Nachlass von Karl-Heinz Biege (Pseudonym: Clyde Morris) – Einblicke in die Familiengeschichte
#1
Geschrieben 26 April 2026 - 12:19
mein Name ist Steffi und ich melde mich heute mit einem ganz besonderen Anliegen bei euch.
Ich bin die Enkelin von Karl-Heinz Biege, der in den 1950er und 60er Jahren unter dem Pseudonym Clyde Morris Science-Fiction-Romane veröffentlicht hat (u.a. im Bewin-Verlag und in der Utopia-Reihe).
Kürzlich habe ich mich intensiv mit seinem literarischen Erbe beschäftigt und war völlig überwältigt, was mein Opa damals geschaffen hat. Ich besitze nicht nur die Erstauflagen von Werken wie Jenseits SOL, Das galaktische Kommando, Der Ring der Planetoiden und Gnosis-II, sondern auch die Originalmanuskripte.
Besonders berührt hat mich ein Fund in einer der Ausgaben: Eine handschriftliche Signatur als „C. Morris“, die er mit seinem bürgerlichen Namen Karl-Heinz Biege und einem Stempel offiziell gegengezeichnet hat.
Ich habe gelesen, dass mein Opa wohl auch im SFCD sehr aktiv war und den Gruß „Ad Astra“ mitgeprägt hat. Da ich die Bücher selbst erst jetzt nach und nach entdecke, wollte ich mich an euch wenden:
Gibt es hier jemanden, der sich an seine Werke erinnert oder mir mehr über seine Rolle in der frühen deutschen SF-Szene sagen kann? Ich überlege auch, seine Werke in Zukunft eventuell neu zu veröffentlichen, um sein Vermächtnis lebendig zu halten, und freue mich über jeden Austausch oder Tipp dazu.
Ad Astra!
Steffi
#2
Geschrieben 26 April 2026 - 15:33
Herzlich willkommen hier im Forum.
- • (Buch) gerade am lesen:Dirk van den Boom: Canopus
- • (Buch) als nächstes geplant:immer noch Alan Campbell - Scar Night (Kettenwelt 1), aber meine Planungen werden häufig über den Haufen geworfen.
#3
Geschrieben 26 April 2026 - 19:25
Steffi, du hast eine Privatnachricht!
Gruß
Ralf
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ShockWaveRiders Kritiken aus München
möchten viele Autor'n übertünchen.
Denn er tut sich verbitten
Aliens, UFOs und Titten -
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#4
Geschrieben 26 April 2026 - 20:56
Das finde ich ja spannend. Leider habe ich von Clyde Morris bisher noch nie etwas gehört. Aber ich fände es toll, wenn solche Geschichten auch den heutigen Lesern wieder zugänglich gemacht würden.
Herzlich willkommen hier im Forum.
Ich habe mal ein wenig auf den antiquarischen Plattformen gesucht und da gibt es das ein oder andere Heft aus der Utopia-Reihe von ihm zu kaufen. Die ganze Reihe macht einen faszinierenden Eindruck. Auch die Covergestaltung trifft genau meinen Nerv.
Hab mir das mal für die kommenden Flohmärkte auf die Liste geschrieben.
Finde es auch schade dass es über ihn gar keinen Wikipedia-Eintrag zu geben scheint, obwohl er ja doch eine Reihe von Veröffentlichungen hatte.
Mein Blog über Science Fiction: www.ostinspace.blog
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#5
Geschrieben 27 April 2026 - 07:54
ich chatte mal ein paar Profis an, die sich in dieser Zeit besser auskennen.
Schön, dass du dich hier an uns wendest!
Viele Grüße Yvonne
Ehemals rezensionsnerdista.de findet sich nun bei https://yvonnetunnat...free.com/blog/
- • (Buch) gerade am lesen:meistens viele
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• (Film) gerade gesehen: Der Simpsons Movie, Lola rennt
#6
Geschrieben 27 April 2026 - 12:06
Ich habe mal nachgesehen, ob ich in den einschlägigen Lexika zu Karl-Heinz Biege bzw. Clyde Morris was finde:
- Im Pseudonyme-Lexikon von Jörg Weigand ist das Pseudonym verzeichnet und Biege zugeordnet worden.
- In der Bibliographie von Horst Illmer (zu den Buch-Erstausgaben 1945-1995) werden sechs Romane von Clyde Morris aufgelistet:
- Das galaktische Kommando, Bewin 1961
- Gesetz zwischen den Sternen, Bewin 1958
- Gnosis=II, Bewin 1958
- Jenseits Sol, Bewin 1957
- Der Ring der Planetoiden, Bewin 1962
- Taygete, Planet des Unheils, Bewin 1962
Nachdrucke in anderen Verlagen sind hier nicht angegeben. Das findet man bei sf-leihbuch.de:
- Gesetz zwischen den Sternen: Nachdruck als Utopia Zukunftsroman #135, Pabel 1958
Hier kann man auch die Abbildungen der Buchcover sehen.
- Unter Clyde Morris gibt es auch einen Eintrag im Lexikon der Science Fiction Literatur von Alpers/Fuchs/Hahn/Jeschke (in der erweiterten Ausgabe von 1988), hier werden alle sechs Titel aufgelistet, aber zum Autor findet sich nur der Realname, keine biographischen Angaben.
Ob er damals bei einem Fanzine aktiv mitgewirkt hat, kann ich nicht sagen, mir ist aber nichts bekannt.
Noch gibt es Zeitgenossen, die ihn zu der Zeit (1957-1962) erlebt haben könnten und die sich auch mit der damaligen Zeit und dem Fandom befassen, wie Rainer Eisfeld oder Jürgen vom Scheidt. Ich vermute mal, Ralf hat in seiner PN hierzu die Kontakte vermittelt.
#7
Geschrieben 27 April 2026 - 12:19
Nachtrag:
- In Jörg Weigands Das utopisch-phantastische Leihbuch nach 1945 (DvR 2019) finden sich die sechs Titel von Clyde Morris natürlich auch. Im Zusatzband Die Autoren der utopisch-phantastischen Leihbücher gibt es auch einen Eintrag zu Karl-Heinz Biege, hier stehen zumindest die Lebensdaten (1922-1988) und der Vermerk "Fanautor der ersten Stunde", aber ansonsten auch nur der Hinweis auf sein Pseudonym und die sechs Buchtitel.
Vielleicht ist Jörg Weigand auch ein Ansprechpartner.
Steffi, falls gewünscht, kann ich Dir in einer PN die Kontaktdaten zu den drei Zeitgenossen liefern.
#8
Geschrieben 27 April 2026 - 13:20
Gerne würde ich die Kontaktdaten für Ansprechpartner nehmen. Einen Kontakt habe ich schon.
Freue mich sehr, dass ihr euch so Mühe gebt.
Vielleicht sollte ich mit meinem Papa (seinem Sohn) mal die Autobiographie in Angriff nehmen.
#9
Geschrieben 27 April 2026 - 18:46
Ich überlege auch, seine Werke in Zukunft eventuell neu zu veröffentlichen, um sein Vermächtnis lebendig zu halten, und freue mich über jeden Austausch oder Tipp dazu.
Hallo Steffi, gut möglich, dass du von Print-on-demand schon mal gehört hast, aber ich schreibe es trotzdem mal: Eine Wiederveröffentlichung lässt sich heutzutage mit geringen Kosten auf den Weg bringen. Man muss keinen Verlag gründen und keine Mindestauflage drucken lassen, das Drucken übernehmen die Print-on-demand-Anbieter wie Amazon KDP, Book on demand, Tolino und andere. Man muss nur eine Buch-Datei hochladen, und die Bücher werden auf Abruf gedruckt, d. h. wenn jemand eines bestellt.
Theoretisch könnte es sein, dass dein Opa die Rechte an den Werken an den Verlag verkauft hat und die Urheberrechte immer noch beim Verlag liegen, oder einem anderen Verlag, der den ursprünglichen Verlag aufgekauft hat. In der Praxis werden sich aber wahrscheinlich keine Probleme ergeben. Es müsste ja erst mal jemandem auffallten, dass da was wiederveröffentlicht wird, und wenn sich keine hohen Auflagen erzielen lassen, lohnt es sich für den Verlag eher nicht, einen Rechtsstreit anzufangen. Man sollte sich aber sicherheitshalber vorher doch informieren, wie es mit den Rechten aussieht. (Zu beachten: Ich bin kein Rechtsanwalt und sehe es vielleicht zu optimistisch …)
Viel Erfolg!
Ad astra!
Matthias
Nautron respoc lorni virch.
- • (Buch) gerade am lesen:Ray Bradbury: The Martian Chronicles
#11
Geschrieben 28 April 2026 - 12:10
@Stahlelefant:
Urheberrechte liegen niemals bei einem Verlag, sondern nur beim Urheber.
Beim Verlag liegen allenfalls Verwertungsrechte. Und die laufen nicht ewig, sondern nur so lange wie in Verträgen festgelegt. Und in so einem Vertrag denkbar auf ewig festgelegte Verwertungsrechte lassen sich aushebeln.
My.
P.S.: Im Übrigen ist es heutzutage sinnvoll, Materialien aus dne 50ern und 60er nicht einfach 1:1 neu zu veröffentlichen.
Bearbeitet von My., 28 April 2026 - 12:11.
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#12
Geschrieben 28 April 2026 - 12:16
@Stahlelefant:
Urheberrechte liegen niemals bei einem Verlag, sondern nur beim Urheber.
Beim Verlag liegen allenfalls Verwertungsrechte. Und die laufen nicht ewig, sondern nur so lange wie in Verträgen festgelegt. Und in so einem Vertrag denkbar auf ewig festgelegte Verwertungsrechte lassen sich aushebeln.
My.
Danke für die Infos. Da sieht man schon, dass ich kein Fachmann bin … und es sogar zu pessimistisch gesehen habe. (Umso besser, dann wird Steffi wohl keine Probleme haben im Falle einer Wiederveröffentlichung.)
Nautron respoc lorni virch.
- • (Buch) gerade am lesen:Ray Bradbury: The Martian Chronicles
#13
Geschrieben 21 Mai 2026 - 16:53
Ich mach mal den Party-Pooper: Die Frage ist, warum diese Werke heute noch einen Leser*innenkreis anziehen sollten. Nur danach lässt sich entscheiden, ob eine Wiederveröffentlichung Sinn ergibt. Es gibt ja doch einige einschlägige Verlage, die sich mit solchen Wiederveröffentlichungen beschäftigen, da wäre es sicher gut, sich mal deren Programme anzuschauen. Hirnkost hat sowas teilweise gemacht, existiert aber kaum noch. Memoranda könntest du dir noch ansehen. https://www.memoranda.eu/
Meine Vermutung ist, dass es total cool und bereichernd ist, die Werke des eigenen Opas zu entdecken, dass es aber darüber hinaus kaum ausreichendes Interesse gibt. Es sei denn, die Texte haben ein Alleinstellungsmerkmal oder eine Besonderheit, die sie auch heute noch interessant machen.
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#14
Geschrieben 22 Mai 2026 - 21:15
Ja, da könnte was dran sein. Eine Suche ergibt: Die oben genannten Romane sind aktuell alle bis auf einen antiquarisch erhältlich – die Anzahl angebotener Exemplare ist meist niedrig und gleichzeitig sind die Preise moderat. Die Nachfrage scheint also gering zu sein. (Hm, ob Steffi das Projekt (und diesen Thread) überhaupt noch weiterverfolgt? Es kam ja keine Rückmeldung mehr.)
Nautron respoc lorni virch.
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#15
Geschrieben 22 Mai 2026 - 21:27
Ich glaube das muss sich gar nicht widersprechen. Eine Wiederveröffentlichung würde die Werke ja auch neu bewerben und ein Interesse von potentiellen Leser*innen vielleicht auch neu erzeugen.
Denn es muss ja nicht immer gleich kostenintensiv und als Printmedium sein. Ich fände gerade für so einen eher kleineren Interessent*innenkreis auch ein eBook interessant.
Also zumindest ich würde es kaufen =)
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#16
Geschrieben 25 Mai 2026 - 15:24
Das finde ich spannend, Stephan: Was würde dich zum Kauf bewegen?
Ich werde ja eher mit alten SF-Texten zugeschüttet, immer wenn irgendwo ein Vater oder Opa verstirbt und Bücher übrigbleiben, kommt ein Mensch und denkt an mich. Ich lese in fast alles hinein, aber bis auf ganz wenige Ausnahmen landen die Bücher dann im nächsten öffentlichen Bücherschrank. Es gibt so wenig SF aus den 1950ern bis 1980ern, die ich noch mit Genuss lese.
Bearbeitet von Jol Rosenberg, 25 Mai 2026 - 15:26.
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#17
Geschrieben 25 Mai 2026 - 17:25
Na ich stelle bei mir schon so eine Abwägung an.
Da meine Bücherregale aus allen Nähten platzen und auch mein Lese-Stapel gerade bei meinem Special Interest immer größer wird, muss ich bei Neuanschaffungen schon genau kalkulieren, ob ich das Buch lese und danach wieder verkaufe/verschenke. Das mach ich z.B. wenn es nicht so direkt in meine Sammlung passt. Auch bei Neuerscheinungen in Hochglanz-Hardcover nehme ich mir meistens vor, die danach wieder zu verkaufen.
Oder andersherum halt, dass ich dann doch mal über meinen Schatten springe und meine kleine eBook-Phobie überwinde. So ein SF-Text wie hier von Herrn Biege bzw. Clyde Morris, der dürfte mit Sicherheit alle Retro-Register ziehen, den würde ich schon mal lesen wollen. Auch weil er ja einen frühen prägenden Bezug zum SFCD gehabt zu haben scheint und ich diesem Verein auch irgendwie beigetreten bin
Nur für meine Sammlung wäre es wohl eher nix =)
Bei den Bücherschränken wiederum bediene ich mich sehr gerne. Neben Antiquariaten ist das meine Hauptquelle, besonders für meine Sammlung.
Achso und inhaltlich. Ich sags mal so, ältere Titel halten ja in fast allen Fällen nicht die inhaltlichen Standards die wir heute an Neuerscheinungen anlegen. Auch ich würde ein Buch heute sehr viel strenger bewerten, wenn der/die Autor*in quatsch schreibt oder die Story nicht funktioniert. Aber Bücher die so 40, 50 oder 60 Jahre alt sind, die bewerte ich deutlich milder und versuche mich sowohl in die Zeit als auch in ihren Entstehungskontext hineinzuversetzen. Und ein Stück weit sind die Geschichten oft auch eine schöne Zeitreise in eine Welt in der andere Probleme vorherrschten als heute.
Edit: wenn ein Text aus heutiger Perspektive absurd ist, weil dort z.B. Raketenautos durch die Gegend fahren oder es die fünfzehnte Adaptionen eines Cowboy-Westerns im Weltall ist, dann ist das für mich kein Ausschlusskriterium. Also ich lese auch schlechte Text, solange die Inhalte nicht bösartig werden. Im Gegenteil eigentlich, wenn etwas so richtig skurril anmutet, weil es durch die letzten 60 Jahre Raumfahrt oder unsere gesellschaftliche Entwicklung mehrfach überholt wurde, dann bin ich in der Regel erst richtig angefixt.
Bearbeitet von Stephan, 25 Mai 2026 - 19:18.
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#18
Geschrieben 26 Mai 2026 - 09:38
Ah spannend. Ja, das ist bei mir schon ein bisschen ähnlich. Nur dass ich in so alten Texten, egal aus welchem Genre, oft die Geschlechterbeziehungen wirklich schwer aushaltbar finde. Aber es gibt auch ein paar sehr lohnenswerte Ausnahmen, die allerdings meiner Erfahrung nach meist nicht von weißen cis Männern geschrieben sind.
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#19
Geschrieben 26 Mai 2026 - 13:17
Ah spannend. Ja, das ist bei mir schon ein bisschen ähnlich. Nur dass ich in so alten Texten, egal aus welchem Genre, oft die Geschlechterbeziehungen wirklich schwer aushaltbar finde. Aber es gibt auch ein paar sehr lohnenswerte Ausnahmen, die allerdings meiner Erfahrung nach meist nicht von weißen cis Männern geschrieben sind.
Wenn du da Tipps haben solltest, was ältere Romane angeht nehme ich die sehr gerne an. Also mal abseits der bekannten und berühmten Personen wie Ursula Le Guin oder von mir aus auch Mary Shelley finde ich aus dem Bereich "Retro/Vintage/richtig alt" kaum nicht männliche Autor*innen.
Auch bei der Ost-Scifi habe ich neben Angela Steinmüller und Johanna Braun bisher nur "Männer" im Regal. (bzw. evtl. noch Olga Larionowa im Kassettenrekorder)
Bearbeitet von Stephan, 26 Mai 2026 - 13:18.
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#20
Geschrieben 26 Mai 2026 - 13:36
Auch bei der Ost-Scifi habe ich neben Angela Steinmüller und Johanna Braun bisher nur "Männer" im Regal. (bzw. evtl. noch Olga Larionowa im Kassettenrekorder)
Ja, da gibt es leider nicht viel, die Steinmüllers hatten im Lichten Morgen neben Anna Seghers nur noch eine Frau (wenn ich mich recht erinnere), von Angela und Johanna Braun mal abgesehen. In meinem Regel gibt es noch Klára Fehér aus Ungarn.
Vermutlich gibt es aber weit mehr Texte, die dann als Belletristik galten.
Kassandra von Christa Wolf läuft ja auch nicht unter Fantasy und mir fallen ein paar Romane von Autorinnen ein, die deutlich phantastische Elemente enthalten.
Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
Moderator im Unterforum Fantasyguide
Fantasyguide
Saramee
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#21
Geschrieben 26 Mai 2026 - 13:47
Ja, da gibt es leider nicht viel, die Steinmüllers hatten im Lichten Morgen neben Anna Seghers nur noch eine Frau (wenn ich mich recht erinnere), von Angela und Johanna Braun mal abgesehen. In meinem Regel gibt es noch Klára Fehér aus Ungarn.
Vermutlich gibt es aber weit mehr Texte, die dann als Belletristik galten.
Kassandra von Christa Wolf läuft ja auch nicht unter Fantasy und mir fallen ein paar Romane von Autorinnen ein, die deutlich phantastische Elemente enthalten.
Ja, oder die nicht veröffentlicht wurden. Ich denke z.B. an den ersten Roman von Brigitte Reimann (kein SciFi), den sie schon 1952 geschrieben hatte und trotz sechsfacher Änderungen durchs "Lektorat" nie veröffentlichen konnte. Ihr Erstlingswerk ist heute nur bekannt weil sie später berühmt wurde und sich demzufolge alles von ihr veröffentlichen ließ.
Wie viele Science-Fiction Perlen aus den 50ern & 60ern liegen da also eventuell noch in den Schubladen, ungelesen und unbekannt? :/
Bearbeitet von Stephan, 26 Mai 2026 - 13:49.
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#22
Geschrieben 27 Mai 2026 - 17:15
Tipps habe ich tatsächlich keine. Alles, was ich für mich entdeckt habe, ist bei Carcosa neu aufgelegt worden. Samuel R Delany beispielsweise, ein Schwarzer Mann, soweit ich informiert bin.
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#23
Geschrieben 27 Mai 2026 - 19:29
Ansonsten empfehle ich Marge Piercy, die hat zwei tolle Romane veröffentlicht (mehr kenne ich von ihr nicht):
https://de.wikipedia...ki/Marge_Piercy
Oder vielleicht das:
http://defms.blogspo...usics-over.html
Bearbeitet von Mammut, 27 Mai 2026 - 19:54.
Die neue Anthologie aus der Galactic Pot Healer Bar:
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