Hi all,
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... Mitglieder und Besucher haben eine regelrechte Angst davor, dass das "Kerngeschäft", die Literatur, den Bach heruntergeht und das Forum zum Mainstream verkommt.
Ich hab keine Angst, denn es ist ja nicht mein Baby. Ich gebe freundschaftlichen Rat.
Ich weiß, dass die Mods und Admins die Literatur lieben und zweifle auch keine Kompetenzen an.
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†¦ dass wir in Zukunft wohl auf breiter Ebene die Einbeziehung neuer Partner diskutieren müssen. Wäre das ein Entgegenkommen?
Unnötig, ich halte nichts von Demokratie. Oder hat schon mal jemand gesehen, wie ein Sonntagsbuffet demokratisch gekocht wird? Es gibt einen Chef und eine Führungsriege. Diskussionen wie diese dienen dem Brainstorming und der Sammlung als Inspiration für die Strategie, die von diesen festgelegt wird.
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Was also schlagt ihr vor: dass wir künftig die Anfragen von neuen Partnern zurückweisen und uns abschotten?
Nein. Nurmehr strategische Unternehmensführung an Stelle von: "die sind gut, die nehmen wir."
Ich weiß nur zu gut, dass 95 % aller Unternehmungen (und private Lebensplanungen) eher auf Zufall und Intuition beruhen. Mal klappts, mal nicht.
Ich weise darauf hin, wie wichtig es ist, von Zeit zu Zeit eine Analyse und Reflektion einzuschieben. Wohin wollen wir? Was sind unsere Werte? Unsere Vision? Unser Profil? Unsere Aussage? Unsere Zielgruppe? Was hebt uns von anderen ab? Stimmt die Aufteilung, die graphische Darstellung noch mit diesem gewollten Image überein? So ein Prozess kann Wochen, Monate dauern, manchmal auch nur 5 Minuten.
Wenn ich weiß, wer ich bin und wohin die Reise geht, fallen neue Entscheidungen eigentlich sehr leicht und es braucht nicht jedes neue Fitzelchen diskutiert zu werden. Das kann bedeuten, je nachdem, dass noch 3 Partner dazugeladen werden, und einer wieder aus, das kann bedeuten, dass total verschlankt wird oder .... andere Varianten. Das kommt ganz darauf an. Hauptsache, ich eiere nicht in der Dunkelheit herum oder versuche, es jedem recht zu machen.
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Wir schauen uns ganz genau an, WEM wir eine Mitgliedschaft anbieten !
Mein Einwand ging nicht um die QUALITÄT der Neuzugänge. Ich habe nichts gegen Corona oder andere einzuwenden.
Mein Einwand geht gegen den Trend der Expansion einfach um der Expansion willen. Auch nach dem DSFDB wird ja nicht Schluß sein.
Im Grunde bin ich ein echt langweiliger Mensch. Ich sage ständig das Gleiche
here comes: Masse und Klasse schließen sich gegenseitig aus.
Wenn nun aber die einhellige und starke Vision der Chefs die Masse ist, dann ist das okay, darüber sollten sich nur alle im Klaren sein.
Im Gegensatz zu einem mittelgroßen Böötchen hat ein schwerer Tanker immer folgende Nachteile
- er geht schneller unter
- er ist nicht so beweglich
- es gibt eine größere Anonymität unter der Mannschaft und den Passagieren, das heißt, es gibt viel weniger Verbindlichkeit, viel weniger Energie-Einsatz, eher: Konsumenten-Mentalität.
Die Vorteile des Tankers sind
- ein aufgeblasenes Ego. Wir haben das größte deutschsprachige SF-Portal und können mit einem Schiff mehr Leute durch die Gegend transportieren.
- gibt es sonst noch Vorteile?
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Außerdem würde es mich freuen, wenn Mdm Impala sich bereiterklären würde die Mitmoderation im Kurzgeschichtenforum zu übernehmen.
Ja, wenn es denn ein KG-Forum gäbe und die Magaziner ihr Plätzchen gefunden haben, könnte ich das, hoffe ich, ab Dezember tun, zumindest 50%

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Impala