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Welches Genre ist eurer Meinung nach am schwersten zu schreiben?


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14 Antworten in diesem Thema

#1 Mr.Aufziehvogel

Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 25 September 2026 - 02:10

Bei all den professionellen Schriftsteller*innen hier, wo einige sicher auch ausserhalb der Science Fiction Blase schreiben:  Was ist eurer Meinung nach das am schwersten zu schreibene Genre?

Ich bin absoluter Anfänger aber ich würde mich (und tue es auch) locker an Science Fiction, Fantasy sowie Bücher mit viel magischem Realismus wie z.b. Haruki Murakami wagen.  Auch an sowas wie einen Liebesroman würde ich mich versuchen.  

 

Aber ich könnte mir NIEMALS vorstellen einen historischen Roman zu schreiben, wo wirklich alle historischen Einzelheiten wahr sein müssen.   Oder ein anderes Genre, das ich persönlich niemals schreiben werde, ist der Krimi.     Ich stelle mir die ganze Planung eines Kriminalromans extrem schwer vor.     

 

Wie ist das bei euch so?  Traut ihr euch zu alles zu schreiben?



#2 Tiff

Tiff

    Laionaut

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Geschrieben 25 September 2026 - 07:00

Ich bin absoluter Anfänger aber ich würde mich (und tue es auch) locker an Science Fiction, Fantasy sowie Bücher mit viel magischem Realismus wie z.b. Haruki Murakami wagen. 

Ich wüsste kein anderes Genre als Science Fiction, wo ich neben Herausragendem so viel miserables Zeug gelesen habe. Theoretisch betrachtet ist SF am schwierigsten, weil ein Autor in zwei Welten zuhause sein muss: Wissenschaft und Literatur. Die meisten bringen nicht mal eines von beiden mit. Es gibt in der SF zu viele, die Unsinn schreiben, und das auch noch schlecht.



#3 ChristophGrimm

ChristophGrimm

    Temponaut

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Geschrieben 25 September 2026 - 07:41

Ich denke, dass man nicht pauschal sagen kann, dass ein Genre schwieriger als ein anderes ist. Je nach Art der Geschichte variiert der Rechercheaufwand, aber unterm Strich nimmt es sich weniger, als man denkt, ob man historische Zusammenhänge, wissenschaftliche Fakten oder die polizeiliche Ermittlungsarbeit recherchiert. Die Schwierigkeit liegt bei jeder Geschichte im Einsatz sprachlicher Mittel, einem schlüssigen Plot, lebendigen Figuren und einem gut gesetzten Spannungsbogen.
Natürlich kann man an jedes Genre sehr locker herangehen. Aber gerade bei gelungener Fantasy und Science-Fiction wird meiner Meinung nach häufig unterschätzt, wie viel Vorbereitung dahinterstecken kann. Eine erfundene Welt muss in sich schlüssig sein, Regeln und Zusammenhänge brauchen Konsequenz; je mehr man einbringt, desto mehr muss man sich eigentlich vorher überlegen. In gewisser Hinsicht wird das Worldbuilding sogar aufwendiger sein als eine parallele/vergangene Realität. Wird hier nicht sorgfältig gearbeitet, kann es schnell zu einem Disney Effekt kommen: Es sieht auf den ersten Blick fantasievoll und bunt aus, ist bei genauerem Hinsehen aber ziemlich oberflächlich, weil die Welt nur aus dekorativen Elementen besteht. Quasi das Plopsaland in Romanform. (Fair dazugesagt: Das hält Plopsaland-Romane nicht davon ab, teils sehr erfolgreich zu sein  :bighlaugh: )
 

Aber ich könnte mir NIEMALS vorstellen einen historischen Roman zu schreiben, wo wirklich alle historischen Einzelheiten wahr sein müssen.   Oder ein anderes Genre, das ich persönlich niemals schreiben werde, ist der Krimi.     Ich stelle mir die ganze Planung eines Kriminalromans extrem schwer vor.     

 

Ich schmunzle gerade, weil historische Geschichten und Krimis – manchmal sogar in Verbindung – meine bevorzugten Schreibfelder außerhalb der SF sind. Einen reinen Liebesroman könnte ich mir eher weniger vorstellen. Das liegt aber mit ziemlicher Sicherheit daran, dass ich Liebesromanen als Leser selten etwas abgewinnen kann, während ich historische Romane und Krimis liebe. (Letztere lese ich vielleicht nicht lieber, aber öfter als SF-Romane.) Vermutlich können erfahrene Autor:innen mit ein bisschen Vorbereitung in jedem Genre schreiben, aber neben dem Schreibhandwerk – das braucht es immer – ist die Wahrscheinlichkeit, eine gute Genregeschichte zu verfassen, höher, wenn man das entsprechende Genre kennt und v. a. schätzt.
 
Krimis haben sogar eine dankbare Struktur: Man kommt gar nicht darum herum, sich Gedanken über die W-Fragen (Was, wie, wer, warum) zu machen und „Pflichtszenen“ (Entdeckung, Ermittlung, Wendung, Auflösung) abzufrühstücken. Dieses Strukturskelett engt zwar in gewisser Weise ein, bietet aber auch viele Möglichkeiten der Herangehensweise. Agatha Christie war meisterhaft darin, mit der Krimistruktur zu spielen.
 
Eine Anekdote zu einer meiner historischen Geschichten: Für die Burgenwelt-Anthologie „Hinter Mauern“ habe ich Burg Steinsberg (Weiler bei Sinsheim) als Handlungsort auserkoren. Die Burg liegt gerade einmal 10 Kilometer von mir entfernt. Ich war mehrfach vor Ort, habe vorbereitend etliche Sachbücher gelesen (allgemeine zum Mittelalter, spezielle zur Geschichte des Kraichgaus und der Burg) und sogar einige interessante Scans von Dokumenten aus dem 13. Jahrhundert des örtlichen Heimatvereins erhalten. – Und was sagt mein Bruder am Ende zu der Geschichte: „Gefällt mir, aber die Geschichte hätte überall spielen können.“  :bighlaugh: In gewisser Weise stimmt das auch, denn es ist eine Geschichte über eine grundlegend menschliche Charaktereigenschaft: Gier. Die Recherche hat dafür gesorgt, dass die Geschichte zwar keine Anachronismen oder örtliche Ungenauigkeiten aufweist, aber die Ausarbeitung hat dem Lokalkolorit zu wenig Raum gegeben  :unsure:. 

Bearbeitet von ChristophGrimm, 25 September 2026 - 08:38.

SF/Fantasy-Literaturzeitschrift: https://weltenportalmagazin.de | SF hautnah: https://eridanusverlag.de | Meine Welt der Worte: https://christophgrimm.com
  • • (Buch) gerade am lesen:"Der Fluch des Kronos" (Peter Jungk)
  • • (Buch) als nächstes geplant:"Autokraten - Nicht mit uns!", "November Sommer" (Andreas Eschbach)

#4 deval

deval

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Geschrieben 25 September 2026 - 12:36

Bin zwar kein Autor, aber ich denke, dass man bei Büchern und Themen, die der Leser verifizieren kann, als Autor mehr Aufwand betreiben muss als bei fiktionalen.


"Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Psalm 119, 105

 

www.fantasybuch.de


#5 Christian Hornstein

Christian Hornstein

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Geschrieben 25 September 2026 - 17:33

Ob einem in einem bestimmten Genre zu schreiben schwer oder leicht fällt, hängt nicht von Merkmalen des Genres allein ab, sondern davon, wie sehr es einem liegt. Und wie immer hängt es davon ab, ob man die Massenware betrachtet oder herausragende Einzelstücke, die besonders bekonnt erstellt wurden. Letztere sind immer herausfordernder zu schreiben, egal in welchem Genre.



#6 Helge

Helge

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Geschrieben 26 September 2026 - 14:23

Ich wüsste kein anderes Genre als Science Fiction, wo ich neben Herausragendem so viel miserables Zeug gelesen habe. 

Das stellt die Sword-and-Sorcery-Fantasy aber locker in den Schatten! :devil: 

Ich denke, es kommt immer darauf an, was dem einzelnen Autor jeweils liegt oder auch nicht. Ich finde Komödien schwierig. Sich reihenweise Pointen und Situation auszudenken, die die Leser tatsächlich zum Lachen bringen, ist ziemlich anspruchsvoll.



#7 Nina

Nina

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Geschrieben 27 September 2026 - 20:26

Bei SF ist die Wissenschaftskomponente nicht wegzuleugnen, aber: Es muss ja nicht unbedingt Physik sein. Und man muss auch nicht alles erklären. Es gibt natürlich SF-Geschichten, die alles haarklein erklären, da gerät einer aber schnell ins Fahrwasser "altkluge Kinder" (so a la "Jurrassic Park", natürlich kennt das Kind jeden Dino und das nervt tierisch) oder "Mansplaning", was auch nicht toller ist. So was wie: Wissenschaftler erklärt Wissenschaftlerin die Wissenschaft.

 

Es gibt natürlich bessere Möglichkeiten, in vielen Geschichten ist jemand beispielsweise ortsfremd oder aus einer anderen Zeit. Da kann man dann viel erklären. 

 

Oder man erklärt nicht alles. Mir reicht es mitunter als Leserin auch, wenn das Raumschiff einfach fliegt. So wie es mir als Leserin eines Liebesromans, in dem ein romantisches Candlelight-Dinner serviert wird, auch nicht erwarte, das Wärmetauschprinzip des Kühlschranks oder die chemischen Vorgänge bei der Erzeugung von Rotwein erklärt zu bekommen. 

 

Insgesamt finde ich Horror aber etwas einfacher als SF zu schreiben. Oder halt so eher naive Fantasy. 



#8 Mr.Aufziehvogel

Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 27 September 2026 - 20:51

Ich bin hier so ungefähr der Meinung von Nina.   Für mich muss SF nicht unbedingt alles erklären, damit ich Spaß an der Geschichte haben kann.   Es reicht mir oft schon, wenn man etwas nur andeutet und nicht wirklich erklärt wie ein Antrieb oder etwas technisches funktioniert.    Manchmal mag ich SF Geschichten, wo alles erklärt wird aber nicht immer.

 

Für mich persönlich ist SF eigentlich nur "Fantasy mit leicht technischem Anstrich".

 

 

Sehr interessant, was die Leute hier so schreiben.    Ich habe ja vor irgendwann in der Zukunft mal einen SF Krimi zu schreiben und denke das SF Krimis etwas leichter zu schreiben sind als normale Krimis, da man sich dort die weirdesten Auflösungen der Fälle ausdenken kann. :)



#9 Tiff

Tiff

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Geschrieben 27 September 2026 - 21:00

Bei SF ist die Wissenschaftskomponente nicht wegzuleugnen, aber: Es muss ja nicht unbedingt Physik sein. Und man muss auch nicht alles erklären. Es gibt natürlich SF-Geschichten, die alles haarklein erklären, da gerät einer aber schnell ins Fahrwasser "altkluge Kinder" (so a la "Jurrassic Park", natürlich kennt das Kind jeden Dino und das nervt tierisch) oder "Mansplaning", was auch nicht toller ist. So was wie: Wissenschaftler erklärt Wissenschaftlerin die Wissenschaft.

Michael Crichton als Negativbeispiel kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Der kam ja aus der Medizin und hat sich bei vielem sehr zurückgehalten, aber es ging ja um Chaostheorie, und die musste irgendwie wenigstens ansatzweise erklärt werden. Natürlich, Jeff Goldblum als Mathematiker Ian Malcolm mag in der Szene, wie er Laura Derns Hand hält und die Chaostheorie an einem Beispiel erklärt, eben auch ein Beispiel für aus heutiger Sicht unangenehmes Mansplaning sein. Der Junge aber war einfach nur ein Junge, so sind Jungen eben, die Schwester halt ein kleines Unix-Genie, aber sowohl im Film als auch im Buch ist das Wissenschaftliche und Technische sehr moderat dargestellt.

 

Die Stärke von Film und Buch ist, dass die Erzählung durch diese Erklärungen halbweg glaubhaft wird. Eine simple Geschichte, in der die Dinosaurier einfach ohne den Versuch einer halbwegs glaubhaften Erklärung nur den Zweck haben, Leute um ihr Leben rennen zu lassen, hätte viele Menschen nicht gleichermaßen angesprochen. Sicher, insofern ist Dino-Horror einfacher zu schreiben als Dino-SF.  Anders gefragt: Wer hat denn deiner Meinung nach bessere Dino-Geschichten geschrieben als Michael Crichton?


Sehr interessant, was die Leute hier so schreiben.    Ich habe ja vor irgendwann in der Zukunft mal einen SF Krimi zu schreiben und denke das SF Krimis etwas leichter zu schreiben sind als normale Krimis, da man sich dort die weirdesten Auflösungen der Fälle ausdenken kann. :)

So habe ich mir das gedacht.  :bighlaugh: 
 



#10 Christian Hornstein

Christian Hornstein

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Geschrieben 27 September 2026 - 22:00

Für mich persönlich ist SF eigentlich nur "Fantasy mit leicht technischem Anstrich".

 

Es gibt SF, die magisch anmutet, und Geschichten, die Magie ins Spiel bringen. Letztere sind definitiv keine SF, auch wenn SF-Elemente verwendet werden. SF muss Technik nicht genau erklären können, denn das würde oft zu wenig seriösen Erläuterungen führen. Es muss aber plausibel sein, dass es irgendwann irgendwo eine Technik geben könnte, die den gewünschten Effekt hervorbringt, sonst sind wir wieder bei der reinen Magie. Es gibt viele Beispiele für Technik, die in SF verwendet wird und den Ruf hat, fundiert zu sein, in Wirklichkeit aber hochspekulativ ist, z.B. das Beamen.



#11 Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 27 September 2026 - 22:13

Es gibt SF, die magisch anmutet, und Geschichten, die Magie ins Spiel bringen. Letztere sind definitiv keine SF, auch wenn SF-Elemente verwendet werden. SF muss Technik nicht genau erklären können, denn das würde oft zu wenig seriösen Erläuterungen führen. Es muss aber plausibel sein, dass es irgendwann irgendwo eine Technik geben könnte, die den gewünschten Effekt hervorbringt, sonst sind wir wieder bei der reinen Magie. Es gibt viele Beispiele für Technik, die in SF verwendet wird und den Ruf hat, fundiert zu sein, in Wirklichkeit aber hochspekulativ ist, z.B. das Beamen.

 

 

Genau meine Meinung.

 

Was ist z.b. der Film Aliens anderes als eine alte "Seefahrer geht auf eine Reise ins Unbekannte und findet dort phantastische Dinge, schreckliche Wesen usw." Geschichte, nur halt im neuen Science Fiction Anstrich.

Ich persönlich mag nur sehr selten Hard Science Fiction.    So Sachen wie "Der Marsianer" kann ich mir vielleicht 2 mal anschauen oder lesen und dann wars das.    Ich mag die Art von Science Fiction, die eigentlich nur eine Fortentwicklung der alten Fantasy oder Seeabenteuergeschichten sind nur im modernerem Gewand.


Als anderes Beispiel der Film "Event Horizon".   Könnte eine klassische Lovecraft Geschichte sein, die in nem verlassenen Schloß spielt, das von diversen Ungeheuern und Spukgestalten bevölkert ist, nur halt im neuen Sci Fi Gewand.  Statt einem "magischen Portal" haben wir in diesen SF Geschichten halt Wurmlöcher, schwarze Löcher usw.  Und was früher unbekannte Inseln waren, die noch nicht erforscht waren sind heute Planeten denen allerhand Dinge angedichtet werden.


Bearbeitet von Mr.Aufziehvogel, 27 September 2026 - 22:16.


#12 Christian Hornstein

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Geschrieben 28 September 2026 - 08:19

@Mr. Aufziehvogel

 

Deine Vorliebe kann ich nachvollziehen und das geht wohl uns allen mehr oder weniger so, denn diese Grundformen des Abenteuers beinhalten Erlebnisarchetypen, wie sie für uns Menschen typisch sind. Der Mehrwert bei SF ist, dass Inhalte, die sonst magischen und mytischen Charakter haben, plötzlich eine ganz neue, wissenschaftlich gestützte Plausibilität erreichen können, nach dem Motto: Es könnte vielleicht irgendwann irgendwo Realität sein. Das macht es nochmal ganz anders spannend. Dafür muss es aber auch wirklich plausibel sein, ansonsten ist es eben doch nur Fantasy im SF-Gewand.



#13 Nina

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Geschrieben 03 Oktober 2026 - 20:26

 

 

Michael Crichton als Negativbeispiel kann ich nicht so ganz nachvollziehen. 

Ich fand den Film an sich nicht so schlecht - für andere Leute. Aber mich haben eben die altklugen Kinder extrem genervt. Das war zu viel. So was wird sich aber ohnehin todlaufen, weil irgendwelche Daten zu Dinos spuckt ja unser Smartphone aus. Wer nicht ganz sicher ist, ob Triceratops nun Pflanzen frisst und man weitgehend gefahrlos vorbeigehen kann, fragt halt in Hinkunft die KI, die das Ganze auch per Foto bewerten kann. 

 

Na ja, wer besser? Keine Ahnung? Eventuell Ralph Alexander Neumüller, der ist immerhin Biologe und hat den DSFP zwei Mal gewonnen. 



#14 Tiff

Tiff

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Geschrieben 09 Oktober 2026 - 11:29

Ich fand den Film an sich nicht so schlecht - für andere Leute. Aber mich haben eben die altklugen Kinder extrem genervt. Das war zu viel. So was wird sich aber ohnehin todlaufen, weil irgendwelche Daten zu Dinos spuckt ja unser Smartphone aus. Wer nicht ganz sicher ist, ob Triceratops nun Pflanzen frisst und man weitgehend gefahrlos vorbeigehen kann, fragt halt in Hinkunft die KI, die das Ganze auch per Foto bewerten kann. 

 

Na ja, wer besser? Keine Ahnung? Eventuell Ralph Alexander Neumüller, der ist immerhin Biologe und hat den DSFP zwei Mal gewonnen. 

Von Neumüller kann ich keine Dinosaurier-Geschichten finden. Also ist Crichton anscheinend erst mal noch unangefochten. Okay, die altklugen Kinder haben dich genervt, aber immerhin haben sie ihr Wissen nicht von einer KI. Altkluge Kinder, die irgendeinen KI-Mist hirnlos nachplappern, könnten in Zukunft noch sehr viel nerviger für dich werden. 



#15 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

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Geschrieben 09 Oktober 2026 - 12:32

 Ich habe ja vor irgendwann in der Zukunft mal einen SF Krimi zu schreiben und denke das SF Krimis etwas leichter zu schreiben sind als normale Krimis, da man sich dort die weirdesten Auflösungen der Fälle ausdenken kann. :)

 

Dann empfehle ich den Konsum von Gert Prokops "Wer stiehlt schon Unterschenkel? / Der Samenbankraum" [https://www.amazon.d.../dp/3360021851/] .

 

Ich bin selbst in den Welten Thriller und SF daheim und kombiniere das gerne.

Kindergeschichten hab ich auch bereits verfasst.

Meine persönliche (Recherche-)Herausforderung wird ein Roman sein, der in den späten 50ern spielt.


† In memoriam Michael Szameit / Christian Weis / Alfred Kruse / Rico Gehrke                                                           -- BLACK ICE -- WHITE FIRE -- AURORA -- die CORONA-SAGA ist ab November komplett !           ... und aktuell SUITLAND [in NOVA 38] ...         

.

                                                                                                                                                                                                       saga3.jpg



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