Lösungsvorschlag:
Ich würde dennoch anregen, bei Ausschreibungen eine Gebühr von 10 oder 20 € je Autor einzufordern. Damit sind z.B. bei 100 Einreichungen 1.000 € in der Kasse. Die veröffentlichten Autoren erhalten ein professionelles Lektorat und darüber hinaus eine Rezension, weil man auch einen Rezensenten entlohnen könnte. Abgelehnte Bewerber würden eine Mitteilung erhalten mit 3 ausführlichen Sätzen, warum es bei Ihnen nicht gereicht hat. Da hätten wirklich alle was davon.
Wenn du schon länger veröffentlichst, wirst du kein Geld für eine Veröffentlichung bezahlen. Im Gegenteil! Normalerweise bekommst du ein Honorar, auch wenn es außer bei c't und Spektrum nicht viel ist. Geld zahlen würden nur neue Autoren, die bislang noch nichts veröffentlicht haben - was wahrscheinlich nicht die Qualität ist, du du möchtest. Ich verstehe den Hintergedanken, aber so würde es nicht klappen. Außerdem liegt es meiner Meinung nach nicht nur an zu wenig Werbung. Ich habe auf Amazon und Facebook schon Geld investiert, was auch nichts brachte.
Lösungsvorschlag: Nicht das Genre (Schublade) wird verkauft, sondern ein Projekt. Nicht "Wir suchen Geschichten aus dem Bereich Fantasy, Science-Fiction, Horror usw." - sondern z.B. "10 Geschichten über Leute, die an einer Bushaltestelle standen und danach nie wieder gesehen wurden. Oder „Ein Medium stellt Kontakt zum untergehenden Atlantis her. Zehn Geschichten vom letzten Tag.
Dem stimme ich zu. KI - komische Geschichten hat sich gut verkauft und in dem Buch ging es nur um künstliche Intelligenz.



