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Wie verändern sich die Anforderungen an Autoren durch KI?


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35 Antworten in diesem Thema

#31 Michael Fallik

Michael Fallik

    Yoginaut

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Geschrieben 26 Februar 2026 - 11:21

Das hört sich interessant an, aber ich bin ein Books on Demand Fanboy. Wenn ich übersetzen lasse, dann von meinen Töchtern, die beide besser Englisch sprechen als Prinz Charles. Die treiben sich nur gerade ständig in der Welt herum, schicken Bilder von unberührten Landschaften und turbulenten Straßenszenen. Alles hat seine Zeit.


Bearbeitet von Michael Fallik, 26 Februar 2026 - 15:40.

www.klangbildwort.de
  • (Buch) als nächstes geplant:Tagebuch eines Killerbots?
  • • (Film) gerade gesehen: RL reicht mir völlig

#32 FrankW

FrankW

    Typonaut

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Geschrieben 26 Februar 2026 - 12:17

Ich bin zum Thema gerade über einen Betrag gestolpert: "Studie des Börsenvereins: KI in den Verlagen angekommen und angenommen" https://www.literatu...und-angenommen/

 

Übrigens habe ich kürzlich als Leser an einer Leserunde teilgenommen, in der es um eine neue Sherlock-Holmes-Story als Fortsetzungsgeschichte im Stil der Zeitungs-Veröffentlichung der Originale geht. Der Autor räumt offen ein, dass die Geschichte in Zusammenarbeit mit einer KI entstand. Das Ergebnis der Leserunde bei LovelyBooks, wo es bekanntlich auch schon mal kritisch zugeht: überwiegend 5-Sterne-Rezis.

Die Reihe bei Amazon: https://amzn.to/3Mw6LLv

Die Leserunde: https://www.lovelybo...65/23124144566/



#33 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 26 Februar 2026 - 12:29

Wie genau sah denn die Zusammenarbeit mit der KI aus?

#34 Nina

Nina

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Geschrieben 26 Februar 2026 - 14:44

Kindle von Amazon bietet jetzt an, dass man sein E-Book durch ein KI Tool übersetzen lässt und dann über deren System veröffentlicht. Glaub zwar nicht dass man damit den englischsprachigen Markt rockt, aber es ist eine zusätzliche Möglichkeit.

 

Ich denke, dass man es noch merkt. Gut, sicher durch KI besser, ich erinnere mich noch daran, wie lustig sich oft Autoren über erotische Romane gemacht haben, die per Google Translate übersetzt wurden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es gut klappen kann, wenn jemand noch nacharbeitet. Im Idealfall wäre die Zielsprache dann die eigene Muttersprache. Dann merkt man es schon, wenn etwas komplett seltsam klingt. Das kann z.B. sehr leicht durch Doppelbedeutung von Wörtern zustande kommen. Oder dass gewisse Redewendungen zwar korrekt übersetzt sind, diese aber in der Form nicht gebräuchlich sind. Auch beispielsweise Kosenamen ... da ist es für die Verständlichkeit besser, es kommt einfach ein anderer hin, der ähnlich gemeint ist. Oder gerade beim Englischen, man lässt ihn einfach so. (Also Beispiel: "Honey" in einem deutschsprachigen geht irgendwie, aber man würde sich sehr wundern, wenn ein Mann "Honig" zu seiner Freundin sagt. Oder man schreibt stattdessen halt "Schatzi" oder "Süße" hin.)



#35 FrankW

FrankW

    Typonaut

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Geschrieben 26 Februar 2026 - 15:53

Wie genau sah denn die Zusammenarbeit mit der KI aus?

So genau geht er nicht ins Detail. Bei einzelnen Anmerkungen in der Leserunde zitiert er als Antwort aber die KI. Bei einem Einwand, dass sich Holmes an einer Stelle untypisch verhält, lieferte die KI-Antwort z.B. mehreren Stellen in den Originalgeschichten, wo er ähnlich reagiert hat.

 

Im Impressum steht zum Thema:

Hinweis zur KI-Nutzung:
Dieses Werk wurde teilweise mit Unterstützung von KI erstellt.
Text: generiert mit Novelcrafter.
Cover: erstellt mit ChatGPT.


... Im Idealfall wäre die Zielsprache dann die eigene Muttersprache. ...

Im Normalfall wird es aber genau umgekehrt sein. Ein Autor wird ein in seiner Muttersprache geschriebenes Buch in andere Sprachen übersetzen wollen, die er nur unzureichend oder gar nicht beherrscht.



#36 Nina

Nina

    Europas repräsentativster Fan ;-)

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Geschrieben 26 Februar 2026 - 20:55

Im Normalfall wird es aber genau umgekehrt sein. Ein Autor wird ein in seiner Muttersprache geschriebenes Buch in andere Sprachen übersetzen wollen, die er nur unzureichend oder gar nicht beherrscht.

 

Bei Autoren sicherlich. Eventuell könnte es für jemanden, der ein Zine rausgibt und einfach einen Text aus einem exotischen Land haben will, lohnen. (Nicht auf finanzieller Ebene.) Hier wird es dann vermutlich ganz vernünftig sein, dass der Text dann einfach in eine gute lesbare Form lektoriert wird. Und wahrscheinlich immer noch näher am Original als vom englischsprachigen Nicht-Original rüberzuübersetzen. Theoretisch kann man auch den Autor dann noch mal auf Englisch fragen, wenn es eine Unklarheit über die Bedeutung einer kurzen Passage oder eines Ausdrucks gibt. 




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