Da blickt der Lektor auf eine spannende Zeit zurück:
Zehn Jahre Fischer Tor – Ein kurzer Rückblick aus dem Lektorat | Tor Online
Geschrieben Heute, 08:31
Da blickt der Lektor auf eine spannende Zeit zurück:
Zehn Jahre Fischer Tor – Ein kurzer Rückblick aus dem Lektorat | Tor Online
Geschrieben Heute, 15:43
Schöner kleiner Essay, sympathischer Typ und ja, ich hoffe, die machen noch lange weiter!
Ehemals rezensionsnerdista.de findet sich nun bei https://yvonnetunnat...free.com/blog/
Geschrieben Heute, 15:44
Der Text ist tatsächlich ein kurzer Rückblick, eher als Anekdote gestaltet. Manches ist mir zu pauschal.
Hahnemann nennt zwar einige Daten (199 Bücher), aber verlegerische Aufarbeitung findet kaum statt. War ´nicht das Ziel etwas ähnliches aufzubauen wie Tor Books?
Es werden Bestseller wie Ready Player One, Mortal Engines etc. genannt, während die weniger erfolgreiche Bücher bewusst anonym bleiben. Dabei wird doch gesagt, dass das Lektorat die erfolglosen Bücher "betrauert".
Ebenso mag es ein Spannungsverhältnis mit dem Controlling geben. Sitzen da keine Bücherliebhaber? Und wie gestaltet bzw. wird dieses Spannungsverhältnisverhältnis aufgelöst?
Interessant wäre die Restrukturierung gewesen, wird aber nicht nächer erklärt.
Hier ein Artikel aus dem Börsenblatt von 2016: Das Tor zur Fantasy-Welt
Von 2018: Fantastisch, auf allen Ebenen (Interview mit Hannes Riffel)
Und ein Börsenblatt-Artikel von 2021: Fischer TOR wird organisatorisch verkleinert (Berliner Team wird aufgelöst)
TOR-Online verfolge ich bestenfalls sporadisch und bin wohl auch nicht die Zielgruppe dafür.
Geschrieben Heute, 16:12
@Ullrich: Sagen wir es mal so: Wenn mein Chef auf die Idee käme, dass ich für die Firmenwebseite (!) etwas über meine Arbeit schreiben sollte, wäre es höchst … unklug, wenn ich allzu sehr auf Herausforderungen und Chancen (wir haben keine Probleme, schon gar keine großen), besondere Erfahrungsgewinne (wir haben keine Misserfolge) oder strategischen Weichenstellungen, die unterschiedlich bewertet werden können (Vorgesetzte treffen keine schlechten Entscheidungen), eingehen würde
. Hahnemann hat das mit angenehmen Humor und wirklich nur minimalen Spitzen gut gemeistert. Hut ab.
Geschrieben Heute, 16:13
Fischer TOR hat stark angefangen, aber bald schon wurden die Programme kleiner und man hat mehr auf massentaugliche Titel gesetzt. Verständlich einerseits, andererseits gab es nie viel Werbung für die ungewöhnlicheren Bücher, sodass die natürlich untergegangen sind. So ist es leider oft bei Midlist-Titeln, man wirft sie ins Meer und hofft, dass sie von selbst schwimmen, und wenn sie untergehen, ist man traurig, aber macht in der Richtung zugleich immer weniger ...
Dennoch hoffe ich, dass sie noch lange weitermachen können und vielleicht irgendwann zu den starken Anfangsprogrammen zurückfinden - wobei wohl schlicht die Zielgruppe fehlt. Wie viele Vielleser*innen in der Phantastik gibt es, die ungewöhnliche Bücher suchen? Wir rufen oft danach, aber letztlich fehlt wohl einfach der Markt - und die Leute, die es interessiert, erreicht man immer schlechter. Aber das ist kein Problem von TOR, das haben alle Verlage. Da scheitert der persönliche Idealismus an der Wirtschaft.
Genug gemeckert und gejammert, immerhin ist mit Fischer TOR jemand dabei, der regelmäßig Phantastik veröffentlicht und nicht nach ein paar Jahren fast komplett eingestellt hat wie viele andere. Von den großen Verlagen sind sonst nur Piper, Heyne und Klett-Cotta so zuverlässig dabei, insofern möge uns TOR noch lange erhalten bleiben ^^
Den Artikel von Hahnemann fand ich lesenswert, auch wenn ich mir noch mehr Details gewünscht hätte, aber von denen sind wohl viele nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ![]()
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