Hm.
Was ich mit Word nicht schreiben kann, muss nicht geschrieben werden.
Und sollte es vielleicht auch nicht.
My.
Naja, auf jeden Topf passt ein Deckel. Word is Wysiwig und daher muss man ziemlich viel formatieren neben dem Schreiben. Eigentlich sollte aber erst geschrieben werden, dann das Layout/Format. Leichte Auszeichnungssprachen wie z.B. Markdown ermöglichen, während des Schreibens beim Schreiben selber Formatanweisungen zu geben, was vielen das Konzentrieren aufs eigentliche Schreiben erleichtert. Aber nicht allen, wie gesagt.
Zudem ist Word von Microsoft. Das hat Bedeutung für eigene Einstellungen zu Monopolen, aber viel wichtiger: das Design ist echt für amerikanische Arbeitsbienen ohne Fensterschreibtlich gedacht. Es ist hässlich und lenkt ab. Moderne Markdown-Editoren sind da oft sehr viel schöner, und für mich ist das wichtig. Und manche Apps wie Obsidian bieten schönes Design mit Markdown und extrem viel extra Funktionalität wegen Plugins.
Wenn du das alles in Obsidian hast, und auch schön brav alles untereinander verlinkt hast, brauchst du dafür ja eigentlich keine KI-Anbindung mehr, dann hast du mit der Graph-Ansicht automatisch eine hübsche Mindmap, die solche Verbindungen aufzeigt (und dann auch die kreative Gehirnhälfte in Wallung bringt, wie es die zugehörige Theorie verspricht).
Klaro. Ich nutze KI da mehr fürs Finden von Ähnlichkeiten, Suchen offener Punkte usw. Graph-Ansicht ist wirklich cool, aber mehr im Zettelkasten als im eigentlichen Schreibordner eines Projekts.