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Tatsuzō Ishikawa: Die letzte Utopie


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#1 Ulrich

Ulrich

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Geschrieben vor 57 Minuten

Tatsuzō Ishikawa
Die letzte Utopie
Roman
Aus dem Japanischen von Yuri Mizobuchi und Sabine Mangold
Mitteldeutscher Verlag, Februar 2025

 

Der Roman von 1952 erzählt die fesselnde Geschichte eines fiktiven Volksaufstands gegen eine korrupte Regierung in einer abgelegenen Provinz Japans. In einer nicht allzu fernen Zukunft ist die gesamte Welt zu einer einzigen Republik vereint. Krieg und Armut gehören der Vergangenheit an, Geld existiert nicht mehr. Lebensmittel und Materialien werden in unbegrenzten Mengen verteilt, Roboter übernehmen den Großteil der harten Arbeit, und die Menschheit lebt sorglos in dieser hochentwickelten Utopie. Doch ein neues Experiment am „Moral-System“ der Roboter bringt das fragile Gleichgewicht ins Wanken. Massenproteste brechen aus. Die Menschen, bislang durch die Zivilisation eingeschläfert, erwachen und stellen die perfekte Gesellschaft infrage.
Tatsuzō Ishikawa wird von Kritikern als einer der scharfsinnigsten Chronisten der japanischen Nachkriegsgesellschaft geschätzt. In „Die letzte Republik“ seziert er die gesellschaftlichen Umwälzungen, menschlichen Leidenschaften und politischen Spannungen der Zeit. Sein eindrucksvolle Porträt einer Nation im Wandel gilt bis heute als eines der wichtigsten Werke der japanischen Literatur.

 

Ich fand den Roman gut lesbar, allerdings kann die fragmentarische Form auf manche Leser distanziert und weniger emotional wirken.Die letzte Utopie ein Klassiker der japanischen Science-Fiction, der zum Nachdenken über die Grenzen jeder Utopie anregt.




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