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Länge von Büchern


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8 Antworten in diesem Thema

#1 clearwater

clearwater

    Limonaut

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Geschrieben 26 Juli 2026 - 11:50

Ich bin immer noch ein großer Fan von klassischen Taschenbüchern mit etwa 240 Seiten (bspw. John Varley, Arthur C. Clarke, Larry Niven). Neue Bücher mit 500+ Seiten finde ich eher abschreckend. Wobei es ein paar Ausnahmen gibt für Roman die "Gas geben" und nicht in langen Beschreibungsorgien enden (bspw. Isaac Asimov, Ian M. Banks). 

 

Wie sehr ihr das so?

 

Habt ihr ein paar gute Beispiele von langen Büchern, die den klassischen Charakter haben?

 

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Klassische Taschenbücher für mich sind:

The Ophiuchi Hotline von John Varley

- Federation World von James White

The Penultimate Truth von Philip K. Dick 

The man in the high castle von Philip K. Dick

A world out of time von Larry Niven

Foundation von Isaac Asimov



#2 Helge

Helge

    Biblionaut

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Geschrieben 26 Juli 2026 - 13:27

Da bin ich ganz und gar bei Dir. Lange Bücher können zwar auch gut sein, wenn all die Seiten tatsächlich mit Inhalt gefüllt sind, aber oft ist genau das eben nicht der Fall, sondern es gibt Langeweile und Seitenschinderei.

Positivbeispiele für lange Bücher habe ich natürlich ein paar:

Declare - Auf dem Berg der Engel von Tim Powers hat über 600 Seiten und ist damit schon ziemlich knapp gehalten.

Lord Gamma von Michael Marrak hatte selbst als Taschenbuch über 600 Seiten und die braucht es auch.

American Gods von Neil Gaiman hätte auch nicht weniger als 600 Seiten haben dürfen.

(Mir fällt gerade auf, dass zwischen 600 und 700 Seiten eine magische Grenze zu sein scheint.)



#3 Tiff

Tiff

    Laionaut

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Geschrieben 26 Juli 2026 - 16:06

Ich bin immer noch ein großer Fan von klassischen Taschenbüchern mit etwa 240 Seiten (bspw. John Varley, Arthur C. Clarke, Larry Niven). Neue Bücher mit 500+ Seiten finde ich eher abschreckend. Wobei es ein paar Ausnahmen gibt für Roman die "Gas geben" und nicht in langen Beschreibungsorgien enden (bspw. Isaac Asimov, Ian M. Banks). 

 

Wie sehr ihr das so?

 

Erst mal sehe ich es so, dass reine Seitenzahlen wenig sagen. Entscheidend ist für mich die Lesedauer. Wenn ich ein Buch nicht einmal an einem langen Wochenende zu Ende gelesen bekomme, ist es mir zu lang. 



#4 RolandsFarblood

RolandsFarblood

    Nochkeinnaut

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Geschrieben 26 Juli 2026 - 18:50

Für mich ist weniger die reine Seitenzahl entscheidend als die erzählerische Dichte.

Ein Buch mit 500 Seiten kann sich erstaunlich kurz anfühlen, wenn sich Figuren, Situation und Konflikt kontinuierlich weiterentwickeln. Umgekehrt können auch 220 Seiten sehr lang wirken, wenn eine Geschichte ihren zentralen Gedanken früh etabliert und ihn danach hauptsächlich wiederholt.

Bei älterer Science-Fiction gefällt mir häufig, wie selbstverständlich sie größere Ideen in relativ kompakte Geschichten packt. Nicht jede Welt braucht eine ausführliche Vorgeschichte, ein Lexikon und mehrere Nebenhandlungen, um glaubwürdig zu wirken. Manchmal ist es sogar reizvoller, wenn nur der Teil der Welt erklärt wird, den die Figuren tatsächlich benötigen.

Bei längeren Romanen frage ich mich deshalb weniger: „Wie viele Seiten hat das Buch?“ Sondern eher: „Verändert sich auf diesen Seiten genug?“

 



#5 Nina

Nina

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Geschrieben 26 Juli 2026 - 19:12

Wenn Du kurze Romane magst, kannst Du mit denen von der Phantastisches Bibliothek Suhrkamp nicht so viel falsch machen. 

 

Bei längeren Büchern stört mich persönlich nicht die Länge, sondern dass dauernd die Erzählperspektive wechselt. Ich fühl mich da immer rausgerissen und bin genervt, dass ich nicht einfach erfahre, wie es dort, wo ich gerade war, weitergeht. Also ich habe auch schon Bücher einfach so gelesen, dass ich nur die Haupthandlung tatsächlich lese und die Nebenhandlung von links oben nach rechts unten immer nur ein paar Wörter pro Zeile. 

 

Ansonsten: "Lyneham" hat gerade groß abräumt bei den Literaturpreisen. Das ist auch nicht mit ewig langem Erklärgedöns vorweg, da geht es gleich an die Action. Erklärt wird eher aufdringlich zwischendurch. 



#6 Marrak

Marrak

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Geschrieben 27 Juli 2026 - 00:19

Lord Gamma von Michael Marrak hatte selbst als Taschenbuch über 600 Seiten und die braucht es auch.

 

558 Seiten (Bastei-Lübbe), 418 Seiten (Originalausgabe bei Shayol)  :whistling: 
 


Bearbeitet von Marrak, 27 Juli 2026 - 00:19.

Oh, no ... It's Bicycle Repair Man!

Website: www.michaelmarrak.de
Facebook: Michael Marrak (official)

#7 Helli-S

Helli-S

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Geschrieben 27 Juli 2026 - 21:33

Ich lese gerade mal wieder "Herr der RInge", und wieder stelle ich fest, dass das Buch viel zu kurz ist. 1200 Seiten sind hier bei Weitem nicht genug.


Viele Grüße, Helli

 

 

 

Immer cool bleiben.


#8 Stephan

Stephan

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Geschrieben 27 Juli 2026 - 23:59

Die Metro-Reihe von Dmitri Gluchowski aber auch "Futu.re" (900 Seiten) find ich schon sehr nice. Da wird aber tatsächlich auch sehr viel hin und her transzendiert und in irgendwelchen Träumen und Gedanken rumgewühlt.

 

Auf der anderen Seite wünsche ich mir bei manchen Büchern aber auch dass sie etwas kürzer wären. Es kommt also schon stark auf die Handlung an, ob sie wirklich "Platz" für einen dicker Klopper bietet oder eher doch als ein schmales Taschenbuch werden sollte. Bei Stanislaw Lems "Der Unbesiegbare" ist z.B. genau richtig, dass der Text eher kurz ausgefallen ist.


Mein Blog über Science Fiction: www.ostinspace.blog  :)

  • (Buch) gerade am lesen:"Mythen, Monster und Manien" von Ian Watson
  • (Buch) als nächstes geplant:"ZOI" von Jane Mondrup
  • • (Buch) Neuerwerbung: "Athos 2643" von Nils Westerboer

#9 clearwater

clearwater

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Geschrieben 28 Juli 2026 - 21:46

Habe ich hier in ein Wespennest gestochen? Ich habe auch 1Q84 von Haruki Murakami die Trilogie in einem Band gelese. Das hatte nur 1328 Seiten, aber besser fand ich After Dark von Haruki Murakami mit ca 200 Seiten. Die 1328 Seiten waren einfach zu lang :-)




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