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Was wird aus der Sammlung?


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11 Antworten in diesem Thema

#1 Ulrich

Ulrich

    Temponaut

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Geschrieben 30 Mai 2026 - 13:55

Jetzt überlege ich schon seit längerer Zeit, was aus meiner Science-Fiction-Sammlung werden soll. Gewiss, ideell haben die Bücher einen höheren Wert als der kleine Marktpreis. Und Möglichkeiten gibt es viele:

  • online verkaufen,
  • an das örtliche Second-Hand-Kaufhaus geben,
  • Aktion Bücherrettung (SFCD),
  • an eine der SF/Phantastik-Bibliotheken in Wetzlar oder Wien geben.

Wobei ich schon hunderte Bücher verschenkt habe, auch an die Phantastische Bibliothek Wetzlar, die andererseits gut ausgestattet ist.

 

Letztlich läuft es aus verschiedenen Gründen daraufhinaus, dass ich jetzt einen großen Teil wegschmeiße. Es kommt auf den Müll. Schon seltsam, was alles passieren kann.

 

Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht?

 

 

 

 

 

 

 



#2 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 30 Mai 2026 - 14:21

Um dem vorzubeugen, verkaufe ich regelmäßig über ebay und booklooker. Und manches landet im Bücherschrank.
Bücher wegwerfen werde ich nicht. Rein aus Prinzip.

Bearbeitet von Mammut, 30 Mai 2026 - 15:01.


#3 Stephan

Stephan

    Infonaut

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Geschrieben 30 Mai 2026 - 14:36

Und so Antiquariate die das eventuell kostenfrei abholen würden, gibts in der Nähe keine?

 

Also klar, so ein Antiquariat ist kein gemeinnütziger Verein und die wollen schon ihren Taler damit machen, aber so würden die Bücher vielleicht wenigstens weiter zirkulieren?

 

Ich kaufe sehr gern in Antiquariaten ein und stöbere dort auch gerne mal auf gut Glück. Aber ich weiß auch, das viele davon nicht zu jeder Zeit neue Bücher annehmen. Von Ankaufen gar nicht erst zu reden.


Bearbeitet von Stephan, 30 Mai 2026 - 14:38.

Mein Blog über Science Fiction: www.ostinspace.blog  :)

  • (Buch) gerade am lesen:Das Geflecht. An der Grenze.

#4 Dreamer

Dreamer

    Infonaut

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Geschrieben 30 Mai 2026 - 15:14

Jetzt überlege ich schon seit längerer Zeit, was aus meiner Science-Fiction-Sammlung werden soll.
Möglichkeiten gibt es viele:


Yep.

http://www.youtube.c...h?v=UoUgF4oB4qk

#5 My.

My.

    Wiedergänger

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Geschrieben 30 Mai 2026 - 15:18

Um dem vorzubeugen, verkaufe ich regelmäßig über ebay und booklooker. Und manches landet im Bücherschrank.
Bücher wegwerfen werde ich nicht. Rein aus Prinzip.

 

Sic!

 

My.


| Michael Haitel

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#6 Stahlelefant

Stahlelefant

    Infonaut

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Geschrieben 30 Mai 2026 - 15:54

An Momox (Medimops) verkaufen wäre vielleicht auch eine Option. Hab ich selbst aber noch nie ausprobiert. Bringt wahrscheinlich nicht viel ein, aber du kannst dann viele Bücher auf einmal einschicken. Gut, wenn du Zeit sparen willst.* Und immer noch besser, als die Bücher in die Altpapiertonne zu kloppen.

*(Einzeln einstellen bei Ebay, Booklooker u. ä. ist (natürlich) wesentlich zeitaufwändiger.)


Nautron respoc lorni virch.

  • (Buch) gerade am lesen:Ray Bradbury: The Martian Chronicles

#7 Naut

Naut

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Geschrieben 30 Mai 2026 - 17:36

Momox und Rebuy war bis vor ca. 5 Jahren eine gute Option, jetzt kaum noch. Bücher, die älter als 2 Jahre sind, werden so gut wie nicht mehr angekauft (Ausnahme: Bilderbücher und bestimmte Ausgaben).
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter

#8 Stahlelefant

Stahlelefant

    Infonaut

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Geschrieben 30 Mai 2026 - 17:51

OK, dann ist das wohl keine Option. Aber wie wär’s hiermit? https://scifinet.org...enken-tauschen/

Lohnt sich höchstwahrscheinlich nicht für „Standardkram“, aber vielleicht ganz gut für etwas speziellere Sachen? Z. B. signierte Ausgaben?


Nautron respoc lorni virch.

  • (Buch) gerade am lesen:Ray Bradbury: The Martian Chronicles

#9 deepsea_uj

deepsea_uj

    Limonaut

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Geschrieben 31 Mai 2026 - 11:38

Ein interessantes Thema, das ich aus japanischer Perspektive ergänzen kann.

In Japan gibt es ein Format namens „Bunkobon" (文庫本) — das entspricht ungefähr dem deutschen Taschenbuch, aber noch kleiner und günstiger. Die meisten Romane, auch ältere Klassiker, erscheinen irgendwann in dieser Form. Das klingt nach einer praktischen Lösung für das Platzproblem — ist es aber nicht wirklich, weil viele Leser einfach noch mehr kaufen, sobald die Bücher billiger werden. Ich kenne Menschen, deren Wohnungen buchstäblich von Bücherstapeln dominiert werden, die langsam in Richtung Decke wachsen. Das japanische Wort dafür ist „Tsundoku" (積ん読) — Bücher kaufen und stapeln, ohne sie zu lesen. Es gibt sogar einen gewissen kulturellen Stolz darauf.

Was die Entsorgung betrifft: Das Problem kennen wir hier genauso. Antiquariate nehmen immer weniger an, und auch Bibliotheken sowie Universitätsbibliotheken räumen ihre Bestände zunehmend aus. Bekannt wurde in Japan der Fall der Funabashi-Stadtbibliothek, wo Anfang der 2000er Jahre Hunderte von Büchern heimlich entsorgt wurden — darunter Werke bestimmter Autoren, was später zu einem Gerichtsverfahren führte. Seitdem ist das Thema Bibliotheksaussonderung politisch sensibel, passiert aber trotzdem weiter, oft leise und ohne Aufsehen.

Universitätsbibliotheken stehen zusätzlich unter dem Druck der Digitalisierung. Viele lagern ältere Printbestände aus oder geben sie ab, um Platz für elektronische Ressourcen zu schaffen. Was nicht digitalisiert wurde, verschwindet manchmal einfach.

Das Ergebnis ist paradox: Ein Land, das Bücher kulturell sehr ernst nimmt, produziert trotzdem dieselben Entsorgungsprobleme wie überall sonst.



#10 deval

deval

    Skeptiker

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Geschrieben 31 Mai 2026 - 12:46

Ich weiß gar nicht, wann ich mir das letzte Buch gekauft hätte. Ich sammel schon seit einigen Jahren nicht mehr sondern stoße immer mehr Bücher ab.

Und ja, es stimmt, verkaufen wird immer schwieriger und wenn dann doch, dann muss man im Preis dem Käufer schon arg entgegenkommen.

Besonders schlimm ist es bei Perry Rhodan Bücher und Heften, die sind so gut wie unverkäuftlich geworden, weil da reihenweise Sammlungen verschenkt werden.

Am Besten läuft es noch über booklooker und den kleinanzeigen. In Bücherschränke stelle ich auch immer wieder etwas ein, aber auch die quellen teilweise bei uns über.

Und dann wandern sie halt in die Tonne, da habe ich überhaupt kein Problem mehr damit.


"Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Psalm 119, 105

 

www.fantasybuch.de


#11 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 31 Mai 2026 - 12:58

Perry Rhodan gibt es ja viele und das in mehr als ausreichender Auflage. Auch die Auflagen von 60er bis 80er TB sind hoch. Frag mich aber ob die Bücher der Jetztzeit in dreißig Jahren noch in ausreichender Menge verfügbar sind. Als gedrucktes Buch wird das für einige Ausgaben bestimmt schwierig.

Wir hatten das erst letztens in einem anderen Forum. Hallucigenia von Laird Barron (Golkonda Verlag) war ja relativ lange erhältlich. Das Buch jetzt zu erhaschen ist eine schwierige Angelegenheit.

Bei Horror und unheimliche Phantastik gibt es übrigens sehr viele Bücher in kleinen Auflagen, die später sehr gesucht sind. Gibt es das eigentlich bei SF auch?


Bearbeitet von Mammut, 31 Mai 2026 - 12:58.


#12 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 31 Mai 2026 - 13:11

Ja, natürlich. Z.B. bei Zyklen, deren erste Bände in hohen Auflagen erschienen, spätere aber nicht mehr, z.B. "Uplift" von David Brin.
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter


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