Die Autor:innen Carolin Amlinger, Luca Keiser, Oliver Nachtwey und Jörg Rössel schreiben im Fazit: "Die Klage über den Niedergang des Lesens lässt sich nicht bestätigen, allerdings auch nicht komplett zurückweisen."
Kein Wunder: Die ermittelten Werte werden in keiner Weise mit solchen aus der Vergangenheit verglichen, daher ist natürlich überhaupt keine zeitliche Entwicklung des Lesens, also auch kein "Niedergang", nachweisbar ... 
Eine Aufschlüsselung nach Alter fehlt leider, man hat nur nach der Bildung gefragt. Denn auch ein Lese-Gefälle von alt nach jung könnte man als "Niedergang" interpretieren.
Erwartbar ist der Befund: "Die wichtigsten Lesemotive sind Entspannung (63 %) und Unterhaltung (57 %)."
Das haben die meisten deutschen SF-Autoren verstanden, deshalb schreiben sie nur noch so Weltraumgeschichten (siehe Neuerscheinungen-Unterforum).
Bearbeitet von Uwe Post, vor 27 Minuten.