Aber ich empfinde immer größere Unlust (= "Angst") ihn zu lesen. Ich hatte vor einiger Zeit mal mit diversen Romanen zu diversen Sonnen-Zyklen begonnen, und sie immer nach 100-200 Seiten beiseite gelegt.
Wie diese Texte hat auch der neuste Text (The Knight, m.E. eher an die Harry-Potter-Leserschaft gerichtet) ein großes Problem: Es fehlt der "narrative hook", den Frank Herbert mal beschrieb - also die Spannung oder evtl. die Aufregung/Neugier, die man in den ersten Seiten eines Textes empfindet, um einen zu motivieren, weiter zu lesen. Sicherlich hat Hr. Wolfe die Kunst des prägnanten und vokabularisch perfekten Schreibens drauf, auch fehlt es ihm nicht an originellen Ideen; aber er macht sich mir ggü. zumindest kaum Mühe, mein Gehirn zu animieren, WEITER zu lesen. Dieses letzte Buch habe ich mich gezwungen zu Ende zu lesen, u.a. auch weil mich die Hintergrundthemen Kinderbuch (was es eher NICHT ist) und Mythologie interessierten.
Ich denke er schreibt, wie er gerade Lust hat. Beneidenswert! Mich interessiert also auch (i) wieso (macht er das schon immer?), und, wesentlich interessanter, (ii) wieso so erfolgreich?
Teilt mir doch mal mit, wie ihr ihn seht. Und für alle anderen Wolfe-Angsthasen: In diesem Thread habt ihr ein Zuhause!
Bearbeitet von yiyippeeyippeeyay, 23 April 2006 - 20:56.




