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Rainer Erler: ZUCKER. Eine wirklich süße Katastrophe


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Geschrieben vor 40 Minuten

Rainer Erler
ZUCKER
Eine wirklich süße Katastrophe
AndroSF 199
p.machinery, Winnert, September 2026, 164 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 529 5 – EUR 15,90 (DE)
 
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Schreckensvisionen über die Zukunft der Gentechnologie erregen schon seit Längerem die Gemüter. Ein Roman wie »Zucker«, der das Thema erfindungsreich verdichtet und humoristisch-grotesk darstellt, trifft den Zeitgeist mitten ins Herz.
Um mit ihrem Gatten, dem berühmten Molekularbiologen Professor Dr. Dr. Dr. Leo Kaminski, konkurrieren zu können, entwickelt die Gentechnikerin Lydia Kaminski-Smith eine neue Art von Mikroorganismen, die unsere gigantisch anwachsenden Müllhalden zersetzen sollen: Recyclingbakterien!
Eine unvorhergesehene Panne setzt jedoch ausgerechnet jene Mikroben frei, die Papier in Zucker verwandeln. Mit rasendem Tempo breitet sich die Seuche weltweit aus und schafft eine neue Zeitrechnung in der Geschichte der menschlichen Kultur, nämlich »vor« und »nach« dem »Zucker-Phänomen«.
Denn die gefräßigen, vermehrungsfreudigen Zellulosekiller haben weder vor den Beständen der Bibliotheken noch vor Papiergeld Respekt, nicht vor Schulheften, Finanzamtsakten, Toilettenpapier oder Zeitungen. Telegramme und Liebesbriefe können durch Postboten bald nur noch mündlich übermittelt werden.
»Erde zu Erde, Asche zu Asche, Zucker zu Zucker …«, murmelt Amanda, die heimliche Geliebte, am offenen Grab des Professors, der, für die Unachtsamkeit seiner gehässigen Frau verantwortlich gemacht, diese schließlich umgebracht hat und selbst spektakulär aus dem Leben geschieden ist.
 
»Eine witzige, leicht lesbare und in allen Einzelheiten verständliche Satire auf ein brennendes Thema unserer Zeit: Genmanipulation.« (Nürnberger Nachrichten)
»Rainer Erler hat großes Geschick, aktuelle Themen bald humorvoll, bald spannend für ein Millionenpublikum aufzubereiten.« (Süddeutsche Zeitung, München)
 
Rainer Erler (1933–2023) war 1961–1972 Autor, Regisseur und Produzent bei der Bavaria; später gründete er seine eigene Produktionsfirma. Für Filme wie »Die Delegation«, »Das blaue Palais«, »Fleisch«, »Das schöne Ende dieser Welt« und »Reise in eine strahlende Zukunft« erhielt er zahlreiche Preise; die von ihm verfassten gleichnamigen Romane waren ebenso erfolgreich, teilweise wurden sie zu Bestsellern. Der Film »Zucker« wurde zuerst 1989 im ZDF gezeigt.
 
 
 
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