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Neues Schreibprogramm NEO


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16 Antworten in diesem Thema

#1 Mr.Aufziehvogel

Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 28 September 2026 - 19:55

Es gibt ein neues Schreibprogramm vom Autor Hugh Howey, der Silo geschrieben hat.

 

Was haltet ihr davon?    Ich werde es mal probieren aber irgendwie ist mir die OpenAI Anbindung recht unheimlich.     Irgendwie will so gut wie jeder in letzter Zeit neue, tolle Autorenprogramme rausbringen, wohl um von der Masse der Leute zu profitieren, die den Traum haben irgendwann einmal professioneller Autor zu werden, wie ich z.b. :)


https://www.youtube....h?v=_K-ExOiEv40



#2 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

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Geschrieben 29 September 2026 - 10:28

Ich hatte Papyrus versucht und Scrivener getestet, aber da war nichts, was ich nicht auch mit Open Office und ein paar Zetteln hinbekommen hätte.


† In memoriam Michael Szameit / Christian Weis / Alfred Kruse / Rico Gehrke                                                           -- BLACK ICE -- WHITE FIRE -- AURORA -- die CORONA-SAGA ist ab November komplett !           ... und aktuell SUITLAND [in NOVA 38] ...         

.

                                                                                                                                                                                                       saga3.jpg


#3 gregorgross

gregorgross

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Geschrieben 30 September 2026 - 16:51

Testen, aber darauf achten, dass Du schreiben willst, nicht neue Schreibsysteme testen und installieren und einrichten, so viel Spaß das auch machen mag. Ich habe Scrivener getestet, aber bin nie mit klar gekommen. Ich nutze derzeit am liebsten Obsidian und Markdown mit Anbindung von KI fürs Organisieren. Aber letzten Endes muss ich schreiben und nicht organisieren, also darauf immer achten. Jedenfalls hole ich jetzt meinen Zettelkasten zu Obsidian und will dann dort erstmal sowas wie populärwisschenschaftliche Artikel schreiben, z.B. auch für AN oder so. Und dann, darauf aufbauend, Kurzgeschichten - und alle bisherigen Kurzgeschichten-Versuche auch berücksichtigen und ggf. einbauen / mutieren lassen /  verwenden / zu Ende bringen etc.

Und bei sowas hilft KI ganz gut: Verzeichnisse nach alten Geschichten durchstöbern, querverbinden, Zusammenhänge aufzeigen, Aufgaben formulieren usw.


Mein Blog findest du auf https://denkpass.de

Was ich gerade lese, findest Du auf https://bookrastinat...ser/gregorgross

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#4 My.

My.

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Geschrieben 30 September 2026 - 17:01

Hm.

Was ich mit Word nicht schreiben kann, muss nicht geschrieben werden.

Und sollte es vielleicht auch nicht.

 

My.


| Michael Haitel

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#5 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

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Geschrieben 30 September 2026 - 17:58

Und bei sowas hilft KI ganz gut: Verzeichnisse nach alten Geschichten durchstöbern, querverbinden, Zusammenhänge aufzeigen, Aufgaben formulieren usw.

Wenn du das alles in Obsidian hast, und auch schön brav alles untereinander verlinkt hast, brauchst du dafür ja eigentlich keine KI-Anbindung mehr, dann hast du mit der Graph-Ansicht automatisch eine hübsche Mindmap, die solche Verbindungen aufzeigt (und dann auch die kreative Gehirnhälfte in Wallung bringt, wie es die zugehörige Theorie verspricht).


Bearbeitet von Michael Böhnhardt, 30 September 2026 - 18:10.


#6 Mr.Aufziehvogel

Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 30 September 2026 - 20:37

Testen, aber darauf achten, dass Du schreiben willst, nicht neue Schreibsysteme testen und installieren und einrichten, so viel Spaß das auch machen mag.

 

Wahre Worte.  Ich als Linux Nutzer kenne natürlich die Freuden des Testens von allem möglichen Linuxdistributionen, sowas ähnliches passiert mit Schreibprogrammen wohl auch bei mir. :)

 

Muss sagen das mir NEO bis jetzt recht gut gefällt.  Hab eine Kurzgeschichte von mir in NEO übernommen und gleich mal 2 Kapitel in einen Rutsch geschrieben.   Das einzige, das mir derzeit nicht gefällt sind kleine Bugs am Programm, wie z.b. das er nicht für jedes neu angefangene Projekt fragt welchen Stil (Fantasy/SF) man haben will.  Ansonsten gefällt mir NEO recht gut.   Ist derzeit noch Version 0.9.1 und wird sicher noch verbessert.



#7 Uwe Hermann

Uwe Hermann

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Geschrieben 01 Oktober 2026 - 07:25

Ich nutze seit Jahren Papyrus und bin sehr zufrieden damit. Aber das ist nur meine Meinung. :-)



#8 Mr.Aufziehvogel

Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 01 Oktober 2026 - 12:21

Ich nutze seit Jahren Papyrus und bin sehr zufrieden damit. Aber das ist nur meine Meinung. :-)

 

Das ist mir ehrlichgesagt zu teuer.  Kannst du mir sagen, welche Vorteile Papyrus hat, die andere Programme wie Scrivener, die deutlich billiger sind, nicht haben?

 

Da ich eigentlich so gut wie jedes Schreibprogramm mal kaufe/teste werde ich wohl in nächster Zeit Papyrus kaufen aber ich habe die Befürchtung, das ich die ganzen Planungsoptionen sowieso nie brauchen werde, da ich das alles in seperaten Files mache und im Endeffekt Papyrus nicht besser als jedes andere Schreibprogramm ist.



#9 gregorgross

gregorgross

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Geschrieben 02 Oktober 2026 - 10:55

Hm.

Was ich mit Word nicht schreiben kann, muss nicht geschrieben werden.

Und sollte es vielleicht auch nicht.

 

My.

Naja, auf jeden Topf passt ein Deckel. Word is Wysiwig und daher muss man ziemlich viel formatieren neben dem Schreiben. Eigentlich sollte aber erst geschrieben werden, dann das Layout/Format. Leichte Auszeichnungssprachen wie z.B. Markdown ermöglichen, während des Schreibens beim Schreiben selber Formatanweisungen zu geben, was vielen das Konzentrieren aufs eigentliche Schreiben erleichtert. Aber nicht allen, wie gesagt.

Zudem ist Word von Microsoft. Das hat Bedeutung für eigene Einstellungen zu Monopolen, aber viel wichtiger: das Design ist echt für amerikanische Arbeitsbienen ohne Fensterschreibtlich gedacht. Es ist hässlich und lenkt ab. Moderne Markdown-Editoren sind da oft sehr viel schöner, und für mich ist das wichtig. Und manche Apps wie Obsidian bieten schönes Design mit Markdown und extrem viel extra Funktionalität wegen Plugins.


Wenn du das alles in Obsidian hast, und auch schön brav alles untereinander verlinkt hast, brauchst du dafür ja eigentlich keine KI-Anbindung mehr, dann hast du mit der Graph-Ansicht automatisch eine hübsche Mindmap, die solche Verbindungen aufzeigt (und dann auch die kreative Gehirnhälfte in Wallung bringt, wie es die zugehörige Theorie verspricht).

Klaro. Ich nutze KI da mehr fürs Finden von Ähnlichkeiten, Suchen offener Punkte usw. Graph-Ansicht ist wirklich cool, aber mehr im Zettelkasten als im eigentlichen Schreibordner eines Projekts.


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#10 Uwe Hermann

Uwe Hermann

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Geschrieben 03 Oktober 2026 - 07:52

Das ist mir ehrlichgesagt zu teuer.  Kannst du mir sagen, welche Vorteile Papyrus hat, die andere Programme wie Scrivener, die deutlich billiger sind, nicht haben?

 

Da ich eigentlich so gut wie jedes Schreibprogramm mal kaufe/teste werde ich wohl in nächster Zeit Papyrus kaufen aber ich habe die Befürchtung, das ich die ganzen Planungsoptionen sowieso nie brauchen werde, da ich das alles in seperaten Files mache und im Endeffekt Papyrus nicht besser als jedes andere Schreibprogramm ist.

 

Du kannst es ja 30 Tage lang testen.
 
Ich nutze z. B. ständig die Möglichkeit, Datenblätter für alle Charaktere, Objekte und Orte inklusive Bildern anzulegen und die umfangreichen Nachbearbeitungsmöglichkeiten. Es gibt auch einen Zeitstrahl, der dir die Handlungsstränge chronologisch anzeigt. Den nutze ich bei meinen KG allerdings kaum.
 
Ein Anfänger kann bei den vielen Funktionen aber leicht die Übersicht verlieren.


#11 Naut

Naut

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Geschrieben 03 Oktober 2026 - 08:02

Naja, auf jeden Topf passt ein Deckel. Word is Wysiwig und daher muss man ziemlich viel formatieren neben dem Schreiben. Eigentlich sollte aber erst geschrieben werden, dann das Layout/Format. Leichte Auszeichnungssprachen wie z.B. Markdown ermöglichen, während des Schreibens beim Schreiben selber Formatanweisungen zu geben, was vielen das Konzentrieren aufs eigentliche Schreiben erleichtert. Aber nicht allen, wie gesagt.

Zudem ist Word von Microsoft. Das hat Bedeutung für eigene Einstellungen zu Monopolen, aber viel wichtiger: das Design ist echt für amerikanische Arbeitsbienen ohne Fensterschreibtlich gedacht. Es ist hässlich und lenkt ab. Moderne Markdown-Editoren sind da oft sehr viel schöner, und für mich ist das wichtig. Und manche Apps wie Obsidian bieten schönes Design mit Markdown und extrem viel extra Funktionalität wegen Plugins.
Klaro. Ich nutze KI da mehr fürs Finden von Ähnlichkeiten, Suchen offener Punkte usw. Graph-Ansicht ist wirklich cool, aber mehr im Zettelkasten als im eigentlichen Schreibordner eines Projekts.

Obsidian sieht interessant aus. Aber ist die Sync-Funktion über mehrere Geräte wirklich nur im Abo verfügbar? Das wäre für mich eines der interessantesten Features (wegen Verknüpfung Desktop -> Mobile).
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter

#12 Michael Böhnhardt

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Geschrieben 03 Oktober 2026 - 08:54

Obsidian sieht interessant aus. Aber ist die Sync-Funktion über mehrere Geräte wirklich nur im Abo verfügbar? Das wäre für mich eines der interessantesten Features (wegen Verknüpfung Desktop -> Mobile).

Ich synchronisiere nicht (bzw. nur manuell),

aber ich denke dieser Link hilft da weiter, welche Möglichkeiten es da gibt:

 

https://obsidian.md/de/help/sync-notes

 

und es gibt ohne Ende entsprechende Plugins


Bearbeitet von Michael Böhnhardt, 03 Oktober 2026 - 09:29.


#13 Naut

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Geschrieben 03 Oktober 2026 - 10:38

Ich synchronisiere nicht (bzw. nur manuell),
aber ich denke dieser Link hilft da weiter, welche Möglichkeiten es da gibt:
 
https://obsidian.md/de/help/sync-notes
 
und es gibt ohne Ende entsprechende Plugins

Oh, hübsch! Der Vault ist ein normaler Ordner, da können einfach Bordmittel oder Git verwendet werden. Sehr flexibel!
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter

#14 gregorgross

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Geschrieben 04 Oktober 2026 - 15:31

Obsidian sieht interessant aus. Aber ist die Sync-Funktion über mehrere Geräte wirklich nur im Abo verfügbar? Das wäre für mich eines der interessantesten Features (wegen Verknüpfung Desktop -> Mobile).

Na, da es ja nur Text ist, keine anderen Dateiformate, auch für die Konfigurationsdateien etc., empfiehlt sich git. Und einen meiner Obsidian-Vaults (so heissen einzelne Projekte) synchronisiere ich über git von Arbeit nach Hause, und von Arbeit mit Windows zu nach Hause mit MacOS. Ist der App in beiden Betriebssystemen egal. Ich muss mich nur immer dran erinnern auf Arbeit regelmässig zu pushen und zuHause immer erstmal zu pullen. Aber das lernt man schnell, denn mergen, wenn man es vergessen hat, ist immer etwas aufwändiger als strikt pull/push zu beachten, wenn ich von einem System aufs andere wechsle. git ist auch gar nicht kompliziert nach kurzer Einführung und ist kostenlos. Ich nutze ein privates Repo in meinem kostenlosen Github-Account.

Und mit Dropbox etc. geht es vielleicht auch, habe ich aber nicht ausprobiert.


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#15 Naut

Naut

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Geschrieben 05 Oktober 2026 - 05:10

Ja, git kenne ich natürlich. Ich habe meine Kurzgeschichten schon früher auf svn gehostet, da liegt das nahe. :)
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#16 Uwe Hermann

Uwe Hermann

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 05:35

Obsidian sieht interessant aus. Aber ist die Sync-Funktion über mehrere Geräte wirklich nur im Abo verfügbar? Das wäre für mich eines der interessantesten Features (wegen Verknüpfung Desktop -> Mobile).

Du könntest Dropbox, OneDrive oder iCloud nutzen. Es gibt viele Möglichkeiten, wenn man keine Probleme hat, seine Geschichten auf ausländischen Servern zu kopieren. Seit dem Chaos in den USA betreibe ich einen eigenen Server (Unraid), auf dem meine Geschichten liegen. Die Möglichkeit, meine Manuskripte auf verschiedenen Geräten zu haben, möchte ich aber nicht mehr missen. Ich schreibe manchmal sogar auf dem Handy und habe diese Notizen dann trotzdem überall verfügbar.



#17 Naut

Naut

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 20:57

Ist doch schon geklärt. Weil Obsidian letztlich rein text/ordnerbasiert ist, kann man jede synctech nutzen, z.B. auch einfach Unix sync mit der eigenen Cloud.
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