In D-A-CH scheint die Sache klar. Die Leute begeistern sich für Science Fiction oder Fantasy oder Horror.
Oder nicht? Ist die Offenheit da, nicht nur das ureigenste Genre zu lesen, sondern auch Artverwandtes?
Hugo Gernsback ist ja bekannt vor allem als Namensgeber für den Hugo Award und auch dort werden alle Werke der Phantastik berücksichtigt.
Gernsback hat ja das Magazin Amazing Stories herausgebracht, das hat Matthias Käther im Details betrachtet:
Hier mal interessante Zitate aus dem Artikel:
Amazing Stories durchlief zwischen 1926 und 1965 nicht weniger als sieben z.t. radikal unterschiedliche Phasen. Das ist nichts Ungewöhnliches für ein so langlebiges SF-Periodikum. Doch erstaunlicherweise gab es auch Kontinuitäten. Amazing war und blieb 40 Jahre lang immer ein Blatt für diejenigen, die vor allem eins in der SF suchten – Entertainment und Spannung. Abgesehen von kurzen Phasen, in denen mechanistische oder okkultistische Denkrichtungen die Überhand hatten, versuchte Amazing, sein Publikum nicht zu belehren, sondern zu unterhalten. Meist schrammte Amazing dabei am Rand des Abgrunds. Ein Umstand, der mir diese Zeitschrift nur umso sympathischer macht...
Auch wenn viele dieser Storys etwas formelhaft wirken, so sind doch wirklich originelle Exemplare darunter. Und Gernsback war kein bornierter Herausgeber! Seine Offenheit für Fantasy und Horror ließen ihn Geschichten akzeptieren, die heute im Umfeld des sonst oft etwas technisch-verspielten Materials fast befremdlich anmuten – befremdlich, aber auch erfrischend, denn sie bringen Abwechslung in die Zeitschriften. Gernsback veröffentlichte Geschichten von zwei radikalen Vertretern der Science-Fantasy (ein junges Genre, das SF und Fantasy vermischte), zum einen den Tarzan-Schöpfer Edgar Rice Borroughs und dann seinen nicht minder phantasievollen Eleven Otis Adalbert Kline.
Was sind eure Vorlieben?
Bearbeitet von Mammut, Heute, 14:19.



