So, ich kopiere mal die Inhaltsverzeichnisse (leider andere Reihenfolge als in den Heften):
EXODUS 50.1 – Neue Storys von
David Daubitz: Malware
Helmut Ehls: Die Bären entdecken den Mond
Christian Endres: Tod zwischen den Sternen
Andreas Eschbach: Bigger Than Life
Erik Harlandt: Mittelmaß mit Methode – Der Mizzki-Weg
Uwe Hermann: Mein alter Herr → (LESEPROBE)
Dieter Korger: Willkommen auf Random!
Michael Marrak: Die Maschine, die alle Probleme löste und unsere Sprache sprach (Teil 1) → (LESEPROBE)
Maria Orlovskaya: Godspeed You! Night Empress
Peter Schattschneider: Keine Fragen, alles gut
Angela und Karlheinz Steinmüller: Die Welt wird vloral
EXODUS 50.2 – Neue Storys von
Victor Boden: Letzte Worte (Micro-Story)
Volker Dornemann: Being smart
Andreas Eschbach: Wichtige Anmerkungen für Benutzer der Wirklichkeit
Uwe Hermann: Die Wirklichkeit der anderen
Karsten Kruschel: Schrödinger ist halbtot, flüsterte die Katze
Claire Larsen: California
Karsten Lorenz: Wenn Kinder spielen
Michael Marrak: Die Maschine, die alle Probleme löste und unsere Sprache sprach (Teil 2)
Michael Marrak: Die Ausgesetzten II
Jacqueline Montemurri: Der letzte Vertrag → (LESEPROBE)
Maria Orlovskaya: 1 Match gefunden
Maria Orlovskaya: Die Hochzeit der Suri Klammast → (LESEPROBE)
Ralph Würschinger: Ride ´n´ Mount
Die erste Story habe ich gestern Abend gelesen
Christian Endres: Tod zwischen den Sternen
Ein Ich-Erzähler (der aber nicht wesentlich mehr Eigenschaften hat, als dass er die berühmte Detektivin Lennox verehrt), begegnet auf einem Raumschiff ebenjener Lennox und kommt so zufällig mit, als diese einen Tod aufklären soll.
Ein, zwei Details sind gestern Abend wohl unbemerkt an mir vorbei gespült (wie der Fleck auf seinem Hemd), daher muss ich noch mal nachlesen.
Spaß macht die Story definitiv. Lennox erhält viel Gesicht (die Erzählperspektive erinnert an Watson/Holmes, da geht es ja eigentlich auch um Holmes und wir schauen nur aus Watsons Augen, so ungefähr kam mir das hier auch vor), denn Lennox erhält eine ganze Menge Gesicht und Charakter (die Illustration passt auch gut dazu).
Sehr schön die Szene, in der Lennox Schlussfolgerungen partout nicht ernst genommen werden und umso schöner die Selbstsicherheit der Figur und die absolute Souveränität, die in der Kürze der Zeit auch nie alt wird.
Die Auflösung ist absolute SF, da wird dann keiner jammern, dass das auch irgendwo ohne SF funktioniert hätte.
Auf dem Niveau von Smarte Tränen ist es nicht, will es aber wohl auch nicht sein. Es ist Unterhaltung für mein Hirn und ein wenigi auch für mein Herz, auch als Frau, denn die Figur von Lennox ist absolut empowernd für mich als weibliche Leserin. Das gleich dann auch etwas aus, wie wenige weibliche Namen mal wieder vorhanden sind in der letzten Doppel-Ausgabe.
Late edit:Satzanfang mit "Alldieweil"! Kommt total gut und passend und mega ungewöhnlich in der geschriebenen Sprache für mich.
Ich dachte, das sei umgangssprachlich, lerne aber gerade, dass es nur veraltet ist. Ich dachte immer, das sei grammatikalisch eher berlinerisch. Wieder was gelernt!