Das mit der Religion sehe ich eher nur in Bezug auf der Figur von Mallory, sie wird ja als Mischung von Agnostiker und Atheist dargestellt.
Nachdem ich den Rest des Buches, der ja aus einer anderen Perspektive geschrieben ist, gelesen habe, kann ich da nur zustimmen.
Das Buch hat mir alles in allem sehr gut gefallen. Es ist natürlich ein großes Wagnis, ein Buch zu schreiben, dass erst zum Schluss den eigentlichen Sinn der Geschichte enthüllt und einen Schlüssel anbietet, mit dem man bisher Unverständliches in einem anderen Licht sieht, aber so vollkommen überraschend fand ich das Ende und die Bedeutung der Lochkarten nun auch wieder nicht. Und die porträtierte Welt davor war faszinierend genug, um über die zwangsläufig fehlende zusammenhängende Geschichte hinweg zu helfen.
Ich habe inzwischen den oben verlinkten Lesezirkel nachgelesen und stimme dort im Wesentlichen den Usern Seti und Trurl zu.
Ist wahrscheinlich auch ein Buch, bei dem es nicht schaden kann, die Iterationen noch mal zu wiederholen.



