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InterNova Vol. 8 • Beyond the Boom: Contemporary German Science Fiction

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7 Antworten in diesem Thema

#1 ChristophGrimm

ChristophGrimm

    Illuminaut

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Geschrieben 17 März 2026 - 17:54

InterNova Vol. 8

Beyond the Boom
Contemporary German Science Fiction

Inhaltsverzeichnis:

Editorial

FICTION

Thomas Grüter: „Wildlife“
Sven Klöpping: „Buddha Dies“
Thorsten Küper: „Project 38 or The Game of Small Causes“
Michael K. Iwoleit: „Planck Time“
Thorsten Küper: „Reconstructor“
Helmuth W. Mommers: „Rest in Peace“
Horst Pukallus: „The Age of the Burning Mountains“
Helmuth W. Mommers: „Habemus Papam“
Thomas A. Sieber: „Enola in Eternity“
-Classics
Ronald M. Hahn: „Hey, Mr. Spaceman!“
Thomas Ziegler: „Marathon“

NONFICTION:

Christoph Grimm: „Pigeonholed in a Fishbowl. A Survey of Contemporary German Science Fiction Literature“
Franz Rottensteiner: „German Science-Fiction in English Translation Before World War II“

https://internova.wo.../06/march-2026/

Bearbeitet von ChristophGrimm, 17 März 2026 - 17:54.

SF/Fantasy-Literaturzeitschrift: https://weltenportalmagazin.de | SF hautnah: https://eridanusverlag.de | Meine Welt der Worte: https://christophgrimm.com

  • (Buch) gerade am lesen:… Einsendungen und Manuskripte ...
  • • (Film) als nächstes geplant: „Star Trek: Strange New Worlds - S3“ (Bluray)

#2 ChristophGrimm

ChristophGrimm

    Illuminaut

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Geschrieben 17 März 2026 - 18:06

Die neue InterNova-Ausgabe wirft einen Blick in die deutschsprachigen Länder.
Mein Artikel „Pigeonholed in a fishbowl“ beschäftigt sich mit dem Zustand und Anklang der deutschen SF-Literatur-Szene* - etwas wohlwollender, als es der Titel suggeriert - und schließt mit Besprechungen drei besonders gelungener Romane der letzten Jahre ab: „Neongrau“ (Aiki Mira), „Niemandes Schlaf“ (Sven Haupt) und „Athos 2643“ (Nils Westerboer).

*Mal schauen, wie viele Freunde ich mir damit mache ;).


Bearbeitet von ChristophGrimm, 21 März 2026 - 13:58.

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#3 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 17 März 2026 - 18:41

Die neue InterNova-Ausgabe wirft einen Blick in die deutschsprachigen Länder.
Mein Artikel „Pigeonholed in a fishbowl“ beschäftigt sich mit dem Zustand und Anklang der deutschen SF-Literatur-Szene* - etwas wohlwollender, als es der Titel suggeriert - und schließt mit Besprechungen drei besonders gelungener Romane der letzten Jahre ab: „Neongrau“ (Aiki Mira), „Niemandes Schlaf“ und „Athos 2643“ (Nils Westerboer).

*Mal schauen, wie viele Freunde ich mir damit mache ;).

 

Es lag wahrscheinlich nicht in der Intention deines Artikels. Aber mir ist aufgefallen, es sind zuletzt vermehrt SF Titel bei großen Verlagen erschienen. Da war ja eine ganze Zeit relativ Flaute. Aber das ist ja jetzt doch vermehrt so. Ob die natürlich deswegen relevante Stückzahlen verkaufen steht natürlich auf einem anderen Blatt und kann ich nicht beurteilen. 

Ansonsten bin ich mir nicht sicher, ob nicht nur die Katalogisierung ein typisch deutsches Phänomen ist sondern auch die Kritik an der Nichtkatalogisierung. Unter dem Strich ist ein guter SF Roman ein guter SF Roman, unabhängig davon, in welche Schublade man ihn steckt. Tom Hillebrands Drohnenland ist ja genauso viel Krimi wie SF würde ich sagen.

Ansonsten bin ich mir nicht sicher, ob die Aussage zu anspruchsvoller und unterhaltsamer Literatur und was du sonst dazu schreibst generell nicht ein Blick in den Rückspiegel ist. Perry Rhodan findet man doch relativ oft in der FAZ oder ähnlichen Blättern erwähnt :bighlaugh: (mal so als Beispiel).

 

perry rhodan faz - Google Suche

 

science fiction faz - Google Suche



#4 ChristophGrimm

ChristophGrimm

    Illuminaut

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Geschrieben 18 März 2026 - 08:49

Mein Artikel ist nicht vollumfänglich und ich erhebe auch nicht den Anspruch, dass alle meine Einschätzungen und Beobachtungen der absoluten Wahrheit entsprechen.

Als mich MKI vor rund zwei (?) Jahren um den Artikel bat, sollte ich meinen ursprünglich werkfokussierteren Artikel um einen allgemein gehaltenen Überblick zum Stand der SF-Literatur in Deutschland, der Szene, Besonderheiten und häufig behandelten Themen (hier war ich wohl etwas nachlässig *grummel*) ergänzen.

 

Was die Präsenz der deutschen SF-Literatur und auch der SF-Literatur allgemein betrifft: Buchgeschäfte (überwiegend Ketten wie Thalia oder Hugendubel) in Heidelberg, Mannheim, Viernheim, Stuttgart, Frankfurt a. M., Karlsruhe - also Geschäfte in größeren Städten - boten bezüglich ihrer Regale das von mir beschriebene Bild. Auf der letztjährigen FBM waren SF-Titel bei allen Publikumsverlagen kaum auszumachen. Besprechungen außerhalb der Szene, auch auf neuen Kanälen wie #Bookstagram oder BookTok, sind selten. Ebenso zugänglich kluge Spekulationskommentare aus der Gegenwart (Aiki Mira, Marc-Uwe Kling, Karls Olsberg usw. zum Trotz).

Natürlich sind es unvollständige Momentaufnahmen, aber sich (leider) häufig wiederholende.  

 

Wahr ist aber auch:

-Artikel und Formate von Dietmar Dath, Theresa Hannig oder Aiki Mira - ich liebe "Das war morgen"! - erreichen ein Publikum außerhalb der Szene

-Aspekte und Inhalte der Genreliteratur sind in die Gegenwarts- und Mainstreamliteratur eingeflossen

-"Perry Rhodan" wird mittlerweile nicht nur freundlicher, sondern auch mit mehr Wertschätzung behandelt

 

Letztendlich hoffe ich aber, dass beim internationalen Publikum neben meinem klischee-deutschen Gemecker - ich kann "die Welt" doch nicht enttäuschen ;) - die Einschätzung einer aktiven SF-Szene und meine ausführlich begründeten Lobpreisungen für "Neongrau", "Niemandes Schlaf" und "Athos 2643" etwas mehr nachhallen.


Bearbeitet von ChristophGrimm, 18 März 2026 - 08:51.

SF/Fantasy-Literaturzeitschrift: https://weltenportalmagazin.de | SF hautnah: https://eridanusverlag.de | Meine Welt der Worte: https://christophgrimm.com

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#5 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 18 März 2026 - 09:17

Als mich MKI vor rund zwei (?) Jahren um den Artikel bat, sollte ich meinen ursprünglich werkfokussierteren Artikel um einen allgemein gehaltenen Überblick zum Stand der SF-Literatur in Deutschland, der Szene, Besonderheiten und häufig behandelten Themen (hier war ich wohl etwas nachlässig *grummel*) ergänzen.

 

Das wäre natürlich eine Heidenarbeit. Aber Besonderheiten und häufig behandelten Themen wäre ein wirklich interessanter Aspekt. Das wäre doch was für die DSFP Jury, die lesen doch alles.



#6 Fermentarius

Fermentarius

    Cybernaut

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Geschrieben 26 März 2026 - 18:10

Die neue Internova-Ausgabe #8 wird offenbar gelesen, und nicht nur in Deutschland.

Für meine Kurzgeschichte "Wildlife", eine Übersetzung der Geschichte "Freie Wildbahn" aus Nova 33, hat der Autor und Herausgeber Sergio Gaut vel Hartman aus Argentinien angefragt, ob ich mit einer spanischen Übersetzung einverstanden wäre. Ich habe ihm wahrheitsgemäß geantwortet, dass ich mich geehrt fühle.

 

Hier die Links:

 https://internova.wo...b.net/wildlife/ (englisch) und

 https://microficcion...da-salvaje.html (spanisch)

 

Zur Qualität der spanischen Übersetzung kann ich allerdings nichts sagen, mein Spanisch beschränkt sich auf "Buenos días".



#7 ChristophGrimm

ChristophGrimm

    Illuminaut

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Geschrieben 01 April 2026 - 07:22

Es entbehrt sicher nicht einer gewissen Ironie, als deutscher Muttersprachler ursprünglich auf deutsch verfasste Geschichten in englischer Übersetzung zu lesen. Mit Ausnahme von "Enola in Ewigkeit / Enola in Eternity" – die für mich von allen originär deutschsprachigen SF-Kurzgeschichten, die ich bislang gelesen habe, zu den Besten zählt(*) – und "Freie Wildbahn / Wildlife" war mir jedoch keine der enthaltenen Geschichten zuvor bekannt.

 

Eine durchweg lesenswerte Ausgabe. Besonders gut gefallen hat mir "Habemus Papam" von Helmuth W. Mommers: In ferner Zukunft steht die Wahl eines neuen Papstes oder einer neuen Päpstin an. Mittlerweile ist die katholische Kirche jedoch über etliche Welten verteilt. Es ist weniger die Grundidee der Geschichte, als vielmehr die Umsetzung, die mir imponiert: Schwungvoll in Form einer interaktiven TV-Übertragung geschrieben, begeistert Mommers mit treffsicheren Formulierungen und satirischen Seitenhieben - und selten habe ich so ein gutes Ende gelesen.

 

Franz Rottensteiners Geschichtsstunde über Übersetzungen deutscher Science-Fiction-Werke vor dem zweiten Weltkrieg ist gleichermaßen informativ wie unterhaltsam.

 

(*) warum diese Geschichte bei den KLP-Abstimmungen 2019 so weit unten rangiert und für den DSFP 2019 nicht einmal in Erwägung gezogen wurde, erschließt sich mir überhaupt nicht. Es freut mich jedoch, dass - versteckt in der Vita - mitgeteilt wird, dass Thomas Sieber in der "Cutting Edge"-Reihe zu Ehren kommen wird. Ich bin gespannt, ob andere Storys von ihm qualitativ an "Enola in Ewigkeit" anschließen können.

 

 

Die neue Internova-Ausgabe #8 wird offenbar gelesen, und nicht nur in Deutschland.

Für meine Kurzgeschichte "Wildlife", eine Übersetzung der Geschichte "Freie Wildbahn" aus Nova 33, hat der Autor und Herausgeber Sergio Gaut vel Hartman aus Argentinien angefragt, ob ich mit einer spanischen Übersetzung einverstanden wäre. Ich habe ihm wahrheitsgemäß geantwortet, dass ich mich geehrt fühle.

 

Hier die Links:

 https://internova.wo...b.net/wildlife/ (englisch) und

 https://microficcion...da-salvaje.html (spanisch)

 

Zur Qualität der spanischen Übersetzung kann ich allerdings nichts sagen, mein Spanisch beschränkt sich auf "Buenos días".

 

Gratulation :).

Sergio ist sicher nicht der einzige Hrsg., der "InterNova" liest. Netterweise hat MKI mich in Kontakt mit der indischen Autorin Meghashri Dalvi gebracht. Ihre Kurzgeschichte "The Prize" aus der vorangegangenen Indien-Ausgabe wird für "Weltenportal Nr. 8" übersetzt. Dass durch das englische Webzine gelegentliche Übersetzungen zustandekommen, ist ein schöner Begleiteffekt von "InterNova". 


Bearbeitet von ChristophGrimm, 01 April 2026 - 07:32.

SF/Fantasy-Literaturzeitschrift: https://weltenportalmagazin.de | SF hautnah: https://eridanusverlag.de | Meine Welt der Worte: https://christophgrimm.com

  • (Buch) gerade am lesen:… Einsendungen und Manuskripte ...
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#8 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 01 April 2026 - 09:06

(*) warum diese Geschichte bei den KLP-Abstimmungen 2019 so weit unten rangiert und für den DSFP 2019 nicht einmal in Erwägung gezogen wurde, erschließt sich mir überhaupt nicht. Es freut mich jedoch, dass - versteckt in der Vita - mitgeteilt wird, dass Thomas Sieber in der "Cutting Edge"-Reihe zu Ehren kommen wird. Ich bin gespannt, ob andere Storys von ihm qualitativ an "Enola in Ewigkeit" anschließen können.

 

 

Auch wenn ja nur die Qualität bei den Preisen entscheidet hab ich zwei Ansätze, die das vielleicht erklären. Es war seine erste nominierte Geschichte, so viele hat er nicht veröffentlicht:

 Summary Bibliography: Thomas A. Sieber

 

Entscheidend meiner Meinung nach: Nova 25 war die letzte Ausgabe bei Amrun, danach erschien das Magazin bei pmachinery. Die Geschichte von Küperpunk aus Nova 26 gewann dann auch den DSFP und KLP.





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