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Masse oder Klasse


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5 Antworten in diesem Thema

#1 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 07 Juni 2026 - 10:47

Nicht wundern über die Überschrift, die soll natürlich provozieren. Aber als Autor steht man vor der Wahl, viel zu erschaffen oder gezielt wenig. Egal ob Neuling oder etablierter Schriftsteller, der Leser, wenn man ihn erreichen will, giert ja oft nach viel, am besten Zyklen in epischer Länge. Auch bei den Schritten vom Neuling zum etablierten Schriftsteller sollte man auffallen, wenn man wenig veröffentlicht, ist es schwierig, wahrgenommen zu werden.

So gibt es auch Schreibwettbewerbe, die suggerieren, man ist nur gut, wenn man soundsoviel am Tag schreibt und dann ist man schnell in der Mühle drin und produziert uninspiriert Texte am laufenden Band.

 

Das Spannungsfeld liegt zwischen Qualität und Quantität. Wie seht ihr das? Schreibt ihr jeden Tag/jede Woche eine Mindestanzahl? Wird eure Schreibe besser wenn ihr regelmäßig Texte verfasst oder sind kreative Pausen der Schlüssel zu immer interessanteren Texten?

 

Ich freue mich über eure Diskussionsbeiträge.



#2 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 07 Juni 2026 - 12:15

Ich schreibe ja im Moment fast gar nichts, aber aus meiner Erfahrung würde ich sagen, dass es für mich am produktivsten war, jeden Tag mindestens 15 Minuten zu schreiben. Egal was. Dabei entsteht notwendigerweise ein Anteil Ausschuss, aber auch viel Gutes.
Der Trick besteht darin, dies alles dann selbstkritisch zu filtern und eben nicht alles rauszuhauen. (Wobei es Leute gibt, die das so machen und damit auch erfolgreich sind - das ist dann Talent oder eine treue Fangemeinde.)

Was aus meiner Sicht nichts bringt: Dasitzen und auf das Orm warten. Das kommt nämlich nur zu denen, die viel schreiben.

Bearbeitet von Naut, 07 Juni 2026 - 12:16.

Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter

#3 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

    ThrillerAutor

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Geschrieben 07 Juni 2026 - 12:36

3x in der Woche fahre ich in die Firma. Dann kann ich am Roman weiterschreiben. In der S-Bahn. Hin- und Rückweg, insgesamt 1 Std. Ergo 3 Std in der Woche.

Zuhause dann nachbearbeiten und ggf Ideen für KG konzipieren.

Insgesamt geht viel zu viel Zeit für feinschleifen drauf.

 

Ich möchte lieber nur 2-3 KG im Jahr veröffentlich, aber die sollen richtig gut sein (zumindest erstmal für mich - LeserInnen sehen das ggf anders). 


In memoriam Michael Szameit / Christian Weis / Alfred Kruse / Rico Gehrke                                     Meine Story LADEN! ZIELEN! FEUER!      im Weltenportal N°6  -> https://weltenportal...-Webausgabe.pdf  <-  auf Seite 97 im PDF
                                                                                                                                                                Meine Story HÖCHSTER EINSATZ AUF ROBINA 8 in DELTER -> https://www.amazon.de/dp/B0F38PW9WG <- Story komplett in der Leseprobe enthalten!


#4 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

    Yvonne

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Geschrieben 07 Juni 2026 - 12:57

Zurzeit sammle ich nur.

Es gab aber auch Phasen, da habe ich drei bis sechs Kurzgeschichten pro Jahr vollendet.

Da habe ich dann auch eher, wie Frank, mehrmals die Woche kurz geschrieben

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#5 Helge

Helge

    Biblionaut

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Geschrieben 07 Juni 2026 - 16:53

Das ist bei mir völlig unterschiedlich und ich werde mich auch hüten, mir da irgendeinen Zwang aufzuerlegen. Es richtet sich danach, was es gerade für interessante Ausschreibungen gibt oder auch nicht, danach, was mich gerade inspiriert und auch danach, was ich sonst gerade mache. Auch das, was ich schreibe, hat selbst einen Einfluss bzw. die Muse oder was immer mich da gerade knutscht. Mit manchen Texten muss ich kämpfen, manche muss ich sorgfältig konstruieren und manches schreibt sich praktisch von allein. Den Roman "Café Meyrink" z.B. hatte ich in einem Vierteljahr fertig.



#6 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

    Yvonne

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Geschrieben 08 Juni 2026 - 06:52

Ist bei mir ähnlich. Manchmal sind es Jahre von der ersten Idee bis zur Fertigstellung (wie bei Besuch für die Astronautin oder auch Nano-Godt) und deutlich seltener sind es zwei Stunden von der Idee bis zum ersten Entwurf (Trauergeschäfte).

Und manchmal brauche ich auch einfach Pausen vom Schreiben oder im restlichen Leben ist zu viel los, oder beides.

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