Vorgeschlagen wurden (mit Begründung):
Ryan Rockwell: Innerhalb weniger Jahre hat Ryan Rockwell über 20 Romane veröffentlicht, mit denen er sich nicht nur ein ums andere Mal neu erfindet, sondern gefällige Unterhaltung mit schlüssigen Zukunftsentwürfen, anregenden Gedankengängen und interessant gezeichneten Charakteren vermengt. Anmerkung von mir: Sein Debüt NEOBIOTA erschien 2021, KALLISTOS ERBE war bereits 2023 für den Seraph nominiert, das wäre für einen Newcomer-Award, bei dem jemand prämiert & ermutigt werden soll, der in den letzten 2-3 Jahren von sich reden gemacht hat, erneut eher grenzwertig.
Tessa Maelle: ... weil alle ihre Texte aus einem feministischen Blick auf die Welt geschrieben sind und sie im vergangenen Jahr nicht nur Kurzgeschichten, einen Krimi und einen Fantasieroman veröffentlicht hat, sondern auch eine sehr ungewöhnliche Anthologie »SCIENCE-FICTION GOES PUNK: Ein Streifzug durch die rebellischen Genres der Science-Fiction von Atompunk bis Walpunk« herausgegegeben hat und das Lektorat übernommen hat. Anmerkung von mir: auch hier gilt: Tessa schreibt schon länger, nicht erst 2-3 Jahre, allerdings haben ihre Texte erst in diesem Zeitraum mehr Aufmerksamkeit bekommen & sie ist weit aktiver geworden als zuvor.
Marie Meier: Hat seit 2023 zunächst durch mehrere wohlwollend besprochene Kurzgeschichten-Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht, u. a. die 2025 für den KLP nominierte Erzählung "Seelenruh". 2025 hat sie mit der Science Fantasy "Seelengrube" einen beachtlichen Debütroman im Selfpublishing herausgebracht. Ihre Werke sind teils in Estland entstanden, wo sie mehrere Jahre gelebt hat.


