Da gehört für mich auf jeden Fall noch Michael Marrak dazu.
Ich möchte bei den Genannten noch Aiki Mira ergänzen - auch, weil Aiki gerne mit Sprache experimentiert.
Sieht man von denen ab, die auffällig mit sprachlichen Mitteln arbeiten, kommen mir einige Autoren in den Sinn, die ausdrucksstarke Bilder finden und durch einen eigenen, eleganten Stil überzeugen: Andreas Eschbach, Thorsten Küper, Sven Haupt, Lena Richter, Tom Turtschi, Uwe Hermann …
Ansonsten bin ich ein wenig unschlüssig, was die Threadfrage betrifft. Gebetsmühlenartig wird ja gerne wiederholt, dass die Deutschen immer ein paar Jahre später (und meist vergeblich) den Amerikanern nacheifern. Mir fällt über die letzten 10, 15 Jahre eine gewisse Verschmelzung der Gegenwartsliteratur mit Nah-Zukunfts-Spekulation auf, besonders im Segment der Thriller. Aber das ist natürlich nur ein Teil der SF-Literatur.
Unterm Strich: Eine hervorstechende Besonderheit der hiesigen Genreliteratur ist mir nicht aufgefallen - mit „Neongrau“, „Athos 2643“, „Niemandes Schlaf“, „Dies ist mein letztes Lied“, „Asimovs Kindergarten“, „QualityLand“, „Eines Menschen Flügel“, „Die Abschaffung des Todes“, den Kanon-Romanen, „Shape me“, „Parts per Million“ usw. aber nicht gerade wenig großartige Romane.
Bearbeitet von ChristophGrimm, 19 September 2026 - 16:41.