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Bekanntheit deutschsprachiger Phantastikmagazine


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4 Antworten in diesem Thema

#1 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben Heute, 18:47

Als Herausgeber habe ich mich die Tage gefragt, wie viele Leute kennen ein Magazin wie Zwielicht. Also es geht nicht um Verkaufszahlen, sondern der Bekanntheitsgrad und damit die Reichweite potentieller Interessierter.

 

Ich habe in einer Internetrecherche folgenden Vorschlag für den Bekanntheitsgrad bekommen:

Magazin Bekanntheit in der Szene Geschätzte Personen, die den Namen kennen EXODUS sehr hoch 8.000–15.000 NOVA sehr hoch 6.000–12.000 Zwielicht hoch (Horror-Nische) 3.000–7.000 Weltenportal mittel 1.000–4.000

 

Die gleiche Recherche ergab folgende Antwort:

Interessant ist der Vergleich

Wenn man 100 zufällig ausgewählte Besucher des Buchmessen-Phantastikbereichs fragen würde, vermute ich ungefähr:

  • EXODUS: 40–60 kennen den Namen.
  • NOVA: 35–55.
  • Zwielicht: 20–35.
  • Weltenportal: 10–25.

 

 

Ich habe dieses Ergebnis jetzt mal mit einen Erwartungen verglichen. Bei den 100 zufällig ausgewählten Besuchern hätte ich mit einer geringeren Prozentzahl gerechnet. Bei den Reichweiten erscheint mit aber der Bereich 1.000-15.000 eher zu niedrig.

Bei den vier ausgewählten Publikationen zeigt sich, die Magazine, die es schon länger gibt (und auch lange durchgehalten haben), haben natürlich eine größere Reichweite. SF scheint generell ein größeres Publikum zu haben, daher kommt Exodus und Nova auf höhere Zahlen.

 

Wie schätzt ihr die Reichweite von Phantastikmagazinen?

 

Für die Visionen Reihe gibt die Recherche übrigens 3000-8000 als Reichweite an, bei phantastisch! 10.000–25.000.

 



#2 ChristophGrimm

ChristophGrimm

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Geschrieben Heute, 20:24

Och, Michael, nun gib mir doch noch ein bisschen Zeit, um mein Medienimperium aufzubauen ;)
… und laut unserem Kanzler muss ich eh noch drei Jahrzehnte (oder so) arbeiten.

Gut zu wissen, dass ich vierstellige Auflagen anpeilen kann.

Und ernsthaft: EXODUS gab es mit Unterbrechungen 51 Jahre (!). NOVA und EXODUS haben in den letzten zwei Jahrzehnten die deutsche Szene geprägt. Hinzu kommt im Falle von NOVA auch noch die Reputation, welche die Herren Iwoleit, Hahn und Mommers bereits zum Start des Magazins mitbrachten.
„phantastisch!“ ist seit vielen Jahren im Bahnhofsbuchhandel präsent - auch das sorgt für einen anderen Bekanntheitsgrad, als schnuckelige Cons und Foren.

Bearbeitet von ChristophGrimm, Heute, 20:24.

SF/Fantasy-Literaturzeitschrift: https://weltenportalmagazin.de | SF hautnah: https://eridanusverlag.de | Meine Welt der Worte: https://christophgrimm.com
  • (Buch) gerade am lesen:DSFP-Nominierungen KG, "Int:Elegance", "Das Schloss im Laacher See" (M. O. Bendrin)
  • (Buch) als nächstes geplant:Irgendwas vom SuB im RuB
  • • (Buch) Neuerwerbung: "Grenzland der Liebe" (Finnische Phantastik Anthologie)

#3 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben Heute, 20:36

Bekanntheitsgrad und verkaufte Bücher sind aber zwei verschiedene paar Schuhe.
Und auch wenn Exodus 1976 schon existierte. Wer kannte das dem Namen nach beim Neustart?
Exodus 14 startete 2003, also kurz nach Nova. Das hätte ich später verortet. Wenn man bedenkt, dass Nova anfangs bekannter war, hat sich das Blatt ganz schön gewendet.


Bearbeitet von Mammut, vor 42 Minuten.


#4 ChristophGrimm

ChristophGrimm

    Temponaut

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Geschrieben vor 51 Minuten

Klar, aber die recherchierten Zahlen erscheinen mir eine willkürliche Schätzung zu sein: Klingen erstmal plausibel, weil wir eine kleine Szene sind. Aber worauf fußen sie?
SF/Fantasy-Literaturzeitschrift: https://weltenportalmagazin.de | SF hautnah: https://eridanusverlag.de | Meine Welt der Worte: https://christophgrimm.com
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#5 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben vor 38 Minuten

Klar, aber die recherchierten Zahlen erscheinen mir eine willkürliche Schätzung zu sein: Klingen erstmal plausibel, weil wir eine kleine Szene sind. Aber worauf fußen sie?

 

Dazu hat ChatGPT folgendes geschrieben und danach die oben genannten Bekanntheitsgrade geschätzt:

Eine grobe Schätzung

Für ein kleines, regelmäßig erscheinendes Phantastikmagazin würde ich ungefähr folgende Größenordnungen ansetzen:

Typ Auflage Menschen, die den Namen kennen
kleines Fanzine 100–300 500–2.000
etabliertes Szenemagazin 500–2.000 3.000–10.000
führendes deutschsprachiges Szenemagazin ca. 2.000 10.000–30.000
 

Diese Schätzungen beruhen darauf, dass in Nischen-Communities die Markenbekanntheit oft etwa 5- bis 15-mal höher ist als die tatsächliche Auflage.


Bearbeitet von Mammut, vor 33 Minuten.



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