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Brainstorming - Kurzgeschichtenleser


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17 Antworten in diesem Thema

#1 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben Gestern, 18:43

Andreas Flögel hat in einem Artikel die Kurzgeschichteszene im englischsprachigen und deutschsprachigen Raum verglichen (unter gewissen Gesichtspunkten). Da schreibt er, dass die Szene dort größer ist: Mehr Leser, mehr Ausschreibungen, mehr Veröffentlichungsmöglichkeiten, mehr Absagen.

 

Da fragt man sich natürlich, wie bekommt man ein größeres Lesepublikum zur Kurzgeschichte. Daher die Frage, habt ihr Ideen, wie man die Leute generell zum Lesen von phantastischen Kurzgeschichten bekommt?

Dabei geht es nicht darum, für einzelne Publikationen mehr Leser zu bekommen sondern generell eine Szene an Kurzgeschichtenleser.

 

Was findet ihr an der deutschsprachigen Kurzgeschichtenszene (also Leser oder Autor) jetzt schon gut und bemerkenswert?



#2 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

    Yvonne

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Geschrieben Heute, 04:45

Toll, wo ist der Artikel erschienen?

Der würde mich sehr interessieren!

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#3 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben Heute, 07:53

Toll, wo ist der Artikel erschienen?

Der würde mich sehr interessieren!

 

Der erscheint noch, in Zwielicht Classic 20.



#4 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

    ThrillerAutor

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Geschrieben Heute, 08:22

Was findet ihr an der deutschsprachigen Kurzgeschichtenszene (also Leser oder Autor) jetzt schon gut und bemerkenswert?

 

Wir haben eine Kurzgeschichtenszene?  :devil:

 

Tatsächlich bin ich auf den Artikel auch gespannt.

 

Ich nehme die Szene nur so wahr, dass es stete und/oder wiederkehrende Ausschreibungen der üblichen Verdächtigen gibt und die AutorInnen dort mehr oder minder fleißig einreichen.

My bringt KG-Sammlungen heraus (gibt's noch woanders welche?)

Darüber hinaus gibt es Bemühungen wie die Online-Lesungen, die Thorsten organisiert.

 

Wie ich letztens ausgearbeitet hatte, ging zumindest hier im Forum (der harte Kern?) die Beteiligung bei den NOVA-Nummern zurück.

s. https://scifinet.org...-hier-im-forum/

Das Feedback zu Exodus, Queerwelten, FFM war m.E. auch verhalten.   

 

Uwe Hermann fragte seinerzeit (und zum Erscheinen eines seiner fabulösen KG-Bände), ob noch jemand KG lesen würde ... gab aber weiter hinten im Thread zu, dass er vor lauter Schreiben keine Zeit zum Lesen hätte.

s. Liest niemand mehr Kurzgeschichten? - Kurzgeschichten, Anthologien & Magazine - SF-Netzwerk

Das ist auch ein Punkt, den ich bereits von Ivonne gelesen hatte: wenn wir soviele LeserInnen wie SchreiberInnen hätte, wäre bereits viel gewonnen.

 

Dieser Feststellung schließe ich mich an.


 In memoriam Michael Szameit / Christian Weis / Alfred Kruse / Rico Gehrke                                                Meine Story LADEN! ZIELEN! FEUER! im Weltenportal N°6   ->   https://weltenportal...-Webausgabe.pdf  <- auf Seite 97 im PDF

                                                                                                                                                                      Meine Story HÖCHSTER EINSATZ AUF ROBINA 8 in  DELTER  ->  https://www.amazon.de/dp/B0F38PW9WG   <- Story komplett in der Leseprobe enthalten!


#5 Uwe Hermann

Uwe Hermann

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Geschrieben Heute, 08:26

Andreas Flögel hat in einem Artikel die Kurzgeschichteszene im englischsprachigen und deutschsprachigen Raum verglichen (unter gewissen Gesichtspunkten). Da schreibt er, dass die Szene dort größer ist: Mehr Leser, mehr Ausschreibungen, mehr Veröffentlichungsmöglichkeiten, mehr Absagen.

 

Da fragt man sich natürlich, wie bekommt man ein größeres Lesepublikum zur Kurzgeschichte. Daher die Frage, habt ihr Ideen, wie man die Leute generell zum Lesen von phantastischen Kurzgeschichten bekommt?

Dabei geht es nicht darum, für einzelne Publikationen mehr Leser zu bekommen sondern generell eine Szene an Kurzgeschichtenleser.

 

Was findet ihr an der deutschsprachigen Kurzgeschichtenszene (also Leser oder Autor) jetzt schon gut und bemerkenswert?

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass meine Kurzgeschichtensammlungen von immer weniger Lesern gekauft werden. Das mag an meinem Schreibstil liegen oder schlicht daran, dass die breite Masse inzwischen lieber zu Romanen greift. Außerdem werden kaum noch Rezensionen geschrieben, was die Sichtbarkeit der Bücher zusätzlich erschwert. In einem anderen Thread wurde mir geantwortet, dass viele Leser Sammlungen verschiedener Autoren bevorzugen, anstatt Bände von nur einer Person. Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, meine Geschichten ins englische übersetzen zu lassen und auf Amazon.com zu veröffentlichen, aber ob sich dieser finanzielle und zeitliche Aufwand wirklich lohnt, glaube ich nicht.

Außerdem haben wir Autoren kaum noch Möglichkeiten Kurzgeschichten zu veröffentlichen. EXODUS wird eingestellt. Wie es mit der c´t weitergeht ist fraglich. Kleine Verlage, die Anthologien herausbringen, gibt es kaum noch. Und so weiter. Ihr wisst das selbst.
 



#6 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben Heute, 08:59

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass meine Kurzgeschichtensammlungen von immer weniger Lesern gekauft werden. Das mag an meinem Schreibstil liegen oder schlicht daran, dass die breite Masse inzwischen lieber zu Romanen greift. Außerdem werden kaum noch Rezensionen geschrieben, was die Sichtbarkeit der Bücher zusätzlich erschwert. In einem anderen Thread wurde mir geantwortet, dass viele Leser Sammlungen verschiedener Autoren bevorzugen, anstatt Bände von nur einer Person. Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, meine Geschichten ins englische übersetzen zu lassen und auf Amazon.com zu veröffentlichen, aber ob sich dieser finanzielle und zeitliche Aufwand wirklich lohnt, glaube ich nicht.

Außerdem haben wir Autoren kaum noch Möglichkeiten Kurzgeschichten zu veröffentlichen. EXODUS wird eingestellt. Wie es mit der c´t weitergeht ist fraglich. Kleine Verlage, die Anthologien herausbringen, gibt es kaum noch. Und so weiter. Ihr wisst das selbst.
 

 

An deinem Schreibstil kann das meiner Meinung nach nicht liegen. Du schreibst doch sehr unterhaltsam und packend. Eher so, wie die Leute auch Romane lieben und hast meist eine interessante Prämisse. Deine Stories sind keine literarischen Experimente, eigentlich genau das, was die Masse der Leser liebt. Wenn dann deine Sammlungen sich nicht verkaufen, liegt das nicht am Angebot (deine Geschichten), sondern an der Wahrnehmung. Du, und als jemand der regelmäßig auf den Nominierungslisten erscheint und Preise gewinnt, auch die Kurzgeschichtenszene, ist nicht sichtbar genug. Das wäre meine Einschätzung.

 

Es gibt bei Amazon die Möglichkeit der automatischen Übersetzung in die englische Sprache: 

Teutonic bei Kindle Translation

 

Ich weiß nicht ob die was taugen. Aber unabhängig davon, Andreas schrieb in seinem Artikel, 100 Absagen im Jahr sind das mindeste, so ein geflügeltes Wort dort. Der Markt ist riesig und wenn man in D-A-CH schon ein Sichtbarkeitsproblem hat, warum sollte das im englischsprachigen Raum besser sein.

 

Das es kaum Veröffentlichungsmöglichkeiten gibt, halte ich für ein Gerücht. Ender hat mal aufgelistet was es alles gibt und da ist auch jenseits von pmachinery noch viel:

Deutschsprachige SF 2025 - Die Seite für Science Fiction-Literatur

 

Hier auch für Horror und Unheimliche Phantastik:

vpkgl2025.cgi

 

Im englischsprachigen Raum ist da natürlich mehr: Mehr Publikationsmöglichkeiten, aber auch mehr Autoren. Was mir bei uns auffällt, Online Veröffentlichungen sind gefühlt null angesagt.

 

Also das immer die gleichen ausschreiben und die gleichen veröffentlichen, Frank, scheint mir eine subjektive Wahrnehmung zu sein. Selbst bei den Kurzgeschichtennominierungen. In den letzten 5 Jahren sind 48 verschiedene Personen für den DSFP oder KLP nominiert worden.



#7 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben Heute, 09:06

Wie ich letztens ausgearbeitet hatte, ging zumindest hier im Forum (der harte Kern?) die Beteiligung bei den NOVA-Nummern zurück.

s. https://scifinet.org...-hier-im-forum/

Das Feedback zu Exodus, Queerwelten, FFM war m.E. auch verhalten.   

 

 

Feedback zu erhalten, das muss man sich leider erarbeiten. Man hat das gerade gesehen als Yvonne auftauchte (und beispielhaft bei der Anthologie "Der Tod kommt auf Zahnrädern), aber auch damals bei Helmuth W. Mommers: Sich hinzusetzten und auf den Prinz im weißen Pferd zu warten, da kann man alt und schimmelig werden. Um Feedback muss aktiv geworben werden und auch da gilt der Spruch von Yvonne: Es gibt mehr zu Besprechende als Rezensenten.



#8 Helge

Helge

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Geschrieben Heute, 09:26

Kurzgeschichtenanthologien werden nur von solchen Lesern gekauft, die ohnehin schon Fans von Kurzgeschichten sind; da wird man auf keinen Fall mit mehr Anthologien mehr Leser erreichen. Klassischerweise kommen Kurzgeschichten dort gut an, wo sie einfach mit anderen Medien mitgeliefert werden, also in Zeitungen und Zeitschriften. Das gibt es in der heutigen Zeit aber kaum noch. Eine gute Idee ist dieser SF-Kalender mit Stories drin.

Übrigens habe ich den Eindruck, dass es im Bereich der Fantastik sogar noch ziemlich gut aussieht. Mir fällt tatsächlich rein gar nichts ein, wo sonstige Kurzgeschichten zu finden wären.



#9 rapha

rapha

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Geschrieben Heute, 09:35

Mich würde der auch interessieren. hat sich erledigt, Info wurde gedroppt :D

 

Der Aufschlag selbst erinnert mich sehr an die Themen, die wir damals im Kontext der Comics/Graphic Novel-Szene für Deutschland diskutiert hatten. Da ist es ja auch so, dass die Szene (gerade deutschsprachiger Autoren) massiv der internationalen (vgl. US, frankobelgisch, asiatischer Raum) hinterherhinkt.

 

Da kommt man imo nicht um ne Betrachtung von Einzelpublikationen in Bezug zur Gesamtszene rum, weil in meiner Erfahrung, Szenen und deren Zulauf immer sehr stark vom Zug einzelner herausragender Werke abhängig sind, die über die bestehende Szene hinaus neue Konsumenten ansprechen. Das macht aber halt auch immer etwas mit der Szene an sich.

 

Die deutsche Kurzgeschichtenszene kann ich aktuell gar nicht bewerten. Abgesehen von dem was ich selbst gerade schreibe, bzw. was ich anno dunnemal in Bibliotheken mitgenommen oder per Zufall in die Finger bekommen habe, bin ich da komplett blank.


Bearbeitet von rapha, Heute, 09:44.


#10 Uwe Hermann

Uwe Hermann

    Temponaut

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Geschrieben Heute, 09:38

Das ist auch ein Punkt, den ich bereits von Ivonne gelesen hatte: wenn wir soviele LeserInnen wie SchreiberInnen hätte, wäre bereits viel gewonnen.

 

Dieser Feststellung schließe ich mich an.

 

Ich mich sowieso. Und natürlich lese ich trotzdem noch. Nur weniger.



#11 Mammut

Mammut

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Geschrieben Heute, 09:44

Die deutsche Kurzgeschichtenszene kann ich aktuell gar nicht bewerten. Abgesehen von dem was ich selbst gerade schreibe, bzw. was ich anno dunnemal in Bibliotheken mitgenommen oder per Zufall in die Finger bekommen habe, bin ich da komplett blank.

 

Ein sehr guter Hinweis. Warum nicht? Und willst du da was dran ändern? Falls ja, wie würdest du deine Auswahl angehen?

Wahrscheinlich sind dir die letzten Jahre überhaupt keine entsprechenden Publikationen untergekommen und auch nirgends wahrgenommen. Das ist auch eins der Hauptprobleme denke ich. Meist interessieren sich die Leute aus Eigeninteresse dran (also weil sie selbst veröffentlichen). 



#12 ChristophGrimm

ChristophGrimm

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Geschrieben Heute, 09:46

Also, es gibt jährlich immer noch genügend Möglichkeiten, außerhalb der üblichen Verdächtigen einzureichen. Da ich mit „Literaturausschreibungen“ einen Account auf FB/Insta betreibe, der explizit auf Einsendemöglichkeiten hinweist, ein kurzer Überblick aus den Genre SF/Phantastik.

2025/2026 sind u. a.gelaufen:

„Storyolympiade: Reinkarnation“ (Verlag Torsten Low)
„Plant Punk“ (Verlag ohneohren)
„Int:elegance“ (SP, Ida Nadine Eisele)
„Black Ice Are Watching You“ (SP, Johanna Wolfmann)
„Time Dealer“ (Marianne Labisch, Detlef Klewer)
„Smartokratie“ (ich habe den entsprechenden Thread hier nur etwa zwölfmal nach vorne geschoben ;))
… hinzu kamen für Dauereinsendungen und einzelne Wettbewerbe Exodus, c‘t, Nova, Queer*Welten, Future Fiction Magazine, Verein zur Förderung der Raumfahrt

Mit SF Bezug laufen derzeit noch:

https://klimazukuenfte2050.de/ (Klimazukünfte, Hirnkost, 30.04.2026)
https://punktasten.d...s/view.php?id=1 (Menschmaschine, SP, 31.05.2026)
https://vfr.de/wettb...bewerb-sf-2026/ (Die Entdeckung, 30.06.2026)
https://vfr.de/wettb...erb-mikro-2026/ (Microstorys, 30.06.2026)
https://www.verlag-t...hreibungen.html (Hinter dem Riss, Verlag Torsten Low, 30.06.2026)
https://anthologie4....bung-wendepunkt (Wendepunkt, SP, 01.09.2026)
… und für Nova, Queer*Welten, Future Fiction Magazin, c‘t, Spektrum der Wissenschaft (?) kann meines Wissens nach immer noch eingereicht werden.

Und wem das alles zu wenig ist, kann sich gerne die „Wettbewerbe“-Seite des Schreiblust Verlag als favorisierten Link abspeichern. Querbeet und auch einige Schrott-Ausschreiber dabei, aber eben auch die umfangreichste Link-Sammlung für Einsendemöglichkeiten, die mir bekannt ist:

https://schreiblust-...ettbewerbstipps

PS: Ich halte fest, dass Personen mit Vornamen Uwe ein Magazin namens „Weltenportal“ konsequent ignorieren ;). Schon gut, man muss mir ja nichts schicken; ich kann kein Honorar zahlen und sinnbildlich ist es eher ein Club- als ein Hallengig - aber es gibt mich ;).

https://weltenportal...e/einsendungen/

Bearbeitet von ChristophGrimm, Heute, 09:54.

SF/Fantasy-Literaturzeitschrift: https://weltenportalmagazin.de | SF hautnah: https://eridanusverlag.de | Meine Welt der Worte: https://christophgrimm.com

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#13 rapha

rapha

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Geschrieben Heute, 09:48

Fällt mir gerade noch ein, da ich ja zumindest beruflich nicht unerheblich mit Marketing zu tun habe: Da stecken halt noch ein paar mehrere Faktoren drin, wie man in die Aufmerksamkeit zukünftiger Konsumenten kommt und ohne Kohle sich damit intensiv zu beschäftigen oder Spezis anzuwerben, ist das sehr hart, gerade neben dem Schreiben.

 

Aus der klassischen Sicht sind Autoren prinzipiell relativ ich-bezogen – so wie alle Künstler, behaupte ich. Vermarktung ist relevant kundenbezogen, da muss man ordentlich die Seiten wechseln und an vielen Stellschrauben mit langem Atem ansetzen, um graduell Fortschritte zu erzielen. Das ist natürlich relevant schwieriger, wenn etablierte Kanäle ( z.B. Instagram) von einem Tag auf den anderen die Algos umstellen.



#14 rapha

rapha

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Geschrieben Heute, 09:53

puh, ich muss mich gerade mal wieder an die Art zu diskutieren gewöhnen...

 

Also erstmal n Like @christoph für die ganzen Links und Infos :D

 

@mammut

 

Meine Art neue Sachen zu finden funktioniert zum Einen über soziale Referenzen (quasi über peering) oder dadurch, dass ich größtmögliche Verfügbarkeit von breiten Material habe, auf die ich leichten Zugriff habe (siehe Spotify, Netflix) - sprich ein Abo, Lust zum Durchsuchen oder gute Vorschläge und wenig Zeitaufwand. Ich bin faul. Ändern werde ich daran wahrscheinlich weniger, ich hab Familie, Vollzeit-Job und gehe nicht gerne aus dem Haus ;)

 

Aber das ist halt nur _eine_ Ausprägung. Es gibt ne relativ hohe Bandbreite an Kundenbedürfnissen... und die Frage ist halt welche man wie gewichtet und versucht mit verschiedenen Strategien zu bedienen. Ich kann heute abend da nochmal mehr zu rausholen... :)


Bearbeitet von rapha, Heute, 09:54.


#15 Rezensionsnerdista

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Geschrieben Heute, 10:11

Der erscheint noch, in Zwielicht Classic 20.

 

Okay, dann muss ich die wohl kaufen :-)


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#16 Rezensionsnerdista

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Geschrieben Heute, 10:19


PS: Ich halte fest, dass Personen mit Vornamen Uwe ein Magazin namens „Weltenportal“ konsequent ignorieren ;). Schon gut, man muss mir ja nichts schicken; ich kann kein Honorar zahlen und sinnbildlich ist es eher ein Club- als ein Hallengig - aber es gibt mich ;).

https://weltenportal...e/einsendungen/

 

Haha, das wird jetzt sicher nicht so bleiben, Uwe H. ist doch sicher ansprechbar :-)

 

 

Mammut, ich mag, wie du schreibst "als Yvonne auftauchte". Ja, der Tod kommt auf Zahnrädern wurde WIRKLICH intensiv besprochen und rezensiert, da habe ich massiv auf die aufgebauten Kontakte in den zwei Vorjahren gebaut. Und 2022 war die Pandemie noch nicht so lange her, da wurde irgendwie hier auch noch mehr über Kurzgeschichten diskutiert, so mein Eindruck.

Ihr Körper, das Schiff wurde auch oft und intensiv besprochen, aber nicht ganz so heftig wie die Zahnräder, so mein Eindruck.

 

Ja, für Besprechungen muss man sich anstrengen. Die müssen akquiriert werden. Ich habe aber auch schon sehr oft Menschen geholfen und meine Kontakte weitergegeben, gesagt, an wen man sich wenden kann usw. und das hat nicht immer unbedingt zu mehr Rezensionen geführt. Ich habe auch schon Blogposts dazu verfasst.


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#17 ChristophGrimm

ChristophGrimm

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Geschrieben vor 52 Minuten

Kurzgeschichtenanthologien werden nur von solchen Lesern gekauft, die ohnehin schon Fans von Kurzgeschichten sind; da wird man auf keinen Fall mit mehr Anthologien mehr Leser erreichen. Klassischerweise kommen Kurzgeschichten dort gut an, wo sie einfach mit anderen Medien mitgeliefert werden, also in Zeitungen und Zeitschriften. Das gibt es in der heutigen Zeit aber kaum noch. Eine gute Idee ist dieser SF-Kalender mit Stories drin.
Übrigens habe ich den Eindruck, dass es im Bereich der Fantastik sogar noch ziemlich gut aussieht. Mir fällt tatsächlich rein gar nichts ein, wo sonstige Kurzgeschichten zu finden wären.


Stimme da in allen Beobachtungen zu. Der SF-Kalender erfüllt seinen optisch-praktischen Zweck in meinem Büro, entsprechend lese ich irgendwann im Monat auch die mitgelieferte Geschichte.
Ich glaube, dieses „Mitliefern“ ist auch das große Geheimnis hinter dem Erfolg c‘t-Story. Vermutlich ist die Rubrik beliebt und die 3-4 Seiten werden auch von den Weniglesern mitgenommen. Analog dürften die Einseiten-KGs in „auf einen Blick“, eine Fernsehzeitschrift die sich an Frauen 40+ richtet, gelesen werden.
Ich vermute allerdings, dass sich kaum jemand von der Stammleserschaft von den Zeitschriften abwenden würde, sollten die KG-Rubriken gestrichen werden. Die Geschichten sind eben nicht ausschlaggebend.

Fällt mir gerade noch ein, da ich ja zumindest beruflich nicht unerheblich mit Marketing zu tun habe: Da stecken halt noch ein paar mehrere Faktoren drin, wie man in die Aufmerksamkeit zukünftiger Konsumenten kommt und ohne Kohle sich damit intensiv zu beschäftigen oder Spezis anzuwerben, ist das sehr hart, gerade neben dem Schreiben.
 
Aus der klassischen Sicht sind Autoren prinzipiell relativ ich-bezogen – so wie alle Künstler, behaupte ich. Vermarktung ist relevant kundenbezogen, da muss man ordentlich die Seiten wechseln und an vielen Stellschrauben mit langem Atem ansetzen, um graduell Fortschritte zu erzielen. Das ist natürlich relevant schwieriger, wenn etablierte Kanäle ( z.B. Instagram) von einem Tag auf den anderen die Algos umstellen.


Nach meinen bisherigen Erfahrungen im Hobby-Herausgeber-Bereich kann ich nur festhalten, dass mir Social Media im Vergleich zu Besprechungen von Horst Ilmer (phantastisch), Armin Möhle (Andromeda Nachrichten / Fanzine Kurier), Besuchen auf dem BuCon oder Interaktionen hier im Forum nicht viel bringt. Momentan betrachte ich die SM-Kanäle mehr als erinnernde Visitenkarten.
Die Wichtigkeit von Kontakten und Kenntnis von einer Szene habe ich insbesondere bei meiner Sherlock-Holmes-Sammlung gemerkt, die nach einem guten Start wie Blei im Lager meiner Verlegerin liegt :(. Da fehlen eben die geknüpften Kontakte wie in der SF-Blase.


Haha, das wird jetzt sicher nicht so bleiben, Uwe H. ist doch sicher ansprechbar :-)


Weiß ich doch. Es war nur ein bisschen Gefrotzel.
 

Mammut, ich mag, wie du schreibst "als Yvonne auftauchte". Ja, der Tod kommt auf Zahnrädern wurde WIRKLICH intensiv besprochen und rezensiert, da habe ich massiv auf die aufgebauten Kontakte in den zwei Vorjahren gebaut. Und 2022 war die Pandemie noch nicht so lange her, da wurde irgendwie hier auch noch mehr über Kurzgeschichten diskutiert, so mein Eindruck.
Ihr Körper, das Schiff wurde auch oft und intensiv besprochen, aber nicht ganz so heftig wie die Zahnräder, so mein Eindruck.
 
Ja, für Besprechungen muss man sich anstrengen. Die müssen akquiriert werden. Ich habe aber auch schon sehr oft Menschen geholfen und meine Kontakte weitergegeben, gesagt, an wen man sich wenden kann usw. und das hat nicht immer unbedingt zu mehr Rezensionen geführt. Ich habe auch schon Blogposts dazu verfasst.


Ja, es wird mittlerweile hier etwas weniger besprochen. (Ich nehme mich da selbst nicht aus). Man muss aber auch sagen, dass insbesondere du oft ein Motor warst. (Ebenso wie Mammut, der mit seinen regelmäßigen Threaderöffnungen uns alle wieder etwas aus den Löchern holt ^^).

SF/Fantasy-Literaturzeitschrift: https://weltenportalmagazin.de | SF hautnah: https://eridanusverlag.de | Meine Welt der Worte: https://christophgrimm.com

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#18 Uwe Hermann

Uwe Hermann

    Temponaut

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Geschrieben vor einer Minute


PS: Ich halte fest, dass Personen mit Vornamen Uwe ein Magazin namens „Weltenportal“ konsequent ignorieren ;). Schon gut, man muss mir ja nichts schicken; ich kann kein Honorar zahlen und sinnbildlich ist es eher ein Club- als ein Hallengig - aber es gibt mich ;).

https://weltenportal...e/einsendungen/

Ja, ich hab's verstanden und gelobe Besserung! :-)

Im Moment schreibe ich aber noch an neuen Erzählungen für KI:2




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