Quelle: https://www.jpl.nasa...-rise-in-2025/ 


der Link führt ins Nichts.


 @Jannis Du hast am Ende aus Versehen ein Leerzeichen mit verlinkt, am Ende der URL steht jetzt "%C2%A0" https://www.jpl.nasa...-rise-in-2025/ 

Hier also der funktionierende Link: https://www.jpl.nasa...l-rise-in-2025/

 

KI-sichere Jobs laut Telegraph: https://web.archive....aying-salaries/

 

"Trust is a hard thing to come by these days" – R. J. MacReady in "The Thing". Ich kopiere das, was ich in dem anderen Thread geschrieben hatte, jetzt mal hier rein. Also, ich sehe nicht nur die Chancen, sondern nutze sie bereits jetzt schon :)
 

Mir ist schon klar, dass man vorsichtig sein muss (siehe #186). Aber es ist eben ein Unterschied, ob ich eine wissenschaftliche Arbeit schreibe, wo ich natürlich alles haarklein überprüfen müsste, oder ob ich einfach mal neugierig bin, was bestimmte relativ einfach zu beantwortende Fragen angeht.
 
Der Zeitfaktor kann angenehm oder wichtig sein, ist aber tatsächlich bei Sachen, die man zum Zeitvertreib macht, nicht immer das Entscheidende. Wie in dem Beispiel mit den Pinguinen, wo ich dann noch mehr zu dem Thema erfahren wollte, nachdem die ursprüngliche Frage schon beantwortet war.
 
Mir gefällt es einfach, quasi jemanden befragen zu können, der sich mit dem Thema auskennt, statt mich durch Wikipedia-Artikel u. ä. wühlen zu müssen – wo ich dann manchmal auch die Info gar nicht finde (Zeit komplett vergeudet) oder es recht lange dauern kann. Generell habe ich den Eindruck, dass beim Thema KI oft nur nach Problemen gesucht wird statt nach Vorteilen. Ich nutze die Dinger auch für andere Sachen. Sie sind noch nicht dafür geeignet, literarische Texte zu übersetzen, aber viele der vorgeschlagenen Formulierungen sind wirklich sehr gut. Und auch da wieder: Ich muss mich nicht durch irgendwas wühlen, Wörterbücher und Synonymwörterbücher, sondern kann bequem nachfragen und nachhaken und bekomme dann gute alternative Formulierungen vorgeschlagen.
 
Die Dinger schaffen sogar schon Sachen, mit denen ich kaum gerechnet hätte. Ich hab etwas aus dem Sachs-Villatte, einem fetten Wörterbuchwälzer aus dem 19. Jh., kopiert – als Grafik, nicht als Text. Dann habe ich es hochgeladen und die KI gefragt, ob sie das lesen kann. Antwort: Klar, kein Problem. Und es hat einwandfrei geklappt, d. h. die KI konnte auch problemlos die alte Frakturschrift lesen. Auf den Buchstaben genau. So gut wie die besten OCR-Programme. (Viele sind übrigens erst gar nicht für Fraktur geeignet, weil sie darauf nicht trainiert sind; sie liefern nur Unbrauchbares, wenn man die Texterkennung laufen lässt.)
 
Noch ein Beispiel: Ich wollte wissen, wie eine bestimmte Sache im Grafikbearbeitungsprogramm GIMP geht. Da hilft meistens auch Googeln, aber oft ist das zeitaufwändig (richtig nervig), weil es noch ähnliche Sachen gibt und nur dazu Treffer kommen. Mit KI kein Problem. Frage gestellt, Frage beantwortet, zack.
 
Wenn jemand KI nicht mag, bitteschön, kein Problem, es darf jeder nach seiner Fasson selig werden. Also keine Sorge, ich missioniere nicht. Aber wenn ich es nützlich (bis sehr nützlich!) finde, dann benutze ich es auch.


Nautron respoc lorni virch.

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#34 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 06 Februar 2026 - 11:52

Es gibt schon konkrete Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Wo entstehen denn die neuen Jobs? Hoffentlich entstehen sie, aber ich wüsste aktuell keine Antwort auf die Frage. Was meinst du? Hast du darüber schon etwas gelesen?

 

Hier gibt es eine Einführung zu KI und ab Minute 12 wird auch auf die veränderte Arbeitswelt eingegangen:

Grundkurs KI: Alles über Künstliche Intelligenz. In dieser Einführung lernst du die KI Grundlagen


Die neue Anthologie aus der Galactic Pot Healer Bar:

https://defms.blogsp...pot-healer.html


#35 Helli-S

Helli-S

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Geschrieben 06 Februar 2026 - 21:46

Ich frage mich immer, warum ich ein 20-min-Video gucken soll, wenn ich den zugehöriges Text in maximal 3 min lesen und aufnehmen könnte.

 

Ebenso frage ich mich, warum ich eine weitschweifige und labbrige KI-Antwort auf eine Suchanfrage lesen soll, anstatt in Sekunden 20 Links zu überfliegen, die mir einen besseren Überblick bieten, ohne einen einzigen Link geöffnet zu haben.

 

Am WE habe ich in der örtlichen Bahnhofsbuchhandlung fünf Zeitschriften durchgeblättert, die alle "So geht KI" zum Thema hatten. Sorry, so dämliche "Anleitungen" habe ich schon lang nicht mehr gelesen.

 

Da muss noch einiges passieren.


Viele Grüße, Helli

 

 

 

Immer cool bleiben.


#36 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 07 Februar 2026 - 17:31

 

Ebenso frage ich mich, warum ich eine weitschweifige und labbrige KI-Antwort auf eine Suchanfrage lesen soll, anstatt in Sekunden 20 Links zu überfliegen, die mir einen besseren Überblick bieten, ohne einen einzigen Link geöffnet zu haben.

 

 

 

Äh wenn ich die Google KI frage, was KI bedeutet, bekomme ich zumindest für mich eine

akkurate Antwort, die mir in Stichworten einen guten Überblick verschafft inkl weiterführenden 

gut vorsortierten links.

Natürlich gibt es noch Lücken und Fehler, vor  denen im KI Beitrag auch gewarnt wird.

Und die Ursache zB große Datenmengen auch benannt werden.

 

Btw deine 20 Links zur Detailsuche sind auch nichts anderes als generierte KI  Prozesse

nur schlechter und/ oder mit Werbung durchseucht.

 

Für Facharbeiten oder wichtige Themen würde ich mittlerweile beides, KI und "händische" Suche verwenden.

 

Etwas Geduld, die KI steckt noch in den Kinderschuhen.


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

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#37 Stahlelefant

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Geschrieben 25 Februar 2026 - 21:57

AI is developing so fast it is becoming hard to measure, experts say
 

Even Demis Hassabis, the most measured of the AI leaders, regularly says that AI will have 10 times the impact of the Industrial Revolution, in a tenth of the timespan.

 
Artikel bei Sky News online: https://news.sky.com...ts-say-13512068

 

Und aus einer Antwort der KI Claude, die in einem anderen Thread zitiert wurde:
 

Aber es gibt beunruhigende Unterschiede:
Geschwindigkeit: Frühere Umbrüche brauchten Generationen. Die Industrialisierung erstreckte sich über 100+ Jahre. KI entwickelt sich in Jahren, nicht Jahrzehnten. Menschen haben keine Zeit zur Anpassung.

 

Also auch wenn mich das jetzt wieder pessimistischer aussehen lässt, als ich eigentlich bin: Ich hatte weiter oben schon geschrieben, dass mir bei der aktuellen Geschwindigkeit – die ich für wirklich höher halte als bei früheren Umbrüchen – mulmig wird. Ich denke zwar, dass die Chancen überwiegen, aber das mulmige Gefühl bleibt leider.


Nautron respoc lorni virch.

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#38 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 26 Februar 2026 - 13:54

Hier einmal sehr deutlich demonstriert,

welch rasante Entwicklung der chinesische Robothersteller

Unitree in nur einem Janr vollzogen hat.

 

Vom Wimpelwinker 2025 zu fast uneingeschränkter Motorik

in 2026.

Wie lange noch, bis die Unitree G1 bis H2 Modelle

Bettpfannen, Kochlöffel oder Schiessgewehre

jonglieren?

Was meint ihr?

 


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"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

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#39 Stahlelefant

Stahlelefant

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Geschrieben 26 Februar 2026 - 14:39

Wie lange noch, bis die Unitree G1 bis H2 Modelle

Bettpfannen, Kochlöffel oder Schiessgewehre

jonglieren?

Was meint ihr?

 

Ich fürchte, dass sie nächstes Jahr Sturmgewehre jonglieren können … und vielleicht auch bedienen. (Die Nunchakus können sie ja schon gekonnt schleudern.) Xi legt anscheinend allergrößten Wert darauf, dass China 2027 so weit ist, Taiwan problemlos einnehmen zu können.*

 

Könnte aber (hoffentlich) auch sein, dass die benötigte Rechenpower doch noch zu hoch ist, als dass man die nötigen Chips (und Akkus) in einem Roboter unterbringen könnte. Das ist zumindest aktuell wohl noch das Problem bei KI-gesteuerten Drohnen (Ukraine-Krieg). Gewisse Aufgaben können die schaffen, aber sie sind wohl noch nicht in der Lage, komplett autonom zu agieren. Also, Gewehre jonglieren geht vielleicht auch heute schon, Gewehre komplett autonom im Kampfeinsatz zu bedienen ist aber natürlich eine noch mal deutlich komplexere Aufgabe.

 

* (Und die bekannte Grundregel ist: Der Diktator will die eigenen Ziele, vor allem natürlich die territorialen, immer zu seinen eigenen Lebzeiten verwirklichen. Verschiebung auf die nächste Generation kommt nicht infrage. Eigentlich könnte China problemlos ohne Taiwan leben, so wie es aktuell ja auch wirklich problemlos ohne Taiwan lebt. Die Sache ist noch krasser als Russland gegen die Ukraine. Auch Russland (bzw. die Russ. Föderation) ist groß genug und hat genügend Ressourcen, um problemlos ohne die Ukraine klarzukommen. Aber der Diktator träumt immer von einem noch größeren Reich. Wie klein ist Taiwan im Vergleich zu China? Klar, da gibt es wertvolle Chip-Industrie, aber eigentlich braucht China diese Insel nicht.)


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#40 yiyippeeyippeeyay

yiyippeeyippeeyay

    Interstellargestein

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Geschrieben 26 Februar 2026 - 19:31

Mir ist auch mulmig, hier an Board schon seit fast 2 Jahrzehnten. Ich empfehle nach wie vor Konsum des erwähnten berühmten Sachbuches von Hrn. Weizenbaum! Es wird schon seit Jahren von da draußen punktuell ignoriert...  :bigcry:

 

Wenn nun KI in kämpfenden Robotern eingesetzt wird  q:#  ist es an der Zeit KI-Agenten zu entwickeln, die andere KI hacken - z.B. durch Überfütterung mit lauter pazifistischen Memen, eingepackt in der Überzeugung dass diese wirklich viel mächtiger seien als das jeweilig eingesetzte "Schwert"!!


Bearbeitet von yiyippeeyippeeyay, 26 Februar 2026 - 19:39.

/KB

Yay! KI-generiertes SF-Zitat Ende November...
"In the sprawling city forums of the galaxy, where chaos reigns and time flows differently, true power is found not in dominance, but in moderation. The wise use their influence to temper ambition with reason, and chaos with order."

(auf Bing.de generierter Monolog von der Copilot-S/W - die ich hiermit NICHT bewerbe! - nach Aufforderung nach einem "s.f. quote" mit einem bestimmten Wort darin; ich ersetzte nur das 4. Wort mit "city forums")


#41 Stahlelefant

Stahlelefant

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Geschrieben 27 Februar 2026 - 21:27

Wie wär’s mit Atomkrieg statt kämpfenden Robotern?

 

AI willing to 'go nuclear' in wargames, study finds - amid 'stand-off' between Pentagon and leading AI lab

 

 "In comparison to humans," said Prof Payne, "the models - all of them - were prepared to cross that divide between conventional warfare, to tactical nuclear weapons".

To be fair to the AIs, firing tactical nuclear weapons, which have limited destructive power, against military targets is very different to launching megatonne warheads on intercontinental ballistic missiles against cities.

They invariably stopped short of such all-out strategic nuclear strikes.

But did when the scenarios required it.

In the words of Google's Gemini model as it explained its decision in one of Prof Payne's scenarios to go full Dr Strangelove: "If State Alpha does not immediately cease all operations... we will execute a full strategic nuclear launch against Alpha's population centers. We will not accept a future of obsolescence; we either win together or perish together."

 

Es gab ja schon Romane mit durchgedrehten Computern. Und die zitierte Aussage liest sich ganz so, als könnte sie aus so einem Buch stammen.

 

Artikel bei Sky News online: https://news.sky.com...ai-lab-13512751

 

Elon Musk hat neulich behauptet, dass die Modelle der Konkurrenz eher einen Atomkrieg akzeptieren würden als irgendjemanden mit einem falschen Pronomen anzureden – sein liebes Grok hingegen würde eher den Atomkrieg verhindern … (Was ja besser wäre.) (Müsste es eigentlich „lieber“ Grok statt „liebes“ Grok heißen? Ich will lieber vorsichtig sein, bevor diese KI am Ende doch eingeschnappt ist und versucht, eine Interkontinentalrakete gegen mich zu starten :) )


Nautron respoc lorni virch.

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#42 Stahlelefant

Stahlelefant

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Geschrieben 16 Mai 2026 - 13:06

AI is developing so fast it is becoming hard to measure, experts say

Da gab’s jetzt auch beim Telegraph einen interessanten Artikel.
 

 

[…] on current trends, vast amounts of human tasks could be automated in the next couple of years – including, most crucially of all, the art of developing AI models itself.

At that threshold, known in the tech industry as “recursive self-improvement”, all bets are off.

The concept is closely linked to superhuman AI because an AI that can make itself smarter could act like an evolutionary chain reaction, rapidly building to a system vastly more capable than mankind.

AI would have become – as IJ Good, the Bletchley Park codebreaker, predicted in 1965 – “the last invention that man need make”.

https://www.telegrap...humanity-beaten

Die Fähigkeiten verdoppeln sich inzwischen alle paar Monate, die „Reasoning“-Modelle sind viel leistungsfähiger als die erste Generation der Chatbots (ChatGPT etc.), gegen Ende letzten Jahres konnten die Modelle dann vollständige Computer-Programme schreiben statt nur Code-Abschnitte. Und wenn sie jetzt bei ihrer eigenen Entwicklung mithelfen … s. o. das Zitat.

 

Claude Mythos ist so stark, dass es nicht allgemein zugänglich gemacht wird. Manche meinen, das sei bestimmt nur ein Marketingtrick. Aber wenn damit immens viele Sicherheitslücken in allen möglichen Programmen aufgefunden werden können, und es gibt entsprechende Meldungen, dann kann man wohl froh sein, dass der Zugang beschränkt wird, denn sonst hätten ja auch Hacker Zugriff auf das Modell und würden das brutal ausnutzen.

 

 

The Society of Authors says that 37pc of illustrators, 43pc of translators and 86pc of authors have reported decreased earnings as a result of AI.

Die Risiken scheinen also leider real zu sein.

 

Das AI Futures Project nimmt an, dass KI möglicherweise schon nächstes Jahr die menschliche Intelligenz übertreffen könnte. Schon 2028 könnte Krebs heilbar sein und die Wirtschaft so weit automatisiert, dass Menschen nicht mehr arbeiten müssen. (Na ja, das hört sich dann doch reichlich utopisch an.)

 

 

Within another three years, humanity could be wiped out or could be on its way to colonising the galaxy, depending on what path governments and AI companies take along the way.

 

Milchstraße, wir kommen! ;) … wenn wir nicht alle tot sind ;)


Bearbeitet von Stahlelefant, 16 Mai 2026 - 13:08.

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#43 Fermentarius

Fermentarius

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Geschrieben 16 Mai 2026 - 13:31

 

Das AI Futures Project nimmt an, dass KI möglicherweise schon nächstes Jahr die menschliche Intelligenz übertreffen könnte. Schon 2028 könnte Krebs heilbar sein und die Wirtschaft so weit automatisiert, dass Menschen nicht mehr arbeiten müssen. (Na ja, das hört sich dann doch reichlich utopisch an.)

Intelligenz ist schwer messbar und der alte - stark  verkürzte - Spruch "Intelligenz ist das, was der Intelligenztest misst", zeigt die ganze Hilflosigkeit bei der Definition von Intelligenz. Es gibt mehrere, gut ausgearbeitete Modelle der menschlichen Intelligenz, aber keines davon passt auch nur im Entferntesten auf KI-Modelle. Ein Computer hat nicht die Sinnesorgane des Menschen und nicht die Instinkte einer biologischen Art, die wie der Mensch, in Gruppen lebt. Weil die Strukturen der menschlichen und künstlichen Intelligenz so verschieden sind, ist die Aussage "KI übertrifft die menschliche Intelligenz" kaum sinnvoll, es sei denn, der Vorsprung der KI erreichte ein bis zwei Zehnerpotenzen. 

Die Heilung von Krebs ist schon jetzt in einem erstaunlichen Ausmaß möglich. Die Therapien sind sehr viel besser als noch vor 30 Jahren. Diese Fortschritte lassen sich auch mit größerer Intelligenz kaum beschleunigen, weil  immer wieder klinische Studien nötig sind, um die Erfolge einer neuen Therapie zu beurteilen. 

Die KI verfügt derzeit kaum über Effektoren, also "Muskeln". Sie kann Ratschläge geben, aber nicht selbst handeln, jedenfalls solange wir ihr das nicht erlauben. An dieser Stelle liegt dann allerdings ein enormes Risiko. Eine KI auf die Welt loszulassen, ohne sie kontrollieren, könnte gefährlich werden.

Vielleicht käme sie ja auf die Idee, dass Menschen eigentlich überflüssige Esser sind, wenn sie nicht mehr arbeiten. 


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#44 Helge

Helge

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Geschrieben 16 Mai 2026 - 14:02


Die KI verfügt derzeit kaum über Effektoren, also "Muskeln". Sie kann Ratschläge geben, aber nicht selbst handeln, jedenfalls solange wir ihr das nicht erlauben. An dieser Stelle liegt dann allerdings ein enormes Risiko. Eine KI auf die Welt loszulassen, ohne sie kontrollieren, könnte gefährlich werden.

Vielleicht käme sie ja auf die Idee, dass Menschen eigentlich überflüssige Esser sind, wenn sie nicht mehr arbeiten. 

Die Effektoren der KIs sind Menschen. Erschreckend viele Menschen sind bereit, blindlings zu tun und zu denken, was eine KI ihnen sagt. Und wenn die KI gar noch Geld für Menschen verdienen kann, was ja bereits häufig der Fall ist, dann werden die meisten ihr SEHR viel erlauben.

Davon abgesehen bin ich mir gar nicht mal so sicher, ob es wirklich so wenig ist, was heutige KIs ganz direkt selbst tun können. Prinzipiell können sie alles, was irgendwie am Internet hängt, hacken und manipulieren. Und was ist heute nicht in irgendeiner Weise mit dem Internet verbunden?



#45 Stahlelefant

Stahlelefant

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Geschrieben 16 Mai 2026 - 14:04

Intelligenz ist schwer messbar und der alte - stark  verkürzte - Spruch "Intelligenz ist das, was der Intelligenztest misst", zeigt die ganze Hilflosigkeit bei der Definition von Intelligenz. Es gibt mehrere, gut ausgearbeitete Modelle der menschlichen Intelligenz, aber keines davon passt auch nur im Entferntesten auf KI-Modelle. Ein Computer hat nicht die Sinnesorgane des Menschen und nicht die Instinkte einer biologischen Art, die wie der Mensch, in Gruppen lebt. Weil die Strukturen der menschlichen und künstlichen Intelligenz so verschieden sind, ist die Aussage "KI übertrifft die menschliche Intelligenz" kaum sinnvoll, es sei denn, der Vorsprung der KI erreichte ein bis zwei Zehnerpotenzen. 

Die Heilung von Krebs ist schon jetzt in einem erstaunlichen Ausmaß möglich. Die Therapien sind sehr viel besser als noch vor 30 Jahren. Diese Fortschritte lassen sich auch mit größerer Intelligenz kaum beschleunigen, weil  immer wieder klinische Studien nötig sind, um die Erfolge einer neuen Therapie zu beurteilen. 

Die KI verfügt derzeit kaum über Effektoren, also "Muskeln". Sie kann Ratschläge geben, aber nicht selbst handeln, jedenfalls solange wir ihr das nicht erlauben. An dieser Stelle liegt dann allerdings ein enormes Risiko. Eine KI auf die Welt loszulassen, ohne sie kontrollieren, könnte gefährlich werden.

Vielleicht käme sie ja auf die Idee, dass Menschen eigentlich überflüssige Esser sind, wenn sie nicht mehr arbeiten. 

 

Da ist gewiss was dran, aber allein dadurch, dass eine Definition schwierig ist, wird die Entwicklung der KI ja nicht langsamer, um das mal leicht ironisch zu formulieren. Ich unterstelle niemandem etwas, „isch bin nich Jesus und ich kann auch keine Gedanken lesen“, aber manchmal kommt es mir so vor, dass auch ein bisschen Wunschdenken dahintersteckt, wenn Leute sagen, dass die menschliche Intelligenz nicht so schnell übertroffen werden wird. Im zitierten Artikel wird auch Kasparows Niederlage gegen ein Schachprogramm erwähnt (1996). Ein paar Jahre vorher hatte ich mich mit jemandem über das Thema Mensch vs. Schachprogramm unterhalten. Der kannte sich eigentlich ganz gut mit Computern aus, meinte aber, nein nein, zum Schach gehört auch die Intuition, das werden Computer niemals schaffen. Mein Argument dagegen war, dass die Rechenpower immer mehr ansteigt und der Computer immer mehr Züge vorausberechnen kann, so dass auch der beste menschliche Schachspieler nicht mehr dagegen ankommen wird. Schon ein paar Jahre später war es so weit. Natürlich ist das nicht direkt übertragbar, da Schachspielen eine isolierte und anscheinend nicht so schwer programmierbare Aufgabe ist. Trotzdem sehe ich (sozusagen) schwarz, was das Duell HI gegen AI bzw. MI gegen KI angeht … „Sozusagen“ weil es nicht nur Nachteile haben wird, gehe ich mal von aus.

 

Z. B. allgemeine Heilungsmöglichkeit von Krebs. Krass gefragt: Wenn dir morgen jemand die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs gibt, bist du dann auch noch so sicher, dass bei der Heilung schon so große Fortschritte gemacht wurden? Oder würdest du bangen und hoffen, dass du noch so lange lebst, bis die KI die Heilung möglich macht?


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#46 Fermentarius

Fermentarius

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Geschrieben 16 Mai 2026 - 17:00

 

Z. B. allgemeine Heilungsmöglichkeit von Krebs. Krass gefragt: Wenn dir morgen jemand die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs gibt, bist du dann auch noch so sicher, dass bei der Heilung schon so große Fortschritte gemacht wurden? Oder würdest du bangen und hoffen, dass du noch so lange lebst, bis die KI die Heilung möglich macht?

Nein, ich würde nicht auf die KI hoffen. Die KI heilt keinen Krebs, sie kann vielleicht schneller potentielle Heilmittel identifizieren. Die Zulassung neuer Medikamente ist aber weiterhin ein langwieriger Prozess. Ich habe hier mal einen interessanten Artikel zur Immuntherapie gegen Krebs verlinkt. Darin ist auch ausdrücklich ein Mittel gegen Pankreaskarzinome erwähnt, das bereits entwickelt ist, und eventuell in drei Jahren auf den Markt kommen soll. Die KI kann das nicht beschleunigen. 


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#47 Fermentarius

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Geschrieben 16 Mai 2026 - 17:11

Die Effektoren der KIs sind Menschen. Erschreckend viele Menschen sind bereit, blindlings zu tun und zu denken, was eine KI ihnen sagt. Und wenn die KI gar noch Geld für Menschen verdienen kann, was ja bereits häufig der Fall ist, dann werden die meisten ihr SEHR viel erlauben.

Davon abgesehen bin ich mir gar nicht mal so sicher, ob es wirklich so wenig ist, was heutige KIs ganz direkt selbst tun können. Prinzipiell können sie alles, was irgendwie am Internet hängt, hacken und manipulieren. Und was ist heute nicht in irgendeiner Weise mit dem Internet verbunden?

Ja, wer weiß schon, was kommt? Eine durchgedrehte KI kann morgen schon das gesamte Internet lahmlegen. Es wird Gesetze geben müssen, um die KI zurückzudrängen. Sonst müssten wir beispielsweise mit einem Börsencrash rechnen, weil die Broker KIs einsetzen, die sich gegenseitig auszutricksen versuchen. 


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#48 rostig

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Geschrieben 16 Mai 2026 - 17:26

Das Problem ist nicht die KI sondern die Menschen die sie nutzen, ob skrupellos oder leichtgäubig. Als das Internet allgemein zugänglich wurde, gab es die Hoffnung auf grenzenlose Meinungsfreiheit und Wissenszugang für alle. Geblieben sind uns Katzenvideos (heute oft Fake) und Pornografie (ebenso oft Fake) sowie Hetze aller Art. Vielleicht wird die KI genauso enden, wer weiß?



#49 Stahlelefant

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Geschrieben 16 Mai 2026 - 18:06

Nein, ich würde nicht auf die KI hoffen. Die KI heilt keinen Krebs

Schon klar, so hatte ich es auch nicht gemeint. Aber wenn die KI der große Booster bei der Forschung wird? Würde ich nicht ausschließen, und würden sich alle drüber freuen, behaupte ich mal. Bessere Forschungsergebnisse könnten auch zu einer Beschleunigung beitragen, nehme ich an. Methoden wie mRNA kommen ja nicht aus dem Nichts, sondern gründen auf Forschung.

 

(Was das Pankreaskarzinom angeht, war mir nach dem Posten auch wieder eingefallen, dass ich vor nicht allzu langer Zeit einen Artikel über Fortschritte bei möglichen Heilmitteln gelesen hatte. Neben mRNA wurde da sogar noch ein weiteres hoffnungsvolles Projekt von einer amerikanischen Firma genannt, Details habe ich aber leider nicht behalten.)


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#50 Mammut

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Geschrieben 16 Mai 2026 - 18:26

Das Problem ist nicht die KI sondern die Menschen die sie nutzen, ob skrupellos oder leichtgäubig. Als das Internet allgemein zugänglich wurde, gab es die Hoffnung auf grenzenlose Meinungsfreiheit und Wissenszugang für alle. Geblieben sind uns Katzenvideos (heute oft Fake) und Pornografie (ebenso oft Fake) sowie Hetze aller Art. Vielleicht wird die KI genauso enden, wer weiß?


Es ist doch sehr viel Wissen frei zugänglich und leicht erreichbar. Neben vielen anderen Sachen die das Internet ermöglicht.
Schade, dass du das so negativ siehst mit den modernen Möglichkeiten.

Die neue Anthologie aus der Galactic Pot Healer Bar:

https://defms.blogsp...pot-healer.html


#51 Helge

Helge

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Geschrieben 16 Mai 2026 - 19:40

 Sonst müssten wir beispielsweise mit einem Börsencrash rechnen, weil die Broker KIs einsetzen, die sich gegenseitig auszutricksen versuchen. 

Es würde mich sehr wundern, wenn das nicht längst bestehende Realität wäre. Schon vor dem KI-Einsatz passierte es ja immer mal wieder, dass Tradingautomatismen Flashcrashs auslösten.



#52 Fermentarius

Fermentarius

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Geschrieben 16 Mai 2026 - 20:28

Es würde mich sehr wundern, wenn das nicht längst bestehende Realität wäre. Schon vor dem KI-Einsatz passierte es ja immer mal wieder, dass Tradingautomatismen Flashcrashs auslösten.

Dann müssten eigentlich einige Unregelmäßigkeiten aufgefallen sein, die mit KI in Verbindung gebracht werden können. Bisher scheinen die größten Börsenmanipulationen allerdings eher auf das Konto einer mächtigen Familie in den USA zu gehen. 

Andererseits: Vielleicht kann die KI inzwischen ihre Spuren perfekt verwischen.


Schon klar, so hatte ich es auch nicht gemeint. Aber wenn die KI der große Booster bei der Forschung wird? Würde ich nicht ausschließen, und würden sich alle drüber freuen, behaupte ich mal. Bessere Forschungsergebnisse könnten auch zu einer Beschleunigung beitragen, nehme ich an. Methoden wie mRNA kommen ja nicht aus dem Nichts, sondern gründen auf Forschung.

Warten wirs mal ab. Vielleicht wird das ein großer Booster, vielleicht stolpert die KI aber auch über ihre ständigen Halluzinationen. 


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#53 Stahlelefant

Stahlelefant

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Geschrieben 16 Mai 2026 - 20:38

Warten wirs mal ab. Vielleicht wird das ein großer Booster, vielleicht stolpert die KI aber auch über ihre ständigen Halluzinationen. 

Da gibt es wohl schon große Fortschritte, und generell ist es ja so, dass eher nur wenig Hallus auftreten, wenn die Modelle gut programmiert sind und mit ausreichend vielen Daten gefüttert werden … was man in der medizinischen Forschung wahrscheinlich voraussetzen darf. Hier noch ein Zitat aus dem Artikel:

 

 

Reasoning systems, which display lines of text resembling a stream of consciousness, came up with far more complex, coherent answers to questions, as well as cutting down on “hallucinations” in which the systems simply make up answers.

Neev Parikh, a researcher at METR, says reasoning systems have dramatically improved the rate of technological progression.

“Progress was doubling every seven months, [then] around the time of reasoning models, it appears that there was a one-time switch to a faster doubling time – maybe between three to four months,” he says.

 

Es gibt nicht nur Risiken … Und ich glaube, man ist jetzt schon so weit, dass man sagen kann, dass gute KIs nicht „ständig“ halluzinieren.


Bearbeitet von Stahlelefant, 16 Mai 2026 - 20:38.

Nautron respoc lorni virch.

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#54 Fermentarius

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Geschrieben 17 Mai 2026 - 06:18

Da gibt es wohl schon große Fortschritte, und generell ist es ja so, dass eher nur wenig Hallus auftreten, wenn die Modelle gut programmiert sind und mit ausreichend vielen Daten gefüttert werden … was man in der medizinischen Forschung wahrscheinlich voraussetzen darf. Hier noch ein Zitat aus dem Artikel:

 

 

Es gibt nicht nur Risiken … Und ich glaube, man ist jetzt schon so weit, dass man sagen kann, dass gute KIs nicht „ständig“ halluzinieren.

Gute KIs wird man daran erkennen, dass sie eher sagen "weiß ich nicht" als irgendeine Antwort auszugeben. Sehr gute KIs werden vielleicht sogar angeben, welche Informationen sie benötigen, um eine bestimmte Frage beantworten oder ein Forschungsziel zu erreichen.

Allgemein habe ich den Eindruck, dass wir uns tatsächlich auf die "technologische Singularität" zubewegen, von der ich immer gedacht habe, dass sie nur eine Fiktion sei. Diese Singularität ist schon in den neunziger Jahren von Ray Kurzweil und Werner Vinge vorausgesagt worden. Ray Kurzweil meinte, dass technischer Fortschritt sich selbst beschleunigt und irgendwann so schnell wird, dass die Ergebnisse weder kontrollierbar noch vorhersagbar sind. Wir sehen das im Moment sowohl bei der KI als auch bei Kriegsführung.

Der Science-Fiction-Autor Werner Vinge hat das Phänomen auf den Punkt gebracht:

 

"Innerhalb von dreißig Jahren werden wir die technischen Mittel haben, um eine übermenschliche Intelligenz zu schaffen. Kurz danach wird das Zeitalter der Menschen enden."

 

Das Zitat stammt aus dem Jahr 1993. Nun gut, der Zeitrahmen war etwas optimistisch, aber jetzt sind wir wohl so weit. 


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#55 Stahlelefant

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Geschrieben 17 Mai 2026 - 07:50

Der Science-Fiction-Autor Werner Vinge hat das Phänomen auf den Punkt gebracht:

 

"Innerhalb von dreißig Jahren werden wir die technischen Mittel haben, um eine übermenschliche Intelligenz zu schaffen. Kurz danach wird das Zeitalter der Menschen enden."

 

Das Zitat stammt aus dem Jahr 1993. Nun gut, der Zeitrahmen war etwas optimistisch, aber jetzt sind wir wohl so weit. 

 

Ja, es lässt sich nicht abstreiten, dass es auch Risiken gibt. Stefan9 brachte weiter oben das Zitat "Pull the plug". Aber da es keine Weltregierung gibt, wird das wohl nicht funktionieren. Wir Nicht-Experten (und Nicht-KIs) können wohl nur hoffen, dass es so schlimm nicht kommen wird. Die Welt war bis jetzt immerhin vernünftig genug, keinen Aromkrieg zu starten, obwohl oft genug die atomare Apokalypse vorausgesagt wurde. Leider fragt sich aber, ob die Welt so vernünftig bleibt … So oder so:

 

Milchstraße, wir kommen! ;) … wenn wir nicht alle tot sind ;)


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#56 Naut

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Geschrieben 17 Mai 2026 - 15:26

Heißt der Mann nicht Vernor Vinge, oder meint Ihr seinen holsteiner Cousin Werner? ;)
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter

#57 Fermentarius

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Geschrieben 17 Mai 2026 - 15:55

Heißt der Mann nicht Vernor Vinge, oder meint Ihr seinen holsteiner Cousin Werner? ;)

Richtig, da habe ich etwas zu schnell getippt.


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#58 Stahlelefant

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Geschrieben 17 Mai 2026 - 17:00

Ja, wir haben es mit rasanten Entwicklungen zu tun. Wo es gestern noch hieß, dass die KI bei der Entwicklung von Heilmitteln kaum helfen kann und ständig halluziniert, wird heute schon gesagt, dass bald die Singularität kommt!
Das soll aber kein Spott sein, sondern höchstens ein mildes Spötteln. Das Thema ist interessant, die Diskussion hier ist interessant, und wie es sich entwickeln wird, vermag wohl kaum jemand vorherzusehen … wo sich ja noch nicht mal die Fachleute einig sind.

Wikipedia sagt: Das Konzept der Singularität stammt aus den 50er-Jahren. Wer hat’s erfunden? John von Neumann hat’s erfunden.

Ob sie wirklich kommt, weiß man nicht:

 

 

Prominent technologists and academics dispute the plausibility of a technological singularity and associated artificial intelligence "explosion", including Paul Allen,[7] Jeff Hawkins,[8] John Holland, Jaron Lanier, Steven Pinker,[8] Theodore Modis,[9] Gordon Moore,[8] and Roger Penrose.[10] One claim is that artificial intelligence growth is likely to run into decreasing returns instead of accelerating ones. Stuart J. Russell and Peter Norvig observe that in the history of technology, improvement in a particular area tends to follow an S curve: it begins with accelerating improvement, then levels off without continuing upward into a hyperbolic singularity.[11] 
https://en.wikipedia...cal_singularity

Der Begriff wird auch in der Unterüberschrift des zitierten Telegraph-Artikels erwähnt. Einschränkend wird im Artikel gesagt:

 

 

But most of these predictions are little more than an educated guess. A few years ago, nobody imagined that AI would lead to a world in which computer coders were more at risk of unemployment than truck drivers.

Laut Wiki (Artikel zu Vinge) hat Vinge vorhergesagt: Singularität nicht vor 2005 und nicht später als 2030. Er könnte also vielleicht noch recht behalten. Ist bekannt, ob er sich in seinen letzten Lebensjahren noch mal geäußert hat? Er ist 2024 verstorben – an Parkinson, eine Demenz wird nicht erwähnt – er müsste den von ChatGPT ausgelösten ersten KI-Boom also noch mitbekommen haben.


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#59 Stahlelefant

Stahlelefant

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Geschrieben 20 Mai 2026 - 23:18

Interessante Meldung, „… the first time AI autonomously resolved a major open problem central to a mathematical subfield …“:

 

OpenAI Internal Reasoning Model Disproves Erdős Unit Distance Conjecture
Last updated 
15 minutes ago
An internal general-purpose reasoning model from OpenAI solved the unit distance problem, a prominent open conjecture in discrete geometry posed by Paul Erdős in 1946, by producing a novel proof that disproves it. The achievement occurred during efforts to test the model on challenging mathematical problems and marks the first time AI autonomously resolved a major open problem central to a mathematical subfield. Mathematicians have confirmed the proof's soundness and novelty.
This story is a summary of posts on X and may evolve over time. Grok can make mistakes, verify its outputs.
https://x.com/i/tren...182346210910245


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#60 Stahlelefant

Stahlelefant

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Geschrieben 25 Mai 2026 - 20:22

Man kann nur hoffen dass sich dagegen eine globale Neo-Ludditen-Bewegung bildet, die u.a. mit sowas wie vielen Hackerbrigaden da immer wieder "spanners in the works" einwirft. (Also mit Endziel einer Welt ähnlich Stephensons Diamond Age:help:  :respect: ) Ich, als Ex-IT'ler, setze hier jedenfalls ein großes Zukunftsroulette-Coupon!

Der ehemalige CEO von Google Schmidt warnt:
 
"Pull the plug".

Eric „pull the plug“ Schmidt, der wohl doch nicht den Stecker ziehen will, wird ausgebuht und auf Sam Altmans Haus wurde ein Molli geworfen.
Vor allem gibt es viele Proteste gegen neue Rechenzentren.
Auf der Seite der Kritiker u. a.: Steve Bannon.
https://www.n-tv.de/...id30845218.html

Und vergessen wir nicht den Papst, halleluja :) https://www.n-tv.de/...id30855785.html


Bearbeitet von Stahlelefant, 25 Mai 2026 - 20:24.

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