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Vorschlag: Neuer SF-Kurzgeschichten-Podcast


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36 Antworten in diesem Thema

#1 Uwe Post

Uwe Post

    FutureFictionMagazin'o'naut

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Geschrieben 20 Mai 2026 - 10:24

Eine interne Diskussion unter ein paar SF-Schaffenden mit dem Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit für SF-Kurzgeschichten kam auf den Gedanken, vielleicht einen neuen Podcast zu starten. Die Idee ist in einer frühen Phase und es ist offensichtlich, dass dafür motiviertes, verlässliches Personal notwendig ist. Daher hat dieser Thread zunächst das Ziel, Personen zu finden, die Interesse hätten, mitzumachen, in welcher Form auch immer.

 

Die Idee in Stichpunkten (nichts davon ist freilich in Stein gemeißelt):

  • Podcasts sind ein authentisches, modernes, beliebtes Medium und generieren leichter Aufmerksamkeit als klassische SF-Anthologien oder -Magazine.
  • Leicht verfügbar zu machen auf allen bekannten Plattformen (Spotify, Apple, Amazon usw.), dies erzeugt keine Betriebskosten (Spotify für Podcasters ist kostenlos).
  • Es sollte pro Folge eine starke Geschichte präsentiert werden, mit knackiger Anmoderation, im Anschluss auch mal ein Autorengespräch (aber nicht nur "danke für deine schöne Geschichte" - "ja freut mich dass ich hier sein darf" - "ach und zufälligerweise ist ja gerade von dir ein neuer Roman erschienen"), auch mal ein kleiner redaktioneller Teil mit News aus der Szene (z.B. SF-Preise, wichtige Neuerscheinungen) und Besprechung von Publikumsfeedback. Eventuell auch mal zwei Geschichten, aber so viel brauchbares Material muss man erstmal bekommen, siehe dazu weiter unten.
  • Wichtig ist eine lockere, moderne, freundliche, (semi)professionelle, ansprechende Moderation und Darbietung (erfordert z.B. gute Mikrofone, leichte Nachbearbeitung, eine ordentliche Intro-Musik usw.). Kein Video (zu aufwändig in brauchbarer Qualität).
  • Vorgetragene Texte müssen zwingend spannend und fesselnd sein. Sie dürfen sich keine Längen erlauben. Lieber etwas übertriebene, gemeine, düstere oder witzige SF-Krimis/Thriller als netter Solarpunk oder verkopfte, schwer zugängliche Stilkunstwerke (dies ist keine Wertung, nur ein Erfahrungswert im Hinblick auf Publikumserfolg!). Nicht zu lang, ich würde so 15-20 Minuten ansetzen, also 15-20K Zeichen. Vielleicht gibt es die eine oder andere bereits veröffentlichte Geschichte, die sich eignet (eventuell nach etwas Optimierung), aber wir werden Autoren brauchen, die Texte speziell für diese Anforderungen verfassen.
  • Denkbar sind auch Übersetzungen ausländischer Texte (hier ließe sich eventuell der internationale Autorenfundus von Future Fiction anzapfen)
  • Wir brauchen natürlich ein oder mehrere SprecherX mit hervorragend geeigneten Radiostimmen.
  • Notwendig ist ein griffiger Titel, bereits im Gespräch war zum Beispiel nach dem Vorbild von "Black Mirror" (Netflix) so etwas wie "Schwarze Zukunft" oder "Dunkle Visionen". (Deutscher Titel, um keine falschen Erwartungen zu wecken.) Der Begriff "SF" sollte nur im Untertitel auftauchen, weil er (leider) bei vielen Leuten lediglich Gedanken an laserstrahlende Raumschiffe auslöst.
  • Neben SF sind auch Phantastik und Fantasy denkbar, aber nicht so klassische Völkerfantasy, die eh nicht auf Kurzgeschichtenlänge funktioniert.  Keine Fortsetzungsgeschichten. Über genauere inhaltliche Kriterien muss man sich sicher noch unterhalten, auch im Hinblick auf Triggerwarnungen und hochsensible Themen. Natürlich soll der Text Aufmerksamkeit fesseln, aber nicht um jeden Preis, Shitstorms wollen wir nicht.
  • Das Projekt könnte bei deutsch-science-fiction.de als Subdomain/Seite unterkommen und hätte somit direkt eine Webseite mit hohem Google-Ranking.
  • Parallel zur Unterstützung Bespielen von social media, z.B. Discord, Instagram, Tiktok, die jeweils neue Folgen anteasern könnten und Feedback einsammeln.
  • Kostenloses, werbefreies Angebot, also keine Einnahmen. Im Erfolgsfall wäre es denkbar, über Patreon oder Steady (Premium-Inhalte) etwas Geld einzusammeln und dann irgendwann auch Honorare auszuschütten.

Anmerkung: Mir ist bekannt, dass es mit letslisten und podyssey ähnliche Projekte gibt oder gab. Letslisten hat z.B. allein auf Youtube 77 Abonnenten (Spotify weiß ich nicht) und einzelne Folgen wurden um die 150x aufgerufen (diese Zahl bitte mit der Auflage gängiger deutscher SF-Anthologien oder Magazine vergleichen), aber ich denke, es ist mehr drin, wenn man die Sache so publikumswirksam wie möglich aufzieht. Also zugängliche Texte und eine zeitgemäße Präsentation, um beim alltäglichen Kampf um Aufmerksamkeit überhaupt eine Chance zu haben. Ich meine, es wäre einen Versuch wert.

 

Ich sage gleich dazu, dass ich das nicht als Hauptverantwortlicher betreiben möchte. Dazu fehlt mir einfach die Zeit. Aber so eine Aufgabe bewältigt man ohnehin am besten als Team. Deshalb auch der öffentliche Thread hier.

 

Kleine Bitte: Um den Thread übersichtlich zu halten, bitte keine "tolle Idee, aber ich hab leider keine Zeit dafür" oder "so ein Quatsch, Zeitverschwendung"-Postings, sondern nur bei ernsthaftem Interesse Gedanken, Vorschläge oder Fragen posten oder eben Mitmachbereitschaft signalisieren (natürlich erstmal unverbindlich). Falls sich ein Team findet, kann man natürlich die konkreten Planungen in einem privaten Bereich in Angriff nehmen.

 

Los geht's!


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#2 Rezensionsnerdista

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    Yvonne

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Geschrieben 20 Mai 2026 - 15:52

Hi,

Hauptverantwortlich nein, aber ja zu (nicht bei jeder Folge, aber regelmäßig wenn gewünscht jede zweite Folge oder ähnliches):

An- und Abmoderation
Nachbearbeitung /Schneiden (sofern keine Untertitel bearbeitet werden müssen, das hat mir meinen Podcast verhagelt)

Finanziell beteiligen würde ich mich, aber nicht die gesamte Gebühr für das Hosting alleine tragen.

Selbst einen guten Text dafür werde ich voraussichtlich einmal im Jahr haben.
Ggf taugen bis zu fünf von den alten, die seit 2021 von mir erschienen sind.

Lg Yvonne

Edit Ach so, wie oft soll der Podcast erscheinen? Ich bin jetzt von einmal im Monat ausgegangen, aber wenn es einmal in der Woche ist, kann ich natürlich nicht jedes zweite Mal irgendwas machen

Ehemals rezensionsnerdista.de findet sich nun bei https://yvonnetunnat...free.com/blog/ 

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#3 Uwe Post

Uwe Post

    FutureFictionMagazin'o'naut

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Geschrieben 20 Mai 2026 - 20:59

Danke für Deine Unterstützung!

Finanzbedarf sehe ich derzeit nicht. Für eine Subdomain und eine Unterseite auf deutsche-science-fiction,de verlange ich keine Beteiligung an den (ohnehin geringen) Hosting-Kosten. Die Podcast-Files selbst liegen bei Spotify für Podcasters, was ebenfalls keine Kosten verursacht ,und werden von dort überallhin verteilt.


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#4 Tse-Eh

Tse-Eh

    Hauptsachenaut

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 05:58

Ich denke, ein Podcast benötigt vor allem eine gewisse Regelmäßigkeit. Das ist der wichtigste Punkt, der mir im Ausgangspost fehlt: Welche Zielmarke ist hier angedacht? Einmal pro Woche? Einmal pro Monat? Natürlich hängt das auch vom Angebot an Geschichten ab, allerdings würde ich dazu raten, dass der Podcast erst dann live geht, wenn schon einige Geschichten eingesandt wurden, so dass die ersten Podcast-Folgen schon in einem regelmäßigen Rhythmus starten können, und idealerweise sollte absehbar sein, dass es mit demselben Rhythmus weitergehen kann. Ein sporadischer Podcast würde es vermutlich schwer haben, sich zu etablieren.

 

Ansonsten wäre noch zu klären, wofür alles Helfer gebraucht werden. Nun, offensichtlich Autoren (sollte ich je dahin kommen, etwas hinreichend Gutes zu schreiben, wäre ich da natürlich gerne dabei, aber das kann ich leider nicht versprechen), Moderatoren (dafür bin ich leider ungeeignet), und natürlich Leute, die entscheiden, ob eine eingesandte Geschichte für den Podcast geeignet ist (ob ich dafür geeignet bin, weiß ich nicht; wenn, dann würde  ich das allenfalls im Rahmen eines Teams machen, das dies ausdiskutiert, so dass mein möglicherweise schlechtes Urteil nicht zu sehr ins Gewicht fällt; allerdings habe ich auch nur sehr eingeschränkt Zeit). Aber es braucht sicher auch noch Leute "hinter den Kulissen", die alles organisieren; ich habe keine Ahnung, was da so alles zu tun ist, welche Fähigkeiten man dafür braucht, und wieviel Zeit das benötigt.



#5 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 07:56

Noch 5 ct von meiner Seite.

Inhalte.

Geschichten im Wochentakt oder auch ab und an eine Gesprächsrunde zu 'aktuellen' Themen der  deutschsprachigen SF?

 

Ich würde mich auch gerne einbringen. Nicht federführend, dafür fehlt mir die Zeit.

Und ich hab keinen blassen Schimmer, was ich (von der einen oder anderen Geschichte mal abgesehen) zum Gelingen beisteuern könnte.


In memoriam Michael Szameit / Christian Weis / Alfred Kruse / Rico Gehrke                                     Meine Story LADEN! ZIELEN! FEUER!      im Weltenportal N°6  -> https://weltenportal...-Webausgabe.pdf  <-  auf Seite 97 im PDF
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#6 Uwe Post

Uwe Post

    FutureFictionMagazin'o'naut

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 11:37

 

 

Einmal pro Woche? Einmal pro Monat? Natürlich hängt das auch vom Angebot an Geschichten ab, allerdings würde ich dazu raten, dass der Podcast erst dann live geht, wenn schon einige Geschichten eingesandt wurden, so dass die ersten Podcast-Folgen schon in einem regelmäßigen Rhythmus starten können

Da bin ich absolut bei Dir. Das gehört zu den Dingen, die das Team diskutieren sollte, wenn es denn mal eines gibt, ich wollte es jetzt nicht einfach festlegen. Einmal pro Woche wäre schön, aber ich würde mich wundern, wenn pro Jahr 52 wirklich starke Geschichten zur Verfügung stehen würden. Zum Vergleich: Etwa 10 werden im Jahr für den KLP nominiert, vielleicht 50 vorgeschlagen, aber viele würden thematisch oder inhaltlich oder stilistisch einfach nicht passen. Und ob sich genug Leute finden, die genug starke Texte extra für den Podcast schreiben, halte ich für unwahrscheinlich. Gehen wir also erstmal von etwa einer Folge pro Monat aus. Das ist auch eher ein Arbeitsaufwand, der sich in der Freizeit stemmen lässt.

 

 

 

Geschichten im Wochentakt oder auch ab und an eine Gesprächsrunde zu 'aktuellen' Themen der  deutschsprachigen SF?

Die Geschichten sollten der zentrale Inhalt sein, wegem dem die Leute den Podcast hören. Aktuelle Themen kann man bei gegebenem Anlass mit reinbringen. Wobei das natürlich von allgemeinem Interesse sein muss. Viel mehr als die beiden SF-Preise und Hinweise auf Conventions fallen mir da jetzt spontan nicht ein. Ein Genörgel "niemand kauft unsere tollen Romane" oder ausführliche Eigenwerbung für den neuen Roman des heutigen Autorx würde sicher nicht die Abonnentenzahlen erhöhen. Klar könnte man auch Autorengespräche bringen, aber da muss man wirklich überlegen, welche Themen fürs Publikum interessant sind. Wenn man ehrlich ist, sind viele Interviews relativ substanzarm: Wie bist du auf die Geschichte gekommen, wie sieht dein Schreiballtag aus. Es geht natürlich auch anders, ein paar Interviews im FFM wie das letztens mit Christian Meier sind da meiner Meinung nach positive Beispiele, aber das will dann a) gut vorbereitet sein und braucht b) schlagfertige Gesprächspartner, die aus nichttrivialen Fragen dann keine Ähm-Parade machen, sondern ein richtiges (Streit)gespräch vom Zaun brechen. Nichts ist langweiliger als zwei Gesprächspartner, die in allem einer Meinung sind.


Bearbeitet von Uwe Post, 21 Mai 2026 - 11:52.

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#7 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 11:48

Einmal pro Woche wäre schön, aber ich würde mich wundern, wenn pro Jahr 52 wirklich starke Geschichten zur Verfügung stehen würden. Zum Vergleich: Etwa 10 werden im Jahr für den KLP nominiert, vielleicht 50 vorgeschlagen, aber viele würden thematisch oder inhaltlich oder stilistisch einfach nicht passen. Und ob sich genug Leute finden, die genug starke Texte extra für den Podcast schreiben, halte ich für unwahrscheinlich. Gehen wir also erstmal von etwa einer Folge pro Monat aus. Das ist auch eher ein Arbeitsaufwand, der sich in der Freizeit stemmen lässt.

 

 

 

Da wir ja alle beklagen, wie dünn die Durchdringung unsere KG in den potentiellen Zielkäuferschaften ist, können wir auch alte Storys verarbeiten. 

Eine neue, eine alte (ggf. nominiert oder ausgezeichnet) im Wechsel. Oder eine neue, zwei alte ...

Das sichert ein längeres Überleben des Podcast und stellt zugleich die Machbarkeit pro Woche sicher.

Also theoretisch  :aliensmile:


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#8 Uwe Post

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 11:54

Deine Fähigkeiten als Autor kenne ich ja, Frank, und ich bin durchaus der Meinung, dass Du passende Texte beisteuern könntest. Ich könnte mir vorstellen, es läuft auf ein Autorenteam hinaus, das auch gemeinsam Ideen ausarbeitet und dann an den Texten feilt. Wieso ich jetzt an eine Serie namens Biom Alpha denke, keine Ahnung...  :bighlaugh:

"Laden Zielen Feuer" hätte sicher schonmal den richtigen Stil, fällt mir gerade auf. Ein Ich-Erzähler ist doch perfekt für einen Podcast. Sowas in die Richtung brauchen wir, denke ich.

 

Bereits vorhandenes Material kommt grundsätzlich in Frage. Das Redaktionsteam muss das sichten und entscheiden. Mir würden direkt ein paar Geschichten einfallen, hauptsächlich aus dem FFM. 


Bearbeitet von Uwe Post, 21 Mai 2026 - 11:58.

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#9 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

    Yvonne

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 12:21

Was die Postproduktion betrifft, Audacity ist Open Source und mir ist es vor ein paar Jahren gelungen, mich da sehr schnell reinzuarbeiten mit wenig Aufwand. In der Regel schneidet man halt Versprecher heraus oder "Ähm"s oder kurbelt beide Gesprächspartner*innen auf dieselbe Lautstärke, wenn man wieder jemand ein lauteres Mikro hatte als der andere.

 

Ich habe eben nachgeschaut, die Zahlen für meinen Podcast damals habe ich nicht mehr. Bei YouTube läuft Andreas Eschbach am besten (nahezu 600 Aufrufe versus 10 bis 200 bei allen anderen). 

 

Gut wäre, wenn noch jemand bei TikTok, Insta oder so versucht, Shorts zum Podcast unterzubringen, aber da wäre ich raus, soziale Medien, da komme ich gar nicht mehr dazu, mich damit zu beschäftigen.


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#10 Uwe Post

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 12:27

Eschbach ist halt berühmt. Berühmte Namen wird der Podcast erstmal nicht haben. Gut, man kann natürlich Andreas überreden, eine Folge beizusteuern. Er ist da ja oft kooperativ. An sowas hatte ich noch gar nicht gedacht. Schwierig ist immer, bei berühmten Autoren, dass sie auch die Vorgaben einhalten. Was, wenn er eine langweilige Geschichte abliefert. Kann man dann schlecht nicht bringen.

 

Vielleicht könnte man sagen, dass ein Kernteam die meisten Geschichten schreibt (und zwar "zugeschnitten" auf das Podcast-Format) und manchmal nimmt man "Gastbeiträge" oder besondere früher schon erschienene Texte, so die Autorx einverstanden sind. Sicher kommt der eine oder andere DFSP/KLP-Preisträger in Frage. Müsste man schauen, wenn man die Kriterien festgelegt hat.

 

 

Starke Stimmen brauchen wir noch.


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#11 My.

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 12:30

Wenn ich mich beteiligen darf.

Hosting auf meinen Seiten kein Problem, keine Kosten.

Hosting in der ARD-Audiothek ginge auf mich.

Vermarktung via Bookwire ebenso.

 

Als Ausgleich fände ich ein Logo plus Link toll, wenn das machbar ist.

Ist aber keine Bedingung.

 

My.


| Michael Haitel

| p.machinery Michael Haitel

| Norderweg 31 · DE-25887 Winnert

| Fon +49 4845 3539956

| Fax +49 4845 3539958

| michael@haitel.de

| www.pmachinery.de

| VAT ID DE189832110

| Steuer 17/056/02051

|

| Achtung! Sie erreichen uns telefonisch nur, wenn Sie Ihre Rufnummer

| übertragen!

 


#12 Naut

Naut

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 12:38

Auch wenn das vielleicht das kleinste Problem ist, Ihr könnt gerne jede meiner Geschichten haben.
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter

#13 My.

My.

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 12:51

Auch wenn das vielleicht das kleinste Problem ist, Ihr könnt gerne jede meiner Geschichten haben.

 

Ja. Wenn es Material aus meinen Büchern gäbe, das interessant wäre, sorge ich gerne für Verfügbarkeit. Nur selber lesen ... mh ... lieber nicht ...

 

My.


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#14 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 13:01

Ja. Wenn es Material aus meinen Büchern gäbe, das interessant wäre, sorge ich gerne für Verfügbarkeit. Nur selber lesen ... mh ... lieber nicht ...

 

My.

 

Kann ich bestätigen, ich habe auch mal aus der NOVA oder anderen Anthologien (auch von p.machinery) lesen lassen (Frank Lauenroth, Aiki Mira), und das vorher mit My. (oder/und auch Marianne) abgeklärt. Das macht bestenfalls ja das Magazin bekannter, auch wenn die Leute leider nicht gleich losrennen und kaufen. Wobei das natürlich eigentlich das Ziel wäre, richtig?

 

 

Naut, schreibst du dann auch mal wieder neue :-) ?


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#15 Helge

Helge

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 14:11

Da bin ich absolut bei Dir. Das gehört zu den Dingen, die das Team diskutieren sollte, wenn es denn mal eines gibt, ich wollte es jetzt nicht einfach festlegen. Einmal pro Woche wäre schön, aber ich würde mich wundern, wenn pro Jahr 52 wirklich starke Geschichten zur Verfügung stehen würden. Zum Vergleich: Etwa 10 werden im Jahr für den KLP nominiert, vielleicht 50 vorgeschlagen, aber viele würden thematisch oder inhaltlich oder stilistisch einfach nicht passen. Und ob sich genug Leute finden, die genug starke Texte extra für den Podcast schreiben, halte ich für unwahrscheinlich. Gehen wir also erstmal von etwa einer Folge pro Monat aus. Das ist auch eher ein Arbeitsaufwand, der sich in der Freizeit stemmen lässt.

Das sehr ich gar nicht so problematisch. Inhaltlich und thematisch sollte man das möglichst wenig einschränken, am besten einfach alles, was in die fantastischen Genres hineinpasst. Und es müssen ja keine Erstveröffentlichungen sein, denn mit dem Podcast wollen wir ja gerade die Leute erreichen, die Stories eben nicht lesen, sie sich aber schon gern anhören. Da können es auch ruhig Geschichten sein, die vor 10 oder 20 Jahren schon irgendwo abgedruckt wurden. So wahnsinnig tagesaktuell ist Fantastik ja nicht allzu häufig.
 



#16 Uwe Post

Uwe Post

    FutureFictionMagazin'o'naut

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 14:52

Das klingt schonmal alles ganz gut. Hier eine grobe Überlegung von mir, was das Personal angeht:

 

Redaktion: 2-3 Personen (sichten oder akquirieren Texte, kontaktieren oder beauftragen Autorx, koordinieren die Inhalte und Termine der Folgen. Das ist der "harte Kern" des Teams, ich würde mich um einen der 3 Posten bewerben). Bearbeiten von Feedback, Betreuung des Webauftritts. Anforderungen: Etwas Zeit, Qualitätssinn, Kontakte, Teamfähigkeit

 

Stimmen: 2-3 Personen, davon mindestens je eine weibliche und eine männliche Stimme (für entsprechende Ich-Erzähler), eine Person ist fester oder wechselnder Host (Anmoderation usw). Anforderungen: Hervorragende Radiostimmen, ordentliches technisches Equipment. (Dass Autoren ihre Texte selbst vorlesen, ist nicht angedacht bzw. nur in Ausnahmen sinnvoll)

 

Schreiben: 3-5 Hauptautorx, die genau aufs Publikum und aufs Format zugeschnittene Texte schreiben. Anforderung: Hohe Schreibfertigkeit und Teamfähigkeit (wenn es ans Redigieren geht). Zusätzlich und optional: Gastautorx.

 

Technik: 1-2 Personen, die sich um Audioqualität und das Onlinestellen kümmern. Da würde ich jetzt spontan Yvonne und mich einsortieren, wir haben ja schon zusammengearbeitet und kriegen das sicher gut hin.

 

Zusätzlich müssen wir einmalig eine wiedererkennbare Titelmelodie erstellen (lassen) und ein nettes Logo (quadratisch).

Austausch des Kernteams über ein privates Unterforum hier oder (einfacher) eine oder mehrere Whatsapp-Gruppen.

 

 

@Helge: Die inhaltliche Einschränkung sehe ich auch eher locker, es sollte halt spannende Phantastik (vorzugsweise SF) sein, die man sich gerne anhört. Wenn der Podcast am Ende tatsächlich "Schwarze Zukünfte" heißt, muss man das a) nicht immer exakt einhalten und b) ist es ja sehr weit gefasst. Dass "schwarze" Geschichten nicht solche sind, in denen die Leute sich alle lieb haben, ist jetzt keine große Einschränkung, weil die meisten Geschichten eh tendenziell eher böse, gemein, dramatisch usw sind. Einen maximal hohen Anspruch würde ich an die Geschichte für die erste Folge stellen. Die hören die Leute erfahrungsgemäß zuerst, wenn sie auf den Podcast stoßen. Die muss richtig reinknallen, damit die Leute auf "abonnieren" klicken und dabei bleiben.


Bearbeitet von Uwe Post, 21 Mai 2026 - 15:46.

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#17 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 21 Mai 2026 - 18:18

Naut, schreibst du dann auch mal wieder neue :-) ?

Ich habe tatsächlich eine neue, die ich letztes Jahr auf der Leipziger Buchmesse vorgelesen habe. Die würde thematisch passen ...
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter

#18 Uwe Hermann

Uwe Hermann

    Temponaut

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Geschrieben 22 Mai 2026 - 04:14

 

Ein Ich-Erzähler ist doch perfekt für einen Podcast. Sowas in die Richtung brauchen wir, denke ich.

 

Damit könnte ich auch dienen. :-)



#19 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 22 Mai 2026 - 08:30

Ich denke auch, an Autoren und Texten mangelt es nicht, wenn man nicht gerade eine krasse Themenbeschränkung hat (wie beim FFM) oder die Qualitätslatte ganz nach oben schraubt. ich hatte sogar schon überlegt, ob man nicht zwei Texte pro Folge bringt. Denn 20 Minuten ist schon eher kurz für einen Podcast. Zwei Erzählungen, sauber getrennt durch einen kleinen redaktionellen Block in der Mitte, vielleicht auch mit zwei verschiedenen Stimmen, Themen, Zeitaltern (gemeint ist damit: eine neue Geschichte, eine ältere, z.B. ein KLP-Gewinner, oder eine deutsche und eine übersetzte) - das ist Vielfalt und Vielfalt ist immer gut. Wenn Hörern die eine Geschichte nicht so gefiel, dann vielleicht die andere. Stark sein müssen natürlich beide, denn wenn Hörer während der ersten abschalten, ist das schlecht für die zweite. Man kann auch Rubriken definieren, also "Thriller", "Weltraum", "Ausgezeichnetes", "Internationales" und irgendwie Tags setzen, das zieht vielleicht Interessenten an.

 

Bloß darf der Stoff nicht irgendwann ausgehen, denn der Rhythmus muss möglichst genau eingehalten werden. Man kann sich ne Sommer- und Weihnachtspause oder sowas leisten, klar. Aber nicht, dass Folgen ausfallen, weil keine Texte da sind. Mein Vorschlag wäre, zunächst auf ein Jahr zu planen und die Hälfte des Materials zu sichern und ein Viertel vorzuproduzieren, bei 2 Texten pro Monat (egal ob 2 Folgen mit je einem oder 1 Folge mit zwei) also ein Bedarf von 24 Texten insgesamt, 12 sichern (also Zusagen von Autorx, Sprecherx und wo nötig redigieren), 6 vorproduzieren, was 3 Monaten Vorlauf entspräche. Wobei "vorproduzieren" heißt, den Text einsprechen lassen, denn den redaktionellen Teil kann man ja fast tagesaktuell aufnehmen, um auf Feedback zur letzten Folge oder dergleichen einzugehen. Das sehe ich aber unkritisch.


Bearbeitet von Uwe Post, 22 Mai 2026 - 09:44.

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#20 Waffeleisen

Waffeleisen

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Geschrieben 22 Mai 2026 - 15:45

Kurzer Einwurf vom potentiellen Kunden: ein Beitrag pro Sendung klingt für mich deutlich ansprechender als mehrere. Auch 20‘ finde ich gut.

#21 Fermentarius

Fermentarius

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Geschrieben 22 Mai 2026 - 17:47

Meine Geschichten stelle ich auch gerne zur Verfügung. Die Beiträge für Futur III in Spektrum der Wissenschaft haben ca. 10000 Zeichen, das müsste mit der Anmoderation zusammen gut passen. 


  • (Buch) gerade am lesen:wechselt ständig

#22 Uwe Hermann

Uwe Hermann

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Geschrieben 23 Mai 2026 - 04:59

Ich habe mal Thorsten Möser angeschrieben. Er ist Profisprecher und hat für mich schon einige Geschichten vertont. Vielleicht beteiligt er sich an unserem Projekt. Auf meiner Webseite unter Leseecke könnt ihr Beispiele hören.

https://www.uweherma...ex.php/leseecke



#23 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 23 Mai 2026 - 10:18

Fermentarius, 10K ist glaub ich fast zu kurz. Da müsste man noch ein Werktstattgespräch anfügen ,oder zwei Storys bringen, was dann auch etwa 20-25 Min ergeben würde. Ich hatte auch schon überlegt, aus dem Fundus von c't- und Spektrum-Veröffentlichungen zu schöpfen, aber wir müssen auf die Parameter "Zugänglichkeit fürs Publikum", Spannung, Vorlesbarkeit und eben Länge achten.

 

Im Moment denke ich, dass es vor allem noch an Zusagen für die Jobs mit der meisten Arbeit fehlt, also Redaktion und Autorx (hier im Hinblick auf neu, speziell für den Podcast zu verfassende Geschichten). Das sind natürlich die Dinge, die am meisten Zeit kosten, und das für ein Freizeitprojekt, das zunächst mal nichts einbringt. Würde mich nicht wundern, wenn sich da nicht genug engagierte Mitarbeitende finden würden. Dann ist das halt so. Ist ja verständlich. 


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#24 Fermentarius

Fermentarius

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Geschrieben 23 Mai 2026 - 10:37

Fermentarius, 10K ist glaub ich fast zu kurz. Da müsste man noch ein Werktstattgespräch anfügen ,oder zwei Storys bringen, was dann auch etwa 20-25 Min ergeben würde. Ich hatte auch schon überlegt, aus dem Fundus von c't- und Spektrum-Veröffentlichungen zu schöpfen, aber wir müssen auf die Parameter "Zugänglichkeit fürs Publikum", Spannung, Vorlesbarkeit und eben Länge achten.

 

Im Moment denke ich, dass es vor allem noch an Zusagen für die Jobs mit der meisten Arbeit fehlt, also Redaktion und Autorx (hier im Hinblick auf neu, speziell für den Podcast zu verfassende Geschichten). Das sind natürlich die Dinge, die am meisten Zeit kosten, und das für ein Freizeitprojekt, das zunächst mal nichts einbringt. Würde mich nicht wundern, wenn sich da nicht genug engagierte Mitarbeitende finden würden. Dann ist das halt so. Ist ja verständlich. 

Wenn ich mal als Faustregel 1K text pro Minute annehme, hätte ein Podcast von zwanzig Minuten etwas 18-20K Text. Andererseits halte ich ein Werkstattgespräch in einem Podcast auf jeden Fall für eine Idee, über die man nachdenken sollte. Eine Science-Fiction-Kurzgeschichte greift ja oft genug eine technische oder gesellschaftliche Entwicklung auf und projiziert sie in die Zukunft. Da würde es sich anbieten, diese Entwicklung in einem Gespräch kurz anzureißen. 
 


Bearbeitet von Fermentarius, 23 Mai 2026 - 10:37.

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#25 Dyrnberg

Dyrnberg

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Geschrieben 23 Mai 2026 - 12:05

Die Gefahr ist groß, dass die ganze Branche sagt: "Hier, lest meine Geschichte vor! Gerne!" Aber niemand die Mühen der Arbeit auf sich nimmt. Vielleicht muss man es daher so spielen: Eine fixe Redaktion wählt eine Geschichte aus und fragt aktiv den Autor/die Autorin dieser Geschichte an, ob Interesse besteht - wenn ja, dann muss die eingeladene Person sich um einen professionellen Sprecher und eine entsprechende Aufnahme kümmern.

Der Podcast läuft dann immer gleich ab: Ein Host aus dem Redaktionsteam begrüßt den Autor, die Autorin, man redet ganz knapp, dann die Zuspielung der Story, danach noch ein kurzes Gespräch über die Story. Würde das nicht den Aufwand für die Redaktion zumindest etwas minimieren?

 


Bearbeitet von Dyrnberg, 23 Mai 2026 - 12:06.


#26 Uwe Hermann

Uwe Hermann

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Geschrieben 23 Mai 2026 - 15:02

Die Gefahr ist groß, dass die ganze Branche sagt: "Hier, lest meine Geschichte vor! Gerne!" Aber niemand die Mühen der Arbeit auf sich nimmt. Vielleicht muss man es daher so spielen: Eine fixe Redaktion wählt eine Geschichte aus und fragt aktiv den Autor/die Autorin dieser Geschichte an, ob Interesse besteht - wenn ja, dann muss die eingeladene Person sich um einen professionellen Sprecher und eine entsprechende Aufnahme kümmern.

Der Podcast läuft dann immer gleich ab: Ein Host aus dem Redaktionsteam begrüßt den Autor, die Autorin, man redet ganz knapp, dann die Zuspielung der Story, danach noch ein kurzes Gespräch über die Story. Würde das nicht den Aufwand für die Redaktion zumindest etwas minimieren?

 


Ich denke, der Aufwand bliebe gleich. Ob man uns Geschichten zuschickt oder ob wir uns selbst welche aussuchen, macht keinen Unterschied. Außerdem sollten wir nicht nur auf Erzählungen setzen, sonst bleiben die Zuhörer bei Autoren fern, die sie nicht kennen oder mögen.
 
Eine provokante, knackige Diskussion mit Pro und Contra pro Folge wäre schön. Wir haben doch alle MS Teams, Diskord und Co. und können live diskutieren. Bei einem Podcast des Deutschen Museums in Nürnberg, bei dem ich mitmachen durfte, hat jeder Sprecher seine Stimme separat aufgenommen. Dadurch konnte man die Tonspuren später leicht zusammenschneiden.
 
Ich übertreibe mal bewusst: Eine KI schreibt Geschichten. Was bedeutet das für uns? Gut oder schlecht? Gibt es zu viele Frauen, die SF schreiben, oder zu wenige? Was ist der beste und der schlechteste SF-Roman? Wer ist der beste und wer der schlechteste Autor?
 
Es ist genau so, wie Uwe Post sagte: Wir müssen erst ein festes Team haben. Dann können wir uns über den Rest Gedanken machen. Geschichten zum Vorlesen gibt es inzwischen meiner Meinung nach genug. Das eigentliche Problem sehe ich eher bei guten Sprechern. Ohne die versinkt der Podcast im Mittelmaß.


#27 Dyrnberg

Dyrnberg

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Geschrieben 24 Mai 2026 - 08:48

 


Ich denke, der Aufwand bliebe gleich. Ob man uns Geschichten zuschickt oder ob wir uns selbst welche aussuchen, macht keinen Unterschied. 

 

Nur damit kein Missverständnis entsteht: Die ausgewählte Person soll Euch - so mein Vorschlag - nicht nur eine Geschichte zuschicken, sondern die entsprechende Audio-Datei einer professionell eingesprochenen Kurzgeschichte. Da würde ich durchaus sagen, dass das für Euren Aufwand einen erheblichen Unterschied macht.



#28 Uwe Post

Uwe Post

    FutureFictionMagazin'o'naut

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Geschrieben 24 Mai 2026 - 10:35

 

 

Andererseits halte ich ein Werkstattgespräch in einem Podcast auf jeden Fall für eine Idee, über die man nachdenken sollte. 

 

Unbedingt. Aber eben nicht über die Tätigkeit des Autorx, sondern über soziale oder politische Themen. Kann auch kontrovers sein. Wie schon gesagt: Wie Autoren auf die Idee gekommen ist oder um welche Uhrzeit sie am liebsten schreiben, ist nur für einen kleinen Teil des Publikums spannend. Es kann auch variieren:

 

- zwei je 10 Minuten lange Geschichten, die das gleiche Thema sehr unterschiedlich angehen

- eine 15 Minuten lange Geschichte plus ein ca 5-minütiges Gespräch über das Thema der Geschichte (mit Autor oder Experten)

- eine 20 Minuten lange Geschichte (die dann aber auch keinesfalls irgendwelche Längen haben darf) und sonst nix dabei

 

 

 

"Hier, lest meine Geschichte vor! Gerne!" Aber niemand die Mühen der Arbeit auf sich nimmt. Vielleicht muss man es daher so spielen: Eine fixe Redaktion wählt eine Geschichte aus und fragt aktiv den Autor/die Autorin dieser Geschichte an, ob Interesse besteht - wenn ja, dann muss die eingeladene Person sich um einen professionellen Sprecher und eine entsprechende Aufnahme kümmern.

 

Da stimme ich grundsätzlich zu - aber ich möchte lieber ein festes Team von Sprechern, das ist mir sicherer, und ich halte es auch nicht für die Aufgabe von Autorx, sich darum zu kümmen.

 

 

 

Der Podcast läuft dann immer gleich ab: Ein Host aus dem Redaktionsteam begrüßt den Autor, die Autorin, man redet ganz knapp, dann die Zuspielung der Story, danach noch ein kurzes Gespräch über die Story.

 

Nein, die Autorx sind nicht immer zu hören. Schon gar nicht nur für ein knappes Gespräch. Manche möchten auch gar nicht zu hören sein. Und nicht vergessen die internationalen Geschichten. Wir können schlecht Yazeed Dezele' aus Nigeria ans Mikrofon bitten, um auf Englisch mit nigerianischem Akzent ein kurzes Gespräch zu führen (nur ein Beispiel). Nein, wenn Autorx selbst auftreten, dann in einer knackigen thematischen Diskussion (und mit Qualitätsmikrofon!). Denn ich denke, eines ist ganz wichtig: Es geht in diesem Podcast um die (gehobene) Unterhaltung des Publikums. Nicht darum, die Autorx vorzustellen. Der Podcast ist KEINE Werbeveranstaltung für SF-Romane oder -Anthologien oder ein Vorstellungs-Podcast für sträflich unbeachtete Autorex! Er soll für sich selbst stehen. Zentraler Inhalt ist die spannende, bestenfalls zu Diskussionen anregende Geschichte. Wer sie geschrieben hat, ist zweitrangig (wird aber natürlich lobend erwähnt). Falls Zuhörende auf die Idee kommen, mal ein Werk der Autorx zu lesen, ist das ganz toll, aber darauf kommen die dann schon selbst. Links zu Autorenhomepages kann man ja in die Shownotes packen und Google benutzen kann glaube ich heute jeder.


Bearbeitet von Uwe Post, 24 Mai 2026 - 10:39.

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#29 FrankW

FrankW

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Geschrieben 24 Mai 2026 - 20:48

Zumindest als Hörer wäre so ein Podcast für mich sicher interessant. Gegebenenfalls könnte ich auch 1 oder 2 (nicht mehr ganz neue) Kurzgeschichten beisteuern.



#30 Uwe Hermann

Uwe Hermann

    Temponaut

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Geschrieben 25 Mai 2026 - 03:57

Nur damit kein Missverständnis entsteht: Die ausgewählte Person soll Euch - so mein Vorschlag - nicht nur eine Geschichte zuschicken, sondern die entsprechende Audio-Datei einer professionell eingesprochenen Kurzgeschichte. Da würde ich durchaus sagen, dass das für Euren Aufwand einen erheblichen Unterschied macht.

Als wir vor längerer Zeit an dem Video zu meiner Erzählung Das Internet der Dinge arbeiteten, haben wir es genauso gemacht. Leider war die Tonqualität der eingesendeten Audiofiles nicht immer optimal. Ich habe damals viel Zeit damit verbracht, Rauschen, Versprecher und Nebengeräusche zu entfernen und die einzelnen Spuren pegelmäßig aneinander anzupassen. Heute ließe sich das sicher mit KI lösen (ist ja z. B. in DaVinci Resolve integriert) – ob das allerdings weniger Arbeit wäre, weiß ich nicht.




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