Also, dass die englische Short Story nicht dasselbe ist wie die deutsche Kurzgeschichte, das habe ich damals schon in der Schule gelernt (auch wenn ich mich leider nicht an mehr erinnern kann als diese Tatsache selbst). Es handelt sich hierbei einfach um falsche Freunde,
Thorsten Küper hat sich über
In eigener Sache: Wie man Kurzgeschichten schreibt... ausgelassen. Was auffällt: Alles, was kein langer Roman ist, ist für ihn eine Kurzgeschichte, selbst wenn es eine Novelette ist (bei uns wohl das, was die meisten unter Novelle verstehen).
Neben der Einteilung in der Länge kann man natürlich auch strukturelle Unterschiede sehen. Ob jemand seine Geschichte in über 40000 Wörtern oder unter 7.500 Wörtern verfassen, macht oft strukturell keinen Unterschied. Die Geschichte wird halt ausführlicher oder weniger ausführlich geschrieben.
Es spricht aber nichts dagegen, es in kürzerer Form anders zu erzählen. Bei einem Drabble ist man fast dazu gezwungen, bei Kurzgeschichte oder Novelle eher nicht.
Warum glaubst du ist eine Kurzgeschichte was anderes als eine Short Story und wie macht sich da bemerkbar?