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»Die Bibliothek von Babel«


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33 Antworten in diesem Thema

#1 molosovsky

molosovsky

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Geschrieben 01 Juni 2007 - 13:34

Hallo zusammen.

Mal was aus der edelphantastischen Klassikerecke: die Büchergilde Gutenberg bringt (endlich) wieder die 30 Bände der von Jorge Luis Borges ausgewählten und bevorworteten »Bibliothek von Babel« bei uns auf den Markt. Phantastik-News und andere haben darüber berichtet, und ich selbst werde mich nun die nächsten 12 Monate regelmäßig zu dieser vorzüglichen Reihe melden.

Hier gehts zu Teil 1 meiner Babel-Plauderein: bei Literaturwelt.de haben sich interessante Re-Aktionen (nebst Erwiderungen von mir) ergeben; und in meiner Molochronik gibt es noch eine exklusive Weiterlesetipps-Abteilung, mit Hinweisen auf borges-artige Phantastik von heute (Krausser, Danielewski, Schuiten/Peeters).

Für ich ist damit eigentlich dieses Jahr bereits eines der besten in langer Zeit (zusammen mit solchen feinen Entwicklungen wie dem Start des PANDORA-Magazins, und der endlich richtigen SANDMAN-Trade-Ausgabe bei Panini).



Wer von Euch hat/kennt »Die Bibliothek von Babel« bereits und hat eine Meinung dazu?
Wäre schön, wenn sich Ansichten dazu hier einfänden. Immerhin lautet eine meiner Maximen für ein selbstbewußtes Auftreten als (auch Genre-)Phantastik-Freak: Tummle und vergnüge Dich mit Klassikern! Zudem bieten die meisten BiblioVonBabel-Bände schöne Kurzgeschichtenauswahlen, und daß es jetzt so einen großen Packen dieser hierzulande etwas kümmerlich behandelten Textsorte gibt, ist schon für sich eine gute Meldung.

Viel Spaß
Grüße
Alex / molo

Und weil hier bei SF-Netzwerk noch nirgend eine Übersicht geposted wurde, bitteschööön:
APRIL 2007
1. Pedro Antonio de Alarcón: Der Freund des Todes
2. Adolfo Bioy Casares, Arturo Cancela, Pilar de Lusarreta, Julio Cortázar, Manuel Mújica LAínez, Silvina Ocampo, Federico Peltzer, Manuel Peyrou, María Esther Vázquez: Argentinische Erzählungen
3. William Beckford: Vathek
4. Léon Bloy: [i Unliebsame Geschichten][/i]
5. Jorge Luis Borges: 25. August 1983 und andere Erzählungen
6. Jacques Cazotte: Der verliebte Teufel

JULEI 2007
7. Gilbert Keith Chesterton: Apollos Auge
8. Lord Dunsany: Das Land des Yann
9. Nathaniel Hawthorne: Das große Steingesicht
10. Charles Howard Hinton: Wissenschaftliche Erzählungen
11. Henry James: Die Freunde der Freunde
12. Franz Kafka: Die Geier

OKTOBER 2007
13. Rudyard Kipling: Das Haus der Wünsche
14. Jack London: Die konzentrischen Kreise
15. Leopoldo Lugones: Die Salzsäule
16. Arthur Machen: Die leuchtende Pyramide
17. Hermann Melville: Der Schreiber Bartelby
18. Gustav Meyring: Der Kardinal Napellus

JANUAR 2007
19. Giovanni Papini: Der Spiegel auf der Flucht
20. Edgar Allan Poe: Der entwendete Brief
21. P†™u Sung-Ling: Gast Tiger
22. Fjodor M. Dostojewski, Leonid Andreev, Leo N. Tolstoi: Russische Erzählungen
23. Saki: Die Verschwiegenheit der Lady Anne
24. Robert Louis Stevenson: Die Insel der Stimmen

APRIL 2007
25. Nach Antoine Galland: Geschichten aus Tausendundeine Nacht
26. Nach Richard F. Burton: Geschichten aus Tausendundeine Nacht
27. Villers de L†™Isle-Adam: Der Tischgast der letzten Feste
28. Voltaire: Mikromegas
29. Herbert George Wells: Die Tür in der Mauer
30. Oscar Wilde: Lord Arthur Saviles Verbrechen

MOLOSOVSKY IST DERZEIT IN DIESEM FORUM NICHT AKTIV: STAND 13. JANUAR 2013.

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#2 Theophagos †

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Geschrieben 02 Juni 2007 - 12:24

Tja, was kann man groß zur "Bibliothek von Babel" sagen? Es ist eine Sammlung von phantastischen 'Klassikern' (einige sind nicht besonders bekannt, da tue ich mich schwer mit der Bezeichnung 'Klassiker'), die einen breiten Überblick bietet, was man alles unter "Phantastik" verstehen kann. Es ist sogar 'richtige' Fantasy dabei (Lord Dunsany "Das Land des Yann"), wenn auch nur sehr wenig. Wunderbar macht diese Sammlung dem, der nicht viel Zeit hat um ewige und frustrierende Recherchen durchzuführen, die phantastische 'Hochliteratur' leicht zugänglich. Leider hat die Bibliothek ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel - eine "Neue Bibliothek von Babel" wäre eine wünschenswerte Ergänzung. (Und nein, ich denke nicht, dass die BamS Fantasy-Werke da hinein gehören.)Theophagos
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#3 molosovsky

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Geschrieben 02 Juni 2007 - 13:41

Oh ja, eine »Neue Bibliothek von Babel« wäre fein. Wer könnte die herausgeben? Aber wenn dann bitte auch mit Hauptaugenmerk Kurzgeschichten. Da müßten dann Namen wie Sheckley, Dick, Lafferty. Bei Literaturwelt hat jemand Ballard vorgeschlagen und und.   Ach ja, ich liebe solche unpraktischen Was Wäre Wenn-Buchgedankenspiele.UND: »Klassiker« kann man auch auf Alter bezogen meinen :-)GrüßeAlex / molo

Bearbeitet von molosovsky, 02 Juni 2007 - 14:02.

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#4 Theophagos †

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Geschrieben 02 Juni 2007 - 13:58

Hm, ich wollte (und will) nicht über den Begriff "Klassiker" streiten, sondern auf die ambivalente Unbekanntheit einiger Werke & Autoren hinweisen - Unbekanntes steht ja einerseits im Ruche nicht wert zu sein gelesen zu werden ("Zu Recht unbekannt") und andererseits bietet es die Chance etwas Neues kennenzulernen - hier ist es mE Letzteres.Gut du wünscht Kurzgeschichten, ich mir noch Novellen dazu.Theophagos
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#5 molosovsky

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Geschrieben 02 Juni 2007 - 14:19

Will gor nüx streiten, Theophagos. (Warum glauben immer alle, daß ich dauernd nur streiten will {Duffy Duck-artige Nervenkrise schieb.}

Aber »Klassiker« hat, wie Du selbst schreibst, verschiedenste Bedeutungsanklänge.
Außderm gibt da ja immer diese Frage: »Klassiker für Wen?«. Fachverwalter, Querbeetwanderer, Orchideenzüchter eines Genres †¦ sie haben alle unterschiedliche Klassiker-Bestimmungsmethoden.

Novellen, Kurzgeschichten, kleine Romane †¦ mir egal, denn all diese in der BiblioVonBabel bevorzugten Formen sind mir halt schon lange lieber als die dicken Schinken. Ich hatte in den letzten paar Jahren zwar eine Menge richtig exzellenter dicker Romane vorm Latz, aber eigentlich schlägt mein Herz heftiger für die kurzen Ideenformen.

Derzeit les ich den Leon Bloy. Ziemlich fiese kleine Geschichen (einige davon sind ›nur‹ Schelmenstücke und gemeine Scharaden †¦ aber lohnen sich dennoch enorm).

Wie findest Du (Ihr) die Umschlagsgestaltung von Bernhard Jäger.
Ich bin ja eigentlich sehr kritisch, was so ›künstlerischere‹ Gestaltung betrifft. Mein Coverideal für normale Bücher ist so einfache Typo ohne blöden Illuschnickschnack (siehe Clarkes »Jonathan Strange & Mr. Norrell«). Aber Jäger begeistert mich mit seinen (schon richtiggehend magisch) leuchtenden Aquarellen. Allein schon Aquarrell als Phantastik-Covertechnik find ich (verzeiht das Begeisterungswort) geil. Nix quasi-romatische Öl/Acryl-Pinselei und schon gar nicht Motoradtank-Airbrush-Ästhetetik für mich bitte.

Grüße
Alex / molo

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#6 Theophagos †

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Geschrieben 02 Juni 2007 - 15:28

Zur Kürze: Wenn ich könnte, wie ich will, würde ich einen hoch dotierten Preis für 'kurze' Phantastik aussetzen. Tatsächlich haben die meisten meiner Lieblings'romane' weniger als 400 Seiten, viele sogar nur um die 200. Ich kann mich da ziemlich Pringles Ruf nach der Novelle (pandora, S. 38-43) anschließen; Kurzgeschichten finde ich oftmals aber auch gut. So richtig langen Krams (800+) halte ich nur selten aus. Den meisten Autoren geht dann doch die Puste aus und dann wird der Plot unnötig durch Beschreibungen, stofflichen Wiederholungen & Nebenhandlungen aufgebläht.Die Titelbilder finde ich wirklich gut; bei den meisten Werken sind die Titelbilder bloße Werbeflächen: "Hallo! Kauf' mich!" Kreisch-bunt illustriert. Jäger dagegen liefert zumindest ästhetisch Interessantes, z. T. sogar echte Kunstwerke, die zum Nachdenken anregen (können). Gefällt mir sehr.Theophagos
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#7 molosovsky

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Geschrieben 02 Juni 2007 - 17:55

Freut mich Theophagos, daß wir beide eine gute Meinung zu Jägers Babel-Zier haben. Liebe Verlage, nehmt Euch also ein Beispiel!

Zum Nebenthema Vor/Nachteile kurzer & langer Formen.
Ich MAG schon auch gute dicke Romane. Wiederholungen sind da auch okey, wenn es mehr gibt, als bloße Wiederholung und Rekapitulierungen, sondern mit jeder Wiederholung z.B. eine Variation, ein Perspektiwechsel und ähnliches einhergeht.
Beschreibungen sind auch so eine Sache, und tatsächlich verleitet die lange Strecke Autoren dazu, unnötig auszuwalzen; andererseits, wenn man von Sound eines Buches bezaubert wurde, dann können auch längere Beschreibungen eine Wonne sein. Ich schätze dicke Romane, die sich schon mal kleine Beschreibungs-Orgien gönnen, oder kleine thematische Exkusionen.
Da bin ich dann bei Nebenhandlungen: tatsächlich nerven mich die, wenn sie nicht sehr originell sind und wie Füllmaterial schmecken. Andererseits, wenn dicke Bücher den Potpourrie-Flair im Guten treffen, bieten solche Nebenstränge oftmals eben Abwechslung und die wilden Kirschen eines Romanes (als Beispiel kann hier Matt Ruff herhalten, der zumindest in seinen beiden ersten Büchern auffällig nebenhandlungsfreudig schreibt).   Eine besondere Variane der Nebenhandlung ist ja z.B. die Geschichte in der Geschichte, und ich mag diese Kniff ganz besonders. Entsprechend lassen sich Romane unterscheiden, die eher geradeaus wie ein Theaterstück sind, und solche Romane, die ein Geschichtenerzählmaschinchen sind. Und diese letztere Variante gibt der Form der Kurzgeschichte ja wieder die Hand, bzw. kann man ja auch einen Corpus an miteinander wohlklingenden Kurzgeschichten als so etwas wie ein Mosaik-Panaroma nehmen. Ich les z.B. die gesammelten Dick-Kurzgeschichten als eine Art SF-1001-Kollektion. Und Leibers Lankhmar-Bücher fallen mir da als Kuriosumsbeispiel ein: eine Mischung aus Romanen (die sich oftmals aus Novellen und Kurzgeschichten zusammensetzten) und Kurzgeschichen ergibt den Zyklus.

Aber ich schwätz wie ein Äffchen. Also genug.
Grüße
Alex / molo

Bearbeitet von molosovsky, 02 Juni 2007 - 17:55.

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#8 Dave

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Geschrieben 02 Juni 2007 - 19:57

Finde ich ganz interessant, wobei die Idee ja eigentlich ist, Bücher zu lesen, die man nicht so unbedingt auf der Einkaufsliste hat, glaube ich. Und natürlich, sie einem breiteren Publikum, sozusagen aus einem kulturellen Auftrag heraus, nahezubringen. Ob dabei schlappe15,- € für einen einzelnen Band eine gute Idee ist, möchte ich einmal bezweifeln. Es geht ja darum, einfach einmal drauflos zu lesen, in dem ganz natürlichen und fast schon zwingendem Bewusstsein, dass man zu vielen der Werke gar keinen Zugang finden wird. So gesehen ist diese Reihe reiner Luxus, eher für diejenigen geeignet, die zuviel Geld besitzen und sich womöglich Bücher ins Regal stellen, die sie eigentlich nie lesen werden. Das ist zumindest mein Eindruck im Moment. Anders geht es, wenn man sich die Süddeutsche Zeitung Bibliothek einmal ansieht, bei der man schöne Hardcover zum kleinen Preis bekommt. Man sollte die Klassiker lesen können, sich freuen, wenn man persönlich ein Schätzchen entdeckt hat oder sich nicht weiter grämen, weil man ja preiswert seinen Horizont erweitert hat, auch wenn es dem Geschmack dann doch nicht so entspricht.

#9 molosovsky

molosovsky

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Geschrieben 02 Juni 2007 - 21:12

Hi Dave.
Du schneidest ein paar Sachen an.
Eine willkommene Abwechselung vom Einerlei ist die Babel-Reihe für mich auf alle Fälle. Obwohl auch ich ein paar Autoren und Titel der Reihe noch so gar nicht kenne, möchte ich mal anzweifeln, ob die Bände der BiblioVonBabel wirklich unzugängliche Aliens zumutet. Das ganze bisherige Leseprobenmaterial legt mir das Gegenteil nahe.

Insofern bleib ich dabei, die BiblioVonBabel als (zwar vergleichsweise teure) Lebensanschaffung zu empfehlen. Immerhin schimpft/brüstet die Büchergilde die Reihe als Künstleredition. Sowas läßt einige halt kalt, andere aufhorchen.

Eine Kleinigkeit bietet die BiblioVonBabel einem Borges-Komplettierer wie mir: die 29 Vorworte von Borges zu den BiblioVonBabel-Bänden sind leider nicht in der Hanser-HC/Fischer-TB-Werksausgabe enthalten. Als Borges-Fan bin ich allein schon neugierig, welches Phantastik-Programm da der Zirkusdirektor Borges umreißt.

Grüße
Alex / molo

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#10 eRDe7

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Geschrieben 03 Juni 2007 - 14:56

Hi. Die BIBLIOTHEK VON BABEL gehörte Anfang der 90er oder so (als die Goldmann-TB-Ausgabe erschien) zu meiner Grundausbildung in Sachen Phantastik. Meine Lieblingsbände waren: Argentinische Erzählungen Borges Chesterton Dunsany Hawthorne (!) Kafka schon vorher ... Melville Papini (!) Wilde L†™Isle-Adam Voltaire Diese Bände haben meinen literearischen Geschmack damals und bis heute sehr beeinflusst. Die neue Umschlaggestaltung finde ich nicht übel, aber die von Goldmann damals gefällt mir irgendwie besser, vielleicht aber auch, weil ich die alten Bilder gewöhnt bin. Die Weitbrecht-Titelbilder waren, glaube ich, wie bei Goldmann (bzw. anders herum), oder?

Eine Kleinigkeit bietet die BiblioVonBabel einem Borges-Komplettierer wie mir: die 29 Vorworte von Borges zu den BiblioVonBabel-Bänden sind leider nicht in der Hanser-HC/Fischer-TB-Werksausgabe enthalten. Als Borges-Fan bin ich allein schon neugierig, welches Phantastik-Programm da der Zirkusdirektor Borges umreißt.

Das stimmt, aber in dem Band Persönliche Bibliothek sind Vorworte / Einführungen zu fast den gleichen Autoren enthalten (vielleicht sogar alle, kanns gerade nicht nachprüfen). Grüße, Ralph

R. C. Doege: Ende der Nacht. Erzählungen (2010)

R. C. Doege: YUME. Träumen in Tokio (2020)

R. C. Doege (Hrsg.): Schwarze Kirschblüten: Dunkle Geschichten aus Japan (2026)


#11 Lucardus

Lucardus

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Geschrieben 05 Juni 2007 - 11:55

Hi Dave.
Du schneidest ein paar Sachen an.
Eine willkommene Abwechselung vom Einerlei ist die Babel-Reihe für mich auf alle Fälle. Obwohl auch ich ein paar Autoren und Titel der Reihe noch so gar nicht kenne, möchte ich mal anzweifeln, ob die Bände der BiblioVonBabel wirklich unzugängliche Aliens zumutet. Das ganze bisherige Leseprobenmaterial legt mir das Gegenteil nahe.

Ich habe auch nicht gerade den Eindruck, dass hier Wasserkopf-Prosa für Elfenbeinturm-Intellektuelle vorliegt. Ich denke, ich werde zumindest mal reinschnuppern. Nur schade, dass ich diese Bände nirgendwo ausliegen sehe, um mal tatsächlich daran riechen und drin blättern zu können. So ein Betasten ist ja immer noch besser als die Fernbeschau im Internet.
Goodreads: Ich lese gerade" (sorry, nur für "Mitglieder" sichtbar)
Wer mal reinschauen will: http://www.goodreads.com/

#12 molosovsky

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Geschrieben 05 Juni 2007 - 16:47

Danke eRDe für die Ausrufezeichen, und für den Hinweis auf die Neunzigerjahre-Taschenbuchausgabe der BiblioVonBabel bei Goldmann (lizenzausgabe der Weitbrech-EC-Edition von 1981). Hatte ich ganz vergessen.

Verschwörerisch grinsen muß ich bei Deinen Favoriten. Papini werd ich also noch entdecken, bin schon gespannt.

Lucardus: Leider muß man schon zu einer Büchergilde Filiale pilgern, um diese sehr schön gemachten Bücher begrabbeln zu können.

Wegen dem Wasserkopf-Vorwurf. Nun, bei Anthologien ist eben wichtig WER da auswählt und zusammenstellt. Und Borges ist nun mal (nicht nur in der Hüpfburg meines persönlichen Geschmacks) einer DER großen Hechte der modernen Phantastik (und man darf bei Borges ruhig das Genrebegriffs-Hickhack lassen und spart sich viel vergebliche Sortiermüh, wenn man nicht so vormodern bescheuklappt Abgrenzungsgefrickel betreibt: die BiblioVonBabel bietet eben alles: Märchen, Burlesken, Grotesken, Rausch- und Traum, Reisen, frühe SF, Gothik und Horror, Anderwelten und und †¦ ganz salopp hermeneutisch gesagt: vergesst Eure MTV-Clipschubladen; als Borges Phantastik betreib, gabs nich kein MTV).

Grüße
Alex / molo

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#13 eRDe7

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Geschrieben 05 Juni 2007 - 18:53

Lucardus/Molo:Ich weiß ja nicht, was für Buchhandlungen bei euch so in der Nähe sind, aber in der, in der ich arbeite, haben wie die Bände herumstehen.Im Notfall kann man sich auch was zur Ansicht bestellen ... :unsure:Noch ein Wort zu meinen "!":Fast jeder Band hatte mir etwas zu bieten; Borges-Fan war ich schon vorher (oder ungefähr zeitgleich). Papini hatte es mir mir besonders durch seine Poe-ähnliche Phantastik her mit den teilweise philosophischen Ansätzen angetan (siehe die Titelgeschichte). Wie ich dann (und auch durch Borges' Vorwort) erfuhr, war Papini ein mindestens ebenso interessanter Charakter wie z. B. Malaparte.Hawthorne entdeckte ich eigentlich erst durch diesen Band. Grandios, der Mann!Auch L'Isle-Adam, von dem ich unbedingt mal mehr lesen muss, hat mich vor allem mit einer Erzählung begeistert, ich glaube, sie hieß "Vera", aber ich habe gerade den Band nicht hier ...Ich freue mich drauf, wenn Du Deine Meinungen zu den einzelnen Bänden äußerst, Molo.Hau rein. :rolleyes:Grüße,Ralph

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#14 Theophagos †

Theophagos †

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Geschrieben 02 Juli 2007 - 12:26

Ich reiche mal zwei Links zur Fantasyguide nach: a) Ein Interview mit Mario Früh: http://www.fantasyguide.de/3911.0.html und b) die Serien-Seite, von der aus man zu Rezensionen u. a. kommt: http://www.fantasyguide.de/3822.0.html Zum Hawthorne: Ist nicht schlecht, aber begeistert hat er mich nicht; dazu ist er mir zu weitschweifig. Von der zweiten Staffel fand ich die Auswahl der Dunsany-Geschichten sehr gelungen. Theophagos Edit: Bäh, Smilies!

Bearbeitet von Theophagos, 02 Juli 2007 - 12:29.

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#15 Theophagos †

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    Giganaut

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Geschrieben 15 Juli 2007 - 11:02

@Alex:
Todorovs große Leistung ist es ja, die Qualität der Unschlüssigkeit herauszuarbeiten - er meint, das ein Text, bei dem ein Leser sich nicht sicher sein kann, ob er ein übernatürliches Phänomen oder ein realistisches Phänomen geschildert bekommt, etwas besonderes ist. Als Paradebeispiel wird dafür Henry James' Das Durchdrehen der Schraube herangezogen, aber die in Die Freunde der Freunde präsentierten Texte sind ja von Borges eben wegen dieser Unschlüssigkeit ausgewählt worden. (Sieht man von Die Blamage der Northmores ab; das ist zwar auch unschlüssig, aber balanziert nicht zwischen Übernatürlich und Realistisch.)
Dein Phantastik-Begriff ist nun wesentlich weiter, wenn ich es recht erinnere; wie stehst du eigentlich zu den im 11. Band versammelten James-Geschichten?

Theophagos
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#16 molosovsky

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Geschrieben 15 Juli 2007 - 11:45

Den Henry James-Band habe ich mir noch nicht zu Gemüt geführt. Ich kenne aber The Turning of the Screw.

Was Todorov betrifft. Ich hab seine Arbeit schon vor einigen Jahren gelesen und auch hier rumstehen, konnte aber nie etwas mit dieser verengten Sicht anfangen.

Ich bossle derzeit an einer Rezi zu Simis feinem Sachbuch (»Die Konsitution des Wunderbaren«). Simi legt darin sozusagen das Übermenschen-Manöver hin. Er bockspringt über Todorov hinweg, indem er klar auseinanderklamüsert, wie beschränkt Todorovs Ansatz ist; wie man aber die Begriffe von Todorov (das Wunderbare, das Unheimliche, das Phantastische) fruchtbar weiterverwenden kann. Nur muß man dazu eben diese verengte Sicht aufgeben.

Ich sags mal so: die Spannung zwischen Vertrauens und des Zweifels ist ja nichts, was sich nur auf das Lesen von Texten beschränkt. Auch der Wirklichkeit gegenüber sind wir allerweil herausgefordert, den Bobachtungen und Botschaften zu trauen oder nicht. Sind deshalb alle, die in Unentschlossenheit schweben Phantasten? Nein. Auf diese texanisch anmutende Entweder/Oder-Grenze aber verengt Todorov die Sache.

Grüße
Alex / molo

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#17 simifilm

simifilm

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Geschrieben 15 Juli 2007 - 15:38

Den Henry James-Band habe ich mir noch nicht zu Gemüt geführt. Ich kenne aber The Turning of the Screw.

Was Todorov betrifft. Ich hab seine Arbeit schon vor einigen Jahren gelesen und auch hier rumstehen, konnte aber nie etwas mit dieser verengten Sicht anfangen.

Ich bossle derzeit an einer Rezi zu Simis feinem Sachbuch (»Die Konsitution des Wunderbaren«). Simi legt darin sozusagen das Übermenschen-Manöver hin. Er bockspringt über Todorov hinweg, indem er klar auseinanderklamüsert, wie beschränkt Todorovs Ansatz ist; wie man aber die Begriffe von Todorov (das Wunderbare, das Unheimliche, das Phantastische) fruchtbar weiterverwenden kann. Nur muß man dazu eben diese verengte Sicht aufgeben.

Also dazu braucht es keinen Übermenschen, ein leicht rundlicher Mann von 172cm Grösse reicht vollkommen. ;)

Bei Todorov gibt es ja zwei grundsätzliche Probleme (die aber zusammenhängen): Einerseits ist sein Phantastik-Begriff vollkommen ahistorsich, die verschiedenen phantastischen Texte müssen also überhaupt nicht in einer irgendwie gearteten Verbindung stehen. Zugleich ist die 'reine Phantastik' unglaublich eng gefasst, es gibt über die gesamte Literaturgeschichte nur wenige Texte, die seinen Anforderungen überhaupt genügen. Als historischer Gattungsbegriff ist Todorovs Phantastik somit unbrauchbar, für andere Zwecke kann man ihn durchaus verwenden (wie molo mittlerweile ja weiss).

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#18 Theophagos †

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Geschrieben 15 Juli 2007 - 18:39

"Bei Todorov gibt es ja zwei grundsätzliche Probleme (die aber zusammenhängen): Einerseits ist sein Phantastik-Begriff vollkommen ahistorsich, die verschiedenen phantastischen Texte müssen also überhaupt nicht in einer irgendwie gearteten Verbindung stehen. Zugleich ist die 'reine Phantastik' unglaublich eng gefasst, es gibt über die gesamte Literaturgeschichte nur wenige Texte, die seinen Anforderungen überhaupt genügen. Als historischer Gattungsbegriff ist Todorovs Phantastik somit unbrauchbar, für andere Zwecke kann man ihn durchaus verwenden (wie molo mittlerweile ja weiss)."

Die kleine Textmenge stört mich nicht so sehr - wenngleich ich sie etwas weiter fassen würde, wenn ich einmal eine umfassende Definiton für alle phantastischen Texte abliefern müsste: Alle Texte, die die Unschlüssigkeit Real/Wunderbar thematisieren sind - "Mystery" oder so. (Eine gute Bezeichnung dafür habe ich nicht.) Generell halte ich aber diese Unschlüssigkeit für eine bemerkenswerte Qualität.
Das ahistorische halte ich für die wichtigere - und ausreichend destruierende - Kritik.

@Alex:
Eigentlich wollte ich ja nix Kompliziertes. Wenn du Das Durchdrehen der Schraube kennst, reicht mir das völlig aus. Viele (inklusive moi) halten die Unschlüssigkeit Real/Wunderbar dieses Textes für eine Meisterleistung - du auch?
Worauf diese Frage abzielt: Ich versuche deine Kritik an Todorov nachzuvollziehen. Bisher ist mir unklar, was dich eigenlich stört. Momentan will mir scheinen, dass dir einfach die Verwendung des Begriffs "Phantastik" nicht zusagt; mal angenommen, Todorov hätte sein Definiendum "Textgruppe: Unschlüssigkeit", statt "Phantastik" genannt, hätte dich das Ganze dann immer noch gestört?

Theophagos
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#19 molosovsky

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Geschrieben 15 Juli 2007 - 18:50

Richtig. Todorovs Verwendung stört mich (oder genauer: die gedankenlose Nachschwätz-Verwendung durch Leute, die glauben, daß Todorov unproblematisch einfach eine tolle Abguck-Authorität ist).Ob Todorov das selber wollte bezweifel ich. Fakt ist aber: diese radikale Ummünzung von "Phantastik" (also in etwa "Vorstellungskraft") zu "Unentschlossen" ist fatal und überaus ärgerlich. Und die stört mich.Das ist sicher aber auch eine Zeitgeist-Frage. Ich mein, Todorov bindet Freud noch auf eine Weise in seine Überlegung ein, die heute nur noch in den zur Theologie degenerenden Bereichen der Psychologiezunft gepflegt wird.Die Inspirationen meines maximalen Phantastikverständnisses speisen sich dagegen von eher Freud-fernen (oder Freud-neckenden) Quellen. Da bin ich ganz Kind des "großen Herumrelativierens" ;)GrüßeAlex / molo

Bearbeitet von molosovsky, 15 Juli 2007 - 18:52.

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Geschrieben 15 Juli 2007 - 18:58

Wenn ich hier Alex schon wieder zuvorkommen darf: Der Hauptgrund, weshalb Todorov im deutschsprachigen Raum - und meines Wissens nur hier - so umstritten war und ist, ist exakt, weil er den Begriff 'Phantastik' verwendet und hier zwei sehr unterschiedliche Traditionen aufeinandertreffen: In der französischen Tradition, in der Todorov steht, steht 'fantastique' vor allem für Texte des 19. Jahrhunderts von Autoren wie Gauthier, Mérimée, Maupassant, Poe und Hoffmann (für die das Merkmal der 'Unschlüssigkeit' tatsächlich oft fruchtbar gemacht werden kann), während das deutsche 'Phantastik' viel unklarer und oft auch weiter gefasst wird (oft ink. Märchen, Fantasy und SF). Wäre Todorovs Studie nicht unter dem Titel "Einführung in die fantastische Literatur', sondern - wie Du vorschlägst - als "Textgruppe: Unschlüssigkeit" erschienen, gäbe es diese ganze Auseinandersetzung wahrscheinlich nicht.

Bearbeitet von simifilm, 15 Juli 2007 - 22:10.

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#21 molosovsky

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Geschrieben 15 Juli 2007 - 19:27

Amen!Alex / m.†”

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#22 Theophagos †

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Geschrieben 16 Juli 2007 - 09:46

Interessant. Gut, dann wird mir einiges klarer.Theophagos
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#23 molosovsky

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Geschrieben 05 August 2007 - 16:43

Endlich gehts weiter mit meinen »BibVonBabel«-Wanderungen mit Band 8, Lord Dunsany: »Im Land des Yann«; diesmal habe ich mir den guten Lovecraft als Couplet-Partner ausgeliehen und biete wie immer viele abschweifende Links und eine (exklusive) Rezi-Rundschau.
Viel Vergnügen.
Grüße
Alex / molo

Bearbeitet von molosovsky, 06 August 2007 - 21:45.

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#24 molosovsky

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Geschrieben 06 August 2007 - 21:51

Ich hab der Frage zum richtigen Phantastik-Begriff mal einen eigenen Thread eingerichtet, damit es hier am STück möglichst gebunden beim Thema »Bibliothek von Babel« bleibt. »Phantastik-Begriff: Was soll man sich da vorstellen« Grüße Alex / molo

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#25 Konrad

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Geschrieben 09 August 2007 - 22:30

Die Reihe "Die Bibliothek von Babel" enthält einen Band mit Erzählungen von James. Zentrales Merkmal aller ausgewählten Geschichten ist die Unschlüssigkeit: ...

Ich kenne den Band leider nicht. Wie hat er dir gefallen; würdest du ihn empfehlen?

Bearbeitet von Konrad, 09 August 2007 - 22:31.


#26 Theophagos †

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Geschrieben 09 August 2007 - 22:48

Konrad: Wie hat er dir gefallen; würdest du ihn empfehlen?

Mir hat er gut gefallen; mit einer Empfehlung bin ich allerdings vorsichtiger. Aber "Turn of the Screw" kennst du ja. Verglichen mit "Turn" sind die Geschichten natürlich kürzer und damit ist der Balance-Akt auch kürzer und somit m. E. auch eine geringere Leistung. Dafür sind die Geschichten aber zugänglicher und daher gut zum Kennenlernen geeignet. Es sind gute Geschichten, wenn man die Ambivalenz schätzt. Wenn nicht, dann sind sie nur noch okay. Theophagos
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#27 Konrad

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Geschrieben 09 August 2007 - 23:00

Und wie ist die Übersetzung?Nach dem, was ich so gelesen habe, muß James sehr schwer zu übersetzen sein.Schon der Titel von "Turn of the Screw" macht Schwierigkeiten...

#28 Theophagos †

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Geschrieben 10 August 2007 - 07:15

Vielleicht sollten wir diesen Teil zurück in den "Bibliothek von Babel"-Thread verlegen?Ich kenne die Geschichten nicht im Original, kann daher auch nicht viel über die Übersetzung sagen, aber mir sind keine Stümpereien aufgefallen.Theophagos
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#29 molosovsky

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Geschrieben 02 Oktober 2007 - 17:21

Eeeeeeendlich gehts amal weiter mit meinen Wanderungen durch die »Bibliothek von Babel«-Neuauflage der Büchergilde Gutenberg. Hier also Folge 3 über Gilbert Keith Chestertons "Apollos Auge".

In den nächsten Tagen wird eine etwas erweiterte Version in meiner Molochronik folgen, wie immer mit exklusiver Rezi-Linkrundschau.

Viel Vergnügen.
Grüße
Alex / molo

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#30 paliato

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Geschrieben 03 Oktober 2007 - 06:09

Die molochronik-Einträge zur Bibliothek habe ich bisher einfach mal schmählich übersprungen, doch so langsam werde ich dann doch neugierig. Ich liebe es, mich auf (für mich) neue Leseerlebnisse einzulassen. Doch der Preis, der Preis. Im freien Verkauf mal locker 17,90 für einen Band blechen zu müssen ist doch etwas hart. Besonders da ich, würde ich erst einmal anfangen, auch alle Bände kaufen und lesen würde. Schlimm sowas, muss zwangsneurotisch sein :rolleyes:


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