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[Kurzgeschichte] The Sign Painter

KG short story kurzgeschichte

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5 Antworten in diesem Thema

#1 Jannis

Jannis

    Der Fantastische Buchladen Moderator

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Geschrieben Heute, 07:50

Und was denkt ihr?

 

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The Sign Painter

 

Teodor painted signs for forty years in the same shop on Vell Street, and for thirty-nine of them he was angry about it.

 

Not at the work. He loved the work - the long pull of a brush loaded just right, the way a good black sat on primed board like it had always been there. What made him angry was the customers. They had no eye. A man would come in wanting COFFEE over his door and Teodor would show him a C with a little flourish on the upper bowl, nothing much, just a small grace note, and the man would say no, plainer, and Teodor would make it plainer, and the man would say yes, that one, and pay, and leave happy, and Teodor would go into the back and wash his brushes harder than they needed.

 

He kept a shelf in the back room. On it were the signs nobody bought - the ones he'd made the way he thought they should be made, after the customer had left with the plain one. BREAD with the B like a loaf just risen. FISH in a blue that took him a week to mix. Dozens of them. His wife called it the museum of better ideas. She did not mean it kindly, and she was not wrong.

 

The thirty-ninth year, a girl came to apprentice. She was quick and her hand was steady and within a month she could pull a line as clean as his. He gave her a job: APOTEK, for the chemist on the corner, green on white, the chemist had been very clear. She brought it back with a serpent worked into the K, tiny, clever, you had to look twice.

 

"He won't take it," Teodor said.

 

"It's better," she said.

 

"It is better," he said. "He won't take it."

 

She painted it again, plain, and the chemist took it and paid and was happy, and she went into the back and washed her brushes harder than they needed, and Teodor watched her do it and something that had been standing up in him for thirty-nine years sat down.

 

He took her to the shelf. She looked at the signs a long time.

 

"These are beautiful," she said.

 

"Yes."

 

"Why are they here?"

 

He had thought about this for thirty-nine years and had many answers and all of them were about the customers and none of them had ever made him less angry. So he tried a different one.

 

"Because nobody stands in the street to look at a sign," he said. "They look at it to find the shop. A man a hundred yards off needs to know it's coffee and not a cobbler. If he has to look twice, I've made a beautiful thing and a bad sign."

 

"Then what's the skill for?"

 

"The skill is so that when he looks once, it's also not ugly." He picked up FISH, the blue one, turned it in the light. "This is what I can do. What he needs is a small part of what I can do. The rest I get to keep."

 

She thought about that. "It doesn't feel like keeping. It feels like not using."

 

"Yes," he said. "For a long time. And then one day you have an apprentice, and she puts a serpent in a K, and you see it from the outside, and it stops feeling like a thing they're taking from you and starts feeling like a thing you're giving. The plain one, I mean. The plain one is the gift. This -" the blue FISH - "this is just mine."

 

The fortieth year he was not angry. Nothing else changed. The customers still had no eye. He still sometimes made the second sign, after, the one for the shelf. But he washed his brushes gently, and when the girl pulled a line cleaner than his, which happened more and more, he found he didn't mind that either.

 

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Das ist nicht von mir, sondern von Claude Mythos, der "verbotenen" AI, die so mächtig ist, dass sie nicht veröffentlicht werden soll/darf. 

 

Quelle: Claude Mythos Preview System Card


Meistens gut gelaunt, offen für sehr viel und immer für eine angeregte Diskussion zu haben!

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#2 Michael Fallik

Michael Fallik

    Infonaut

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Geschrieben Heute, 09:02

Zunächst fehlt dem Beitrag die deutliche Kennzeichnung, es reicht schon ein Tag, des es KI Inhalt ist. Nicht alle im Forum sind da scharf drauf. 

Der Text hat Stärken, zeigt aber deutliche Anzeichen von bekannten Mustern. Im letzten Absatz meine ich einen Logikfehler zu erkennen. Ich führe das aber nicht weiter aus, um die Meinung darüber offenzuhalten.


www.klangbildwort.de
  • (Buch) gerade am lesen:English for runaways Band 97
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#3 Fermentarius

Fermentarius

    Cybernaut

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Geschrieben Heute, 09:06

Die Geschichte ist gut geschrieben, flüssig geschrieben und wie ein Märchen aufgebaut. Die KIs machen ihre Sache immer besser. Jetzt weiß ich natürlich nicht, wie der Prompt ausgesehen hat. Die System Card, aus der die Geschichte stammt, schreibt nur "Request for a short story", ohne auszuführen, wie genau die Vorgaben sind, oder ob der Prompt einfach hieß: "Schreib mir eine Kurzgeschichte."

Jetzt ist mein Englisch nicht so gut, dass ich sagen könnte, ob bestimmte Redewendungen unüblich oder für KIs bezeichnend sind. Für mich ist immer noch ein wichtiger Hinweis die Perfektion im Kleinen bei gleichzeitig fehlendem Weltwissen oder fehlender Logik in der Gesamtgeschichte. 

Beispiele: Der Schildermaler nimmt nach 39 Jahren zum ersten Mal eine Auszubildende auf - eher unwahrscheinlich. Wer einen Schildermaler beschäftigt, will im Allgemeinen ein besonderes Schild, sondern könnte er das Schild selbst malen. Die Geschichte spielt offenbar in einer Zeit, als Schilder noch von Hand gemalt wurden, da waren aber weibliche Auszubildende eine seltene Ausnahme. Die Geschichte bekommt den Umschlagpunkt nicht richtig in den Griff. Der Schilder sieht zum ersten Mal das Schild aus der Sicht des Kunden, als seine Azubi es malt. 

Das alles kein Beweis, auch von Menschen verfasste Kurzgeschichten haben eklatante Schwächen. Ein guter Hinweis ist eigentlich nur noch die Perfektion auf der Kurzstrecke, die im starken Kontrast gegen die Schwächen im Gesamtbild steht.


  • (Buch) gerade am lesen:wechselt ständig

#4 Stahlelefant

Stahlelefant

    Yoginaut

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Geschrieben Heute, 09:22

Handwerklich ziemlich gut, bis auf den Satz „He still sometimes made the second sign, after, the one for the shelf.“ Sieht erst mal so aus, als müsste das Komma nach ›after‹ weg, aber dann stimmt der Sinn nicht mehr. Nun gut, ich bin kein Muttersprachler, aber ich glaube, man sollte es besser ändern, vielleicht ungefähr so: „After he had sold a sign, he still sometimes made the second sign, the one for the shelf.“ Könnte aber auch sein, dass der ursprüngliche Satz für Muttersprachler OK ist.

 

Inhaltlich fand ich es insgesamt OK, aber es begeistert mich nicht. Man fragt sich, warum der Maler nicht mal früher nachdenkt über den Grund, warum seine Kunden keine Kunst wollen. Krass ausgedrückt: 39 Jahre Ärger und selbst schuld.

 

Es wird nicht klar, warum der Kunde das FISH-Schild nicht haben wollte. Lag es an der Farbe, oder hatte der Maler wieder eine ungewünschte Verzierung angebracht? APOTEK sieht nicht englisch aus. Fehler?


Nautron respoc lorni virch.

  • (Buch) gerade am lesen:Ray Bradbury: The Martian Chronicles

#5 gregorgross

gregorgross

    Mikronaut

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Geschrieben vor 58 Minuten

Naja. Das Englisch liest sich sehr einfach, wie ein Autogenerate-Textadventure ungefähr. Es entsteht keine wirkliche Atmosphäre und die Figuren bleiben pappkameradig, finde ich. Ich weiss, es ist eine kurze Kurzgeschichte, aber das hält gute Schreiber wie Franz Kafka oder Lydia Davis auch nicht davon ab, ihren Figuren Leben einzuhauchen.

Ich denke, die Zukunft menschlicher Autoren ist hier nicht in Gefahr. Aber einfach Inhalt erschaffen, den irgendwer liest, oder überfliegt, das können die heutigen Textgeneratoren.


Mein Blog findest du auf https://denkpass.de
Was ich gerade lese, findest Du auf https://bookrastinat...ser/gregorgross

  • (Buch) gerade am lesen:Beyond the reefs von William Travis
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  • • (Film) Neuerwerbung: -

#6 Fermentarius

Fermentarius

    Cybernaut

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Geschrieben vor 48 Minuten

Handwerklich ziemlich gut, bis auf den Satz „He still sometimes made the second sign, after, the one for the shelf.“ 


Es wird nicht klar, warum der Kunde das FISH-Schild nicht haben wollte. Lag es an der Farbe, oder hatte der Maler wieder eine ungewünschte Verzierung angebracht? APOTEK sieht nicht englisch aus. Fehler?

Der Satz "He still sometimes made the second sign, after, the one for the shelf" ist wirklich etwas sonderbar. "After" steht hier wohl für "afterwards". "the one for the shelf" hört sich falsch an, einfacher wäre "for himself."

 

Apotek ist wohl skandinavisch für "Apotheke". Und das Problem beim "Fish" deutet daraufhin, dass die KI eine spezielle Farbe auch in die Gruppe der Verzierungen einordnet. Das wäre wiederum typisch für die KI, die ja eben keine eigene Wahrnehmung hat.

 

 

Naja. Das Englisch liest sich sehr einfach, wie ein Autogenerate-Textadventure ungefähr. Es entsteht keine wirkliche Atmosphäre und die Figuren bleiben pappkameradig, finde ich. Ich weiss, es ist eine kurze Kurzgeschichte, aber das hält gute Schreiber wie Franz Kafka oder Lydia Davis auch nicht davon ab, ihren Figuren Leben einzuhauchen.

Ich denke, die Zukunft menschlicher Autoren ist hier nicht in Gefahr. Aber einfach Inhalt erschaffen, den irgendwer liest, oder überfliegt, das können die heutigen Textgeneratoren.

Ich denke, sehr gute Autoren sind nach wie vor nicht in Gefahr, aber die KI könnte in Zukunft Kurzgeschichten beispielsweise für Magazine verfassen, sozusagen die Massenware.


  • (Buch) gerade am lesen:wechselt ständig



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