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"Aelita – Der Flug zum Mars" (Аэлита, UdSSR, 1924) - Stream auf Arte

Aelita Kinofilm 1924

2 Antworten in diesem Thema

#1 Stephan

Stephan

    Infonaut

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Geschrieben Gestern, 23:14

Es ist zwar ein Kinofilm aber da er "nur" in der Arte-Mediathek läuft, poste ich den Hinweis mal hier im TV-Unterforum.

 

Arte bringt den sowjetischen Schwarzweiß- und Stummfilm Aelita aus dem Jahr 1924 in voller Länge.

 

Der Film von Jakow Protasanow ist einer der ersten Science Fiction-Filme überhaupt.

 

Er ist sogar älter als Metropolis und Flash Gordon. In der Sowjetunion gabs den Film Jahrzehnte lang gar nicht zu sehen und auch der WDR hatte nur eine gekürzte Fassung im Angebot. Der Stream ist bis zum 9. April 2027 abrufbar.

 

 

 

Ausführliche Hintergrundinformationen zum Film auf Wikipedia: https://de.wikipedia...i/Aelita_(Film)

 

 

 

Link zur Arte-Mediathek: https://www.arte.tv/...7-000-F/aelita/

 

 

Falls ihr euch den Film angucken wollt oder ihn schon kennt: wie findet ihr ihn?

 

Kennt wer von euch die gleichnamige Romanvorlage von Alexei Tolstoi? Die liegt hier auch bei mir auf einem der vielen Lesestapel und wartet darauf gelesen zu werden. :(

 

 

BG

Stephan


Mein Blog über Science Fiction: www.ostinspace.blog  :)

  • • (Buch) gerade am lesen:"Mythen, Monster und Manien" von Ian Watson
  • • (Buch) als nächstes geplant:"ZOI" von Jane Mondrup
  • • (Buch) Neuerwerbung: "Athos 2643" von Nils Westerboer

#2 Christian Hornstein

Christian Hornstein

    Temponaut

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Geschrieben Heute, 09:35

Vielen Dank für diesen interessanten Hinweis. :) 


Dieses Stück SF-Film-Geschichte finde ich ziemlich aufschlussreich in mehrfacher Hinsicht, z.B. zeigt der Film bestimmte gestalterische Ideen, die später von bekannteren Produktionen aufgegriffen wurden. Interessant ist auch, dass es zur Zeit der Gründung der Sowjetunion entstand, und im Film die Ideologie der russischen Revolution auf den Mars exportiert wird, um auch dort die despotische Aristokratie zu stürzen (im Film verwendet die Bewegung sogar explizit das Symbol der gekreuzten Hammer und Sichel). Kurz nach dem Sturz ergreift dann allerdings wieder jemand aus der aristokratischen Schicht die Macht, nämlich Aelita, und schickt sich an, erneut despotisch über die Sklaven zu herrschen und wird sofort umgebracht, ganz der Ideologie folgend, dass die Sklaven selbst führen sollten. Dieser Grundgedanke findet sich in der Idee einer direkten Demokratie wieder, der durchaus schlüssig ist, da Führergesellschaften durch ihre Machtkonzentrationen sich bis heute nicht bewährt haben. Später kam der Film allerdings auf die Zensurliste, denn im Stalinismus und in der späteren Sowjetunion duldeten die Führer keine Zweifel an ihrer Autorität.



#3 Helge

Helge

    Biblionaut

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Geschrieben Heute, 10:11

Der Roman ist gut lesbar und spannend erzählt. Der Film hat mich aber nie begeistern können. So viel davon zeigt schlicht und einfach nur den Alltag in der damaligen Sowjetunion, dass man den Eindruck bekommt, die eigentliche, auf dem Mars spielende Handlung sei nur Beiwerk.





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